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	<title>Gallspach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gallspach&amp;diff=201943&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pvvertreter: /* Einwohnerentwicklung */ Aktuelle Einwohnergrafik mit automatischer Aktualisierung bis 2031</title>
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		<updated>2026-04-13T16:01:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Aktuelle Einwohnergrafik mit automatischer Aktualisierung bis 2031&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Gallspach&lt;br /&gt;
|Wappen             = Coat of arms Gallspach.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/12/24/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 13/48/52/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 365&lt;br /&gt;
|Fläche             = 6.18&lt;br /&gt;
|PLZ                = 4713&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 07248&lt;br /&gt;
|Kfz                = GR&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 40805&lt;br /&gt;
|NUTS               = &amp;lt;!-- ATXXX (wird nicht angezeigt) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LOCODE             = &amp;lt;!-- AT XXX (wird nicht angezeigt) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Straße             = Hauptplatz 8–9&lt;br /&gt;
|Website            = [http://www.gallspach.ooe.gv.at/ www.gallspach.ooe.gv.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Dieter Lang&lt;br /&gt;
|Partei             = FPÖ&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 25&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021|2021]]&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
| FPÖ|ÖVP|SPÖ|&lt;br /&gt;
| FPÖ = 11&lt;br /&gt;
| ÖVP = 8&lt;br /&gt;
| SPÖ = 6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gallspach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marktgemeinde#Österreich|Marktgemeinde]] in [[Oberösterreich]] im [[Bezirk Grieskirchen]] im [[Hausruckviertel]] mit 2772 Einwohnern (Stand {{EWD|AT|40805}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Gallspach liegt auf 365&amp;amp;nbsp;m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,4&amp;amp;nbsp;km, von West nach Ost 3,8&amp;amp;nbsp;km. Die Gesamtfläche beträgt 6,18&amp;amp;nbsp;km². 11,7 % der Fläche sind bewaldet, 75 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Enzendorf ({{EWZ|AT Ortschaft|08899}})&lt;br /&gt;
* Gallspach ({{EWZ|AT Ortschaft|08900}})&lt;br /&gt;
* Gferedt ({{EWZ|AT Ortschaft|08901}})&lt;br /&gt;
* Niederndorf ({{EWZ|AT Ortschaft|08902}})&lt;br /&gt;
* Schützendorf ({{EWZ|AT Ortschaft|08903}})&lt;br /&gt;
* Thall ({{EWZ|AT Ortschaft|08904}})&lt;br /&gt;
* Thongraben ({{EWZ|AT Ortschaft|08905}})&lt;br /&gt;
* Vornwald ({{EWZ|AT Ortschaft|08906}})&lt;br /&gt;
* Wies ({{EWZ|AT Ortschaft|08907}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den [[Katastralgemeinde]]n Enzendorf und Gallspach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im [[Gerichtsbezirk Grieskirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Kematen am Innbach|Kematen]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Schlüßlberg]]&lt;br /&gt;
| NORD = [[Grieskirchen]]&lt;br /&gt;
