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	<title>Ganoin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:25:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ganoin&amp;diff=1592934&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gretarsson: Änderung 249780948 von Melly42 rückgängig gemacht; kein Mehrwert bzgl. des Lemmabegriffs ersichtlich, vgl. hier</title>
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		<updated>2024-10-26T20:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/249780948&quot; title=&quot;Spezial:Diff/249780948&quot;&gt;249780948&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Melly42&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Melly42&quot;&gt;Melly42&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; kein Mehrwert bzgl. des Lemmabegriffs ersichtlich, vgl. &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Gretarsson/Wikilinks_in_bibliographischen_Zitaten&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Gretarsson/Wikilinks in bibliographischen Zitaten (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schmelzschuppenfischkonkretion.jpg|mini|[[Fossil]] eines primitiven Strahlenflossers mit Ganoidschuppen. Typischerweise ist bei diesen „Ganoiden“ das Schuppenkleid sehr gut erhalten, während es bei den geologisch jüngeren Vertretern ohne Ganoidschuppen oft nicht oder nur schlecht überliefert ist.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ganoin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Griechische Sprache|gr]]. &amp;#039;&amp;#039;γάνος&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;gános&amp;#039;&amp;#039;, „Glanz“, „Schmuck“, „Schmelz“&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin J. Hentschel und Günther H. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Zoologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage. [[Gustav Fischer Verlag]], Jena, 1996. Seite 264.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[zahnschmelz]]artige [[Substanz]], die [[Irisieren|irisierend]] glänzend die Schuppen „primitiver“ Fische aus der Großgruppe der [[Strahlenflosser]] (Actinopterygii) überzieht. Die entsprechenden Schuppen werden als [[Ganoidschuppe]]n bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die [[Osteoblast]]en in der [[Dermis|Lederhaut]] (Dermis, Corium) scheiden nacheinander zahlreiche dünne Ganoinschichten ab, die schließlich die dicke Schmelzauflage im geschichteten Bau der Schuppe bilden. Das Ganoin unterscheidet sich vom [[Dentin]] (Zahnbein) durch das Fehlen von Zahnkanälchen (Dentintubuli). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammesgeschichtliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Unter [[Paläozoikum|paläozoischen]] und [[Mesozoikum|mesozoischen]] Strahlenflossern waren [[Art (Biologie)|Arten]] mit den typisch [[rhomboid]]en Ganoidschuppen weit verbreitet. Diese Arten werden unter den Bezeichnungen „Ganoidfische“ oder „Schmelzschupper“ zusammengefasst. Sie bilden jedoch keine geschlossene Abstammungsgemeinschaft ([[Monophylum]]) und damit kein in der modernen Systematik gültiges [[Taxon]]. Im weiteren Verlauf der [[Stammesgeschichte]] der Strahlenflosser, im jüngeren Mesozoikum und im [[Känozoikum]], setzten sich zunehmend Formen durch, bei denen die Ganoinauflage der Schuppen reduziert war bzw. ist. Ganoidschuppen kommt heute nur noch bei etwa 44 Arten&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bartsch: &amp;#039;&amp;#039;Actinopterygii, Strahl(en)flosser&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere&amp;#039;&amp;#039;. [[Spektrum Akademischer Verlag]], 2004. Seite 226.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor, die den „primitiven“ Gruppen der [[Knochenganoiden]] (Holostei, [[Knochenhechte]] und engere Verwandtschaft), [[Knorpelganoiden]] (Chondrostei, [[Störe]]  und engere Verwandtschaft) und [[Flösselhechte]]n (Cladistia) zugeordnet werden. Bei den [[Elasmoidschuppe]]n der [[Echte Knochenfische|Echten Knochenfische]] (Teleostei), der stammesgeschichtlich fortschrittlichsten und bei weitem artenreichsten Linie der Strahlenflosser, ist der Ganoinüberzug (sowie die Dentin- und [[Cosmin]]-Schicht) vollständig reduziert, sodass sie nur die dünne Schuppenbasis aus knochenähnlichem [[Isopedin]] ausbilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schliemann: &amp;#039;&amp;#039;Integument und Anhangsorgane&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere&amp;#039;&amp;#039;. Spektrum Akademischer Verlag, 2004. Seite 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Paläontologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. [[Enke Verlag]], Stuttgart, 1996. Seite 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histologie der Haut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Fische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgemisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gretarsson</name></author>
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