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	<title>Gammersfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf in Bayern entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-05-23T09:43:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_in_Bayern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf in Bayern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf in Bayern&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gammersfeld&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wellheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/48/15.75/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/3/24.77/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 535 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91809&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08427&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gammersfeld bei Wellheim Landkreis Eichstätt Aquarell von Siegfried Schieweck-Mauk, Eichstätt.jpg|mini|Gammersfeld. Aquarell von Siegfried Schieweck-Mauk, Eichstätt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gammersfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein zum Markt [[Wellheim]] gehörender [[Gemeindeteil|Ortsteil]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]] im [[Naturpark Altmühltal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das von Feldern umgebene [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt zwei Kilometer südwestlich von Wellheim auf der Hochfläche der Südlichen [[Frankenalb]] und am südwestlichen Rand des Landkreises Eichstätt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gammersfeld bei Wellheim Landkreis Eichstätt, Kirche innen.jpg|mini|Kirche Gammersfeld, Barock-Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gammersfeld bei Wellheim Landkreis Eichstätt, Kirche innen Stuckkanzel.jpg|mini|hochkant|Kirche Gammersfeld, barocke Stuckkanzel]]&lt;br /&gt;
In „Gamsvelt“ hatte 1239 das [[Kloster Rebdorf|Augustiner-Chorherrenstift Rebdorf]] Besitz. 1330 schenkte Adelheid von Altesheim einen Untertan dem [[Kloster Kaisheim]]. Auch [[Konstein (Wellheim)|Konstein]] (bei Wellheim) hatte hier einen Untertan. Im Gemeindewald gab es ein [[Eisenerz|Erzvorkommen]], das in [[Obereichstätt]] verhüttet wurde. 1817 bis 1833 zum [[Fürstentum Eichstätt]] der [[Herzog von Leuchtenberg|Herzöge von Leuchtenberg]] gehörend, wohnten in dem Ort 1821 in 30 Häusern 31 Familien mit insgesamt 144 Personen. Seit 1862 gehörte der Ort als Gemeinde zum [[Landkreis Eichstätt#Bezirksämter|Bezirksamt Eichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 gründete sich die [[Freiwillige Feuerwehr]] des Ortes. 1938 wurde bei dem Ort ein [[Trigonometrie|trigonometrischer]] Messturm errichtet, der wegen Einsturzgefahr 1950 gesprengt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort mit 680 Hektar Flur ist überwiegend landwirtschaftlich orientiert. 1970/1971 wurde eine [[Flurbereinigung]] durchgeführt. Am 1. Januar 1971 wurde Gammersfeld im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] nach Wellheim eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Wilhelm Volkert | Titel = Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980 | Jahr = 1983 | Verlag = C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung | Ort = München | ISBN = 3-406-09669-7 | Seiten = 456}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort hatte 188 Einwohner im Jahr 1973 und 173 Einwohner im Jahr 2005. 1984 bestanden in Gammersfeld sechs landwirtschaftliche Vollerwerbs- und 20 Nebenerwerbsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche St. Leonhard, [[Filialkirche]] von Wellheim im [[Bistum Augsburg]], ist schon im 16. Jahrhundert nachweisbar und wurde in der [[Barock]]zeit 1721 bis 1722 als dreiachsige [[Saalkirche]] neu erbaut. An der Westfassade stehen in zwei Muschelnischen Figuren des hl. Wendelin und eines heiligen [[Abt|Abtes]] (barock; 1722). Der Turm mit zweigeschossiger [[Sakristei]] steht an der Südseite des [[Chor (Architektur)|Chores]]; über zwei quadratischen Untergeschossen stehen zwei Achteckgeschosse, bekrönt von einer [[Zwiebelhaube]]. Den Turm ließ im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts Pfarrer Johann Baptist Kürner († 1789) auf seine Kosten errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern der Kirche findet sich eine sehr reiche [[Rokoko|Frührokoko-Stuckatur]] vom Eichstätter [[Stuckateur]] [[Jakob Egg]]. Der Rokoko-[[Hochaltar]] von [[Thaddäus Kronenbitter]] aus [[Neuburg an der Donau]] (um 1750) zeigt statt eines [[Altarretabel|Altarblattes]] die Figur des Kirchenpatrons. Die Seitenaltäre sind barock um 1700 mit jüngeren Zutaten. Die Stuck[[kanzel]] stammt von 1722. Geschnitztes barockes Gestühl. An den Wänden [[Gotik|spätgotischer]] und barockzeitliche Figuren. