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	<title>Gargamelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;LigaDue: lf</title>
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		<updated>2025-10-08T19:34:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CERN-20060225-24.jpg|thumb|Die Gargamelle-Blasenkammer als Ausstellungsstück auf dem Gelände des CERN.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gargamelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Teilchendetektor]] am [[CERN]] in Genf. Es handelte sich um eine [[Blasenkammer]], in der die Spuren [[Elektrische Ladung|geladener]] [[Teilchen]] sichtbar gemacht werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Detektor ==&lt;br /&gt;
Gargamelle war eine der größten je gebauten Blasenkammern. Sie bestand aus einem horizontal aufgebauten, 4,8 Meter langen und im Innenraum 1,88 Meter durchmessenden Zylinder. Gefüllt wurde sie mit schweren, unter Druck stehenden Flüssigkeiten, um bei schwer nachweisbaren Teilchen wie [[Neutrino]]s möglichst hohe Ereignisraten zu erhalten. Verwendet wurden [[Propan]], [[Freon]] oder Mischungen dieser beiden Stoffe, jeweils etwa 12.000 Liter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bau von Gargamelle wurde 1964 von [[André Lagarrigue]] vorgeschlagen. Im Dezember 1965 einigten sich CERN, das französische [[Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives|CEA]], die [[École polytechnique]] und das [[Orsay]]-Labor der [[École normale supérieure]] auf die Umsetzung des Projektes. Der Name des Detektors wurde einem Werk des Renaissance-Schriftstellers [[François Rabelais]] entlehnt, &amp;#039;&amp;#039;Gargamelle&amp;#039;&amp;#039; ist darin der Name einer Riesin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde der Detektor im Saturne-Labor des CEA in [[Saclay]]. 1970 wurde er am CERN aufgestellt, als Strahlquelle diente das [[Proton Synchrotron]]. Im Dezember begannen die ersten Testläufe mit der Detektierung [[Kosmische Strahlung|kosmischer Strahlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 wurde Gargamelle am [[Super Proton Synchrotron]] betrieben und war Teil der [[West Area Neutrino Facility]]. Nach einem Riss in der Kammer, der am 26. Oktober 1978&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hall&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=CERN Bulletin 10/2000; 6 March 2000: A new lease of life for the Gargamelle hall |url=http://bullarchive.web.cern.ch/bullarchive/0010/art1/Text_E.html |wayback=20080403132357 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; auftrat, wurde das Experiment 1979 aufgrund des zu erwartenden Reparaturaufwands beendet. Heute befindet sich die Kammer zusammen mit anderen ehemaligen Detektoren, etwa der [[BEBC]], in der Ausstellung [[Microcosm]]. Die vor 1976 genutzte Halle stand 20 Jahre lang leer und wird nun für den [[ATLAS (Detektor)|ATLAS]]-Detektor mitgenutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hall&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsprogramm und Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
Im November 1968 wurde auf einer Konferenz in [[Mailand]] eine Prioritätenliste für die Forschung an Gargamelle aufgestellt. Sie wurde von der Suche nach den [[W-Boson]]en angeführt, weitere Themen waren die Untersuchung von [[Tief inelastische Streuung|tief inelastischer Streuung]] an und [[Formfaktor (Physik)|Formfaktoren]] von [[Atomkern]]en und die Suche nach dem [[Z-Boson]] und schweren [[Lepton]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://cerncourier.com/cws/article/cern/28875/1/cernjeperk2_6-03 |wayback=20081203044816 |text=CERN Courier: Gargamelle&amp;#039;s priorities }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Anfang an war Gargamelle auch auf den Nachweis von Sekundärteilchen nach dem Durchgang von Neutrinos ausgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=particlephysics.ac.uk: Gargamelle - the mother of all bubble chambers? |url=http://www.particlephysics.ac.uk/news/picture-of-the-week/picture-archive/gargamelle--the-mother-of-all-bubble-chambers.html |wayback=20071202055848 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Ergebnis des Experiments war der Nachweis von [[Neutraler Strom|neutralem Strom]], einem Prozess der [[Schwache Wechselwirkung|schwachen Wechselwirkung]], der durch das Z-Boson vermittelt wird, im Jahr 1973. Außerdem gelangen wichtige frühe Ergebnisse zur Neutrino-Elektron-Streuung. Für ihre Beteiligung an der Entdeckung schwacher neutraler Ströme bei Gargamelle erhielten [[Dieter Haidt]] und [[Antonino Pullia]] 2011 den [[Premio Enrico Fermi]]. Beteiligt war auch [[Helmut Faissner]]. 2009 erhielt die Gargamelle-Kollaboration für diese Entdeckung den Hochenergie- und Teilchenphysik-Preis der European Physical Society.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Gargamelle}}&lt;br /&gt;
* [http://library.cern.ch/archives/isad/isaggm.html CERN-Bibliothek: Gargamelle-Archiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neutrino-Experiment]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CERN]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LigaDue</name></author>
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