| WEST = [[St. Georgen bei Grieskirchen|St. Georgen]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Meggenhofen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich im Ostteil des [[Geschichte Bayerns|Herzogtums Bayern]] gelegen, gehörte das Gemeindegebiet seit dem 11. Jahrhundert zum Herrschaftsbereich der Grafen von [[Wels-Lambacher|Lambach]], nach deren Aussterben der steirischen [[Traungauer|Otakare/Ottakaringer]] und der Grafen von [[Grafschaft Formbach|Formbach]], ab 1192 der österreichischen [[Babenberger]]. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts sind hier [[Edelknecht|Dienstleute]] der Formbacher und [[Burgstall Steinbach|Steinbacher]] nachgewiesen, die 1108 mit &amp;#039;&amp;#039;Perengar de gailisbach&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich in Erscheinung traten. Die häufig angeführte Erstnennung Gallspachs im Jahre 1111 bezieht sich auf Gallsbach (Ober- und Untergallsbach) bei [[Prambachkirchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöOrtsnamenbuch |band=5 |seite=88 |nr=5.2.5.5 |kommentar=„Die Belege bis 1200 lassen sich weder mit diesem &amp;#039;&amp;#039;Gallspach&amp;#039;&amp;#039; noch 5.4.5.12 &amp;#039;&amp;#039;Gallsbach, Ober-, Unter-&amp;#039;&amp;#039;/Prambachkirchen sicher identifizieren“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts fiel der Steinbacher Besitz – und mit ihm Gallspach – durch Heirat der Richezza &amp;#039;&amp;#039;nobilis matrona de Steinbach&amp;#039;&amp;#039; mit Gundacker von [[Steyr]], einem Ministerialen der Otakare, an dieses Geschlecht, aus dem ab dem 13. Jahrhundert die Herren von [[Starhemberg]] hervorgingen. Zum Edelsitz gehörte im 13. Jahrhundert eine &amp;#039;&amp;#039;Capellen ze Gailspach&amp;#039;&amp;#039;. 1343 scheint [[Eberhard V. von Walsee]] als Besitzer Gallspachs auf. Er veranlasste im selben Jahr die Lösung des Ortes von der Pfarre [[Grieskirchen]] und die Gründung einer eigenen kleinen [[Pfarre]], die nur den [[Burgfrieden]] umfasste. Zwischen 1354 und 1483 hat die Familie [[Geymann]] Gallspach als [[Herren von Walsee|Wallseer]], später als landesfürstliches Lehen inne. Am 4. Mai 1439 &amp;#039;&amp;#039;Markterhebung&amp;#039;&amp;#039; durch König [[Albrecht II. (HRR)|Albrecht II.]] Bestätigung am 20. Dezember 1442 durch [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Wir Friedrich von gotes gnaden Römischer Kunig zu allen zeyten Merer des Reichs Herzog ze Österreich ze Steyr ze Kernden und ze Krain Grave zu Tirol cc. bekennen Als weilend unser lieber Vetter Kunig Albrecht unserm getrewen Stephan Gewman und den Leuten zu Gailspach einen ewigen Wochenmarkht geben hat all wochen am Mittichen daselbs zuhaben nach lautt des briefs darumb usgegangen und uns furpracht. Also haben wir durch fleizzige bete des benanten Stephans und williger dienst willen so er uns erzeigt hat und hinfur tun sol und mag Im und den benanten Leuten zu Gailspach den gemelten wochenmarkht gnediclich vernewet und bestettigt. Vernewen und bestettigen In den auch von römischer kuniglicher macht in kraft diezs briefs und meinen daz Er den nach umhaltt des egenanten unßs Vetters Brief haben und des geprauchen sullen von allermeintlich ungehindert. Mit urkund diß Briefs. Versigilt mit unserm kuniglichen anhangundem Insigil. Geben zu Insprukh an sand Thamans Abend des heiligen Zwelfpoten nach krist gepurd vierzehenhundert Jar und darnach in dem Zweyunduierzigisten Jar. Unsers Reichs Im dritten Jare. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Oberösterreichisches Landesarchiv Linz. Geschlechter. Geumannurkunde 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert war Gallspach ein Zentrum des oberösterreichischen [[Protestantismus]]. Ab etwa 1560 war die katholische Pfarre unbesetzt. 