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	<title>Gankogui - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bertramz: Änderung 254388405 von InternetArchiveBot rückgängig gemacht;  fix</title>
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		<updated>2025-03-21T14:59:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/254388405&quot; title=&quot;Spezial:Diff/254388405&quot;&gt;254388405&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/InternetArchiveBot&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/InternetArchiveBot&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;  fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Africanagogo.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Gankogui&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gankogui&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ewe (Sprache)|Ewe]], Plural &amp;#039;&amp;#039;gankoguiwo&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;gankoqui&amp;#039;&amp;#039;, Ewe und [[Fon (Sprache)|Fon]] &amp;#039;&amp;#039;gakpavi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;gakpevi&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Doppelhand[[glocke]] ohne Klöppel, die in der Musik der [[Ewe (Ethnie)|Ewe]] im Süden von [[Ghana]] und bei den [[Fon (Volk)|Fon]] in [[Togo]] und [[Benin]] als Takt gebendes [[Perkussion (Musik)|Perkussionsinstrument]] gespielt wird. Die beiden unterschiedlich großen Metallglocken des Aufschlag[[idiophon]]s werden mit einem Holzstab angeschlagen. Im großen [[Trommel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;orchester&amp;lt;/nowiki&amp;gt; bilden die Doppelglocken das unverzichtbare rhythmische Grundgerüst, bei bestimmten Ritualen haben sie eine magische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
=== Ghanaische Idiophone ===&lt;br /&gt;
Die erste zusammenfassende Darstellung zur Verbreitung von Glocken über Afrika südlich der [[Sahara]] gab [[Bernhard Ankermann]] (1901).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Ankermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die afrikanischen Musikinstrumente&amp;#039;&amp;#039;. (Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der philosophischen Facultät der Universität Leipzig) Haack, Berlin 1901, S. 63–68 ({{archive.org|bub_gb_OdcPAAAAYAAJ}})&amp;lt;/ref&amp;gt; In Ghana kommen Metallglocken ohne und mit Klöppel zum Einsatz. Bei den Einfachglocken ohne Klöppel unterscheidet man zwei Arten: Die einen besitzen die Form eines langen schmalen Trichters und werden am oberen Ende zwischen den Fingern gehalten. Bei den Ewe in [[Togo]] heißen sie &amp;#039;&amp;#039;gakokwe.&amp;#039;&amp;#039; Die anderen Idiophone bestehen aus einem bootsförmig aufgebogenen [[Kreissegment]], das wie eine aufgehende Blüte in der Handfläche gehalten wird, ohne dabei die Seitenflächen zu berühren. Das letztgenannte Instrument aus geschmiedetem Eisen heißt bei den Ewe &amp;#039;&amp;#039;[[atoke]]&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;toke&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.motherlandmusic.com/bells-gongs/toke.htm |wayback=20120512220823 |text=&amp;#039;&amp;#039;Toke (aka Atoke)&amp;#039;&amp;#039;.}} Motherland Music&amp;lt;/ref&amp;gt;, es bringt wie die &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039; eine bestimmte Tonhöhe hervor und wird unter anderem für den Hintergrundrhythmus in den &amp;#039;&amp;#039;Hatsyiatsya&amp;#039;&amp;#039;-Liedern und den &amp;#039;&amp;#039;Gahu&amp;#039;&amp;#039;-Tänzen verwendet. Die lateinamerikanische &amp;#039;&amp;#039;[[cowbell]]&amp;#039;&amp;#039; hat eine geschlossene Form wie die &amp;#039;&amp;#039;gakokwe&amp;#039;&amp;#039; und liegt in der Hand wie eine &amp;#039;&amp;#039;atoke&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ghana gibt es ferner kugelförmige oder konische Glöckchen, die am Mittelfinger getragen und mit einem Ring am Daumen angeschlagen werden. In Nordghana sind Eisengabeln mit daran befestigten [[Zimbel]]n bekannt. Zur rhythmischen Feingliederung dienen Kürbis[[rassel]]n, Schlaghölzer und [[Kalebasse]]n&amp;lt;nowiki&amp;gt;halbschalen&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, die im Norden umgedreht auf dem Boden liegend mit den Fingern angeschlagen werden. Im Süden verwendet man Kalebassen als [[Wassertrommel (Musikinstrument)|Wassertrommeln]], die [[Akan]] schlagen diese mit den Händen, die Ewe mit Stöcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfachglocken, Eisengabeln, Zimbeln und Klappern von der [[Goldküste (Westafrika)|Goldküste]] sind neben Trommeln und einer nicht eindeutig dargestellten Floßzither auf einem anonymen Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert unter der Überschrift „Musicalische Instrumente an der Gold-Küste“ dargestellt. Die Abbildungen wurden nach den Aufzeichnungen von Jean Barbot (um 1670–1720) angefertigt, der die Instrumente in der Nähe der heutigen Hauptstadt [[Accra]] gesehen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Historie der Reisen zu Wasser und Lande oder Sammlung aller Reisebeschreibungen, welche bis itzo in verschiedenen Sprachen von allen Völkern herausgegeben worden, und einen vollständigen Begriff von der neuern Erdbeschreibung und Geschichte machen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1–21, Leipzig 1747–1774, Tafel 14 vor S. 158 (abgebildet bei Kubik, S. 149)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Doppelglocken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Syntagma17.png|mini|Doppelglocke im &amp;#039;&amp;#039;[[Syntagma musicum]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 von 1619. Beschreibung zu Nr. 5: „Ist von Eisen gemacht, wird darauf gespielet, wie bey uns auf der Kesseltrummeln.“]]&lt;br /&gt;
Einfache, geschmiedete Glocken waren bereits vor 800 n. Chr. in einem großen Gebiet zwischen Westafrika und [[Simbabwe]] bekannt; zwischen dem 11. Jahrhundert und der Mitte des 15. Jahrhunderts lassen sich im zentralen Afrika die ersten Doppelglocken nachweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jos Gansemann, Barbara Schmidt-Wrenger: &amp;#039;&amp;#039;Zentralafrika.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Musikethnologie.&amp;#039;&amp;#039; Lieferung 9. VEB Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1982, S. 40&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bestehen aus separat gefertigten Glocken, die auf zwei verschiedene Weisen miteinander verbunden werden können: Über einen halbkreisförmigen Bügel sind die Glocken in [[Northern Region (Ghana)|Nordghana]] bei den [[Dagomba (Volk)|Dagomba]] und [[Mamprusi]] miteinander verbunden. In [[Nigeria]] und im [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]] werden solche Bügeldoppelglocken regional &amp;#039;&amp;#039;ngonge, ngongi, ngunga&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;engongui&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die &amp;#039;&amp;#039;ogene&amp;#039;&amp;#039; der [[Igbo (Ethnie)|Igbo]] in Nigeria gehört zum Ensemble der Flöte &amp;#039;&amp;#039;[[Oja (Flöte)|oja]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei den [[Lunda (Volk)|Lunda]] im Süden des Kongo heißen sie &amp;#039;&amp;#039;lubemb&amp;#039;&amp;#039;. Mit den [[Atlantischer Sklavenhandel|schwarzen Sklaven]] kam die [[Traditionelle afrikanische Musik|afrikanische Musik]] auch nach [[Brasilien]], wo die Doppelglocke &amp;#039;&amp;#039;[[agogô]]&amp;#039;&amp;#039; in der Tanzmusik gespielt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Stieldoppelglocken dagegen, zu denen auch die &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039; gehört, verjüngen sich beide Teile zu einem Stiel, an dem sie spitzwinklig zusammengeschweißt sind. Stieldoppelglocken wurden als „Guinea-Typus“ klassifiziert und sind auch bei den Nachbarvölkern der Ewe verbreitet. Die [[Ife (Volk)|Ife]] in [[Atakpamé]] nennen sie &amp;#039;&amp;#039;ango&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Kubik, 1989, S. 144&amp;lt;/ref&amp;gt; die Mahi im Süden von [[Benin]] &amp;#039;&amp;#039;ganvikpan&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Eno Belinga: [http://unesdoc.unesco.org/images/0000/000000/000018EB.