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	<title>Gameport - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:26:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gameport&amp;diff=110531&amp;oldid=prev</id>
		<title>93.127.254.69: &quot;heute (2020)&quot; aktualisiert auf &quot;heute (2025)&quot;, Primärquellen ergänzt.</title>
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		<updated>2025-05-29T20:39:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;heute (2020)&amp;quot; aktualisiert auf &amp;quot;heute (2025)&amp;quot;, Primärquellen ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Da-15 port.PNG|mini|Gameport an einer Soundkarte]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gameport&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈgeɪmpɔːɹt}}] (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Game port&amp;#039;&amp;#039;) ist eine externe [[Schnittstelle]] an [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-PC-kompatiblen Computern]], an die man analoge [[Joystick]]s, [[Paddle (Eingabegerät)|Paddles]], [[Gamepad]]s und bei neueren Ports [[MIDI]]-Geräte anschließen kann. Es können bis zu vier analoge Steuerungsachsen und vier digitale Feuerknöpfe über einen Gameport abgefragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Gameport wurde bereits für den originalen [[IBM Personal Computer]] von 1981 als [[Steckkarte]] angeboten und gehörte damit lange Zeit zusammen mit der seriellen [[RS-232]] und der parallelen [[IEEE 1284|Centronics]] zu den „klassischen“ PC-Schnittstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen wurde der Gameport, ebenso wie die RS-232 und Centronics (bzw. [[IEEE 1284]]), durch die vielseitigere [[Universal Serial Bus|USB]]-Schnittstelle verdrängt, die jedoch komplexere Elektronik in den Eingabegeräten benötigt. An neuen PCs ist deshalb heute zumeist kein Gameport mehr vorhanden. Zugleich steht der freigewordene Platz auf der Blende nun für Surroundbuchsen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Linux (Kernel)|Linux-Kernel]] bis heute (2025) einen [[Gerätetreiber]] für den Gameport enthält&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://git.kernel.org/pub/scm/linux/kernel/git/stable/linux.git/tree/drivers/input/gameport/Kconfig?h=v6.15 |titel=Linux 6.15 |titelerg=Gameport-Treiber im Quellcode von Linux 6.15 | sprache=en |abruf=2025-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, bietet das [[Betriebssystem]] [[Microsoft Windows]] ab Version NT&amp;amp;nbsp;6.0 ([[Microsoft Windows Vista|Windows Vista]]) keinerlei Unterstützung mehr für den Gameport und setzt für die entsprechenden Geräte vollständig auf USB. Allerdings ist es für die Hersteller von Gameport-Hardware zumindest unter den 32-Bit-Versionen von Windows Vista und neuer durchaus noch möglich, unsignierte eigene Treiber bereitzustellen, was teilweise auch getan wurde. Unter den 64-Bit-Versionen dieser Betriebssysteme ist dies dagegen im Normalbetrieb nicht möglich, da Microsoft hier die [[digitale Signatur]] von Treibern erzwingt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://forums.creative.com/creativelabs/board/message?board.id=Vista&amp;amp;message.id=4732&amp;amp;view=by_date_ascending&amp;amp;page=2 |titel=Creative Game Port - Windows Vista - Creative Labs |werk=forums.creative.com |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070914150909/http://forums.creative.com/creativelabs/board/message?board.id=Vista&amp;amp;message.id=4732&amp;amp;view=by_date_ascending&amp;amp;page=2 |archiv-datum=2007-09-14 |abruf=2008-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gameport ist daher beinahe vollständig vom Markt verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peripheriegeräte ==&lt;br /&gt;
[[Peripheriegerät]]e zum Anschluss an den Gameport benötigen nur ein Minimum an eigener Elektronik, da die Auswertung der analogen Signale im Computer erfolgt (zur prinzipiellen Funktionsweise aller am Gameport anschließbaren Geräte siehe [[Paddle (Eingabegerät)|Paddle]]). Es können über einen Y-Adapter auch zwei Joysticks bzw. Gamepads zugleich angeschlossen werden, allerdings gilt dies nur für zweiachsige und zweiknöpfige Standard-Joysticks. Mehrachsige Joysticks und Gamepads mit mehr Knöpfen benötigen einen ganzen Gameport für sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich können, wenn der Gameport wie seit etwa 1990 üblich auf einer [[Soundkarte]] oder einer [[Hauptplatine]] mit Onboard-[[Soundchip]] integriert ist, mittels eines speziellen Kabels meistens auch MIDI-Ein- und Ausgabegeräte angeschlossen werden, die dann von der Software des PCs nach dem Standard [[MPU-401]] angesprochen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.midi.org/about-midi/electrical.shtml |titel=MIDI Electrical Specification Diagram |werk=midi.org |hrsg=MIDI Manufacturers Association |datum=1985 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081222191817/http://www.midi.org/about-midi/electrical.shtml |archiv-datum=2008-12-22 |abruf=2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Möglichkeit MIDI über den Gameport nutzen zu können, wurde von den ersten [[Sound Blaster|Sound-Blaster]]-Karten eingeführt und ist nicht Bestandteil der ursprünglichen Norm. Die ersten Soundblaster und Soundblaster Pro Karten sind allerdings nicht MPU-401 kompatibel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Soundkarten und Spiele Mach’s mit MIDI |Sammelwerk=[[PC Player]] |Datum=1993-05 |Sprache=de |ISSN=0943-6693 |Seiten=76ff |Online=https://www.pcplayer.de/archiv/data/1993/1993-05.pdf |Format=PDF |KBytes=68978 |Abruf=2024-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und verwenden eine proprietäre Beschaltung des Gameports für MIDI-Signale, weswegen hierfür speziell an diese Karten