1566 wurde erstmals eine Schule erwähnt; 1586 wurde Johann Tauber von der Welser [[Lateinschule]] als Lehrer nach Gallspach berufen. Im Zuge der Gegenreformation musste 1624 der Gallspacher [[Prädikant]] Augustin Kromayer (Krammauer) das Land verlassen. Aufständische Bauern besetzten am 20. Mai 1626 den Markt und erzwangen die Herausgabe aller Waffen aus der herrschaftlichen Rüstkammer. 1633 veräußerte die protestantische Familie [[Geymann]] Herrschaft und Markt Gallspach. Durch den [[Oberösterreichischer Bauernkrieg|Bauernkrieg]] und ständige Einquartierungen verarmte die Bevölkerung. Die katholische Pfarre wurde ab 1633 vom [[Augustinerchorherrenstift St. Nikola (Passau)|Kloster St. Nikola]] aus wieder besetzt. 1634 begann die pfarrliche Matrikenführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Herrschaftsinhaber des 17. u. 18. Jahrhunderts waren die Familie &amp;#039;&amp;#039;Waldberg&amp;#039;&amp;#039; (1638–1685), Augustin Freiherr v. &amp;#039;&amp;#039;Erhardt&amp;#039;&amp;#039; (1688–1695), Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Georg Adam von Hoheneck|Hoheneck]]&amp;#039;&amp;#039; (1709–1796) und die Familie &amp;#039;&amp;#039;Imsland&amp;#039;&amp;#039; (1796–1871). Ab der Mitte des 17. Jh. folgte eine spürbare wirtschaftliche Erholung. Neben dem Mittwoch-Wochenmarkt gab es noch vier Jahrmärkte: am ersten Sonntag in den [[Fastenzeit|Fasten]] (Sonntag Invocavit), an [[Peter und Paul]] (29. Juni), am [[Bartholomäustag]] (24. August) und am Festtag der [[Katharina von Alexandrien|heiligen Katharina]] (25. November).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert bestanden bis zu 108 Konzessionen für Wanderhändler, die Schnitt- und Kurzwaren auf Märkten in Oberösterreich und der Steiermark anboten. Eine Gilde von 12 Meisterinnen und 48 Gesellinnen fertigte Stickereien (Figuren, Blumen) auf Kottun, Seide und Musselin an. 1755 erstmalige Nennung einer bürgerlichen Schützengruppe, 1801 einer [[Blasmusik|Musikkapelle]]. Von 1810 bis 1816 fiel Gallspach an das mit [[Napoléon Bonaparte]] verbündete [[Königreich Bayern]]. Die Staatsgrenze verlief durch das Gemeindegebiet von Gallspach entlang der Straße Kochlöffeleck-Gferedt-Schlatt-Egg-[[Meggenhofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des wirtschaftlichen Niederganges als Folge der [[Koalitionskriege|Franzosenkriege]] nennt eine Aufstellung von 1820 im Markt noch folgende Gewerbebetriebe: 1 Bräuer, 5 Wirte, 3 Metzger, 4 Bäcker, 1 Maurermeister, 1 &amp;#039;&amp;#039;Bethenmacher&amp;#039;&amp;#039; (Rosenkranzmacher), 1 Posamentierer, 3 &amp;#039;&amp;#039;Grießler&amp;#039;&amp;#039;, 2 Schuhmacher, 1 Schlosser, 3 Fassbinder, 2 Schneider, 2 Sattler, 3 Weber, 1 Hutmacher, 1 Töpfer, 1 Rotgerber, 3 Beschlagschmiede, 1 Obsthändler, 2 Schleifer, 1 Seiler, 1 Naglschmid, 1 Tischler, 1 Glaserer, 1 Färber, 1 Stricker, 1 Nadler, 1 Kürschner, 1 Messerschmid, 3 Pferdehändler, 1 Eisenhändler und 36 &amp;#039;&amp;#039;Krämereyen&amp;#039;&amp;#039;. 1870 Eröffnung des Postamtes, 1887 Gründung der Freiwilligen [[Feuerwehr]] Gallspach, 1903 Eröffnung eines [[Gendarmerie]]postens und Gründung der Raiffeisenkasse, 1906 Feuerwehrgründung in Enzendorf. Von 1891 bis 1893 betrieb der Gallspacher Arzt Franz Xaver Zadny (1840–1913) eine &amp;#039;&amp;#039;Kaltwasserheilanstalt&amp;#039;&amp;#039; nach der Methode von Pfarrer [[Sebastian Kneipp]] aus [[Bad Wörishofen|Wörishofen]] und bewarb Gallspach in der Presse als &amp;#039;&amp;#039;Luftcurort&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1920 wachsender Bekanntheitsgrad als Sitz des elektrophysikalischen Institutes &amp;#039;&amp;#039;Zeileis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|09|11|1929|3|Schloß Gallspach und Kuranstalt Baden |AUTOR=Robert Scheu |ALTSEITE=3, unten Spalten 2 und 3 |HERVORHEBUNG=Zeileis}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erweiterung des Ortsgebietes durch den Bau vieler Hotels und Pensionen. 