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Traditional Music of West Africa: Types, Styles and Influences.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) UNESCO, Paris 1970, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Edo (Volk)|Edo]] (Bini) in Südwestnigeria verwenden beide Arten von Doppelglocken: Die eisernen Bügelglocken nennen sie &amp;#039;&amp;#039;egogo eregbeva&amp;#039;&amp;#039; (aus &amp;#039;&amp;#039;egogo&amp;#039;&amp;#039; – „Glocke“, &amp;#039;&amp;#039;egbe&amp;#039;&amp;#039; – „Körper“ und &amp;#039;&amp;#039;eva&amp;#039;&amp;#039; – „zwei“), 20 bis 30 Zentimeter lange, nur rituell verwendete Stielglocken aus Messing oder Bronze heißen wie die bis zu 150 Zentimeter großen, einfachen Eisenglocken schlicht &amp;#039;&amp;#039;egogo&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Åke Norborg: &amp;#039;&amp;#039;Musikinstrumente der Bini in Südwest-Nigeria.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erich Stockmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musikkulturen in Afrika&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neue Musik, Berlin 1987, S. 200f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet der Doppelglocken erstreckt sich von [[Mali]] im Westen, wo die [[Dogon]] die &amp;#039;&amp;#039;gangana&amp;#039;&amp;#039; als Ritualinstrument verehren, über Nigeria und den Kongo bis nach [[Simbabwe]] und [[Angola]] (bügelförmige &amp;#039;&amp;#039;ngongo&amp;#039;&amp;#039;). Auch für die [[Zentralafrikanische Republik]] zwischen der nördlichen und südlichen Region ließen sich einige Beispiele von Doppelglocken finden, unter anderem fotografierte [[Gerhard Kubik (Musikethnologe)|Gerhard Kubik]] 1964 am [[Sangha (Fluss)|Sangha-Fluss]] die große stehende Doppelglocke (&amp;#039;&amp;#039;tatum&amp;#039;&amp;#039;) eines Häuptlings, die vermutlich um die Wende zum 20. Jahrhundert geschmiedet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Kubik: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verstehen afrikanischer Musik.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Wien 2004, S. 128, Abb. 40&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Lücke zwischen den Verbreitungsgebieten der Doppelglocke im westlich-zentralen und im südlichen Afrika bildet das Tal des [[Ubangi (Fluss)|Ubangi]]- und [[Kongo (Fluss)|Kongo]]-Flusses.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan Vansina]]: &amp;#039;&amp;#039;The Bells of Kings.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of African History,&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Nr. 2, 1969, S. 187–197, hier S. 191&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier der 295 Mitte 16. bis Mitte 17. Jahrhundert gegossenen und Musikinstrumente enthaltenden Benin-Bronzen des [[Königreich Benin|Königreichs Benin]] – kunstvolle Figurengruppen auf rechteckigen Reliefplatten – zeigen Doppelglocken.&amp;lt;ref&amp;gt;Philip J. C. Dark, Matthew Hill: &amp;#039;&amp;#039;Musical Instruments on Benin Plaques.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus P. Wachsmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Essays on Music and History in Africa.&amp;#039;&amp;#039; Northwestern University Press, Evanstone 1971, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Palastwachen der [[Fon (Volk)|Fon]] im [[Königreich Dahomey]] hießen &amp;#039;&amp;#039;panigan&amp;#039;&amp;#039; nach dem Namen der Doppelglocken (&amp;#039;&amp;#039;panigan&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;kpanlingan&amp;#039;&amp;#039;), die sie schlugen, während sie drei Mal täglich in der Zeit des Jahresfestes (&amp;#039;&amp;#039;huetanu&amp;#039;&amp;#039;) und jeden Morgen während des übrigen Jahres auf ritualisierte Weise fehlerfrei einen Text deklamieren mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gilbert Rouget: &amp;#039;&amp;#039;Court Songs and Traditional History in the Ancient Kingdoms of Porto-Novo and Abomey.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus P. Wachsmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Essays on Music and History in Africa.