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	<title>Gana - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni am 16. September 2025 um 11:16 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gana Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Mit dem Namen Burg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die Hauptburg des [[Slawen|slawischen]] Stammes der [[Daleminzier]] bezeichnet. Diese wurde erstmals um 960 in der &amp;#039;&amp;#039;Sachsengeschichte&amp;#039;&amp;#039; des sächsischen Mönchs [[Widukind von Corvey]] zu 929 erwähnt, dem Jahr, in dem sie von König [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich I.]] während seines Slawenfeldzugs zerstört wurde. Demnach soll die Burg bei ihrer Belagerung zunächst 20 Tage gehalten worden sein. „Die Beute aus der Burg überließ Heinrich I. den Kriegern, alle Erwachsenen wurden niedergemacht, die Knaben und Mädchen behielten ihr Leben für die Gefangenschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Burganlagen wurden über viele Jahre intensiv in der gesamten Region gesucht. Aufgrund umfangreicher [[Geophysik|geophysikalischer]] Untersuchungen im Jahr 2003 wird die geografische Lage bei [[Stauchitz]] in der Nähe der Pappmühle am kleinen Fluss [[Jahna]] im heutigen [[Landkreis Meißen]] vermutet, wo erste Ausgrabungen und Vermessungen bereits in den 1920er und 1970er Jahren stattfanden. Auch der Name des Flusses deutet auf einen Ort namens Gana hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Luftbildern des vermuteten Ortes sind Umrisse der ehemaligen Burg zu erkennen. Im Zentrum eines über längere Zeit in mehreren Abschnitten nach außen erweiterten, früher möglicherweise bis zu 12 Meter hohen [[Ringwall]]s, der mit einer massiven Holzkastenkonstruktion und einer hölzernen [[Palisade]] befestigt war, gab es einen annähernd quadratischen 75 × 75 m großen Hof mit Spuren zahlreicher [[Grubenhaus|Grubenhäuser]], der von einem Graben umgeben war. Aus dem 10. Jahrhundert stammen deutliche Brandspuren, die auf eine gewaltsame Zerstörung hindeuten. In der Nähe fand sich ein [[jungsteinzeit]]liches [[Hockergrab]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spektrum.de/news/zeugnis-kriegerischer-unterwerfung/796872 &amp;#039;&amp;#039;Zeugnis kriegerischer Unterwerfung&amp;#039;&amp;#039;], in: www.spektrum.de, 2. Januar 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahrzehnten wurde der im 19. Jahrhundert noch deutlich sichtbare Hügel bereits stark zerpflügt und eingeebnet. Eine neue Bodenuntersuchung 2013/14 sollte Hinweise darauf geben, ob und wie die Anlage erhalten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1929 feierte man im nahegelegenen Dorf [[Jahna (Jahnatal)|Jahna]] schon einmal das tausendjährige Jubiläum. An der [[Eiche]] in unmittelbarer Nähe zur Dorfkirche (mit bemerkenswerter gemalter Kastendecke) wurde ein Felsstein abgelegt mit der eingemeißelten Jahreszahl 929 – 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weit entfernt befand sich auch das Hauptheiligtum der [[Daleminzier]]: die heilige Quelle [[Glomuci]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Leipoldt: &amp;#039;&amp;#039;Tausend Jahre Geschichte Jahnas und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; In: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, Band XXI, Heft 1–3/1932, S. 9–35&lt;br /&gt;
* Judith Oexle, Michael Strobel: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der „urbs, quae dicitur Gana“, der Hauptburg der Daleminzier. Erste archäologische Untersuchungen in der slawischen Befestigung von Hof/Stauchitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Band 46, 2004, S. 253–263.&lt;br /&gt;
* [[Reiner Groß]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Sachsens.&amp;#039;&amp;#039; 4. Aufl., Leipzig 2007, S. 15&lt;br /&gt;
* Werner Ziegner: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Sorbenfestung Gana und das Daleminzierland im Jahr 929.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Heimatverein Jahna e.&amp;amp;nbsp;V., Jahna 2009.&lt;br /&gt;
* [[Karl August Espe]]: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Feste Grona in der slavischen Zupanie Hlomazi.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1834 ([http://digital.slub-dresden.de/id403181046 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/14/35/N |EW=13/12/12/E |type=city |pop=3593 |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Stauchitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorbische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Meißen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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