1951 Eröffnung des Kurparkes. 1960 Ernennung zum &amp;#039;&amp;#039;Luftkurort&amp;#039;&amp;#039;. Den Höhepunkt des Kurtourismus erlebte Gallspach 1967 mit rund 456.000 Übernachtungen. Ab den 1980er Jahren ständiger Rückgang des Kurtourismus. 2014 zählte der Luftkurort Gallspach nur noch 21.743 Übernachtungen. Vor 1918 gehörte der Markt Gallspach zum Erzherzogtum Österreich ob der Enns, von 1918 bis 1938 und abermals seit 1945 zum Bundesland Oberösterreich, während der NS-Zeit (1938–1945) zum Gau Oberdonau. 1938 erfolgte die Eingemeindung von &amp;#039;&amp;#039;Enzendorf&amp;#039;&amp;#039;, mit dem seit 1937 eine Verwaltungsgemeinschaft bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Marktentwicklung (14.–18. Jh.) ===&lt;br /&gt;
* 1343–1439: &amp;#039;&amp;#039;Geumarkt&amp;#039;&amp;#039;. In der Gründungsurkunde der Pfarre (1343) wird in Gallspach erstmals ein &amp;#039;&amp;#039;Marckht&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Burkhfridt&amp;#039;&amp;#039; genannt. Neben der Kirche, der [[Veste]], dem herrschaftlichen [[Meierhof]] und einigen Nebengebäuden ([[Zehnt|Zehentstadel]], ev. [[Pfleger (Mittelalter)|Pflegerhaus]]) befinden sich im unmittelbaren Marktbereich keine nachweisbaren Häuser. Der Pfarrhof liegt oberhalb des Ortes, in einigem Abstand vom Burgort liegen die Bauernhäuser in Schützendorf, Obergallspach, Weinberg, Thal, Diesting, Nussbaumhof, Niederndorf, Neidhartsberg, Ditschenberg, Wies und Leiten, die großteils der Herrschaft Gallspach untertänig sind.&lt;br /&gt;
* 1439–1526: &amp;#039;&amp;#039;Privilegierter Markt&amp;#039;&amp;#039; als Teil der Wirtschaftsherrschaft Gallspach. Neben der Kirche, der Veste und dem Meierhof entsteht eine Infrastruktur für die Marktfahrer ([[Mühle]], Bäcker, Fleischbank, [[Schmiede (Werkstatt)|Schmiede]], Schuster, [[Weber]], Schneider, Taverne, [[Badehaus]], Marktbrunnen). Dazu werden im 15. Jh. 13 Burgrechte an sich ansiedelnde Handwerker vergeben. Das Urbar 1526 nennt 19 bewohnte Häuser. Die verstreut gebauten Häuser liegen teilweise beiderseits der Straße nach Grieskirchen, einige in leicht erhöhter Lage über dem Hofplatz. Ein verbauter [[Marktplätze in Deutschland|Marktplatz]] existiert noch nicht.&lt;br /&gt;
* 1526–1610: &amp;#039;&amp;#039;Ausbau bzw. Verdichtung&amp;#039;&amp;#039; des Hausbestandes am Marktplatz und beiderseits der heutigen Linzer Straße (Bildung des alten Marktes mit etwa 50 Hausnummern und Bau der ersten Häuser im Thongraben). Beginn des bürgerlichen Marktes. 1607 erlässt Hans Ludwig [[Geymann]] eine &amp;#039;&amp;#039;Marktordnung&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Ansiedlungsphase von Handwerkern.&lt;br /&gt;
* 1610–1640: &amp;#039;&amp;#039;Niedergang&amp;#039;&amp;#039; des Marktes durch kriegerische Ereignisse. 1610 Einfall des Passauer Kriegsvolkes. 1619 Teilnahme Hans Ortolph Geymanns an der ständischen Revolution. 1620 Einmarsch der Bayern. 1625–1626 und 1632 [[Oberösterreichischer Bauernkrieg|Bauernunruhen]]. Graf [[Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim|Pappenheim]] übernachtet am 22./23. November 1626 mit seinen Truppen im Markt. Laufende Einquartierungen. Mehrmalige Aufforderung an die Evangelischen, zum katholischen Glauben zurückzukehren oder auszuwandern. 1634 wird die Zahl von nur 24 bewohnten Häusern als katastrophaler Zustand für den Markt bezeichnet.&lt;br /&gt;
