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	<title>Garage Rock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:12:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Garage_Rock&amp;diff=133977&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 6. Juni 2024 um 03:36 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garage Rock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch) bezeichnet eine von den [[Vereinigte Staaten|USA]] ausgehende Stilrichtung der [[Rockmusik]]. Weitere Bezeichnungen für diese Stilrichtung sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garagenrock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garage-Punk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sixties-Punk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Mit den letzteren wird ein nachträglicher Bezug zum [[Punk (Musik)|Punkrock]] der 1970er Jahre hergestellt. Weitere alternative Bezeichnungen sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freakbeat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für fast ausschließlich [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Band (Musik)|Bands]] sowie die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Acid Rock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für die [[Psychedelic Rock|psychedelische]] Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangcharakteristik ==&lt;br /&gt;
Der Garage Rock ist eine einfache, ungeschliffene Form des klassischen [[Rock ’n’ Roll]] oder [[Rhythm and Blues]] (R&amp;#039;n&amp;#039;B). Er ist meist schnörkellos und „straight“ gespielt und die Songs bestehen häufig aus wenigen [[Akkord]]en, die sich immer wiederholen. Letztendlich war diese Einfachheit stilbildend. Außerdem sind oftmals mehrstimmige Gesangsharmonien, hymnische Melodien und harte, verzerrte Gitarrenklänge für diesen Musikstil typisch. Daher gilt der Garage Rock auch als musikalischer Vorläufer des [[Punk (Musik)|Punkrock]] und des heutigen [[Indie-Rock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Garage-Rock-Bands entstanden Anfang der 1960er Jahre in den [[Vereinigte Staaten|USA]] unter dem Einfluss der [[British Invasion]]. Die allgemeine Begeisterung unter den Jugendlichen für englische Bands wie die [[The Kinks|Kinks]], die [[The Beatles|Beatles]], die [[The Rolling Stones|Rolling Stones]], [[The Who]], [[Them]] und viele andere führte zu einer großen Anzahl neuer amerikanischer Bands, die diesen Idolen nacheiferten. Aus Mangel an geeigneten Übungsräumen nutzten diese Bands oft die hauseigene Garage zum Üben – daher stammt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Garage Rock&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem verband man mit dieser Bezeichnung zugleich eine Herkunft aus der Mittelschicht der typischen US-amerikanischen Vororte.&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Garagenrock ist außerdem, dass ein Großteil der Songs [[Teenager]]-affine, also [[pubertät]]szentrierte Thematiken misslingender Sexualökonomie, zumeist aus der Sicht heranwachsender Männer, behandelt. Die Musiker waren Mitte der 1960er Jahre, in der Hochphase des Genres, oft Jugendliche, also Schüler mit ihren alltäglichen Sorgen und Nöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bands nutzten jede sich bietende Möglichkeit für öffentliche Auftritte, egal ob zu Tanzveranstaltungen, Geburtstagspartys oder in Einkaufszentren. Die etwas professionelleren schafften den Sprung in richtige Klubs und Konzertsäle, andere erlangten gerade ein Wochenende lang Berühmtheit. Den Glücklicheren wurde ein Plattenvertrag für eine [[Single (Musik)|Single]] angeboten, häufig als Preis für den ersten Platz bei lokalen Talentwettbewerben wie den &amp;#039;&amp;#039;Battle-of-Bands&amp;#039;&amp;#039;-Veranstaltungen. Das waren eine der typischen und regelmäßigen Wochenend-Tanzveranstaltungen der 1960er Jahre in den USA. Anderen Bands gelang es, das nötige Geld für eine Single aus eigener Kraft aufzubringen. Möglich wurde das durch eine große Anzahl von kleinen und unabhängigen Plattenfirmen, die immer auf der Suche nach neuen Talenten waren. Diese Plattenfirmen waren nicht selten ähnlich amateurhaft wie die Bands, die sie verpflichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billige Ausstattung und unprofessionelle Produktion waren auch der Ursprung für den typischen Klang dieser Musik. Doch auch technische Neuheiten wie die [[Fuzz]]box trugen zur Klangcharakteristik bei. Mitte der 1960er Jahre kamen noch die elektronische [[Farfisa]]-Orgel und das Gitarrenequipment der Firma [[Vox Amplification|Vox]] als typisch klangbildende Elemente hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schallplattenproduktion war die Grundvoraussetzung für den Einsatz bei einer der vielen lokalen Radiostationen. Gelang einer Band dort ein lokaler Hit, bestand die Möglichkeit auf einen Vertriebsvertrag mit einer größeren Plattenfirma und einer landesweiten [[Absatzlogistik|Distribution]]. Auf diese Weise schafften es Bands bis in die [[Billboard Hot 100|Billboard-Charts]] und wurden millionenfach verkauft. Wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Band [[Syndicate of Sound]], deren Single &amp;#039;&amp;#039;Little Girl&amp;#039;&amp;#039; zuerst auf dem Hush-[[Plattenlabel|Label]] erschienen war, dann von der Firma [[Bell Records]] im gleichen Jahr wiederveröffentlicht wurde, so 1966 Platz acht in den US-Charts erreichte und auch international mit diesem Song