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	<title>Gamet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T16:28:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gamet&amp;diff=41432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt</title>
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		<updated>2025-05-25T19:18:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsches &lt;a href=&quot;/index.php/Minuszeichen&quot; title=&quot;Minuszeichen&quot;&gt;Minuszeichen&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sperm-egg.jpg|mini|Zwei menschliche Keimzellen, ein [[Spermium]] und die im Vergleich dazu sehr große [[Eizelle]], unmittelbar vor der [[Befruchtung]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gameten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Singular|Einzahl]] „der Gamet“; {{grcS|γαμέτης|gamétēs}} „Ehemann“), auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschlechtszellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keimzellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, sind spezialisierte [[Zelle (Biologie)|Zellen]], von denen sich zwei bei der [[Geschlechtliche Fortpflanzung|geschlechtlichen Fortpflanzung]] zu einer [[Zygote]] vereinigen ([[Befruchtung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Kernphasenwechsel}} Kontext: der Kernphasenwechsel ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kernphasenwechsel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zygote erhält alle [[Chromosom]]en der beiden Gameten. Diese Verdoppelung wird an einer anderen Stelle des [[Lebenszyklus (Biologie)|Lebenszyklus]] durch eine spezielle Form der Kernteilung, die [[Meiose]] oder Reduktionsteilung, ausgeglichen. Der Wechsel zwischen den beiden [[Kernphase]]n (gewöhnlich [[Haploidie|haploid]] und [[Diploidie|diploid]]) wird als Kernphasenwechsel bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen und den meisten [[Vielzellige Tiere|vielzelligen Tieren]] (Metazoa) sind die Gameten die einzigen haploiden Zellen, während die übrigen Körperzellen diploid sind. Diese Lebewesen nennt man deshalb [[Diplont]]en. Der umgekehrte Fall liegt bei den [[Haplont]]en vor, bei denen nur die Zygote diploid ist und alle anderen Zellen haploid. Das kommt bei einigen einfach organisierten Organismen vor, insbesondere bei fadenförmigen [[Grünalge]]n und bei [[Flagellaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter verbreitet ist die dritte Form des Kernphasenwechsels, bei dem sowohl in der haploiden als auch in der diploiden Phase normale Kernteilungen ([[Mitose]]n) erfolgen und daher haploide und diploide Generationen im Wechsel auftreten ([[Diplohaplont]]en). Das ist bei Landpflanzen ([[Embryophyta]]) und vielen [[Alge]]n der Fall. Bei den [[Samenpflanzen]] ist die haploide Phase im [[Gynäzeum|weiblichen Teil der Blüte]] auf den [[Embryosack]] in der [[Samenanlage]] und im [[Androezeum|männlichen Teil der Blüte]] auf den [[Pollen]] beschränkt. Ihre männlichen Gameten befinden sich im [[Pollenschlauch]] und gelangen durch ihn in die Samenanlagen, wo sie die Eizellen befruchten, die infolgedessen [[diploid]] werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Arten von Tieren oder Pflanzen haben in der Zygote und den Körperzellen vier ([[tetraploid]]) oder sechs ([[hexaploid]]) oder mehr Chromosomensätze. Auch in diesen Fällen haben die Keimzellen jeweils halb so viele Chromosomensätze und ein Kernphasenwechsel geschieht entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gametentypen ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Isogamy.svg|160|Anisogamy.svg|153|A)&amp;amp;nbsp;aktiv bewegliche Isogameten, B)&amp;amp;nbsp;unbewegliche Isogameten, C)&amp;amp;nbsp;[[Gametangium|Gametangiogamie]]: Befruchtung ohne Gameten bei den [[Jochpilze]]n|A)&amp;amp;nbsp;aktiv bewegliche Anisogameten, B)&amp;amp;nbsp;Eizelle und Spermium (Oogamie), C)&amp;amp;nbsp;unbewegliche Anisogameten (Eizelle und Spermatium)|Isogameten|Anisogameten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Lebewesen, insbesondere bei den [[Einzeller|einzelligen]] [[Flagellaten]], sehen die Gameten wie normale Zellen aus, und die verschmelzenden Gameten unterscheiden sich nicht in ihrer Gestalt. Auch bei einigen mehrzelligen [[Algen]] sind die