* 1640–1710: &amp;#039;&amp;#039;Konsolidierungsphase&amp;#039;&amp;#039; nach der Gegenreformation. Weitere Verdichtung der Markthäuser. Dritte Ansiedlungsphase. Eine [[Bierbrauen|Brauerei]] wird genannt. Der Vormarkt wird vergrößert. Gemeinsam mit dem alten Markt hat Gallspach etwa 60 Hausnummern. Dazu entwickelt sich noch der Thongraben als „Vorort“ mit 10 Häusern.&lt;br /&gt;
* 1710–1720: &amp;#039;&amp;#039;Erweiterung des Marktes&amp;#039;&amp;#039; durch Anlage des Neumarktes (22 Häuser). Weitere Verdichtung des Vormarktes. Der Markt zählt etwa 85 Hausnummern.&lt;br /&gt;
* 1730–1750: &amp;#039;&amp;#039;Abermalige Erweiterung&amp;#039;&amp;#039; des Marktes durch Anlage der St. Georgsgasse (21 Häuser). Bau der Häuser im Vöglthen. Anlage der Teichhäuser. Der Markt Gallspach zählt etwa 110 Hausnummern.&lt;br /&gt;
* 1750–1790: &amp;#039;&amp;#039;Letzte Verdichtung&amp;#039;&amp;#039; des Häuserbestandes in der St. Georgs Gasse. Der Markt Gallspach zählt 121 Hausnummern. Diese Häuserzahl wird sich bis 1923 nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Gallspach |maxEinwohner=2900|werte=&lt;br /&gt;
(1869,1033)&lt;br /&gt;
(1880,1001)&lt;br /&gt;
(1890,946)&lt;br /&gt;
(1900,917)&lt;br /&gt;
(1910,872)&lt;br /&gt;
(1923,856)&lt;br /&gt;
(1934,1307)&lt;br /&gt;
(1939,1363)&lt;br /&gt;
(1951,1833)&lt;br /&gt;
(1961,1675)&lt;br /&gt;
(1971,1867)&lt;br /&gt;
(1981,2014)&lt;br /&gt;
(1991,2462)&lt;br /&gt;
(2001,2571)&lt;br /&gt;
(2011,2602)&lt;br /&gt;
(2021,2833)&lt;br /&gt;
({{EWDJ|AT|40805}},{{EWZN|AT|40805}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1790 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.020 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Pfarre&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1810 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   994 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Markt&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1810 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.113 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Pfarre&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   740 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Gallspach&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   293 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Enzendorf&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   722 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Gallspach&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   291 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Enzendorf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   679 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Gallspach&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   274 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Enzendorf&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   615 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Gallspach&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   305 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Enzendorf&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.274 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Gallspach&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   296 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | Enzendorf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.statistik.gv.at/blickgem/G0201/g40805.pdf |titel=Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Gallspach, Bevölkerungsentwicklung |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-04-12 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gallspach Vischer.jpg|mini|[[Wasserschloss Gallspach]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Pfarrkirche hl. Katharina, Gallspach.jpg|mini|[[Pfarrkirche Gallspach]]]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Wasserschloss Gallspach]]: Erster Edelsitz urkundlich 1120 erwähnt. 1343 &amp;#039;&amp;#039;Veste&amp;#039;&amp;#039;. Derzeitiger Bau aus dem 16.–18. Jh.&lt;br /&gt;
