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	<title>Garlstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:25:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Garlstedt&amp;diff=563101&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-13T22:04:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Garls(t) &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 70%; font-weight: normal;&amp;quot;&amp;gt;({{ndsS}})&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Osterholz-Scharmbeck&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Garlstedt.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 53/16/48/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 8/42/7/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 36 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 19.58&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 1169&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/031119 |titel=Gemarkung Garlstedt t, Gemeinde Osterholz-Scharmbeck |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 27711&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 04795&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                  = OHZ topografie.png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Lage von Garlstedt in der Stadt Osterholz-Scharmbeck&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garlstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ndsS|Garls[t]}}) ist, seit der Eingemeindung im Zuge der Gebietsreform von 1974, der vom Zentrum am weitesten entfernte Stadtteil von [[Osterholz-Scharmbeck]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Osterholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Garlstedt liegt im Norden der „Langen Heide“ und nahe der Siedlung entspringt die [[Drepte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte von Osterholz-Scharmbeck}}&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1250 erwähnt; allerdings weisen zahlreiche [[Hügelgrab|Hügelgräber]] auf eine frühe Besiedelung hin, die der [[Steinzeit|Stein-]] und [[Bronzezeit]] zuzuordnen sind. 1830 wurde eine [[Lure (Blasinstrument)|Lure]] entdeckt; die [[Garlstedter Lure|„Lure von Garlstedt“]] wurde in das Wappen der Gemeinde aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Garlstedt stammt vermutlich von Garleff ab, einem [[Germanen|germanischen]] Stammesältesten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Weser-Kurier]] Nr.&amp;amp;nbsp;253 S.&amp;amp;nbsp;3 vom 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 2008 von Ilse Okken nach einer Herbstwanderung mit Christiane Rambacher.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine ältere Form des Namens ist &amp;#039;&amp;#039;Garlste&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise wird der Ort im &amp;#039;&amp;#039;Statistischen Handbuch des Königreichs Hannover&amp;#039;&amp;#039; von 1824 in dieser Schreibweise aufgeführt; {{archive.org|bub_gb_tG0AAAAAcAAJ|Blatt=n441}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zehn-Mark-Banknote ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gaußstein (Garlste)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bremerlehe bei Gauss.jpg|mini|Ausschnitt der 10-Deutsche-Mark-Note mit „Garlste“ als Messpunkt]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1824 und 1825 nutzte [[Carl Friedrich Gauß]] im Zuge der der Vermessung des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]] den Vermessungspunkt in „Garlste“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. Waldo Dunnington |Titel=Carl Friedrich Gauss: Titan of Science |Verlag=The Mathematical Association of America |Datum=2004 |Seiten=130 und 133}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie Garlstedt zu dem Zeitpunkt hieß. Der [[Gaußsche Landesaufnahme|Gauß’sche Vermessungspunkt]] Garlste liegt auf {{Höhe|48.9|DE-NN}} am Waldweg „An der Forst“. Ein Ausschnitt des Vermessungsnetzes mit „Garlste“ als [[Trigonometrischer Punkt|trigonometrischem Punkt]] ist auf dem [[Bargeld der Deutschen Mark|letzten 10-Deutsche-Mark-Schein]] abgebildet, der von 1991 bis 2001 gesetzliches Zahlungsmittel war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Garnison und Heeresschule ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Garlstedt LogSchule 1.JPG|mini|Begrüßung am Kasernentor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flug -Nordholz-Hammelburg 2015 by-RaBoe 0112 - BuWe Logistikschule.jpg|mini|Die Heeresschule von oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Garlstedt befindet sich die ursprünglich [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Lucius-D.-Clay-Kaserne]], die zwischen 1975 und 1978 erbaut und am 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 1978 mit einer 200 Mann starken Vorhut eröffnet wurde. Es handelte sich um Soldaten der 75.