Gameten, die miteinander verschmelzen, äußerlich nicht voneinander zu unterscheiden. Man bezeichnet solche Gameten als &amp;#039;&amp;#039;Isogameten&amp;#039;&amp;#039; und die Verschmelzung von Isogameten als &amp;#039;&amp;#039;Isogamie&amp;#039;&amp;#039;. Da sich Isogameten aber physiologisch unterscheiden, nämlich verschiedenen Paarungstypen angehören, bezeichnet man die miteinander verschmelzenden Zellen als &amp;#039;&amp;#039;+Gameten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-Gameten&amp;#039;&amp;#039; (Plusgameten bzw. Minusgameten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten Lebewesen unterscheiden sich die Gameten jedoch auch äußerlich und können daher verschiedenen Geschlechtern zugeordnet werden, wobei der größere und oft unbewegliche Gamet als weiblich betrachtet wird. Wenn – wie bei vielen Algen – die Gameten beider Geschlechter Geißeln tragen und dadurch beweglich sind, spricht man von &amp;#039;&amp;#039;Anisogameten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Anisogamie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim W. Kadereit, Christian Körner, Benedikt Kost, Uwe Sonnewald |Titel=Strasburger – Lehrbuch der Pflanzenwissenschaften |Verlag=Springer |Ort=Berlin / Heidelberg |Datum=2014 |Seiten=572 |ISBN=978-3-642-54435-4 |DOI=10.1007/978-3-642-54435-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Extremfall (so bei Menschen und bei allen [[Vielzellige Tiere|vielzelligen Tieren]] (Metazoa)) ist die weibliche Geschlechtszelle viel größer als die männliche und nicht zu aktiver Bewegung fähig. Sie wird &amp;#039;&amp;#039;[[Eizelle]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, die viel kleineren, meist sich lebhaft bewegenden männlichen Geschlechtszellen werden als &amp;#039;&amp;#039;Spermatozoiden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Spermatozoen&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;[[Spermium|Spermien]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Verschmelzung von Eizellen und Spermien wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Oogamie]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Bei den [[Rotalgen]] sind auch die männlichen Gameten unbegeißelt und werden &amp;#039;&amp;#039;Spermatien&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft der Gameten ==&lt;br /&gt;
Bei den meisten vielzelligen Tieren gehen die Gameten aus der [[Keimbahn]] hervor, die sich in einem sehr frühen Stadium der Entwicklung vom übrigen Organismus ([[Somatische Zelle|Soma]]) absondert. In diversen Gruppen einfacher organisierter Tiere leiten sie sich jedoch erst viel später von [[Pluripotenz|pluripotenten]] [[Stammzellen]] her, die sich auch zu den verschiedenen [[Zelltyp]]en somatischer Gewebe entwickeln können. Beispiele sind die Interstitial-Zellen der [[Hohltiere]], die Neoblasten der [[Plattwürmer]] und die Hämoblasten, die im Blut der [[Seescheiden]] zirkulieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernard John: &amp;#039;&amp;#039;Meiosis&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press 1990. S. 103f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Pflanzen und Pilze haben keine gesonderte Keimbahn. So bildet etwa das [[Meristem]] im Sprossscheitel der Blütenpflanzen während des vegetativen Wachstums [[Laub (Botanik)|Laubblätter]], aber dann zur Fortpflanzung [[Staubblatt|Staubblätter]] und [[Fruchtblatt|Fruchtblätter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bildung der Gameten ([[Gametogenese]]) entwickeln die meisten Organismen spezielle [[Geschlechtsorgan]]e. Diese werden bei [[Tiere]]n [[Gonade]]n, bei [[Pflanzen]] und [[Pilze]]n [[Gametangium|Gametangien]] genannt. Bei geschlechtlicher Differenzierung in weiblich und männlich werden die weiblichen Gametangien [[Archegonium|Archegonien]] oder [[Oogon]]ien und die männlichen Gametangien [[Antheridium|Antheridien]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Keimzelle}}&lt;br /&gt;
* Lexikon der Biologie: [https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/gameten/26463 Gameten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4157017-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Embryologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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