* Barocke Mariensäule: Zwischen 1680 und 1695 am ehemaligen Hofplatz (heute Hauptplatz) errichtet.&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Gallspach]] hl. Katharina: mit neuer Kirchweihe am 11.&amp;amp;nbsp;Dezember 2005; mit Integration des alten Gotteshauses und Erhaltung alter Grabsteine des 14.–19. Jh.; Kreuzweg des bekannten Gallspacher Bildhauers Erwin Burgstaller.&lt;br /&gt;
* Kiener-Kapelle: ist eine Lourdeskapelle. Laut Deckeninschrift 1885 von Florian und Elisabeth Feilegger erbaut. Hauskapelle des 2001 abgetragenen „Lotte Kiener-Hauses“, in dem die Mundartdichterin [[Klothilde Kiener]] viele Jahrzehnte wohnte. 2004 wurde die Kapelle renoviert.&lt;br /&gt;
* Museum des Institut Zeileis: Dokumentation der Geschichte der elektrophysikalischen Therapieanstalt und der von [[Valentin Zeileis]] begründeten und erfolgreich angewendeten Hochfrequenztherapie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner-Christian Simonis |Titel=Die Hochfrequenz-Therapie von Arsonval bis Zeileis |Verlag=Verlag der Aerztlichen Rundschau Otto Gmelin |Ort=München |Datum=1930 |Online={{landesbibliothek.at|urn=urn:nbn:at:AT-OOeLB-1106977}} |Abruf=2021-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.teslasociety.ch/info/zeileis/ |titel=Nikola Tesla&amp;#039;s Büste im Institut Zeileis |hrsg=Tesla Society Schweiz |zugriff=2013-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wolfgang U. Eckart |Titel=Illustrierte Geschichte der Medizin, Von der französischen Revolution bis zur Gegenwart |Auflage=2. |Verlag=Springer |Datum=2011|Seiten=207f  |Online=[http://books.google.at/books?id=cYfUyXTCIWEC&amp;amp;pg=PA207&amp;amp;lpg=PA207&amp;amp;dq=Zeileis+Hochfrequenz-Therapie&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=sLYspOdj-R&amp;amp;sig=GdbFim9HmJ7zzSj2c7L0hCJvd4U&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=_OWHUZH6Mo6Hswbcw4DgBw&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Zeileis%20Hochfrequenz-Therapie&amp;amp;f=false Online bei Google Books] |Abruf=2013-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Tesla Museum Gallspach – Erlebnis Elektrizität: Eröffnet 2008. Schaustücke zu [[Nikola Tesla]], Elektrostatik und Informationstechnologie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ooemuseumsverbund.at/museum/306_tesla_museum|titel=Tesla Museum |hrsg=Verbund Oberösterreichischer Museen |datum=2011|archiv-url=https://web.archive.org/web/20130815222548/http://www.ooemuseumsverbund.at/museum/306_tesla_museum |archiv-datum=2013-08-15|zugriff=2015-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://pluslucis.univie.ac.at/PlusLucis/091/s56.pdf |titel=Tesla Museum Gallspach, Erlebnis Elektrizität |hrsg=Tesla Museum Gallspach |datum=Oktober 2008 |zugriff=2015-08-29 |format=PDF; 340&amp;amp;nbsp;kB |archiv-datum=2016-03-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304070306/http://pluslucis.univie.ac.at/PlusLucis/091/s56.pdf |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* Bahn: Gallspach liegt 3 Kilometer von der 1861 eröffneten [[Bahnstrecke Wels–Passau]] entfernt. Seit 1932 heißt die Bahnstation Grieskirchen wegen des Zustromes von Kurgästen zum Institut Zeileis &amp;#039;&amp;#039;Grieskirchen-Gallspach&amp;#039;&amp;#039;. Eine geplante Verbindungsbahn von Grieskirchen über Gallspach nach [[Gaspoltshofen]] wurde nicht realisiert.&lt;br /&gt;
