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	<title>Gams SG - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:40:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gams_SG&amp;diff=171089&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-10-11T12:59:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Gams&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Gams 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Gams-blazon.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Wahlkreis Werdenberg|Werdenberg]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Wahlkreis Werdenberg&lt;br /&gt;
| BFS = 3272&lt;br /&gt;
| BILD = Gams2.jpg&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| PLZ = 9473&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.20391&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.44136&lt;br /&gt;
| HÖHE = 478&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 22.28&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Manuel Schöb ([[Die Mitte]])&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gams.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] und eine [[Ortschaft]] in der [[Region Werdenberg|Region]] und im [[Wahlkreis Werdenberg]] im [[Kanton St. Gallen]], [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gams dorfzentrum.jpg|mini|links|Blick vom Michaelsberg auf das Dorfzentrum]]&lt;br /&gt;
Gams liegt im [[Alpenrheintal|Rheintal]] an der [[Hauptstrasse 16]] vor der Passstrasse nach [[Wildhaus SG|Wildhaus]], am Fusse des [[Alpstein]]s, auf 478 Metern über Meer.&lt;br /&gt;
Gams befindet sich am westlichen Rand der [[Alpenrheintal|Rheintalebene]], die sich hier in ihrer grössten Breite ausdehnt. Die Gemeinde umfasst neben dem Dorf Gams den Gamserberg mit seiner [[Streusiedlung]] sowie [[Gasenzen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Brennersfeld mit 440 Metern Meereshöhe bis zum Gipfel des [[Mutschen]] auf 2122 Metern. Es umfasst 22,26 Quadratkilometer, die sich auf Felder und Wiesen in der Ebene des Rheintals, Wälder und Wiesland an den Abhängen über dem Dorf und eine alpine Zone mit verschiedenen Alpen und Berggipfeln verteilen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Siedlungsspuren konnten im Martinsacker gefunden werden. Die prähistorischen Beile wurden wohl als [[bronzezeit]]liches Waffendepot dort abgelegt und dürften aus der Zeit um 2000 vor Christus stammen.&lt;br /&gt;
In einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 835 nach Christus wird der Ortsname, damals noch als &amp;#039;&amp;#039;Campesias,&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Mit dieser Urkunde vermachten Berengar und seine Gattin Imma ihren Besitz dem [[Kloster St. Gallen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftsarchiv St. Gallen|StiASG]], Urk. II 122. [https://www.e-chartae.ch/de/charters/view/9 Online auf e-chartae], abgerufen am 19. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gams beherrschte den östlichen Zugang ins [[Toggenburg]] sowie den Saumpfad über die [[Saxer Lücke|Saxerlücke]] nach [[Appenzell (Ort)|Appenzell]] und [[St. Gallen]]. Es lag an der wichtigen linksrheinischen Verkehrsroute [[Chur]]–[[Sargans]]–[[Bodensee]] und war Etappenort der Pilgerwege nach [[Einsiedeln]] und [[Rankweil]]. Bis ins [[Spätmittelalter]] war Gams [[Bündnerromanisch|rätoromanisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jahrhundert werden Güter des [[Kloster Einsiedeln|Klosters Einsiedeln]], 1210 der [[Freiherren von Sax]] und des [[Kloster Churwalden|Prämonstratenserklosters Churwalden]] erwähnt. Im 13. Jahrhundert gelangte Gams in den Besitz der Freiherren von Sax und bildete nach der Erbteilung von 1360 eine eigene Herrschaft. 1393 erfolgte der Verkauf an die [[Herzöge von Österreich]], die 1413 Kaspar von [[Bonstetten (Adelsgeschlecht)|Bonstetten]], der durch Heirat mit der Familie von Sax verwandt war, belehnten. Im [[Alter Zürichkrieg|Alten Zürichkrieg]] kam es in Gams 1446 zu einem blutigen Gefecht, als Appenzeller und Toggenburger von österreichischen Truppen zurückgeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
Darauf zerstörten die Appenzeller die [[Burg Hohensax]] und die Vorburg Frischenberg, gaben sie dann aber 1461 bis 1463 auf Drängen der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Bonstetten zurück. 1496 verkauften diese die Herrschaft Gams an die Herren von [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberg.]] 1497 gelangte Gams auf Drängen der Gamser durch Verkauf an [[Geschichte des Kantons Schwyz|Schwyz]] und [[Geschichte des Kantons Glarus|Glarus]], die das nunmehrige Amt Gams unter Wahrung verbriefter Sonderrechte ihrer [[Vogtei Gaster]] unterstellten. Im [[Schwabenkrieg]] 1499 wurde Gams niedergebrannt. 1798 kam die Herrschaft zum helvetischen [[Kanton Linth]]. 1802 bildete Gams für kurze Zeit einen autonomen Freistaat, die sogenannte Republik Gams. 1803 wurde Gams dem Distrikt Sargans des neuen Kantons St. Gallen, 1831 dem [[Bezirk Werdenberg]] zugeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gams michaelsberg2.jpg|mini|x180px|Katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Michael]]&lt;br /&gt;
