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	<title>Gap-Analyse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T00:00:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gap-Analyse&amp;diff=114591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Arten */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-08-04T10:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Arten: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den betriebswirtschaftlichen Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gap-Analyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der gleiche Begriff wird auch in der Ökologie verwendet, siehe [[Gap-Analyse (Ökologie)]].}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gap-Analyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|gap}}, „Lücke, Differenz“; auch: &amp;#039;&amp;#039;Lückenanalyse&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Betriebswirtschaftslehre]] ein strategisches [[Planung]]s- und [[Kontrolle|Kontrollinstrument]], das die [[Messabweichung|Abweichung]] zwischen dem angestrebten [[Sollwert]] und dem vorhandenen oder erwarteten [[Istwert (Daten)|Istwert]] analysieren soll. Siehe auch [[Soll-Ist-Vergleich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das [[Organisationsmittel]] der Gap-Analyse ist ein objektiv-statistisches Prognoseverfahren, das primär bei der künftig erwarteten Entwicklung [[betriebswirtschaftliche Kennzahl|betriebswirtschaftlicher Kennzahlen]] (wie [[Cashflow]]s, [[Gemeinkosten]], [[Umsatzerlös]]e, [[Gewinn]] oder [[Return on Investment]]) angewandt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Vahlens_gro%C3%9Fes_Auditing_Lexikon/h7UkaYRTmcsC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gap-Analyse+lexikon&amp;amp;pg=PA519&amp;amp;printsec=frontcover Monika Palloks-Kahlen, &amp;#039;&amp;#039;Gap-Analyse&amp;#039;&amp;#039;, in: Carl-Christian Freidank/Laurenz Lachnit/Jörg Tesch (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Vahlens großes Auditing-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 519]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die künftige [[Marktentwicklung]] kann dazu führen, dass das [[Produktionsprogramm]] (bestehend aus [[Produkt (Wirtschaft)|Produkten]] oder [[Produktgruppe]]n, [[Dienstleistung]]en) durch verschiedene Gründe (wie [[Marktsättigung]], [[Produktlebenszyklus]], neue [[Substitutionskonkurrenz]] durch [[Substitutionsgut|Substitutionsgüter]], Auslauf von [[Patent]]en) bedroht sein kann und deshalb Alternativen entwickelt werden müssen, wie die zu erwartende Lücke geschlossen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim-Hans Horn, &amp;#039;&amp;#039;Gap analyis&amp;#039;&amp;#039;, in: Klaus Altfelder/Hans G. Bartels/Joachim-Hans Horn/Heinrich-Theodor Metze (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Unternehmensführung&amp;#039;&amp;#039;, 1973, S. 90; ISBN 3-470-56191-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
Grundgedanke der Gap-Analyse ist die [[Extrapolation]] der [[Daten]] ([[Marktdaten]], [[Unternehmensdaten]]) aus der Vergangenheit in die Zukunft unter Beibehaltung der gegenwärtigen [[Unternehmenspolitik]] auch während des [[Planungshorizont]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_des_Controlling/QBuBDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gap-Analyse+lexikon&amp;amp;pg=PA276&amp;amp;printsec=frontcover Rainer Türck, &amp;#039;&amp;#039;Gap-Analyse&amp;#039;&amp;#039;, in: Christof Schulte (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Controlling&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 276 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Verfeinerung kann auch die [[Trendextrapolation]] mit [[Exponentielle Glättung|exponentieller Glättung]] genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ermittlung der Lücke erfolgt in mehreren Schritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles W. Hofer/Dan Schendel, &amp;#039;&amp;#039;Strategy Formation: Analytical Concepts&amp;#039;&amp;#039;, 1978, S. 81 