&amp;amp;nbsp;US-Brigade, einer Vorausabteilung der [[2nd Armored Division (Vereinigte Staaten)|2nd Armored Division]] („Hell on wheels“) aus Texas, die gemäß einer neuen [[NATO]]-Doktrin in die Bundesrepublik teil-vorverlegt wurden. Die Brigade wurde im Juli 1978 in 2nd Armored Division (forward) umbenannt und bezog im Oktober 1978 die neu errichtete Kaserne in Garlstedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fluktuation der Vorausabteilung war sehr groß; von den Soldaten, die dort anfänglich ihren Dienst angetreten hatten, befand sich schon nach 18 Monaten kaum einer mehr in der Kaserne. So ergibt sich für die Zeit von 1978 bis 1992 eine Gesamtzahl von 28.000 in Garlstedt stationierten US-Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Kuwait-Krise wurde 1990 der größte Teil der US-Soldaten an den Persischen Golf verlegt, im [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkrieg]] wurden 18 von ihnen getötet. Da das militärische Material größtenteils zunächst im Irak bzw. in Kuwait verblieb, nutzten die Amerikaner die Gelegenheit, die Kaserne zu schließen. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1992 wurde ein offizielles „Flaggeeinholen“ vollzogen und die Kaserne dem [[Heer (Bundeswehr)|Heer der Bundeswehr]] übergeben. Sie wird seitdem als Truppenschule genutzt, in der pro Jahr etwa 11.000 Soldatinnen und Soldaten und zivile Mitarbeiter und Mitarbeiter aus dem gesamten Bundesgebiet ihre logistische Ausbildung erhalten. Anfänglich wurde der Lehr- und Ausbildungsbetrieb an der Nachschubschule des Heeres vorrangig am alten Standort „Roland-Kaserne“ ([[Grohn (Bremen)|Bremen-Grohn]]) fortgeführt. Im Oktober 1999 nahm aber mit dem Umzug des Kommandeurs der Nachschubschule und Generals der Nachschubtruppe die Truppenschule offiziell ihren Betrieb in Garlstedt auf. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006 erfolgte aufgrund eines Unterstellungswechsels vom [[Heer (Bundeswehr)|Heer]] zur [[Streitkräftebasis]] (SKB) eine Umbenennung in „[[Logistikschule der Bundeswehr]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;März 1974 wurde Garlstedt aufgrund der [[Gebietsreform in Niedersachsen]] in die Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=244}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Am 13./14.&amp;amp;nbsp;Januar 1980 erregte die Sichtung eines Lichtphänomens über Garlstedt ein gewisses Aufsehen. Da die neue US-amerikanische Kaserne involviert war, stieg sogar die Alarmrotte der NATO auf, um das vorgebliche [[UFO]] abzufangen. Worum es sich letztendlich gehandelt hatte, konnte bis heute nicht geklärt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Weser-Kurier]] vom 15.&amp;amp;nbsp;Januar 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde Garlstedt bundesweit durch die [[Reemtsma-Entführung|Entführung]] des Hamburger Multimillionärs [[Jan Philipp Reemtsma]] am 25.&amp;amp;nbsp;März bekannt, da die Entführer als Versteck einen Keller in einem Haus in Garlstedt nutzten. (zufälligerweise hat die Reemtsma-Familie durch [[Philipp Fürchtegott Reemtsma]] eine ihrer Wurzeln in Osterholz-Scharmbeck und Garlstedt ist Stadtgebiet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gauß-Stein Garlste.jpg|mini|Gauß-Stein in Schmidts Kiefern]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Osterholz-Scharmbeck#Außerhalb}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Osterholz-Scharmbeck}}&lt;br /&gt;
* In Garlstedt finden sich eine Anzahl von [[Grabhügel]]n aus der Bronzezeit (1800–700 v. Chr.). Den beeindruckendsten Fund in einem dieser Grabhügel stellt wohl die [[Garlstedter Lure]] dar, die auch als Vorlage für das Garlstedter Gemeindewappen diente. Die 1830 bei Straßenarbeiten entdeckten Bruchstücke dieses bronzezeitlichen germanischen Blasinstruments sind zurzeit der südlichste Fund eines derartigen Instrumentes. Zahlreiche urgeschichtliche Grabhügel befinden sich im Forst &amp;#039;&amp;#039;Die Elm&amp;#039;&amp;#039; zwischen der Hülseberger Straße und dem Garlstedter Kirchweg.&lt;br /&gt;
* Brockmannsmühle:&lt;br /&gt;
** [[Brockmannsmühle]], [[Wassermühle]] an der Drepte von 1759 &lt;br /&gt;
** [[Hofanlage Brockmannsmühle 2]] von 1845, Wohnhaus von 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
* Schmidts Kiefern: [[Kiefern]]wald mit teilweise 150-jährigen Kiefern im Gebiet des Truppenübungsplatzes Garlstedt.&lt;br /&gt;
* Wald-Lehrpfad: mit Schautafeln über das Leben von [[Pflanzenwelt|Flora]] und [[Fauna]] im Garlstedter Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* SV Garlstedt mit den Bereichen Badminton, Walking, Gymnastik, Kinderturnen, Aerobic und Fußball. Die beiden Herren- und mehrere Jugendfußballmannschaften spielen allesamt auf Kreisebene. &lt;br /&gt;
* [[Club zur Vahr]] (Bremen): 1965 eröffnete der Club einen 18-Loch-Golfplatz, auf dem 1985 die &amp;#039;&amp;#039;German Open&amp;#039;&amp;#039; ausgetragen wurden. Gewinner des internationalen Turniers war [[Bernhard Langer (Golfspieler)|Bernhard Langer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christiane Rambacher u.&amp;amp;nbsp;a.: Chronik – &amp;#039;&amp;#039;Garlstedt im Wandel der Jahrtausende&amp;#039;&amp;#039;. Garlstedt 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=s}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften im Stadtgebiet von Osterholz-Scharmbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Osterholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Osterholz-Scharmbeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ufologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Osterholz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaußsche Landesaufnahme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1250]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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