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	<title>Garding - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Garding&amp;diff=514133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Van.ike: /* Söhne und Töchter der Stadt */ Mathias Christian Petersen</title>
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		<updated>2026-04-08T05:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Mathias_Christian_Petersen&quot; title=&quot;Mathias Christian Petersen&quot;&gt;Mathias Christian Petersen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt Garding. Zur Gemeinde Kirchspiel Garding, die die Stadt Garding umschließt, siehe [[Kirchspiel Garding]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Garding COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/19/48/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 8/47/2/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Garding in NF.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Amt               = Eiderstedt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 1 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 25836&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04862&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01054036&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GQG&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Welter Straße 1&amp;lt;br /&amp;gt;25836 Garding&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.garding.de/ www.garding.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Andrea Kummerscheidt&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|plattdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Garn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gaarn&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Kreis Nordfriesland]] in [[Schleswig-Holstein]]. Sie ist ein anerkannter [[Erholungsort]]. Die Stadt Garding hat keine Ortsteile.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 3: Ellerbek - Groß Rönnau |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2003 |ISBN=3-926055-73-1 |Seiten=185 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D967693411 |Abruf=2020-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der außerhalb der Stadt liegende Teil des ehemaligen [[Kirchspiel]]s Garding bildet seit 1590 unter dem Namen [[Kirchspiel Garding]] eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Garding erstreckt sich auf einem frühzeitlichen Sandkern im Zentrum der [[Marschland|Marschen]]-[[Halbinsel]] [[Eiderstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Garding ist vollständig von der Nachbargemeinde Kirchspiel Garding umschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Garding 01.jpg|mini|links|Garding mit der Süderbootfahrt um 1895]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bfgardingum1900.jpg|mini|links|Bahnhof Garding um 1900]]&lt;br /&gt;
Garding existierte wahrscheinlich schon vor der Kirchgründung im Jahre 1109 mit ähnlichem Namen. Der Ort selbst wurde um 1187 in einer Urkunde des Erzbischofs von [[Lund]] erstmals namentlich genannt. 1231 erwähnt das [[Waldemar-Erdbuch]] &amp;#039;&amp;#039;Giaethningheret&amp;#039;&amp;#039;, die [[Harde|Gardingharde]]. 1300 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Gherdinghe&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, außerdem tauchten die Schreibweisen &amp;#039;&amp;#039;Gerdingen&amp;#039;&amp;#039; (1438) und &amp;#039;&amp;#039;Gardingk&amp;#039;&amp;#039; (1509) auf. Diese unterschiedlichen Schreibweisen können auch mit der Entwicklung der Umgangssprache in Garding und auf Eiderstedt zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1525 und 1586 hatte der [[Staller (Beamter)|Staller]] der Dreilande Eiderstedt, [[Everschop]] und [[Utholm]] seinen Sitz auf dem Hof Garde auf der Marne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig |ID=KLD-290189 |Name=Garde auf der Marne |Zusatz=Garding Kirchspiel |Autor=Jens Boye Volquartz |Datum=2018 |Erg= |Abruf=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort weilte auch Herzog [[Adolf I. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Adolf]] von [[Schleswig-Holstein-Gottorf]], als er 1575 Garding das Privileg verlieh, einen [[Wochenmarkt]] abhalten zu dürfen. Dieser Wochenmarkt wird bis heute jeden Dienstag abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stadtrecht]] erhielt Garding von Herzog [[Johann Adolf (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Johann Adolf]] von Schleswig-Holstein-Gottorf am 12.