&amp;#039;&amp;#039; Northwestern University Press, Evanstone 1971, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offensichtliche kulturelle Bedeutung der Doppelglocken hat dazu geführt, dass [[Erich Moritz von Hornbostel]] Anfang des 20. Jahrhunderts die klöppellosen afrikanischen Glocken in seine [[Kulturkreis]]lehre einbaute und einen indonesischen Ursprung vermutete. Tatsächlich gibt es in Südostasien kein formales Gegenstück zu den Doppelglocken, wie von [[Arthur Morris Jones]] angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Morris Jones, 1964, S. 164 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lediglich die bootsförmige &amp;#039;&amp;#039;atoke&amp;#039;&amp;#039; und ähnliche Schlitzglocken in [[Gabun]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jaap Kunst]]: [http://booksandjournals.brillonline.com/content/journals/10.1163/22134379-90002215 &amp;#039;&amp;#039;The origin of the kemanak&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Bijdragen tot de Taal-, Land- en Volkenkunde 116, No. 2.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1960, S. 263–269, hier S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; besitzen eine Ähnlichkeit mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[kemanak]]&amp;#039;&amp;#039; des javanischen [[Gamelan]], beide werden überdies meist paarweise gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Roger Blench: [https://doi.org/10.21504/amj.v6i2.1118 &amp;#039;&amp;#039;Evidence for the Indonesian Origins of Certain Elements of African Culture: A Review, with Special Reference to the Arguments of A. M. Jones.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;African Music&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, Nr. 2. International Library of African Music, 1982, S. 81–93, hier S. 89; Arthur Morris Jones, 1964: zu &amp;#039;&amp;#039;atoke&amp;#039;&amp;#039; S. 157–161&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ghanaische Doppelglocken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Iron bells.JPG|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Gakpavi&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;„Mutter-und-Kind-Typus“]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039; werden aus Eisenblech [[Schmieden|geschmiedet]] und gehämmert. Eine Glocke ist deutlich größer als die andere, somit ergeben sich zwei spielbare Töne etwa im Abstand einer [[Terz (Musik)|Terz]]. Im Namen der Einfachglocke &amp;#039;&amp;#039;gakokwe&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;gakoko&amp;#039;&amp;#039;) steht &amp;#039;&amp;#039;ga&amp;#039;&amp;#039; für „Metall“, und &amp;#039;&amp;#039;ko&amp;#039;&amp;#039; für eine [[Onomatopoesie|lautmalerische]] Silbe, die mehrfach wiederholt den Anschlagston wiedergibt. &amp;#039;&amp;#039;Gankogui&amp;#039;&amp;#039; könnte &amp;#039;&amp;#039;kogo&amp;#039;&amp;#039;, „Seite“, beinhalten, also auf eine seitlich angeschlagene Glocke verweisen. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;gakpavi&amp;#039;&amp;#039; für die Doppelglocke setzt sich aus &amp;#039;&amp;#039;ga&amp;#039;&amp;#039;, wiederum „Metall“, &amp;#039;&amp;#039;kpa&amp;#039;&amp;#039;, „auf dem Rücken tragen“ und &amp;#039;&amp;#039;vi&amp;#039;&amp;#039;, „Kind“ zusammen. Die unterschiedliche Größe der Glocken führte zur Einordnung als „Mutter-und-Kind-Typus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer üblichen Herstellungsmethode werden Alteisenrohre auf einer [[Esse (Feuerstelle)|Esse]] zum Glühen gebracht. Sobald das Rohr glüht, schlägt der Schmied es aus, bis eine rechteckige Platte entstanden ist. Die Platte kommt nochmals bis zur Rotglut in das Feuer und wird anschließend dünn ausgeklopft. Nach erneutem Erhitzen werden zwei Ecken nach innen gebogen und übereinandergefaltet. Auf dieselbe Weise entsteht eine zweite Platte. Zwischen beide Platten kommt eine Schablone aus Hartholz, der Schmied kann nun die Platten durch Schläge von allen Seiten formen und an den Rändern zusammenschmieden. Das Holz innen fängt unterdessen zwangsläufig an zu brennen. Die anfangs zusammengebogenen Ecken werden in die Länge geschlagen und ergeben den Stiel. Eine zweite, ebenso hergestellte Glocke wird mit der ersten am Stiel verschweißt. Eine kleine Öse am Stielende dient zum Befestigen einer Schnur.