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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gamma-Knife</id>
	<title>Gamma-Knife - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:03:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gamma-Knife&amp;diff=896565&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-12494-71: Kleine Änderung, Aachen hat kein aktives Gerät mehr , lediglich noch eine Sprechstunde</title>
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		<updated>2026-03-02T15:36:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleine Änderung, Aachen hat kein aktives Gerät mehr , lediglich noch eine Sprechstunde&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dr. B. K. Misra performing Stereotactic Gamma Radiosurgery.jpg|mini|Leksell Gamma Knife]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gamma-Knife&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Leksell Gamma Knife&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|knife|de=Messer}}), ist ein [[Strahlentherapie]]gerät des schwedischen Herstellers [[Elekta]]. Es dient der sogenannten [[Stereotaxie|stereotaktischen]] [[Radiochirurgie]] von [[Hirntumor]]en und [[Gefäßmalformation]]en. Dabei werden hochdosierte [[Gammastrahlen]] aus 192 (früher 201) einzelnen radioaktiven [[Cobalt]]-60-Quellen durch einen helmförmigen [[Kollimator]] mit entsprechenden Bohrungen auf den Kopf des Patienten gerichtet. Die nadelförmigen Strahlen können mit hoher Genauigkeit auf einen Punkt ausgerichtet werden, wodurch der Tumor zerstört werden kann, das umliegende Gewebe jedoch unbeschädigt bleibt, da erst im &amp;quot;Brennpunkt&amp;quot; an welchem sich die Strahlen überschneiden, genug Dosis aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Gamma-Knife wurde von dem [[Stockholm]]er Neurochirurgen [[Lars Leksell]] und dem Radiobiologen [[Börje Larsson]] aus [[Uppsala]] entwickelt und 1968 am Krankenhaus [[Sophiahemmet]] in Stockholm in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID6352865&amp;quot;&amp;gt;L. Leksell: &amp;#039;&amp;#039;Stereotactic radiosurgery.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Neurology, Neurosurgery &amp;amp; Psychiatry.&amp;#039;&amp;#039; Band 46, Nummer 9, September 1983, {{ISSN|0022-3050}}, PMID 6352865, S. 797–803.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Prinzip der [[Stereotaktische Hirnoperation|stereotaktischen Radiochirurgie]] hatte Leksell bereits 1951 entwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID2886946&amp;quot;&amp;gt;D. G. Leksell: &amp;#039;&amp;#039;Stereotactic radiosurgery. Present status and future trends.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neurological research.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Nummer 2, Juni 1987, {{ISSN|0161-6412}}, PMID 2886946, S.&amp;amp;nbsp;60–68 (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Leksell: &amp;#039;&amp;#039;The stereotactic method and radiosurgery of the brain.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Chirurgica Scandinavica.&amp;#039;&amp;#039; Band 102, 1951, S.&amp;amp;nbsp;316–319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit sind (Stand 2025) mehr als 360 Geräte in Betrieb mit denen mehr als 2 Millionen Patienten behandelt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ir.elekta.com/investors/press-releases/2025/elekta-marks-two-millionth-patient-treated-with-leksell-gamma-knife-radiosurgery/ |titel=Elekta marks two millionth patient treated with Leksell Gamma Knife radiosurgery |sprache=en-us |abruf=2026-02-25|autor=Mattias Thorsson}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland gibt es sechs aktive Gamma-Knife-Zentren (Bochum, Hamburg, Hannover, Krefeld, Mannheim und München), zwei Zentren sind nicht mehr aktiv bzw. haben die Technologie gewechselt (Aachen und Frankfurt); in der Schweiz gab es zwei Zentren (nicht mehr in Betrieb: Lausanne, Zürich), in Österreich gibt es eines (Wien).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hirntumorhilfe.de/hirntumor/hirntumortherapie/strahlentherapie/gammaknife/ |titel=Gamma Knife als Form der Strahlentherapie |werk=www.hirntumorhilfe.de |abruf=2024-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seine kugelige, halbgeschlossene Bauart ist es am besten zur Behandlung von Hirntumoren geeignet. Für Tumoren in anderen Körperregionen werden [[Linearbeschleuniger]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die radiochirurgische Behandlung mit dem Gamma Knife erfolgt ambulant oder im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes. In der Regel gibt es nur eine einzige Sitzung. Die eigentliche Behandlung dauert je nach Anwendung zwischen 30 und 120 Minuten. In Deutschland werden die Behandlungskosten in der Regel von den Krankenkassen übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Gamma-Knife „Gamma Unit I“ besaß noch rechteckige Strahlformer. „Gamma Unit II“ hatte kreisförmige Bohrungen und verwendete Software zur Bestrahlungsplanung. Die Strahldurchmesser von 4 – 18 Millimetern haben sich bis heute kaum geändert. Ein größerer Unterschied zu heute besteht hingegen in der Fixierung. In den Anfängen wurde der Kopf des Patienten mit einem Helm aus Gips oder einem Aluminiumrahmen fixiert. In älteren Gamma-Knife-Modellen waren noch neun Strahlenquellen mehr, also insgesamt 201, verbaut. Zu diesen Modellen zählt das Gamma-Knife Modell U, dessen Design jedoch aufgrund von Sicherheitsproblemen beim Quellenwechsel geändert wurde. Auch die Modelle Gamma-Knife Modell B, C, 4C hatten noch 201 Strahlenquellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://medizinphysik.wiki/gamma-knife/ |titel=Gamma-Knife (Präzisionsbestrahlung) · Medizinische Physik |sprache=de-DE |abruf=2023-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mitteleuropäischen Raum wurde das erste Gamma-Knife-Gerät (Produktname: Gamma Unit I) im April 1992 unter [[Gerhard Pendl]] an der [[Meduni Graz|Universitätsklinik für Neurochirurgie in Graz]] eingesetzt und ist seit 2011 nicht mehr in Betrieb. Das [[Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien|AKH Wien]] erhielt kurz darauf sein erstes Gerät, welches 2011 erneuert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=ernst.mauritz |Titel=&amp;quot;Strahlen-Messer&amp;quot; für das Wiener AKH |Datum=2012-06-19 |Online=https://kurier.at/wissen/strahlen-messer-fuer-das-wiener-akh/790.970 |Abruf=2021-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Derzeit (2024) ist die Anlage dort weiterhin in Betrieb,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Medizinischen Universität Wien |url=https://neurochirurgie.meduniwien.ac.at/klinische-leistungen/klinische-ambulante-leistungen/ |titel=Klinische ambulante Leistungen {{!}} MedUni Wien |sprache=de |abruf=2024-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als einziges Gamma-Knife in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Cyberknife]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.elekta.com/patients/gammaknife-treatment-process/ Informationen auf der Homepage des Herstellers] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strahlentherapeutisches Verfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-12494-71</name></author>
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