&amp;amp;nbsp;Oktober 1590 verliehen, etwa zur selben Zeit wie [[Husum]]&amp;amp;nbsp;(1603) und [[Tönning]]&amp;amp;nbsp;(1590). Dabei wurde die ländliche Umgebung der neuen Stadt als [[Kirchspiel Garding]] vom bisherigen Ort und Land umfassenden Kirchspiel abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang besaß Garding einen Hafen, der das Stadtbild prägte und das Wirtschaftsleben bestimmte. Als Hafenstadt hatte Garding nach Fertigstellung der [[Norderbootfahrt|Norder-]] und Süderbootfahrt um 1612 über die Häfen [[Katingsiel]] und Tönning fast bis zum Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Handelsverbindungen nach [[England]] und anderen Ländern. Der Hafen selbst wurde 1912 zugeschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlängerung der zunächst nur bis Tönning ausgebauten [[Bahnstrecke Husum–Bad St. Peter-Ording]] weiter bis nach Garding erfolgte 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Provinz Schleswig-Holstein|preußischer Herrschaft]] wurde Garding 1867 Sitz eines Amtsgerichts. Dieses blieb bis 1959 erhalten und wurde durch das Amtsgericht Husum abgelöst. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 gab die Stadt Garding ihre Amtsfreiheit auf und trat dem [[Amt Eiderstedt]] bei.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010545417036.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 46,2 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = SSW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 37.4&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 34.8&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 27.8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt 17 Sitze vergeben. Von diesen erhielten der SSW und die CDU jeweils sechs Sitze und die SPD fünf Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Für die Wahlperiode 2013–2018 wurde Ranjet Biermann (CDU) erneut zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschrift über die Sitzung der Stadtvertretung vom 10. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dieser legte sein Amt, wie sein Mandat jedoch zum 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2015 nieder. In der Folge wurde durch die Stadtvertretung am 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2015 mit Andrea Kummerscheidt erstmals in der 425-jährigen Geschichte der Stadt eine Frau zur Bürgermeisterin von Garding gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker [[Willy Lippert|Willy „Horsa“ Lippert]] gestaltet und am 30.&amp;amp;nbsp;Dezember 1963 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau, unten begleitet von einem goldenen Abendmahlskelch, das golden nimbierte silberne Gotteslamm, mit dem rechten Vorderfuß die geschulterte Siegesfahne haltend: An goldener, oben in ein Kreuz auslaufender Stange ein silbernes, in zwei Zipfel endendes Banner mit rotem, durchgehendem Kreuz.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|327|Stadt Garding, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garding, Vorort der ehemaligen Landschaft Everschop inmitten der Halbinsel Eiderstedt, wurde 1590 zur Stadt erhoben. Schon das erste Stadtsiegel von 1589 zeigt das [[Agnus Dei|Gotteslamm]], wo bei das Siegel anstelle des üblichen Kreuzes über dem Lamm die Buchstaben SOG (wohl: &amp;#039;&amp;#039;Sigillum Oppidi Gardingensis&amp;#039;&amp;#039;, Siegel der Stadt Garding) enthielt. Die Herkunft dieses Siegelbildes, das eigentlich kirchlicher Herkunft ist und auf ein [[Patrozinium|Salvatorpatrozinium]] (Salvator = [[Heiland]] = [[Jesus Christus|Christus]]) hinweist, ist unbekannt. Die überlieferten Patrone der Gardinger Kirche sind [[Bartholomäus (Apostel)|Bartholomäus]] und Christian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1963 gebrauchte die Stadt das Siegelbild ohne [[Wappenschild]]. Die heraldische Überarbeitung versetzte den Kelch in den vom Boden befreiten Schildfuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde am 6.&amp;amp;nbsp;September 1965 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge von Garding ist blau und zeigt im [[Flagge#Bestandteile einer Flagge|Liek]] das weiße Lamm und den gelben Kelch des Wappens, im fliegenden Ende vier goldene Balken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Garding]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St.-Christians-Kirche, Garding-msu-7908-.jpg|mini|Der das Ortsbild von Garding prägende Kirchturm der ev.-luth. Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Christian&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Garding Altes Diakonat.jpg|mini|Geburtshaus [[Theodor Mommsen]]s]]&lt;br /&gt;