angepasste MIDI-Adapter erforderlich waren. Die Soundblaster 16 und später ist zu MPU-401 nur im [[Universal Asynchronous Receiver Transmitter|UART]]-Modus kompatibel, nicht aber im Normalmodus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dosdays.co.uk/topics/pc_midi.php |titel=MIDI Sound on Your Vintage PC |werk=dosdays.co.uk |sprache=en |abruf=2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dosdays.co.uk/topics/sb_sbpro.php |titel=Sound Blaster / Sound Blaster Pro |werk=dosdays.co.uk |sprache=en |abruf=2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch MPU-401 wird ab Windows Vista nicht mehr unterstützt. Im Linux-Kernel ist bis heute (2025) ein MPU-401-Treiber enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://git.kernel.org/pub/scm/linux/kernel/git/stable/linux.git/tree/sound/drivers/Kconfig?h=v6.15#n205 |titel=Linux 6.15 |titelerg=MPU-401-Treiber im Quellcode von Linux 6.15 | sprache=en |abruf=2025-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steckverbinder ==&lt;br /&gt;
Am Computer ist der Gameport als zweireihige 15-polige [[D-Sub]]-Buchse ausgeführt. Seit dem [[PC System Design Guide]] von [[Intel]] und [[Microsoft]] ist der Anschluss als goldfarben vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pinbelegung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DA-15 DSubminiatures male.svg|mini|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gameport-Stecker:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Draufsicht)&amp;lt;br/&amp;gt;Endgeräte wie z.&amp;amp;nbsp;B. Joysticks]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DA-15 DSubminiatures female.svg|mini|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gameport-Buchse:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Draufsicht)&amp;lt;br/&amp;gt;Auf Soundkarten oder der Hauptplatine]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Pin&lt;br /&gt;
!Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Versorgungsspannung]] +5&amp;amp;nbsp;Volt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Joystick&amp;amp;nbsp;1 Taste&amp;amp;nbsp;1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Joystick&amp;amp;nbsp;1 X-Achse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Masse (Elektronik)|Masse]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Masse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Joystick&amp;amp;nbsp;1 Y-Achse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Joystick&amp;amp;nbsp;1 Taste&amp;amp;nbsp;2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Versorgungsspannung +5&amp;amp;nbsp;Volt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Versorgungsspannung +5&amp;amp;nbsp;Volt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Joystick&amp;amp;nbsp;2 Taste&amp;amp;nbsp;1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Joystick&amp;amp;nbsp;2 X-Achse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
| Masse (&amp;#039;&amp;#039;MIDI Out&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Joystick&amp;amp;nbsp;2 Y-Achse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Joystick&amp;amp;nbsp;2 Taste&amp;amp;nbsp;2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
| +5&amp;amp;nbsp;Volt (&amp;#039;&amp;#039;MIDI In&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Pins der Achsen und +5&amp;amp;nbsp;[[Volt|V]] (Pin&amp;amp;nbsp;1) wird das 100-[[Ohm|kΩ]]-[[Potentiometer]] geschaltet, das mit dem eigentlichen beweglichen Joystick verbunden und meist in dessen Bodenteil eingebaut ist. Wenn die Tasten des Joysticks betätigt werden, werden die entsprechenden Leitungen mit Masse verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zu beachten, dass Gameports auf [[Peripheral Component Interconnect|PCI]]-Karten oft nur +3,3&amp;amp;nbsp;V Spannung statt +5&amp;amp;nbsp;V auf den entsprechenden Pins ausgeben. Dadurch funktionieren einige Geräte mit aktiver Elektronik an solchen Karten nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
Während einige moderne Betriebssysteme eigene Treiber für den Gameport mitbringen, die Spielen und Anwendungsprogrammen skalierte und normierte Werte zurückgeben, war dies zu [[Disk Operating System|DOS]]-Zeiten nicht der Fall. Da DOS selbst keinen eigenen Treiber für den Gameport mitbringt, mussten Programme und Spiele den Gameport direkt programmieren und die Werte abfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür muss zuerst ein beliebiger Wert an den [[Isolated I/O|I/O-Port]] 201&amp;lt;sub&amp;gt;hex&amp;lt;/sub&amp;gt; geschrieben werden und dann in einer Schleife fortwährend vom gleichen Port gelesen werden, bis die entsprechenden Bits der jeweiligen Achsen auf 0 zurückgefallen sind. Die Zeit bis zum Fallen auf 0 ist dabei proportional zum gemessenen Widerstand, welcher jedoch – je nach Joystick-Modell – nicht proportional zur Achsauslenkung sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[BIOS (IBM PC)|PC-BIOS]] existiert eine Funktion, die über [[Software-Interrupt]] 15&amp;lt;sub&amp;gt;hex&amp;lt;/sub&amp;gt; aufgerufen werden kann, welche die Joystick-Werte vom Gameport wie oben beschrieben abfragt und für die analogen Achsen Werte zwischen 0 und 255 zurückgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Kohl |url=http://www.designin.de/Artikel/PC-Schnittstellen/PC-MT05.PDF |titel=Der Joystick |werk=designin.de |datum=1996-07-08 |format=PDF; 23&amp;amp;nbsp;kB |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091123025646/http://www.designin.de/Artikel/PC-Schnittstellen/PC-MT05.PDF |archiv-datum=2009-11-23 |abruf=2020-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Game port}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peripheriebus (extern)]]&lt;/div&gt;</summary>
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