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	<title>Garður - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gar%C3%B0ur&amp;diff=397931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ekesgored: Archiv korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-26T13:00:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 64/4/14/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 22/39/4/W&lt;br /&gt;
|WAPPEN        =&lt;br /&gt;
|FLAGGE        = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = &lt;br /&gt;
|STAND         = &lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      = &lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = IS-2&lt;br /&gt;
|BILD          = &lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = &lt;br /&gt;
|VE3-NAME      = Suðurnesjabær&lt;br /&gt;
|VE3-ART       = Gemeinde&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:17-08-islcanus-RalfR-DSC 3155.jpg|mini|Leuchtturm von Garður]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Utskalakirkja 1.jpg|mini|Útskálakirkja]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garður&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch „Garten“, „Wall“&amp;lt;ref&amp;gt;H. U. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Isländisch – Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; Buske, Hamburg, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Ort in [[Island]] an der Nordspitze der Halbinsel [[Reykjanesskagi|Reykjanes]] und liegt 10 Kilometer nördlich von [[Keflavík]] an der Straße Nr.&amp;amp;nbsp;45. Am 1. Januar 2011 hatte Garður 1.452 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hagstofa.is/?PageID=2593&amp;amp;src=/temp/Dialog/varval.asp?ma=MAN03106%26ti=Mannfj%F6ldi+eftir+bygg%F0akj%F6rnum%2C+kyni+og+aldri+1%2E+jan%FAar+1998%2D2011+++++%26path=../Database/mannfjoldi/Byggdakjarnar/%26lang=3%26units=Fj%F6ldi Hagstofa.] (Stat. Amt Islands); abgerufen am 3. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zur Fusion mit [[Sandgerði]] zu [[Suðurnesjabær]] 2018 bildete Garður eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Skagagarður&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. der &amp;#039;&amp;#039;Garten/Wall der Halbinsel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;H. U. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Isländisch – Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; Buske, Hamburg, S. 85 und 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man hat tatsächlich vor Ort einen Wall aus dem 10. Jahrhundert entdeckt, der von der &amp;#039;&amp;#039;Útskálakirkja&amp;#039;&amp;#039; in Garður bis nach Kirkjuból (Miðnes) reicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;skagagardur-the-great-wall&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://reykjanes.is/Ahugaverdirstadir/Skodastad/skagagardur-the-great-wall |text=&amp;#039;&amp;#039;Skagagarður&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=2012-07-20}} reykjanes.is (isländisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Wall, rund 1,5&amp;amp;nbsp;km lang und bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;m hoch, ist eines der ganz wenigen Bauwerke aus dem Mittelalter, die in Island noch erhalten sind. Er wurde 1528 erstmals schriftlich erwähnt, und lange nahm man an, er sei im 13. oder 14. Jahrhundert angelegt worden. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben jedoch, dass er bereits im 10. Jahrhundert errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ferlir.is/skagagardurinn-2/ ferlir.is]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend war bereits zur Wikingerzeit besiedelt. 1868 fand man in der Nähe des Gehöfts Hafurbjarnastaðir Gräber aus der Zeit der Wikinger mit den sterblichen Überresten von sieben oder acht Menschen, von Hunden und Pferden sowie mit Waffen und Schmuck als Grabbeigaben, die 1947 im Museum Forngripasafn in Reykjavík wissenschaftlich untersucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.visitreykjanes.is/is/afthreying/natturan/stadir/history-and-culture/hafurbjarnarstadir |wayback=20210505125314 |text=visitreykjanes.is |archiv-bot=2025-03-21 11:22:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ort war früher ein wichtiger Fischerei- und Handelsort, obwohl die Hafenbedingungen bis heute nicht besonders gut sind. Die Halbinsel von Garður war reich und besonders dicht besiedelt; so lebten hier im Jahre 1910 schon 647 Einwohner, ein großer Ort für das Island der damaligen Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ísl&amp;quot;&amp;gt;T. Einarsson, H. Magnússon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni.&amp;#039;&amp;#039; 1. bindi. Örn og Örlygur, Reykjavík 1989, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber [[Sandgerði]] und später [[Keflavík]] zogen die Arbeitsplätze ab. Spuren der alten Besiedlung haben sich erhalten. So gibt es noch drei Fischfabriken im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Dienstleistungen ==&lt;br /&gt;
Inzwischen pendeln viele Leute nach Keflavík oder [[Reykjavík]], so dass die Gesamteinwohnerzahl von 1.065 Einwohnern im Jahre 1988&amp;lt;ref&amp;gt;T. Einarsson, H. Magnússon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni&amp;#039;&amp;#039;. 1. bindi. Örn og Örlygur, Reykjavík 1989, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 1.452 Einwohner zu Beginn des Jahres 2011 angestiegen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grunnskóli&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gerdaskoli.is/ Gerðaskóli]&amp;lt;/ref&amp;gt; gehört zu den ältesten Schulen des Landes (gegr. 1872). Daneben existieren Kindergärten, ein Gesundheitszentrum, die Gemeindeverwaltung und ein Sportzentrum mit Schwimmbad.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vega&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vegahandbókin.