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	<title>Ganggrab von Stenseby - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T08:37:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ganggrab_von_Stenseby&amp;diff=2728326&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-02-10T11:47:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Megawal1.jpg|220px|mini|Schema Ganggrab (Querschnitt) 1=Trag-, 2= Deckstein, 3=Erdhügel, 4=Dichtung, 5=Verkeilsteine, 6=Zugang, 7= Schwellenstein. 8=Bodenplatten, 9=Unterbodendepots, 10=Zwischenmauerwerk 11=Randsteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ganggrab von Stenseby&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Ndr. Stensebygård oder Steensby genannt) liegt bei [[Bodilsker]] auf der [[Dänemark|dänischen]] Insel [[Bornholm]] und ist ein [[Großsteingrab]] der [[Trichterbecherkultur]] (TBK), das im [[Neolithikum]] zwischen 3500 und 2800 v. Chr. entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Ganggrab]] ({{daS|&amp;#039;&amp;#039;Jættestue&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Bauform jungsteinzeitlicher [[Megalith]]anlagen, die aus einer Kammer und einem baulich abgesetzten, lateralen Gang besteht. Diese Form ist primär in Dänemark, Deutschland und Skandinavien, sowie vereinzelt in Frankreich und den Niederlanden zu finden. Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Jürgen Beier]], Erich Claßen, Thomas Doppler, Britta Ramminger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varia neolithica VI. Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften. Beiträge der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Neolithikum während der Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. in Schleswig, 9.–10. Oktober 2007&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 56). Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2009, ISBN 978-3-941171-28-2, S. 7–16, hier S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Johann Andreas Jørgensen (1840–1908) aus Ibsker war als Amateurarchäologe aktiv. Zahlreiche archäologische Stätten wurden von dem Bornholmer Lehrer im späten 19. Jahrhundert untersucht und beschrieben. 1882 untersuchte er das [[Ganggrab]] von Stenseby südlich vom Stensebyvejen. Die Ausgrabung der [[Megalith]]anlage erbrachte eine Fülle von Funden. Unweit von Stenseby hatte Jørgensen Monate zuvor das [[Ganggrab Bønnestenen]] untersucht. Die Region der beiden Ganggräber ist ziemlich flach und fels- und steinlos. Sie hat den Namen Stens(e)by (Steinort) lediglich von den beiden Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechteckige Anlage von Stenseby ist nahezu spiegelgleich errichtet. Sie hatte je vier Tragsteine an den Langseiten und je zwei an den Schmalseiten (einer wurde ersetzt). Der kurze Gang, von dem die meisten einwärts geneigten Tragsteine erhalten sind, setzt mittig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde ==&lt;br /&gt;
In seinem ausführlichen Grabungsbericht hat Jørgensen die Ganggräber Stenseby und Bønnestenen&amp;lt;ref&amp;gt;A. P. Madsen hat 1885 ein Aquarell der Bønnestenen angefertigt das im Nationalmuseum aufbewahrt wird.&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammengefasst. Er berichtet, dass im Gang von Stenseby einige [[Bernstein]]perlen, Feuerstein, Scherben und [[Neolithische Tonlöffel|Tonlöffel]] aber keine Knochen gefunden wurden. In den unteren Schichten der Grabkammer wurden ein paar hundert [[Künstliche Perle|Perlen]] gefunden. Die meisten zerbrachen bei der Berührung. Etwa ein Dutzend [[Feuerstein]]geräte, von denen die größten fünf Zentimeter lang waren, und [[Pfeilspitze]]n aus Feuerstein wurden gefunden. Eine Axt aus [[Sandstein]] oder grünem Stein wurde im Inneren der Kammer nahe am [[Zugang zu Megalithanlagen|Zugang]] gefunden. In einer der Ecken fand Jørgensen verbrannte Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]]&lt;br /&gt;
* [[Großsteingräber in Dänemark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Vilhelm Glob|Peter V. Glob]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorzeitdenkmäler Dänemarks.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 1968.&lt;br /&gt;
* Hans Olrik: &amp;#039;&amp;#039;Lærernes Bidrag til Oldgranskning og Historieskrivning&amp;#039;&amp;#039; i Lærerne og Samfundet. Folkeskolens kendte Mænd og Kvinder. Jubilæumsskrift 1814–1914, København 1913–1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturarv.dk/fortidsminder/oplev-i-landskabet/monumenter-i-landskabet/storstensgrave/besoeg-gravene/stenseby-og-boennestenen/ Beschreibung dän. Skizze und Bild]&lt;br /&gt;
* [https://www.367ture.dk/site/Boennestenene/ Beschreibung dän. Skizze und Bild]&lt;br /&gt;
* [http://bornholmsoldtid.dk/stenalder/jaettestuerne-paa-bornholm-2/jaettestuerne-paa-bornholm/ Beschreibung dän. und Skizze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=55.0403|EW=15.0548|type=landmark|region=DK-84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsteingrab in der Region Hovedstaden|Stenseby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordgruppe der Trichterbecherkultur|Stenseby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf Bornholm|Stenseby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ganggrab|Stenseby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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