Die [[St.-Christians-Kirche (Garding)|St.-Christians-Kirche]] steht im historischen Stadtzentrum auf einer natürlichen Anhöhe. Die Topographische Karte weist für diesen Standort eine Höhenlage von 9&amp;amp;nbsp;m über NHN aus. Es ist der Höchste Punkt innerhalb des Stadtgebiets. Die Altstadt ist um die Kirche herum gruppiert. Das Straßennetz ist hier sternförmig auf das Kirchenbauwerk ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Die Kirche geht auf einen Vorgängerbau, eine 1117 errichtete einschiffige, kreuzförmige Backsteinkirche St. Christian zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kunsttopographie Schleswig Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Neumünster 1969, S. 215 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese war ursprünglich den Heiligen [[Maria Magdalena]], [[Christian]] und [[Bartholomäus (Apostel)|Bartholomäus]] geweiht und wurde im Zeitraum von 1483 bis 1488 zu einer zweischiffigen gotischen [[Hallenkirche]] umgebaut,&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler in der Provinz Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Heide 1924, S. 671 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei das eine Kirchenschiff den männlichen, das andere den weiblichen Gottesdienstbesuchern diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehäuse der Orgel, der [[Gotik|gotische]] [[Orgelprospekt]] von 1512, ist der älteste Nordeuropas&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reiter&amp;quot;&amp;gt;Michael Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen am Meer.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 2000, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Norddeutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Teuchert]] in Heinz Rudolf Rosemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersachsen, Hansestädte, Schleswig-Holstein, Baudenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Reclams Kunstführer, Deutschland, Band 5, 4. Auflage, Stuttgart 1971, S. 142&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ehemals gotische, hohe Gewölbe der Kirche wurde bei einer Renovierung 1854 durch ein optisch besser in die Landschaft passendes, vor allem weniger windanfälligeres (niedrigeres) Dach ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Hermann Tast]] 1524 noch auf dem Marktplatz die erste [[Reformation]]spredigt in Eiderstedt gehalten hatte, setzte sich die Reformation, schließlich durch [[Christian III. (Dänemark und Norwegen)|Christian&amp;amp;nbsp;III. von Dänemark]] verkündet, bis 1527 auch in der Eiderstedt durch. Dies ist noch heute in der Kirche durch die zerschlagene Altarplatte mit der Aufschrift „Hic sunt reliquiae reconditae“ (&amp;#039;&amp;#039;Hier sind die Reliquien aufbewahrt&amp;#039;&amp;#039;) Sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1563 baute die Gemeinde in der Kirche eine [[Kanzel]]. Sie ist heute die älteste Kanzel Eiderstedts und wurde mit ihrem sechseckigen Grundriss zum Vorbild fast aller anderen Kanzeln im Lande. Das älteste Uhrwerk Schleswig-Holsteins war früher mit einem Uhrschlagmännchen und einer St.-Georgs-Figur, die mit einem Drachen kämpft, verbunden. Der dreiflügelige Gemäldealtar, das „Hauptwerk des [[Manierismus]] in Schleswig-Holstein“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reiter&amp;quot; /&amp;gt;, schuf der niederländisch-tönninger Maler [[Marten van Achten]], der später Hofmaler am [[Schloss Gottorf]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;130&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot; caption=&amp;quot;St.-Christian-Kirche&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Garding St.-Christian-Kirche 1.jpg|Blick zum Altar&lt;br /&gt;
Garding St.-Christian-Kirche 9.jpg|Blick nach Westen&lt;br /&gt;
Garding St.-Christian-Kirche 6.jpg|Altar von Marten van Achten&lt;br /&gt;
Garding St.-Christian-Kirche 4.jpg|Gotisches Gewölbe&lt;br /&gt;
Garding St.-Christian-Kirche 7.jpg|Taufstein&lt;br /&gt;
Garding St.-Christian-Kirche 8.jpg|Deckel der Taufe&lt;br /&gt;
Garding St.-Christian Kirche Orgel.jpg|Orgel mit gotischem Gehäuse&lt;br /&gt;