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Kubik, 1989, S. 144&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielweise und Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KpanlogoPercussion.jpg|mini|hochkant|Auf der Bechertrommel &amp;#039;&amp;#039;[[oprente]]&amp;#039;&amp;#039; liegen die Rassel &amp;#039;&amp;#039;[[axatse]]&amp;#039;&amp;#039; und die Doppelglocke &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039; mit Schlagholz]]&lt;br /&gt;
Der Spieler hält die &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039; mit der linken Hand am Stiel und schlägt mit einem Holzstöckchen in der rechten Hand. Das Instrument wird im Stehen oder geeigneter im Sitzen gespielt. Legt der sitzende Spieler die &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039; sofort nach dem Anschlag auf seinen Oberschenkel, kann er den Nachklang dämpfen. Die große Glocke ruht ebenfalls auf seinem Bein, wenn er aus dem Handgelenk heraus mit dem Stöckchen die kleine Glocke anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewe-Musik besteht im Wesentlichen aus Schlaginstrumenten, zu denen mehrere unterschiedlich große Fasstrommeln (die größte: &amp;#039;&amp;#039;atsimevu,&amp;#039;&amp;#039; unterstützende Trommeln: die tiefe &amp;#039;&amp;#039;sogo,&amp;#039;&amp;#039; die mittlere &amp;#039;&amp;#039;kidi&amp;#039;&amp;#039; und die hohe &amp;#039;&amp;#039;kagan(u)&amp;#039;&amp;#039;), die Gefäßrassel &amp;#039;&amp;#039;[[axatse]]&amp;#039;&amp;#039; und Glocken gehören. Die kleinste einfellige Fasstrommel &amp;#039;&amp;#039;kloboto&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;klodzie&amp;#039;&amp;#039;) ist besonderen Tänzen vorbehalten. Das gesamte, alle Tänze begleitende Trommelorchester besteht aus der Takt gebenden Idiophongruppe im Hintergrund, den Rhythmustrommlern und, als dritter musikalischer Bereich getrennt, dem mit Händeklatschen verbundenen Gesang. Das 1959 veröffentlichte Standardwerk von Arthur Morris Jones machte die Musik der Ewe für viele Jahre zum klassischen Modell westafrikanischer Trommelmusik und dem Buchtitel entsprechend gelegentlich auch zum Kern afrikanischer Musik überhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;„The norm of African music is the full ensemble of the dance: all other forms of music are secondary.“ (Arthur Morris Jones: &amp;#039;&amp;#039;Studies in African Music,&amp;#039;&amp;#039; S. 51)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute haben sich zahlreiche Fachleute mit den rhythmischen Strukturen von Doppelglocken und Trommeln beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe der Doppelglocke ist, den Grundschlag und weitere Einteilungen des [[Takt (Musik)|Taktes]] vorzugeben und während der gesamten Aufführung für die anderen, [[Polyrhythmik|polyrhythmisch]] spielenden Orchestermusiker eine zeitliche Orientierung zu bieten.&amp;lt;ref&amp;gt;Francisco Gómez Martín, Perouz Taslakian, Godfried Toussiant: [https://www.researchgate.net/publication/228841028_Interlocking_and_Euclidean_rhythms &amp;#039;&amp;#039;Interlocking and Euklidean rhythms.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Mathematics and Music&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Nr. 1, März 2009, S. 15–30; hier S. 17: Notation &amp;#039;&amp;#039;interlocking rhythm&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;gankogui, sogo, kidi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;kaganu&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Funktion entspricht in dieser Hinsicht der eines [[Metronom]]s. Entsprechend sorgfältig muss die Ausbildung des &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039;-Spielers erfolgen. Er schlägt nicht die geraden Taktzeiten, sondern [[Pattern (Musik)|Patterns]], die aus acht bis zwölf Schlägen (Pulsen) bestehen und ständig wiederholt