ff.; ISBN 978-0-8299-0213-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst wird die Vergangenheit in [[Zeitreihenanalyse|Zeitreihen]] erfasst, die durch Trendextrapolation in die Zukunft fortgeschrieben wird. Die hieraus abgeleitete Kurve ist die Entwicklungslinie des operativen [[Kerngeschäft]]s, das eine – künftig konstant bleibende – Unternehmenspolitik erfordert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Kreikebaum, &amp;#039;&amp;#039;Die Lückenanalyse als Voraussetzung der Unternehmensplanung&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Interne Revision&amp;#039;&amp;#039; 8, 1973, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem weiteren Schritt wird das Produktprogramm im Hinblick auf seine Wachstums- und Ertragspotenziale untersucht ([[Wachstumsmarkt]], [[Zukunftsmarkt]], [[Marktsättigung]] oder [[Schrumpfmarkt]]). Erweiterungen der Gap-Analyse versuchen, das Prognose-Risiko durch Einbeziehung von [[Eintrittswahrscheinlichkeit]]en für verschiedene [[Anspruchsniveau]]s zu vermindern.&amp;lt;ref&amp;gt;John Argenti, &amp;#039;&amp;#039;Systematic Corporate Planning&amp;#039;&amp;#039;, 1974, S. 85 ff.; ISBN 978-0-442-30741-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:0017 - GAP-Diagramm-2.png|mini|Beispieldaten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:0017 - GAP-Diagramm-4.png|mini|GAP-Diagramm zu Beispieldaten]]&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die Lücken wird zwischen operativer und strategischer Lücke unterschieden. Eine &amp;#039;&amp;#039;operative Lücke&amp;#039;&amp;#039; kann bei gegebenen [[Unternehmensstruktur]]en durch Verbesserung der [[operative Planung|operativen Planung]] geschlossen werden, während die Schließung einer &amp;#039;&amp;#039;strategischen Lücke&amp;#039;&amp;#039; allgemein einer neuen [[Produkt-Markt-Matrix]] bedarf oder einer Anpassung der Unternehmensstruktur an geänderte [[Randbedingung|Rahmenbedingungen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Palloks-Kahlen, &amp;#039;&amp;#039;Gap-Analyse&amp;#039;&amp;#039;, in: Carl-Christian Freidank/Laurenz Lachnit/Jörg Tesch (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Vahlens großes Auditing-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 519&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategische Lücke ===&lt;br /&gt;
Die strategische Lücke (vom potenziellen Kerngeschäft zum Sollwert (=Entwicklungsgrenze)) kann nur durch zusätzliche strategische Maßnahmen geschlossen werden. Diese Lücke kann geschlossen werden, indem neue Produkt-/ Marktkombinationen unter Berücksichtigung aller zukünftig verfügbaren [[Marktpotenzial]]e des Unternehmens erschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operative Lücke ===&lt;br /&gt;
Die operative Lücke lässt sich durch das Ausnutzung aller [[Ressource]]n schließen (Optimierung des derzeitigen Kerngeschäfts), hierbei unterscheidet man zwischen Leistungs- und Wettbewerbslücke. Beide zusammen bilden die &amp;#039;&amp;#039;operative Lücke&amp;#039;&amp;#039;, das erreichte Niveau wäre das potenzielle Kerngeschäft (der [[Istwert (Daten)|Istwert]] ist das Kerngeschäft).&lt;br /&gt;
Hierbei wird häufig zwischen Leistungs- und Wettbewerbslücke differenziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Controlling_Schritt_f%C3%BCr_Schritt/3wkIDgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=leistungsl%C3%BCcke,+wettbewerbsl%C3%BCcke&amp;amp;pg=PA129&amp;amp;printsec=frontcover Gerald Pilz, &amp;#039;&amp;#039;Controlling Schritt für Schritt&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 129]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leistungslücke&amp;#039;&amp;#039;: Teilbereich der operativen Lücke, die sich durch eine realistische Wahrnehmung aller [[Rationalisierung (Ökonomie)|Rationalisierungspotenziale]] schließen ließe. Diese Leistungslücke unterzieht sich einer Analyse der durch den Umsatz erzielten [[Erlös]]e.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wettbewerbslücke&amp;#039;&amp;#039;: Teilbereich der operativen Lücke, die unter Ausschöpfung aller weiteren Potenziale des Unternehmens (über die Rationalisierungspotenziale hinaus) geschlossen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftszweige ==&lt;br /&gt;