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Ausstattung im [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]]-Stil abgeändert (Altarblätter an der Seitenaltären, Kanzel-Gemälde, Kreuzweg), aber teilweise wieder rückgängig gemacht ([[Fresko|Fresken]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;übermalung wurde entfernt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts blühte in Gammersfeld die [[Leonhardiritt|Wallfahrt zum Hl. Leonhard]]. Danach geriet der Brauch in Vergessenheit, wurde aber vor einigen Jahren wiederbelebt. Zur [[Pfarrei]] Gammersfeld gehört die [[Ruinenkirche Spindeltal|Ruinenkirche „Zu Unserer Lieben Frau im Spindeltal“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Bigler]] (1866–1949), Verwaltungsjurist und Leiter des bayerischen Landesvermessungsamtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* In der Flur gibt es &amp;#039;&amp;#039;[[Sedimentation|Sandsedimente]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Vom etwas erhöht liegenden Ort hat man eine gute &amp;#039;&amp;#039;Fernsicht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* In Gammersfeld stellt eine [[Sattlerei]] in Handarbeit gefragte Qualitätsreitsättel her.&lt;br /&gt;
* Zwischen Gammersfeld und dem östlich gelegenen [[Giglberg]] liegt das &amp;#039;&amp;#039;Zigeunerloch&amp;#039;&amp;#039;, ein mächtiges bizarres Felsgebilde, wo gegen Ende des 17. Jahrhunderts &amp;#039;&amp;#039;[[Zigeuner]]&amp;#039;&amp;#039; hausten. Als der Anführer bei einem Einbruch in das [[Schloss Neuburg (Bayern)|Pfalz-Neuburger Schloss]] 1699 ertappt und gehängt wurde, verschwand die &amp;#039;&amp;#039;Zigeunersippe&amp;#039;&amp;#039; aus der Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Gammersfeld&lt;br /&gt;
* Krankenpflegeverein der kath. Kirchenstiftungen Wellheim-Konstein-Gammersfeld&lt;br /&gt;
* Schützengesellschaft Edelweiß Gammersfeld e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Gall und D. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der Riesgries bei Wellheim – eine aufgeschürfte Scholle in Bunten Trümmermassen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;N. Jb. Geol. Paläont. Mh.&amp;#039;&amp;#039; 5, 1971, S. 271–284.&lt;br /&gt;
* Jakob Hopp: &amp;#039;&amp;#039;Pfründe-Statistik der Diözese Augsburg&amp;#039;&amp;#039;. Augsburg 1893, S. 133.&lt;br /&gt;
* [[Felix Mader]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken. II. Bezirksamt Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;. München 1924. Nachdruck 1982. S. 106–108.&lt;br /&gt;
* Heinz Mittel: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen im Wellheimer Tal&amp;#039;&amp;#039;. Ingolstadt 1981, S. 102.&lt;br /&gt;
* B. Braun: &amp;#039;&amp;#039;Chronik Marktgemeinde Wellheim mit den Ortsteilen Konstein, Biesenhard, Gammersfeld und Hard&amp;#039;&amp;#039;. Spardorf 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zigeunerloch bei Wellheim&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl Zecherle und Toni Murböck: &amp;#039;&amp;#039;Sehenswerte Natur im Kreis Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;. Eichstätt 1982, S. 70f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Eichstätt 1984, S. 197.&lt;br /&gt;
* Edmund Hausfelder und Dietmar Schröter: &amp;#039;&amp;#039;Markt Wellheim. Konstein – Biesenhard – Gammersfeld – Hard. Erinnerungen in Bildern – Eine Brücke zur Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, 2000, ISBN 3-895706892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kath. Filialkirche St. Leonhard in Gammersfeld&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen der Pfarrei Wellheim&amp;#039;&amp;#039;. Kunstverlag Fink, Lindenberg 2002, ISBN 3-89870-062-3, S. 18–23.&lt;br /&gt;
* Peter Hampp: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 125-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Gammersfeld, (Festtage vom 25. bis 26. Juni 2005)&amp;#039;&amp;#039;. Gammersfeld 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gammersfeld (Wellheim)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landkreis-eichstaett.de/medienzentrum/698.htm Fotos vom Dorf]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Gammersfeld |ID= ODB_S00012239 |abruf=2024-01-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wellheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4998890-6|VIAF=8889148269712705230000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wellheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
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