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	<title>Gamrig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T20:47:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gamrig&amp;diff=2451648&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. Beck: /* Aussicht */ Bildwechsel Aussicht Lilienstein</title>
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		<updated>2026-01-16T10:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aussicht: &lt;/span&gt; Bildwechsel Aussicht Lilienstein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Gamrig&lt;br /&gt;
|BILD=Gamrig von der Straße Rathen Waltersdorf.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick auf den Gamrig&lt;br /&gt;
|HÖHE=253.2&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-HN&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Sachsen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Elbsandsteingebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50/57/29.9/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=14/5/49.3/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SN&lt;br /&gt;
|TYP= [[Tafelberg]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Sandstein]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gamrig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 253 Meter hoher Berg in der Vorderen [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] östlich von [[Rathen]]. Aufgrund seiner freistehenden Lage oberhalb des Ortes bietet er eine weitreichende Aussicht über das [[Elbsandsteingebirge]], vor allem über das [[Elbe|Elbtal]] und die [[Ebenheit (Sächsische Schweiz)|Ebenheiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Gamrig befindet sich etwa einen Kilometer östlich von Rathen am nordwestlichen Rand einer Hochebene (Ebenheit), auf der das Dorf [[Waltersdorf (Bad Schandau)|Waltersdorf]] liegt. Südlich des Felsmassivs hat sich ein Talgrund in den Untergrund eingeschnitten, durch den die Straße Waltersdorf – Niederrathen unmittelbar am Gamrig vorbei verläuft. Westlich des Gamrig liegt das Rathener Felsgebiet mit einer ganzen Reihe bekannter Felsen (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bastei (Fels)|Bastei]], [[Mönch (Fels)|Mönch]], [[Lokomotive (Fels)|Lokomotive]]) und Gründe (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Wehlgrund]], [[Amselgrund]]). Etwa einen Kilometer nordöstlich befindet sich das [[canyon]]artige Tal der [[Polenz (Fluss)|Polenz]]. Zwischen Gamrig und Polenztal liegt das bewaldete schmale Felsplateau Ziegenrücken, über das die Staatsstraße 163 von [[Bad Schandau]] zur Hocksteinschänke verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Gamrig&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[Slawische Sprachen|Slawischen]], er wird auf &amp;#039;&amp;#039;kamen&amp;#039;&amp;#039;, das slawische Wort für „Stein“ zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu anderen freistehenden Felsen und Felsgruppen der Sächsischen Schweiz, wie etwa dem [[Falkenstein (Sächsische Schweiz)|Falkenstein]] oder der [[Felsenburg Neurathen]], diente der Gamrig nie als Burgwarte. Genannt wurde der Gamrig bereits in der von [[Matthias Oeder]] 1592 erstellten [[Erste Kursächsische Landesaufnahme|Ersten Kursächsische Landesaufnahme]]. Dort wurde er noch als &amp;#039;&amp;#039;Gamigkstein&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Bis ins 20. Jahrhundert war auch noch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gammerig&amp;#039;&amp;#039; in Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Rölke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wander- &amp;amp; Naturführer Sächsische Schweiz, Band 2&amp;#039;&amp;#039;, Berg- &amp;amp; Naturverlag Peter Rölke, Dresden 2000, ISBN 3-934514-09-X, S. 60&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Caspar David Friedrich]] zeichnete den Gamrig 1808 und verwendete das Motiv 1818 in seinem bekannten Bild &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wanderer über dem Nebelmeer]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gamrig war durch die gute Erreichbarkeit schon öfter Filmdrehort. So wurden auf dem Gamrig 1981 einige Szenen der [[Liste der Polizeiruf-110-Folgen|Polizeiruf-110-Folge]] „Der Rettungsschwimmer“ gedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schriftgutbestand des DDR-FS/DFF&amp;#039;&amp;#039;, Deutsches Rundfunkarchiv (DRA) Potsdam-Babelsberg&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 fanden hier Dreharbeiten für den zweiten Teil der Fernsehserie [[Der Ranger – Paradies Heimat]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Elbsandsteingebirge#Geologie|titel1=„Geologie“ im Artikel Elbsandsteingebirge}}&lt;br /&gt;
Der Gamrig ist ein Restberg einer einst einheitlichen Felsplatte, zu der auch die benachbarten Felsmassive von Carolastein (251 Meter), Fritschenstein (259 Meter) und Bockstein (246 Meter) gehörten. Die Felsplatte erhob sich etwa 20–40 Meter über der Waltersdorfer Hochebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gamrig besteht aus [[Sandstein]]en der Stufe d, welche in der geologischen Zeitskala in das obere [[Turonium|Turon]] der [[Kreide (Geologie)|Kreidezeit]] eingeordnet werden. In neueren Publikationen werden diese Sandsteine auch als „Schrammsteinschichten“ bezeichnet. Ursprünglich war die Stufe d bis zu 50 Meter mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Höhe von etwa 220 Metern ist zwischen den Stufen d und c die tonig-sandige Zwischenschicht γ3 eingeschaltet, die einer starken Verwitterung ausgesetzt ist. An der Südseite des Gamrig entstand in dieser Zwischenschicht eine [[Schichtfugenhöhle]] (&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Gamrighöhle&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;), die im 19. Jahrhundert künstlich erweitert wurde (siehe unten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der insgesamt vergleichsweise weichen Sandsteinschichten ist das gesamte Felsmassiv des Gamrig stark [[Erosion (Geologie)|erosionsgefährdet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergsport ==&lt;br /&gt;