Insbesondere im Bank- und Versicherungswesen dient die Gap-Analyse der Absicherung gegen die [[Volatilität]] des [[Zinsergebnis]]ses bei Zinsänderungen in einer Folge von [[Rechnungsperiode]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;J K Dew, &amp;#039;&amp;#039;Which Asset-Liability-Management-Model?&amp;#039;&amp;#039;, in: American Banker, 1984, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bankwesen ===&lt;br /&gt;
Das Zinsergebnis setzt sich im [[Bankwesen]] aus dem [[Zinsaufwand]] für das [[Einlagengeschäft]] und dem [[Zinsertrag]] aus dem [[Kreditgeschäft]] zusammen. Steigt nun das [[Zinsniveau]], so werden sich im Regelfall Zinsaufwand und Zinsertrag nicht proportional erhöhen, sondern zwischen beiden wird eine Lücke entstehen. Ein [[Zinsrisiko]] entsteht dann, wenn die zinstragenden [[Aktiva]] und [[Passiva]] nicht gleich groß sind und sich deshalb eine [[Zinssensitivität|zinssensitive]] Lücke auftut.&amp;lt;ref&amp;gt;Ghenadie Mindru, &amp;#039;&amp;#039;Zinsrisikomanagement und Hedge Accounting nach IFRS&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 13; ISBN 978-3-8366-5414-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nachdem, ob die aktivischen oder passivischen Positionen im Laufzeitband überwiegen, besteht ein &amp;#039;&amp;#039;Aktiv-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Passivüberhang&amp;#039;&amp;#039;, der sich aus der Gap-Analyse ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiel&lt;br /&gt;
Eine Bank stellt einem [[Kreditnehmer]] einen Kredit über 1000 [[Geldeinheit]]en (GE) mit einer [[Laufzeit (Wirtschaft)|Laufzeit]] von 12 Monaten gegen einen [[Festzins]] von 3 % zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;modifiziert nach [https://www.google.de/books/edition/Handbuch_Treasury_Treasurer_s_Handbook/nsoHEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=gap-analyse+zinsergebnis&amp;amp;pg=PT883&amp;amp;printsec=frontcover Hannes Enthofer/Patrick Haas, &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Treasury&amp;#039;&amp;#039;, 2020, S. 883]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die (in der Praxis nicht sinnvolle) [[Refinanzierung]] soll vollständig durch ein [[Tages- und Termingeldhandel|Tagesgeld]] mit [[variabler Zins|variablem]] [[Habenzins]] von 2,25 % erfolgen, so dass am ersten Tag &amp;lt;math&amp;gt;t_1&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Kreditmarge]] 0,75 % beträgt. Ab &amp;lt;math&amp;gt;t_{30}&amp;lt;/math&amp;gt; steigt der Habenzins auf 2,75 % an und liegt am [[Fälligkeit]]stag des Kredits (&amp;lt;math&amp;gt;t_{360}&amp;lt;/math&amp;gt;) bei 3,30 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Finanzprodukt]]&lt;br /&gt;
! [[Zinsertrag]] (ZE)/[[Zinsaufwand]] (ZA) &amp;lt;br /&amp;gt; in GE &amp;lt;math&amp;gt;t_1&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
! [[Zinsertrag]] (ZE)/[[Zinsaufwand]] (ZA) &amp;lt;br /&amp;gt; in GE &amp;lt;math&amp;gt;t_{30}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
! [[Zinsertrag]] (ZE)/[[Zinsaufwand]] (ZA) &amp;lt;br /&amp;gt; in GE &amp;lt;math&amp;gt;t_{360}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Festzins]]kredit || 300,0 ZE || 300,0 ZE || 300,0 ZE &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tages- und Termingeldhandel|Tagesgeld]] || 225,0 ZA || 275,0 ZA || 330,0 ZA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kreditmarge]] || {{0}}75,0 ZE || {{0}}25,0 ZE || −30,0 ZA&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kreditmarge ist in diesem Fall das Gap, das zum Zeitpunkt &amp;lt;math&amp;gt;t_{360}&amp;lt;/math&amp;gt; sogar negativ ist. Hier wurde das [[Zinsänderungsrisiko]] zu Lasten der Bank wirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem besteht das Risiko der [[Anschlussfinanzierung|Anschlussrefinanzierung]], da nicht sicher ist, ob das Tagesgeld ein Jahr lang verlängert wird.