Eine Kirche ist in Gams 835 bezeugt, 979 wird die Pfarrkirche St. Sebastian erstmals erwähnt, die später dem heiligen Michael geweiht wurde. 1868 fand die Einweihung der neu errichteten Michaelskirche statt. Der [[Pfarrsprengel]] reichte ursprünglich über das [[Simmi]]tobel hinauf ins oberste Toggenburg; bis 1484 gehörten auch die [[Wildhaus SG|Wildhauser]] zur Gamser Pfarrei, die ihrerseits bis 1823 dem [[Bistum Chur]] unterstand und dann zum [[Bistum St. Gallen]] kam. Unter der Herrschaft von Schwyz und Glarus blieb Gams eine katholische [[Enklave]]. Noch 2000 zählte Gams mit einem 63-%-Anteil eine katholische Mehrheit im damaligen grösstenteils reformierten Bezirk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Gams-LBS H1-025037.tif|mini|links|Gams im Jahr 1964]]&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts veränderte die als Heimarbeit betriebene Stickerei die zuvor von Rindvieh- und Pferdezucht, Alpwirtschaft und Ackerbau geprägte Wirtschaft. Die Strasse nach Wildhaus, 1829–1833 erbaut, und der Bahnhof Haag-Gams an der [[Bahnstrecke Chur–Rorschach|Bahnlinie Rorschach–Chur]] brachten einen bescheidenen Aufschwung. Der Niedergang der Stickerei in den 1920er-Jahren und der sogenannte Gamser Bankenkrach 1936/37 trafen die Gemeinde schwer und brachten eine Rückbesinnung auf die Landwirtschaft. Die Verbauungen und Korrekturen der Wildbäche ab 1900 und die Gesamt[[melioration]] 1957 bis 1978 brachten einen Zuwachs an Wies- und Ackerland und ermöglichten eine rationelle Bewirtschaftung. Gams ist mit Viehzucht, Milchwirtschaft, Tafelobstanbau stark agrarisch geprägt. Die Käserei gehört mit jährlich etwa 300 t zu den bedeutendsten [[Emmentaler]]-Produktionsstätten der Schweiz. Die Forst- und Alpwirtschaft besitzen noch eine grosse Bedeutung. Die Industrialisierung erfolgte nur zaghaft. Neben einheimischem Gewerbe nahm 1953 die August Häussermann GmbH (seit 1996 Ortlinghaus AG) die Produktion von Lamellen und Kupplungen auf, und 1971 eröffnete die Contraves AG (seit 1991 Multi-Board Electronic AG) ihren Gamser Zweigbetrieb für die Fabrikation von [[Leiterplatte|gedruckten Schaltungen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;     || 1800 || 1850 || 1900 || 1950 || 1970 || 2000 || 2010 || 2019&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 1043 || 1783 || 2156 || 2025 || 2219 || 2867 || 3104 || 3550&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=right| &amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;/small&amp;gt; || colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFS-PX-Web&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gams. Old Mill - 02.JPG|mini|Alte Mühle]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Gams}}&lt;br /&gt;
Sehenswert in Gams sind unter anderem die &amp;#039;&amp;#039;Alte Mühle&amp;#039;&amp;#039;, die Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Michael&amp;#039;&amp;#039;, die Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Gasenzen&amp;#039;&amp;#039; sowie die [[Burg Hohensax]] in der Nachbargemeinde Sennwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Anton Kaiser]] (1792–1853), Balneologe und Arzt&lt;br /&gt;
* [[Hermann Odermatt]] (1888–1964), Journalist, langjähriger Chefredaktor der Neuen Zürcher Nachrichten&lt;br /&gt;
* [[Josef Haselbach]] (1936–2002), Komponist und Organist&lt;br /&gt;
* [[Markus Dürr]] (* 1947), Tiermediziner und Politiker, Regierungsrat des Kantons Luzern&lt;br /&gt;
* [[Johannes Binotto]] (* 1977), Kultur- und Medienwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Jonas Lenherr]] (* 1989), [[Freestyle-Skiing|Freestyle-Skier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gams}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gams.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Gams]&lt;br /&gt;
* Die Rechtsquellen der Region Werdenberg: Grafschaft Werdenberg und Herrschaft Wartau, Freiherrschaft Sax-Forstegg und Herrschaft Hohensax-Gams [https://www.ssrq-sds-fds.ch/exist/apps/ssrq/index.html?kanton=SG&amp;amp;refresh=yes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1347|Gams|Autor=Wolfgang Göldi}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFS-PX-Web&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0102010000_104/-/px-x-0102010000_104.px/ |titel=Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton (-) / Bezirk (&amp;gt;&amp;gt;) / Gemeinde (......), Bevölkerungstyp, Geburtsort und Staatsangehörigkeit |abruf=2020-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Wahlkreis Werdenberg&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste St. Galler Rheintal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gams SG| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im St. Galler Rheintal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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