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	<title>Galster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T02:17:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;WolfgangRieger: HC: Ergänze Kategorie:Magie</title>
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		<updated>2023-02-11T09:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Magie&quot; title=&quot;Kategorie:Magie&quot;&gt;Kategorie:Magie&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galsterei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird heutzutage eine bestimmte Art der [[Magie|Zauberei]] bezeichnet. Man findet den Begriff häufig auch in Zusammensetzungen wie Galsterweib als Bezeichnung für eine [[Hexe]] bzw. ein zauber-, das heißt galsterkundiges Weib. Vorchristliche Zauberhandlungen sind Teil der [[Germanische Religion|germanischen Religion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich bedeutet Galster ([[Althochdeutsche Sprache|Althochdeutsch:]] &amp;#039;&amp;#039;galstar&amp;#039;&amp;#039;, [[Altnordische Sprache|Altnordisch:]] &amp;#039;&amp;#039;galdr&amp;#039;&amp;#039;, [[Altenglische Sprache|Altenglisch:]] &amp;#039;&amp;#039;gealdor&amp;#039;&amp;#039;) in etwa so viel wie Zaubergesang oder Zauberbesprechung aus gemeingermanisch *&amp;#039;&amp;#039;galdra&amp;#039;&amp;#039; Zauberlied, Gesang. Mit einem Zauber beschwören, [[Wortzauber|besprechen]] lautet im althochdeutschen &amp;#039;&amp;#039;bigalan&amp;#039;&amp;#039;. Wesentlicher Hintergrund des Präfix germ. &amp;#039;&amp;#039;* -gal&amp;#039;&amp;#039; ist der Vogelgesang, das heißt, dass die Germanen [[Zauberspruch|Zaubersprüche]] oder Gesang ursprünglich von den Vogelstimmen her ableiteten, wie beispielsweise der Gattungsname der [[Nachtigall|„Nacht-i-gal(l)“]] im heutigen Hochdeutsch noch erkennen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Hasenfatz: &amp;#039;&amp;#039;Die religiöse Welt der Germanen.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 2001, ISBN 3-451-04145-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Galster wird, wie es die Phrase „Galster gellen“ nahelegt, lautlich geäußert. Galster-Sprüche sind im altnordischen Kontext in einem eigens für Galster bestimmten Versmaß, dem [[Galdralag]], verfasst. Typisch ist in den altenglischen und altdeutschen Zaubersprüchen das Besingen oder Beschwören, Galstern, in Bezug auf das Heilen von Krankheiten. Die literarisch überlieferte Form zeigt den germanischen [[Stabreim]] auf sowie den Bezug zur germanischen Mythologie. Beispiele hierfür sind der zweite [[Merseburger Zaubersprüche|Merseburger Zauberspruch]] und der altenglische [[Neunkräutersegen]], in welchen [[Odin|Wodan/Odin]] als Heiler beziehungsweise als Zauberer erscheint.&lt;br /&gt;
In der nordischen Mythologie, in der [[Liederedda]], wird der Galster ebenfalls Odin zugeschrieben, der z.&amp;amp;nbsp;B. in der Vegtamskviða (Baldrs draumar) auch als &amp;#039;&amp;#039;galdrs fǫður&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vater des Galsters&amp;#039;&amp;#039;, benannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hanns Bächtold-Stäubli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]].&amp;#039;&amp;#039; Zehn Bände. De Gruyter, Berlin/Leipzig 2000, ISBN 3-11-016860-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Angelsächsische Religion]]&lt;br /&gt;
* [[Nordgermanische Religion]]&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WolfgangRieger</name></author>
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