werden. Im Hintergrundbereich kommt die Rassel &amp;#039;&amp;#039;axatse&amp;#039;&amp;#039; hinzu, die mit ihren Abwärtsschlägen die Glocke dupliziert und mit den Aufwärtsschlägen die Zeit dazwischen ausfüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Morris Jones, 1959, S. 51–53&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese rhythmische Grundlage wird nach einem vermutlich Anfang der 1960er Jahre vom ghanaischen Musikethnologen [[J. H. Kwabena Nketia]] eingeführten Begriff &amp;#039;&amp;#039;time-line pattern&amp;#039;&amp;#039; genannt. Demnach verteilen sich die rhythmischen, dumpfen Trommelschläge asymmetrisch über die zugrundeliegende, regelmäßige Folge von Elementarpulsen der metallisch-hell klingenden Doppelglocken. Bezogen auf die &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039; wird auch von &amp;#039;&amp;#039;bell pattern&amp;#039;&amp;#039; gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Mark Tones: [https://open.library.ubc.ca/soa/cIRcle/collections/ubctheses/831/items/1.0103895?o=0 &amp;#039;&amp;#039;Elements of Ewe Music in the Music of Steve Reich.&amp;#039;&amp;#039;] University of British Columbia, März 2007, S. 12–14&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Standardpattern mit zwölf Pulsen für eine Glocke lautet:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Gankogui standard pattern.png|350px|links]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Als Merksilben: kong – kong – ko – kong – kong – kong – ko&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dancedrummer.com/gan.html &amp;#039;&amp;#039;Gankogui.&amp;#039;&amp;#039;] dancedrummer.com (Hörprobe)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begleitmusik zu den &amp;#039;&amp;#039;Hatsyiatsya&amp;#039;&amp;#039;-Liedern, die zu Beginn bestimmter Unterhaltungstänze gesungen werden, kommen bis zu 16 &amp;#039;&amp;#039;gankoguiwo&amp;#039;&amp;#039; vor. Populäre Ewe-Tänze sind der bei jeder Gegebenheit aufgeführte &amp;#039;&amp;#039;Agbadza&amp;#039;&amp;#039;, der Unterhaltungstanz &amp;#039;&amp;#039;Gahu&amp;#039;&amp;#039; und der ehemalige Kriegertanz &amp;#039;&amp;#039;Atsi Agbekor&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;Agbadza&amp;#039;&amp;#039;-Tanz beginnt mit &amp;#039;&amp;#039;Hatsyiatsya&amp;#039;&amp;#039;-Liedern, denen die spezifischen Tanzlieder nachfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beerdigungsprozessionen sind vier bis sechs &amp;#039;&amp;#039;gankoguiwo&amp;#039;&amp;#039; üblich. Der traditionelle Begräbnistanz &amp;#039;&amp;#039;Nyayito&amp;#039;&amp;#039; heißt nach dem ihn organisierenden Bund meist älterer Menschen. Diese gruppieren sich lose um die beiden Oberhäupter des Tanzbundes, den Liedkomponisten (&amp;#039;&amp;#039;Hesino&amp;#039;&amp;#039;) und den Meistertrommler (&amp;#039;&amp;#039;Azaguno&amp;#039;&amp;#039;). Während die Lieder und Tänze anderer Bünde als deren Eigenbesitz betrachtet werden und nur von den jeweiligen Mitgliedern aufgeführt werden dürfen, ist es jedem Teilnehmer von &amp;#039;&amp;#039;Nyayito&amp;#039;&amp;#039;-Tänzen erlaubt, die Melodien des Bundes zu singen und bestimmte Instrumente wie die &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039; zu spielen, sogar die ansonsten dem Meistertrommler vorbehaltene große &amp;#039;&amp;#039;atsimevu&amp;#039;&amp;#039;. Zum &amp;#039;&amp;#039;Nyayito&amp;#039;&amp;#039;-Orchester gehört die gesamte Liste der bereits aufgeführten Trommeln und Idiophone.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Morris Jones, 1959, S. 72–75&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Yeve&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Tohono&amp;#039;&amp;#039;) ist bei den Ewe der Kult des Donnergottes Adzogbo, der mit dem Donnergott [[Shango]] der [[Yoruba (Ethnie)|Yoruba]] und Xevieso von [[Benin]] in Beziehung steht. Dessen Kult ist geheim, von den Mitgliedern wird eine [[Initiation]] und das Erlernen einer besonderen Kultsprache verlangt. Außerdem müssen sie die für die Zeremonien benötigten Gegenstände teuer kaufen. Ein wesentlicher Teil des Kults besteht aus Tänzen, die auf einem Tanzplatz vor dem Kulthaus aufgeführt werden. Die sieben &amp;#039;&amp;#039;Yeve&amp;#039;&amp;#039;-Tänze werden vom typischen Trommelorchester begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Akorlie Agordoh: &amp;#039;&amp;#039;African Music: Traditional and Contemporary.