Am Gamrig, der zum Teilgebiet Rathen des [[Klettergebiet Sächsische Schweiz|Klettergebiets Sächsische Schweiz]] gehört, befinden sich die sechs [[Klettergipfel]] &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Gamrigkegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Gamrigscheibe&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Gamrigwächter&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Heidebrüderturm&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Heidestein&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; und &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Waltersdorfer Horn&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; mit über 130 verschiedenen Kletterrouten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Heinicke (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Kletterführer Sächsische Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Band Wehlener Gebiet, Rathener Gebiet, Brand, Berg- &amp;amp; Naturverlag Rölke, Dresden 2003, ISBN 3-934514-06-5, S. 258 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Sandstein rund um Rathen bedingt durch seine Feinkörnigkeit und Mangel an Bindemitteln sehr weich und brüchig ist, leiden die Felsen besonders unter [[Erosion (Geologie)|Erosion]]. Entsprechend der Sächsischen Kletterregeln ist daher das Klettern nach Regen erst nach völligem Abtrocknen der Felsen erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussicht ==&lt;br /&gt;
Für Wanderer sind die Aussichten auf dem Gamrig über einen mit Stufen versehenen Aufstieg zugänglich. Ihnen bietet sich ein weiter Blick bis nach [[Stadt Wehlen]], zur [[Lokomotive (Fels)|Lokomotive]] und über [[Lilienstein]] und [[Festung Königstein]] bis zum [[Zirkelstein]] und den [[Schrammsteine]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Rölke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wander- &amp;amp; Naturführer Sächsische Schweiz, Band 2&amp;#039;&amp;#039;, Berg- &amp;amp; Naturverlag Peter Rölke, Dresden 2000, ISBN 3-934514-09-X, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Blick auf Rathen.jpg|Aussicht nach Westen auf Niederrathen und die Bastei&lt;br /&gt;
Datei:Felsen Sächsische Schweiz.jpg|Aussicht nach Nordwesten auf die Feld- und Honigsteine&lt;br /&gt;
Datei:Nationalpark Sächsische Schweiz Gamrig lub 2025-04-27 img15 Aussicht.jpg|Aussicht nach Norden&lt;br /&gt;
Datei:Nationalpark Sächsische Schweiz Gamrig lub 2024-01-21 img20 Aussicht.jpg|Aussicht nach Nordosten zum Ziegenrücken im Winter&lt;br /&gt;
Datei:Nationalpark Sächsische Schweiz Gamrig lub 2025-04-27 img08 Aussicht.jpg|Aussicht nach Osten auf den [[Brand (Sächsische Schweiz)|Brand]]&lt;br /&gt;
Datei:Nationalpark Sächsische Schweiz Gamrig lub 2025-04-27 img13 Aussicht.jpg|Aussicht nach Südosten auf Waltersdorf und mehrere linkselbische Tafelberge&lt;br /&gt;
Datei:Blick auf den Lilienstein.jpg|Aussicht nach Süden auf den [[Lilienstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege zum Gipfel ==&lt;br /&gt;
An der Westseite des Felsmassivs führt ein mit Stufen ausgebauter Weg auf den Gipfel. Das Gipfelplateau ist im Gegensatz zu zahlreichen anderen Bergen und Aussichtspunkten der Sächsischen Schweiz nicht mit Geländern gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gamrighöhle ==&lt;br /&gt;
An der Südostseite des Gamrig befindet sich am Wandfuß die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Gamrighöhle&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, eine [[Höhle#Halbhöhle|Halbhöhle]] zwischen zwei Sandsteinschichten (Schichtfugenhöhle). Der hier anstehende feine und wenig verfestigte Sandstein wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts herausgebrochen und zu feinem Sand zerrieben. Dieser wurde als Aufwasch-, Scheuer- und Putzsand sowie zum Bestreuen von Holzdielen v. a. in Gasthäusers und Seifenfabriken verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hm-noroc.de/lilienstein/am_fusse_des_liliensteins/petermannhoehle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Sandsteingewinnung wurde die Höhle erweitert und reicht heute über 20 Meter tief in den Gamrigfelsen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fotothek df rp-c 0650019 Porschdorf-Waltersdorf. Oberreit, Sect. Stolpen, 1821-22.jpg|Der Gamrig (linke Bildmitte) auf der Oberreitschen Kartendarstellung von 1821/22&lt;br /&gt;
Datei:Caspar David Friedrich - Wanderer above the sea of fog.jpg|„[[Der Wanderer über dem Nebelmeer]]“ von [[Caspar David Friedrich]] (1818) zeigt links vom Wanderer das Felsmassiv des Gamrig&lt;br /&gt;
Datei:Sächsische Schweiz - Weg auf den Gamrig (01-2).JPG|Weg auf den Gamrig&lt;br /&gt;
Datei:Sächsische Schweiz - auf dem Gipfel des Gamrig (01-2).JPG|Auf dem Gipfel des Gamrig, im Hintergrund ist das Elbtal zwischen Rathen und Stadt Wehlen zu erkennen&lt;br /&gt;
Datei:Sächsische Schweiz - Gamrighöhle (01-2).JPG|In der &amp;quot;Gamrighöhle&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Kletterer Heidestein 2.JPG|Kletterer auf dem Heidestein, einem der sechs Klettergipfel am Gamrig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|1}}&lt;br /&gt;
* [[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1927&lt;br /&gt;
* Peter Rölke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wander- &amp;amp; Naturführer Sächsische Schweiz, Band 2&amp;#039;&amp;#039;, Berg- &amp;amp; Naturverlag Peter Rölke, Dresden 2000, ISBN 3-934514-09-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettergebiet Sächsische Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Sächsischen Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. Beck</name></author>
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