St christian kanzel.JPG|[[Renaissance]]-Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der platzförmigen Straßenanlage im Ortszentrum befindet sich auch das ehemalige [[Theodor Mommsen|Theodor-Mommsen]]-Museum. Es ist heute das Gemeindehaus der örtlichen [[evangelisch-lutherisch]]en Kirchengemeinde und beherbergt das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Mommsen-Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://www.garding.de/einrichtungen-verbaende Website Stadt Garding (Öffentliche Einrichtungen und Verbände)]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Gebäude mit Geschichte ist das sogenannte „Alte Rathaus“ oder „Stallerhaus“. Errichtet wurde es 1825 als Amts- und Wohnsitz für den letzten [[Staller (Beamter)|Staller]] &amp;#039;&amp;#039;Johann G. Ingwersen&amp;#039;&amp;#039;, der in diesem Haus bis 1885 lebte. Sieben Jahre später wurde es von der Stadt Garding gekauft und schließlich als Rathaus weitergenutzt. Es wurde 2005 zu einem Kulturzentrum umgebaut und beinhaltet heute Räumlichkeiten für den &amp;#039;&amp;#039;Heimatbund Landschaft Eiderstedt&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Garding&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt&amp;#039;&amp;#039; sowie den &amp;#039;&amp;#039;Offenen Kanal Westküste&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eiderstedter-kultursaison.de/ueberblick/garding/altes-rathausfruher-stallerhaus |titel=Website Eiderstedter Kultursaison |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191229222031/https://eiderstedter-kultursaison.de/ueberblick/garding/altes-rathausfruher-stallerhaus |archiv-datum=2019-12-29 |archiv-bot=2025-03-21 04:09:26 InternetArchiveBot |abruf=2019-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Seit 1975 findet jährlich Ende Juli ein Spezialitätenmarkt der Eiderstedter Landfrauen rund um die Kirche statt. Neben Delikatessen aus Eiderstedt runden kunsthandwerkliche Angebote den Markt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Musikantenbörse“, eine Musikveranstaltung, findet an insgesamt acht Dienstagabenden im Juli und August statt.&lt;br /&gt;
Innerhalb der Konzertreihe „Musik in den Kirchen Eiderstedts“ finden während der Sommermonate in der St.-Christian-Kirche im Zentrum Gardings laufend Konzerte (Klassik und Jazz) auswärtiger Musiker statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „Alten Rathaus“ stellt die Künstlergruppe &amp;#039;&amp;#039;KunstKlima&amp;#039;&amp;#039; permanent in wechselnden Ausstellungen Arbeiten ihrer Mitglieder vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fke-eiderstedt.de/kunstklima/ |titel=Kunstklima – Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de-DE |abruf=2022-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der TSV Garding von 1865 e. V. bietet mit den Sparten Fußball, Handball, Tischtennis, Turnen, Herzsport, Nordic-Walking, Sportabzeichen und Schwimmen eine breite Palette für Aktivitäten an. Die Fußballsparte bildet gemeinsam mit dem Tönninger SV die Spielgemeinschaft (SG) Eiderstedt. Als Sportstätten werden die Dreilandenhalle, zwei Schulturnhallen, ein Sportplatz sowie zwei Übungsplätze genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Wirtschaftsstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsstruktur ist ländlich diversifiziert, [[Mittelstand|mittelständisch]] geprägt. Die schleswig-holsteinische [[Raumordnung]] weist die Stadt im aktuell gültigen &amp;#039;&amp;#039;Landesentwicklungsplan 2010&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Ländlichen Zentralort&amp;#039;&amp;#039; aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landesplanung_raumordnung/Downloads/landesentwicklungsplan/karte_landesentwicklungsplan_2010.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Landesentwicklungsplan Schleswig-Holstein 2010 (Hauptkarte) |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191229222038/https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landesplanung_raumordnung/Downloads/landesentwicklungsplan/karte_landesentwicklungsplan_2010.pdf%3F__blob%3DpublicationFile%26v%3D1 |archiv-datum=2019-12-29 |archiv-bot=2023-05-08 18:41:20 InternetArchiveBot |abruf=2019-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die am Ort mit Filialen ansässigen Kreditinstitute sind die [[VR Bank Schleswig-Holstein Mitte]] und die [[Nord-Ostsee Sparkasse]]. Im [[Lebensmittel-Einzelhandel]] ist beispielsweise ein [[Edeka]]-[[Verbrauchermarkt]] am Ort ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Im [[Schienenpersonennahverkehr|SPNV]] wird Garding auf der [[Bahnstrecke Husum–Bad St. Peter-Ording]] im [[Taktfahrplan|Stundentakt]] durch die [[Regionalbahn]]-Linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Schleswig-Holstein#Regionalbahn (vor/nach Generalsanierung)|RB&amp;amp;nbsp;64]] des [[Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein|Nahverkehrsverbunds Schleswig-Holstein]] angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Siedlungskern von Garding führt die [[Bundesstraße 202]] im Abschnitt zwischen [[Tönning]] und [[St. Peter-Ording]]. Innerhalb des Ortskerns wird der Straßenverlauf abgebildet durch den durchgängigen Straßenzug &amp;#039;&amp;#039;Tönninger&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Süder&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Tatinger Straße&amp;#039;&amp;#039;. Sie schließt den Ort an das bundesweite Fernstraßennetz direkt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor Mommsen seitlich.JPG|mini|Mommsen-Büste vor der Gardinger Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Alexander Friedrich Wilhelm Preusser]] (1799–1885), schleswig-holsteinischer Oberappellationsgerichtsrat und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Mathias Christian Petersen]] (1809–1890), Landwirt, Kaufmann und Mitglied des Reichstags&lt;br /&gt;
* [[Theodor Mommsen]] (1817–1903), Historiker und Nobelpreisträger; seit 1895 Ehrenbürger der Stadt Garding (Dauerausstellung im Gemeindehaus)&lt;br /&gt;
* [[Tycho Mommsen]] (1819–1900), Schriftsteller und Gymnasialdirektor&lt;br /&gt;
* [[Julius Wallichs]] (1829–1916), Arzt und Standespolitiker&lt;br /&gt;
* [[Christian Adolf Wallichs]] (1831–1922), Reichstags- und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Richard Petersen (Ingenieur)|Richard Petersen]] (1865–1946), Ingenieur, technischer Leiter beim Bau der [[Wuppertaler Schwebebahn]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Jessen]] (1880–1945), Geistlicher und Übersetzer der Bibel ins Niederdeutsche&lt;br /&gt;
* [[Christian Petersen (Ingenieur)|Christian Petersen]] (* 1931), Ingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Rolf Büttner]] (* 1949), Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Peter-Jürgen Boock]] (* 1951), Schriftsteller und Ex-[[Rote Armee Fraktion|RAF]]-Terrorist&lt;br /&gt;
* [[Marianne Ehlers]] (* 1953), Bibliothekarin, Autorin in niederdeutscher Sprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Garding verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Eberhard Friedrich]] (1907–1980), Schriftsteller, Journalist und Übersetzer; starb in Garding&lt;br /&gt;
* [[Hans-Alwin Ketels]] (1913–2017), Landwirt und Politiker (CDU); lebte in Garding&lt;br /&gt;
* [[Dieter Staacken]] (* 1935), Schriftsteller und Maler; wuchs in Garding auf und lebt und arbeitet dort, seit 2022 Ehrenbürger&lt;br /&gt;
* [[Knut Kiesewetter]] (1941–2016), Sänger und Musiker; wuchs in Garding auf und ist hier gestorben&lt;br /&gt;
* [[Otto Beckmann (Maler)|Otto Beckmann]] (* 1945), Maler, Zeichner und Grafiker; baute ab 1971 die Mühle &amp;#039;&amp;#039;Emanuel&amp;#039;&amp;#039; in Garding wieder auf&lt;br /&gt;
* [[Ingo Kühl]] (* 1953), Maler, Zeichner, Bildhauer und Architekt; hatte von 1980 bis 1994 ein Atelier in Garding&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Irro |Titel=Ingo Kühl. Tagebuch eines Malers |Auflage=1. |Verlag=Kettler |Ort=Dortmund |Datum=2023 |ISBN=978-3-9874106-5-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;400 Jahre Stadt Garding. Blick in die Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Lühr &amp;amp; Dircks, St. Peter-Ording 1990, ISBN 3-921416-51-5.&lt;br /&gt;
* Panten / Porada / Steensen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eiderstedt. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum St. Peter-Ording, Garding, Tönning und Friedrichstadt.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag 2013, ISBN 978-3-412-09906-0.&lt;br /&gt;
* Hans-Walter Wulf: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Eiderstedt.&amp;#039;&amp;#039; Lühr &amp;amp; Dircks, St. Peter-Ording 1981, ISBN 3-921416-13-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/werke/gallery/encoded/eJzjYBLS42LPT8rSTczJERJPTyxKycxLV9DIyy9KSSvKTC3OScxL0ZRidvRzUWIuycnWYgAAY-sOaA Garding in historischen Aufnahmen]&lt;br /&gt;
* [https://www.garding.de/ Website der Stadt Garding]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Nordfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4254826-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eiderstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1187]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1590]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Van.ike</name></author>
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