erfolgreich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Garage-Rock-Bands in den Anfängen von 1963 bis 1965 an den klaren Strukturen des [[Rock ’n’ Roll]], [[Rhythm and Blues]] oder der poppigeren [[Beatmusik]] orientierten, entstanden in den Jahren 1965 bis 1967 Bands, die eine neue Richtung, den [[Psychedelic Rock]], voranbrachten. In den Jahren ab 1968 gewann der schlichte Rock, aber auch [[Funk (Musik)|Funk]] und [[Soul]] mehr an Einfluss. Die Übergänge sind jeweils fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Generation stehen Bands wie [[The Kingsmen]], [[The Standells]], [[The Sonics]] und [[The Barbarians]], für die zweite [[The 13th Floor Elevators]], [[The Seeds]] und für die dritte Generation [[The Stooges]] und [[MC5]]. Es entwickelte sich ein Standardrepertoire an Songs, die gerne [[Coverversion|gecovert]] wurden, wie „[[Gloria (Them-Lied)|Gloria]]“ von [[Them]] oder das vermeintlich mit sexuellen Anspielungen gespickte „[[Louie Louie]]“ von [[Richard Berry (Musiker)|Richard Berry]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf einige [[One-Hit-Wonder]] gerieten die Garage-Rock-Bands der 1960er Jahre zunehmend in Vergessenheit. Doch schon 1972 entdeckte [[Lenny Kaye]] diese Bands für eine Zusammenstellung neu, die als Doppel-LP unter dem Titel „Nuggets“ bei der Plattenfirma [[Elektra Records|Elektra]] erschien. Eine Zusammenstellung, auf der sich neben den Charts-Erfolgen der The Kingsmen, The Standells, The Seeds auch völlig unbekannte Bands befanden. Diese Zusammenstellung verkaufte sich zwar gut, aber die eigentliche Wiederentdeckung des Garage Rock ging mit dem [[Punk (Musik)|Punkrock]] der 1970er Jahre einher. Die Plattenfirma [[Sire Records]] veröffentlichte die &amp;#039;&amp;#039;Nuggets&amp;#039;&amp;#039;-Zusammenstellung 1976 erneut. Das [[Fanzine]] „Who Put The Bomp“ von [[Greg Shaw]] veröffentlichte unter dem Einfluss von [[Lester Bangs]] neben Artikeln zu den aktuellen Punkbands auch Artikel über die vergessenen Garage-Rock-Bands. Des Weiteren startete 1979 eine ganze Serie von Zusammenstellungen auf Schallplatte unter dem Titel „[[Pebbles (Musik)|Pebbles]]“ mit Hilfe von Greg Shaw. In den darauf folgenden Jahren wurden selbst die seltensten und seltsamsten Aufnahmen wiederveröffentlicht und entweder auf Zusammenstellungen, oder zu einem ehemals nie veröffentlichten Album zusammengetragen. Es entwickelte sich eine ausgeprägte Underground- und Sammlerkultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss der wiederveröffentlichten Aufnahmen wuchsen verschiedene Generationen von Bands heran, die sich in der Tradition des Garage Rock sahen. In den frühen 1970ern waren das zum Beispiel [[The Flamin’ Groovies]]. Zur Zeit des Punkrock waren es die [[Ramones]], [[Patti Smith]] und die eigenwilligen [[The Cramps]] oder [[The Soft Boys]]. Aber erst in den 1980ern gab es ein richtiges [[Revival]], das auch als &amp;#039;&amp;#039;Garage Revival&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Dazu gehörten Bands wie [[Miracle Workers]], [[The Fuzztones]], [[The Prisoners]], [[The Cynics]], [[The Chesterfield Kings]] oder [[The Pandoras]], die teils den Stil der 1960er Jahre bis ins Detail (mit originalen Instrumenten und Equipment) kopierten, teils mit der ungestümen Energie des Punk verbanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende der 1990er bis zu den mittleren 2000er Jahren wurde Garage Punk erneut populär, als eine neue Welle vorwiegend US-amerikanischer, britischer, australischer und schwedischer Bands wie [[The Strokes]], [[The Hives]], [[The Libertines]], [[Mando Diao]], [[Kings of Leon]], [[The Killers]], [[The Vines]], [[The Von Bondies]], [[Arctic Monkeys]], [[Eagles of Death Metal]], [[Jet (Band)|Jet]], [[The Dandy Warhols]], [[Caesars]] und [[The White Stripes]] sich klassischer Garage-Rock-Elemente bedienten. Diese Zeit wird deshalb häufig als &amp;#039;&amp;#039;Neo-Garage-Welle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Garage Rock Revival&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Weil die Namen dieser Bands oft dem Muster „The ...s“ folgen, spricht man auch von „&amp;#039;&amp;#039;The&amp;#039;&amp;#039;-Bands“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Musikstile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Beatmusik|Beat]]&lt;br /&gt;
* [[Britpop]]&lt;br /&gt;
* [[C86]]&lt;br /&gt;
* [[Indie-Rock]]&lt;br /&gt;
* [[Psychedelic Rock]]&lt;br /&gt;
* [[Punk (Musik)|Punk]]&lt;br /&gt;
* [[Detroit Rock]]&lt;br /&gt;
* [[Rock ’n’ Roll]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Matheja (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Greg Shaw’s Bomp! Vergessenes, Verschollenes und längst Verdrängtes aus dem legendären kalifornischen Rock&amp;#039;n&amp;#039;Roll Fanzine&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo Sachbuch&amp;#039;&amp;#039; 7659). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1980, ISBN 3-499-17659-9&lt;br /&gt;
* [[Lester Bangs]]: &amp;#039;&amp;#039;Psychotic Reactions and Carburetor Dung. The Work of a Legendary Critic&amp;#039;&amp;#039;. Edited by [[Greil Marcus]]. Vintage Books, New York NY 1988, ISBN  0-679-72045-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Garage rock|Garage Rock}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung des Rock ’n’ Roll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung der Rockmusik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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