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	<title>Ganga - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:23:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ganga&amp;diff=376342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hydro: https://www.duden.de/rechtschreibung/Jahrhundert</title>
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		<updated>2025-01-30T09:47:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https://www.duden.de/rechtschreibung/Jahrhundert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ganga Mahabalipuram2.jpg|mini|Relief aus [[Mamallapuram|Mahabalipuram]], Darstellung der Herabkunft der Ganga]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Babasteve-ganges water.jpg|mini|hochkant|Beim Gebet im Ganges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ganga Dashara, at Haridwar.jpg|mini|Gangesfest in [[Haridwar]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ganga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]], f.,गंगा, {{IAST|gaṅgā}}), der [[Indien|indische]] Name für den Fluss [[Ganges]], ist auch der Name einer Göttin des [[Hinduismus]]. Sie wird häufig als ‚Mutter Ganga‘ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
Der wichtigsten Überlieferung zufolge ist Ganga die Tochter des [[Himavat]], der Personifizierung des [[Himalaya]]-Gebirges, und der [[Mena (Frau des Himavat)|Mena]] und somit eine Schwester [[Parvati]]s. Manchmal gilt sie auch als Mutter von [[Skanda]]/[[Karttikeya]], der normalerweise eher ihrer Schwester zugeordnet wird. In einer anderen Quelle entspringt sie den Füßen [[Vishnu]]s und trägt den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Vishnupadi&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Anneliese und Peter Keilhauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildsprache des Hinduismus. Die indische Götterwelt und ihre Symbolik.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1986, S. 215, ISBN 3-7701-1347-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganga findet sich in zahlreichen Legenden aus der Mythologie des Hinduismus; die bekannteste ist diejenige von ihrer Herabkunft (&amp;#039;&amp;#039;Gangadhara-Murti&amp;#039;&amp;#039;): Der Weise (&amp;#039;&amp;#039;[[rishi]]&amp;#039;&amp;#039;) [[Kapila]] hatte die Söhne des Königs Sagara wegen ihrer schlechten Verhaltensweisen durch einen Glutstrahl aus seinen Augen zu Asche verbrannt. Einem Verwandten des Königs hatte Kapila anvertraut, das erlösende Totenritual für die Söhne könne nur mit Hilfe der als Milchstraße am Himmel fließenden Ganga vollzogen werden. Jedoch wurde erst drei Generationen später mit [[Bhagiratha]] jemand geboren, der imstande sein sollte, Ganga vom Himmel zu holen. Er brachte Ganga an die Stelle, wo seine toten Vorfahren lagen, und ihr heiliges Wasser erlöste sie. Bhagiratha gelang es nach vielen Jahren der [[Askese]], so viel innere Kraft und Verdienste anzusammeln, dass die Göttin vor ihm erschien. Sie warnte jedoch davor, sie auf die Erde zu holen – ihre herabstürzenden Wassermassen würden die Erde zerschmettern. Allein [[Shiva]] sei in der Lage, die Wasser sanft aufzufangen. Tausend Jahre trieb Bhagiratha am heiligen Berg [[Kailash]] Askese, bis Shiva seine Hilfe zusagte. Als die Wassermassen herabstürzten, bremste der Gott den Aufprall mit seinen Haaren und ließ den Schwall über seine langen Flechten in sieben Strömen auf die Erde laufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Anneliese und Peter Keilhauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildsprache des Hinduismus. Die indische Götterwelt und ihre Symbolik.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1986, S. 176f, ISBN 3-7701-1347-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Indien]] besitzt seitdem sieben heilige Flüsse. Die Ganga ist der heiligste dieser Flüsse und fließt – nachdem sie zusammen mit [[Yamuna (Gottheit)|Yamuna]] den Norden Indiens bewässert hat – im [[Golf von Bengalen]] in den [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]]. Da Bhagiratha sie nach der Legende einst zur Erde brachte, heißt Ganga auch [[Bhagirathi]], von Sanskrit भगीरथ &amp;#039;&amp;#039;bhagīratha&amp;#039;&amp;#039;. Als Erinnerung daran gibt es jedes Jahr ein großes Pilgerfest, die &amp;#039;&amp;#039;[[Makar Sankranti|Sagar-Mela]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im Hinduismus ==&lt;br /&gt;
Ganga gilt Hindus nicht nur als heilig, sondern ist die lebendige Wasserform der [[Göttin]] – der Fluss selbst ist ihre Personifizierung. Mehr als alles Andere verkörpert er Reinheit, und dementsprechend dient Gangeswasser in vielen Riten zur materiellen und spirituellen Reinigung. Zudem soll er auch von den Sünden (Karma) befreien. Für jede [[Puja (Hinduismus)|Puja]], den hinduistischen Gottesdienst, ist es als ‚Weihwasser‘ unerlässlich. Gläubige Hindus haben oft einen kleinen Vorrat im Haus, selbst wenn sie vom Fluss weit entfernt leben. Manchmal wird ein wenig Gangeswasser, welches in einem Bronzekrug von einer Pilgerreise mitgebracht wurde, während einer Zeremonie in den örtlichen Brunnen, [[Stufenbrunnen]] und/oder in den [[Tempelteich]] gegossen, die somit an der Heiligkeit der Ganga teilhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Millionen