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	<title>Garschasp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:53:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Garschasp&amp;diff=1892253&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: vgl. Lemma</title>
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		<updated>2022-05-10T04:51:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vgl. Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garschasp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garschāsp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|گرشاسپ&amp;amp;lrm;|Garšāsp}}, [[Altpersische Sprache|altpersisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirsāsp&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gestalt der [[Persische Mythologie|persischen Mythologie]]. Er ist der vierte König des heroischen Zeitalters und wird im zehnten Buch des [[Schāhnāme]], dem persischen &amp;#039;&amp;#039;Königsbuch&amp;#039;&amp;#039; des persischen Dichters [[Firdausi]] (940/41–1020)  beschrieben. Die [[Avestische Sprache|avestische]] Urform ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kərəsāspa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Rückert übersetzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerschasp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kərəsāspa in der zoroastrischen Literatur ==&lt;br /&gt;
In der [[Avesta]] erscheint Kərəsāspa als Drachentöter der Drachen &amp;#039;&amp;#039;Gandarəβa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Aži Sruvara&amp;#039;&amp;#039;. Kərəsāspa machte eines Tages Rast auf einem Berg. Als er ein Feuer anzündete, um sich ein warmes Essen zuzubereiten, musste er feststellen, dass der Berg der Rücken eines Drachen war, den er mit seinem Feuer aufgeweckt hatte. Kərəsāspa floh zunächst, kehrte dann aber wieder zurück und tötete den Drachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Seeungeheuer &amp;#039;&amp;#039;Gandarəβa&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gandarw&amp;#039;&amp;#039; wurde von Kərəsāspa getötet. Gandarw zog Kərəsāspa ins Meer. Sie kämpften neun Tage lang. Am Ende hatte er das Ungeheuer gefesselt und besiegt. Müde vom Kampf befahl er seinem Begleiter Axrūrag das Ungeheuer zu bewachen, damit er sich ein wenig ausruhen könne. Doch Axrūrag versagte, das Ungeheuer konnte sich befreien und Axrūrag und die Familie von Kərəsāspa ins Meer ziehen. Als Kirsāsp erwachte, tötete er das Ungeheuer und befreite Axrūrag und seine Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Garschāsp im Garschāspnāme ==&lt;br /&gt;
[[Āsādi Tusi]] hat die Sage von Garschasp in einem eigenen Epos, dem &amp;#039;&amp;#039;Garschaspnāme&amp;#039;&amp;#039;, verarbeitet. In diesem Epos wird Garschasp als Sohn von &amp;#039;&amp;#039;Esret&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|اثرط&amp;amp;lrm;}}) oder &amp;#039;&amp;#039;Θrita&amp;#039;&amp;#039; und Enkel von &amp;#039;&amp;#039;Sāma&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Abstammung von Sama wird als Sohn von &amp;#039;&amp;#039;Tovorg&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|طورگ&amp;amp;lrm;}}), der der Sohn des &amp;#039;&amp;#039;Šēdasp&amp;#039;&amp;#039;, der wiederum der Sohn des [[Tur]] ist, angegeben. Tur wird als illegitimer Sohn von [[Dschamschid]] und einer Tochter von &amp;#039;&amp;#039;Kurang&amp;#039;&amp;#039;, König von [[Zabulistan]] angegeben. Dschamschid soll sich zur Zeit seiner Beziehung mit der Tochter von Kurang auf der Flucht vor [[Zahak]] befunden haben, der ihn gestürzt hatte, um Schah von Iran zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Epos Garschāspnāme wird berichtet, dass Zahak noch an der Macht war, als Garschasp geboren wurde. Als Zahak eines Tages nach Zabulistan kam, begegnete er Garschasp und forderte ihn auf, gegen ein Seeungeheuer zu kämpfen, was dieser dann auch tat. Nachdem Garschasp das Ungeheuer getötet hatte, wurde er von Zahak nach Indien gesandt, um dort einen Aufstand niederzuschlagen. Garschasp geht nach Indien, besiegt &amp;#039;&amp;#039;Bahu&amp;#039;&amp;#039;, der sich Zahak widersetzte, und bleibt für eine gewisse Zeit in Indien. Nach seiner Rückkehr nach Iran stirbt sein Vater, und Garschasp wird König von Zabulistan. Da Garschasp keinen Sohn hat, adoptiert er &amp;#039;&amp;#039;Neriman&amp;#039;&amp;#039;, den Großvater von [[Rostam (Schāhnāme)|Rostam]], und setzt ihn als seinen Erben ein. Das Epos endet nach der Schilderung weiterer Schlachten und Drachenkämpfen mit dem Tod Garschasps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Garschasp in Schahname Sage X ==&lt;br /&gt;
[[Ferdosi]] widmet im [[Schāhnāme]] Garschasp (in Rückerts Umschrift &amp;#039;&amp;#039;Gerschasp&amp;#039;&amp;#039;) in Sage 10 nur wenige Verse. Garschasp, der Sohn von [[Zau]], übernimmt nach dessen Tod den Thron. Über seine Herrschaft erfährt man nur:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wie auf des Vaters Thron er saß,&amp;lt;br /&amp;gt; Hielt er die Welt mit Würd&amp;#039; und Maß.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Rückert: &amp;#039;&amp;#039;Firdosi’s Königsbuch&amp;#039;&amp;#039;, (Schahname) Sage I-XIII. 1890, S. 279–294.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Als [[Afrasiab (Mythos)|Afrasiab]] erfährt, dass Zau verstorben ist, will er sich mit Garschasp über die Thronfolge verständigen. Doch der will ihn nicht empfangen. Vielmehr betrauert er den Tod seines Sohnes &amp;#039;&amp;#039;Agrirath&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Tod Garschasps ist der Thron Irans erneut verwaist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle greift Ferdosi wieder die Erzählung von Rostam auf. [[Zāl]], der selbst ein Pahlevan ist, ruft Rostam zu einem [[Pahlevan]] (Helden) aus. Rostam fängt sich einen wilden Schimmel, gibt ihm den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Rachsch]]&amp;#039;&amp;#039; und richtet es zu seinem Reitpferd ab. Während Zal mit einem Heer Afrasiab in Schach hält, geht Rostam ins [[Elburs-Gebirge]] zu [[Kai Kobad]], einem Nachfahren [[Fereydun]]s, und trägt ihm den Thron von Iran an. Kai Kobad sagt zu und wird elfter Schah von Iran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://iranicaonline.org/articles/garsasp-nama GARŠĀSP-NĀMA] in &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia Iranica&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Rückert]]: &amp;#039;&amp;#039;Firdosi’s Königsbuch&amp;#039;&amp;#039; (Schahname) Sage I-XIII. 1890. Nachdruck: epubli, Berlin 2010, S. 279–294.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Zau]]|NACHFOLGER=[[Kai Kobad]]|AMT=[[Schāhnāme|König aus Schāhnāme]]|ZEIT=1800–2300 nach [[Gayomarth]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Garshasp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestalt der iranischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythischer Herrscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drachentöter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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