* Bus: An Werktagen bestehen Busverbindungen nach Grieskirchen, Gaspoltshofen und Wels.&lt;br /&gt;
* Straße: Gallspach liegt an der B&amp;amp;nbsp;135 [[Gallspacher Straße]], die zwischen Grieskirchen und dem [[Traunfall]] bei [[Schwanenstadt]] verläuft. Gallspach besitzt in [[Meggenhofen]] eine eigene Abfahrt von der [[Innkreis Autobahn|Innkreisautobahn A8]] (&amp;#039;&amp;#039;Meggenhofen-Gallspach&amp;#039;&amp;#039;). Von regionaler Bedeutung sind die Straßen nach Meggenhofen (über Schlatt), St. Georgen (über den Tetzelweg), Kematen, Wels (durch das Sulzbachtal) und Schlüßlberg (über Kochlöffeleck).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier|Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde}}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* 1945: 9 ÖVP und 3 SPÖ.&lt;br /&gt;
* 1949: 9 ÖVP, 6 WdU und 3 SPÖ.&lt;br /&gt;
* 1955: 10 ÖVP, 4 SPÖ, 3 FW und 1 KPÖ.&lt;br /&gt;
* 1961: 10 ÖVP, 5 SPÖ und 3 FPÖ.&lt;br /&gt;
* 1967: 8 SPÖ. 8 ÖVP und 3 FPÖ.&lt;br /&gt;
* 1973: 10 SPÖ, 7 ÖVP und 2 FPÖ.&lt;br /&gt;
* 1979: 10 SPÖ, 7 ÖVP und 2 FPÖ.&lt;br /&gt;
* 1985: 11 ÖVP, 11 SPÖ und 3 FPÖ.&lt;br /&gt;
* 1991: 12 ÖVP, 7 FPÖ und 6 SPÖ.&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 1997 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP, 9 SPÖ und 6 FPÖ.&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 SPÖ, 8 ÖVP und 3 FPÖ.&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 SPÖ, 9 FPÖ, 5 ÖVP und 2 GRÜNE.&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 FPÖ, 6 SPÖ, 6 ÖVP und 2 GRÜNE.&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021]] hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 FPÖ, 8 ÖVP und 6 SPÖ.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/wahl/ooe21/ergebnisse/40805 Wahl Oberösterreich 2021] orf.at&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2021|Abruf=2025-03-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2015 Dieter Lang von der FPÖ. Als Vizebürgermeister fungiert Gerhard Mairhuber (FPÖ).&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=25em|&lt;br /&gt;
* 1848–1849 Josef Wurm&lt;br /&gt;
* 1849–1856 Ferdinand Maria Johann v. Imsland&lt;br /&gt;
* 1855–1861 Peter Muckenhuber (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1856–1858 Mathias Weinzierl&lt;br /&gt;
* 1858–1860 Franz Wimmer&lt;br /&gt;
* 1860–1863 Andrä Lehner&lt;br /&gt;
* 1861–1864 Andreas Auinger (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1864–1866 Johann Weiß&lt;br /&gt;
* 1864–1867 Josef Lindinger (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1866–1868 Franz Wimmer&lt;br /&gt;
* 1867–1873 Peter Muggenhuber (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1869–1872 Franz Huemer&lt;br /&gt;
* 1873–1875 Franz Wimmer&lt;br /&gt;
* 1873–1877 Peter Baldinger (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1876–1877 Johann Weiß&lt;br /&gt;
* 1877–1879 Josef Lindinger (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1877–1881 Friedrich Prodinger&lt;br /&gt;
* 1879–1882 Mathias Berghamer (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1882–1884 Johann Weiß&lt;br /&gt;
* 1882–1891 Peter Muggenhuber (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1885–1889 Johann Einberger&lt;br /&gt;
* 1890–1891 Johann Weiß&lt;br /&gt;
* 1891–1894 Josef Strasser (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1891–1893 Jakob Kleemaier&lt;br /&gt;