&amp;#039;&amp;#039; Nova Science Publishers, New York 2006, S. 42–44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Accra treten heute Musikgruppen auf, die traditionelle Musikstile und Instrumente der verschiedenen Volksgruppen mit neuen Kompositionen verbinden und in Konzertveranstaltungen präsentieren. Dabei entsteht eine multiethnische Musik, wie sie in der &amp;#039;&amp;#039;National Dance Company&amp;#039;&amp;#039; gepflegt wird. Auf diese Weise kann das [[Xylophon]] &amp;#039;&amp;#039;gyil&amp;#039;&amp;#039; der [[Dagaare (Volk)|Dagara]] und [[Lobi]] im Norden des Landes mit der tief klingenden kastenförmigen Trommel &amp;#039;&amp;#039;gome&amp;#039;&amp;#039; und der Fasstrommel &amp;#039;&amp;#039;[[kpanlogo]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Ga (Ethnie)|Ga]] an der Küste mit der Bambusflöte &amp;#039;&amp;#039;[[atenteben]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Zentrum mit der Glocke &amp;#039;&amp;#039;gankogui&amp;#039;&amp;#039; und der Rassel &amp;#039;&amp;#039;axatse&amp;#039;&amp;#039; der Ewe zusammentreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonno Boyer-Dry: [https://doi.org/10.14418/wes01.1.334 &amp;#039;&amp;#039;Transforming Traditional Music in the Midst of Contemporary Change: The Survival of Cultural Troupes in Accra, Ghana.&amp;#039;&amp;#039;] (BA Thesis) Wesleyan University, April 2008, S. 16, 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb ihres Verbreitungsgebiets in West- und Zentralafrika gehörten Eisenglocken wie Metalltrompeten und Kesseltrommeln (als Beispiele &amp;#039;&amp;#039;[[kakaki]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[naqqara]]&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Hausa (Volk)|Hausa]]) zu den Insignien der Häuptlingswürde. Dort wurden sie gelegentlich von Frauen geschlagen. Wie bei den Ewe spielen Eisenglocken auch bei anderen Völkern eine Rolle in Geheimbünden, wo sie vor bösen Geistern schützen, ferner bei Beschneidungsfeiern und bei Begräbnisprozessionen. Am südlichen und nördlichen Sahararand übernehmen in den volksreligiösen Ritualen der muslimischen Gesellschaften metallene Gefäßklappern (&amp;#039;&amp;#039;[[qarqaba]]&amp;#039;&amp;#039;) diese Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Kubik (Musikethnologe)|Gerhard Kubik]]: &amp;#039;&amp;#039;Westafrika. Musikgeschichte in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Musikethnologie.&amp;#039;&amp;#039; Lieferung 11. VEB Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1989, S. 144&lt;br /&gt;
* [[Arthur Morris Jones]]: &amp;#039;&amp;#039;Studies in African Music.&amp;#039;&amp;#039; Volume 1. Oxford University Press, London 1959, S. 51–53&lt;br /&gt;
* Arthur Morris Jones: &amp;#039;&amp;#039;Africa and Indonesia: The Evidence of the Xylophone and Other Musical and Cultural Factors: With an Additional Chapter – More Evidence on Africa and Indonesia.&amp;#039;&amp;#039; (Asian Studies) E.J. Brill, Leiden 1964, ISBN 978-90-04-02623-0, S. 161–167&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.motherlandmusic.com/bells-gongs/gankoqui.htm|wayback=20160304102055|text=&amp;#039;&amp;#039;The Gankoqui&amp;#039;&amp;#039;.}} Motherland Music&lt;br /&gt;
* [https://wesomeka.wesleyan.edu/vim2/items/show/103 &amp;#039;&amp;#039;Gankogui.&amp;#039;&amp;#039;] Wesleyan University&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Ghana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Togo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanisches Musikinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagidiophon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glockentyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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