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gap-Analyse zeigt, dass es sinnvoll ist, wenn Kreditinstitute im Kredit- und Einlagengeschäft überwiegend mit kongruenten Festzinsen oder variablen Zinsen arbeiten, was bei der [[Fristentransformation]] jedoch neue [[Finanzrisiko|Finanzrisiken]] zur Folge hat. Liegen Prognosen über die künftige Entwicklung des [[Marktzins]]es vor, können je nach Entwicklungsrichtung des Zinses auch variable Zinsen angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bankwesen ist auch die [[Liquiditätsablaufbilanz]] eine typische Gap-Analyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensversicherungen ===&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Gap-Analyse kann bei [[Lebensversicherung]]en ermittelt werden, welche Differenz ({{enS|gap}}) &amp;lt;math&amp;gt;DG&amp;lt;/math&amp;gt; zwischen den zinssensitiven Aktiva &amp;lt;math&amp;gt;SA&amp;lt;/math&amp;gt; und den zinssensitiven Passiva &amp;lt;math&amp;gt;SL&amp;lt;/math&amp;gt; besteht:&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Jost, &amp;#039;&amp;#039;Asset-Liability Management bei Versicherungen&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 161; ISBN 978-3-409-18817-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;DG = SA - SL&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Gemessen werden diese Größen in Geldeinheiten. &amp;lt;math&amp;gt;DG&amp;lt;/math&amp;gt; ist der Betrag, der in der betrachteten Rechnungsperiode wieder angelegt wird. Hat sich bei der Wiederanlage der Marktzins geändert, so ist diese nur zu den neuen Zinsbedingungen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Gap-Analyse ist eine abgeleitete Analyse, welche die [[Liste der Controllinginstrumente#Die Umfeldanalyse|Umfeld-]] und die [[Liste der Controllinginstrumente#Die Unternehmensanalyse|Unternehmensanalyse]] grafisch miteinander in Beziehung setzt. Sie zwingt dazu, [[Zielvorgabe]]n präzise zu definieren und durch [[Quantifizierung]] zu konkretisieren. Sie verleitet aber dazu, strategische Überlegungen nur innerhalb bestehender Geschäftsbereiche bzw. Produktionslinien anzustellen und eine Gesamtbetrachtung zu vernachlässigen. Als Schwäche ist das Ausklammern nicht-quantifizierbarer Größen anzusehen. Die strategische Relevanz qualitativer Größen (wie beispielsweise [[Betriebsklima]], [[Stakeholder Value]]s) bleibt unberücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Messproblemen wird weitgehend abstrahiert. Ebenfalls zu wenig berücksichtigt werden unternehmensexterne Entwicklungen, die oftmals sehr dynamischen Veränderungen unterliegen und nicht perfekt extrapoliert werden können. Auch die reine Extrapolation von Vergangenheitswerten ist unter diesem Gesichtspunkt kritisch zu betrachten. Bei konsequenter Durchführung kann die Gap-Analyse jedoch als [[Frühwarnsystem]] fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instrumente der strategischen Planung wie [[Produktlebenszyklus|Lebenszykluskonzept]], [[Erfahrungskurve]], [[Portfolio]]-Technik, [[Benchmarking]], [[Zielkostenmanagement]], [[Lean Management]] können die Gap-Analyse begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin K. Welge/Andreas Al-Laham: &amp;#039;&amp;#039;Strategisches Management&amp;#039;&amp;#039;. 5. Aufl., Gabler, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-658-10647-8.&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Kreikebaum]]/Dirk Ulrich Gilbert/Michael Behnam: &amp;#039;&amp;#039;Strategisches Management&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-17-031111-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7623854-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Controlling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marketinglehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement (Bank)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement (Versicherung)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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