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Landmælingar Íslands, 2006, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Touristen gibt es einen Zeltplatz und eine Pension; eine Post, eine Bank und eine Tankstelle dienen neben Geschäften den Bedürfnissen der Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vega&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Straeto]]-[[Regionalbus|Regionalbuslinie]] 89, die zum [[Flughafen Keflavík|Keflavik Airport]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Der größere der beiden Leuchttürme dient auch zur Vogelbeobachtung. Hier brüten im Frühsommer vor allem auch Zugvögel wie die [[Kanadagans]] und die [[Küstenseeschwalbe]] sowie viele [[Möwen]]arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Zeltplatz bei den Leuchttürmen hat man eine gute Aussicht und kann bei gutem Wetter bisweilen Wale und Delphine, selten auch Robben beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wanderweg führt an der Küste entlang nach [[Sandgerði]], welcher aber von [[Kelpwald|Kelp]] und [[Erbsenkraut]], das vom letzten Sturm liegen geblieben ist, bedeckt sein kann. Gerade der Strand von Garður ist, da er am Eingang der Bucht [[Faxaflói]] liegt, der Wucht der offenen See besonders ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirkjuból ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige Bauernhof &amp;#039;&amp;#039;Kirkjuból&amp;#039;&amp;#039; nahe bei Garður wurde meist von reichen Bauern und der Oberschicht des Landes bewohnt. So ist es erklärlich, dass sich dort auch historisch wichtige Ereignisse abspielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1433, so berichtet die Chronik, kam eine Gruppe Männer mit dem Bischof Jón von [[Skálholt]] zu Besuch. Darunter war einer, der vergebens um die Hand von Margaret, der Tochter des dänischen Gouverneurs, angehalten hatte. Zu dieser Zeit befand sich die Farm im Besitz des Gouverneurs. Der Abgewiesene legte Feuer, die Tochter entkam als einzige. Sie schwor den Mann zu heiraten, der sie rächen würde, und tat das auch. Es war ein Mann aus dem Norden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Visit&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://reykjanes.is/Ahugaverdirstadir/Skodastad/kirkjubol |text=&amp;#039;&amp;#039;Kirkjuból&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=2013-02-18}} reykjanes.is (isländisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird berichtet, dass hier im Jahre 1551 der Däne Kristian, der die Hinrichtung des letzten katholischen Bischofs von Island, [[Jón Arason]], geleitet hatte, mit seinen Männern erschlagen worden sei. In der Folge wurde von Geistererscheinungen berichtet. Diese wurden auf recht eigenartige Weise beendet: Man grub die Leichen aus und begrub anschließend die Köpfe beim Po der Leute des dänischen Königs (vgl. auch [[Geschichte Islands]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Visit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen und Kirche ==&lt;br /&gt;
Bei den beiden Leuchttürmen, von denen der eine 1897, der andere im Jahre 1944 erbaut wurde, befindet sich das Regionalmuseum mit Funden von in der Nähe von Garður gesunkenen Schiffen, sowie Gerätschaften aus dem täglichen Leben der Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vega&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Norden des Ortes steht die Holzkirche &amp;#039;&amp;#039;Útskálakirkja&amp;#039;&amp;#039;, die 1861–63 erbaut und 1895 verlängert sowie um einen Vorbau vergrößert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;utskalakirkja_0176&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kirkjukort.net/kirkjur/utskalakirkja_0176.html |wayback=20210429172234 |text=kirkjukort.net |archiv-bot=2025-03-21 11:22:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kanzel befand sich ursprünglich in der Domkirche in Reykjavík, von der sie 1886 übernommen wurde. Das große Altargemälde, das Mariae Verkündigung darstellt, erhielt die Kirche 1878.&amp;lt;ref name=&amp;quot;utskalakirkja_0176&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wall Skagagarður ==&lt;br /&gt;
Nordwestlich und westlich von Garður der 1,5 km lange und bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;m hohe Wall &amp;#039;&amp;#039;Skagagarður&amp;#039;&amp;#039; sehenswert, der bereits im 10. Jahrhundert erbaut wurde, um Getreidefelder vor Nahrung suchenden Schafen zu schützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;skagagardur-the-great-wall&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Wall ist eines der ganz wenigen Bauwerke aus dem Mittelalter, die in Island noch erhalten sind, doch wurde er im Laufe der Jahrhunderte durch Erosion in dem regnerischen Klima Islands abgeflacht. Er wurde 1528 erstmals schriftlich erwähnt, und lange nahm man an, er sei im 13. oder 14. Jahrhundert angelegt worden. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben jedoch, dass er bereits im 10. Jahrhundert errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ferlir.is/skagagardurinn-2/ ferlir.is]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wall beginnt an der Hauptstraße Skagabraut in der Nähe der Útskálakirkja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Islands]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Garður}}&lt;br /&gt;
* [http://www.svgardur.is/ Off. Homepage der Gemeinde] (isländisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/travelguideeng/gardur.htm Garður.] nat.is (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://reykjanes.is/Leitarnidurstodur/?area=271&amp;amp;type=0&amp;amp;subtype=0&amp;amp;keyword=Leitarstrengur Garður, Landkarte, div. Adressen wie Heimatmuseum, Schwimmbad etc.] Visit Reykjanes.&lt;br /&gt;
* [http://www.ferlir.is/?id=3237 Zum Wall Skagagarður.] ferlir.is (isländisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=|LCCN=n93077497|VIAF=124485222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gardur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suðurnesjabær]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Island]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Island]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reykjanesskagi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ekesgored</name></author>
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