von Pilgern besuchen das ganze Jahr hindurch unzählige große und kleine Wallfahrtsorte entlang den Ufern; mindestens einmal im Leben möchten viele Gläubige rituell in die heiligen Fluten tauchen. Für die eigene Familie und die Nachbarn nimmt man das kostbare Nass dann in Flaschen mit nach Hause. Viele versprechen sich davon sogar Heilung, indem sie es wie ein Medikament nehmen, und manche [[Homöopathie|Homöopathen]] nutzen es als Basis für ihre Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der extremen Verschmutzung des Flusses ist die Bedeutung als heiliges Gewässer ungebrochen; viele Hindus vertrauen weiter Gangas unendlicher Reinigungskraft. Auch wenn aufgrund der Verschmutzung Skepsis angebracht ist, werden immer wieder sowohl chemische als auch biologische Phänomene angebracht, die den Strom als etwas Besonderes ausweisen sollen: So soll er im Vergleich zu anderen Gewässern über eine dreifache [[Selbstreinigung]]skraft verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Ganga für Hindus ist im folgenden Gebet aus dem Epos [[Ramayana]] ersichtlich:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;O Mutter Ganga!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Du bist der Halsschmuck auf dem Kleid der Erde&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Du bist es, durch die man den Himmel erreicht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;O Bhagirathi! Ich bitte dich, möge mein Körper vergehen&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;nachdem er an Deinen Ufern gelebt und dein reines Wasser getrunken hat;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;nachdem ihn Deine Wellen geschaukelt und er Deines Namens gedacht hat.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellungen ==&lt;br /&gt;
Darstellungen von Ganga und [[Yamuna (Gottheit)]] sind seit der [[Gupta-Tempel|Gupta-Zeit]] bekannt; sie werden nahezu immer in einem gemeinsamen Kontext – wenn auch nicht unmittelbar nebeneinander – dargestellt. Sie sind ein beliebtes Motiv an Tempelportalen, wo sie ursprünglich an den beiden Enden von Türstürzen, später dann an der Basis der seitlichen Türpfosten als attraktive Frauengestalten gezeigt werden. In dieser Position haben sie sowohl eine glückverheißende, segenspendende und von Sünden reinigende&amp;lt;ref&amp;gt;David Kinsley: &amp;#039;&amp;#039;Indische Göttinnen. Weibliche Gottheiten im Hinduismus.&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt/M. 1990, S. 255, ISBN 3-458-16118-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch eine unheilabwehrende ([[apotropäisch]]e) Funktion. Sie werden oft begleitet von Dienerinnen und Wächtern; gemäß der textlichen Überlieferung sollten beide jeweils einen Krug oder eine Vase (&amp;#039;&amp;#039;[[Kalasha (Architektur)|kalasha]]&amp;#039;&amp;#039;) in Händen halten, die jedoch oft abgebrochen sind. Gangas Reittier (&amp;#039;&amp;#039;[[vahana]]&amp;#039;&amp;#039;) ist meist ein Seeungeheuer (&amp;#039;&amp;#039;[[Makara (Mythologie)|makara]]&amp;#039;&amp;#039;) oder ein Fisch (&amp;#039;&amp;#039;matsya&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Anneliese und Peter Keilhauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildsprache des Hinduismus. Die indische Götterwelt und ihre Symbolik.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1986, S. 217, ISBN 3-7701-1347-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildhafte Darstellungen der beiden Göttinnen Ganga und Yamuna finden sich manchmal auch an Eingängen [[Buddhismus|buddhistischer]] Tempel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Nationalmuseum Neu-Delhi 2017-12-27y.jpg|Ganga aus [[Terracotta]], [[Delhi]], [[Nationalmuseum Neu-Delhi|Nationalmuseum]] (5. Jh. n. Chr.)&lt;br /&gt;
 Decorative Door Pillar Showing Ganga on Crocodile - Mediaeval Period - Bharna Khurd - ACCN 16-1205 - Government Museum - Mathura 2013-02-23 5211.JPG|Ganga, [[Mathura]], [[Government Museum (Mathura)|Government Museum]], (um 700)&lt;br /&gt;
 Ellora, maharashtra 1997098.jpg|Ganga, [[Ellora]] (um 800)&lt;br /&gt;
 The River Goddess Ganga (Ganges) and Attendants LACMA M.79.9.10.1 (1 of 9).jpg|Ganga mit Begleitfiguren, [[LACMA]] (um 800)&lt;br /&gt;
 Watercolour painting on paper of Gaṅgā, the personification of the sacred river Ganges.jpg|Ganga, Aquarell, [[British Museum]] (19. Jh.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anneliese und Peter Keilhauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildsprache des Hinduismus. Die indische Götterwelt und ihre Symbolik.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1986, S. 215f, ISBN 3-7701-1347-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ganga in art|Ganga}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118689444|LCCN=n2018241436|VIAF=35250734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottheit des Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flussgottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiligtum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser in der Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ganges]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hydro</name></author>
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