* 1894–1909 Franz Aumayr&lt;br /&gt;
* 1894–1900 Franz Lindinger (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1900–1903 Mathias Bergamer (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1903–1906 Andreas Auinger (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1906–1916 Franz Lindinger (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1909–1912 Josef Wurm&lt;br /&gt;
* 1912–1919 Franz Aumayr&lt;br /&gt;
* 1916–1919 Alois Mauernböck (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1919–1938 Johann Strauß&lt;br /&gt;
* 1919–1924 Franz Lindinger (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1924–1938 Josef Strasser (Enzendorf)&lt;br /&gt;
* 1938–1938 Hermann Weikinger (NS-Bgm.)&lt;br /&gt;
* 1938–1945 Martin Kahr (NS-Bgm.)&lt;br /&gt;
* 1945–1945 Andreas Auinger (NS-Bgm.)&lt;br /&gt;
* 1945–1945 Georg Schmied (KPÖ)&lt;br /&gt;
* 1945–1958 Josef Schlager (ÖVP)&lt;br /&gt;
* 1958–1967 Josef Breitwieser (ÖVP)&lt;br /&gt;
* 1967–1988 Wilhelm Berger (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1988–1991 Rolf Scharinger (FPÖ)&lt;br /&gt;
* 1991–1997 Kurt Brandlmayr (ÖVP)&lt;br /&gt;
* 1997–2015 Siegfried Straßl (SPÖ)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] ist geteilt; oben in Gold ein schwarzer [[Adler (Wappentier)|Adler]], unten in Schwarz drei silberne [[Pfahl (Heraldik)|Pfähle.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre nach dem Tod des kinderlos verstorbenen Herrschaftsbesitzers &amp;#039;&amp;#039;Tobias von Waldberg&amp;#039;&amp;#039; († 1670) übernahm die Gemeinde dessen Wappen als Gemeindewappen. Die älteste offizielle Darstellung als Marktwappen datiert vom 2.&amp;amp;nbsp;Jänner 1728 auf einem Siegel der Bürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindefarben sind Blau-Gelb.{{Gemeindeinfo Land OÖ Ref|Abruf=2019-04-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Tobias Prodlfischer von Waldberg (ca. 1600–1670), diente dem [[Abt von Kremsmünster]], [[Anton Wolfradt]], sieben Jahre als Hofmeister und wurde 1635 zum Verwalter des [[Stift Kremsmünster|Stiftes Kremsmünster]] auf [[Schloss Kremsegg]] installiert. 1635 heiratete er Anna Margarete Hüedt zu Weitersdorf, eine Nichte des Abtes, nach deren frühem Tod 1639 Maria Johanna Spindler von Hofeck. Ab 1638 belebte er den Markt Gallspach neu und gilt auch als zweiter Gründer einer selbstständigen Pfarre.&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Adam von Hoheneck|Johann Georg Adam Reichsfreiherr von Hoheneck]] (1669–1754), Genealoge, Historiker und Politiker.&lt;br /&gt;
* [[Josef Starzengruber]] (1806–1877), Mediziner in [[Bad Hall]] (erster Badearzt), [[Taufkirchen an der Pram|Taufkirchen bei Schärding]] und [[Andorf]].&lt;br /&gt;
* [[Matthias Friedwagner]] (1861–1940), Universitätsprofessor für romanische Philologie. 1900–1911 [[Franz-Josephs-Universität Czernowitz|Universität Czernowitz]] (1910/11 Rektor); 1912–1928 [[Johann Wolfgang Goethe-Universität]] in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
* [[Valentin Zeileis]] (1873–1939), Metall-Kunsthandwerksmeister der Wiener Werkstätte (1903/04). Ab 1905 in zweiter Ehe verheiratet mit Friederike [[Mautner Markhof (Familie)|Mautner von Markhof]]. Ab 1912 Besitzer des Schlosses Gallspach. Übersiedelte 1920 von [[Wien]] nach Gallspach und richtete im Schloss die erste Ordination ein. 1926 Ehrenbürgerrecht von Gallspach. 1929 Bau des Institut Zeileis.&lt;br /&gt;
* Lotte Kiener (1891–1980), Mundartdichterin, die seit 1926 in Gallspach lebte. Sie stammte vom Aichergut in [[Großkrottendorf]] bei [[Offenhausen (Oberösterreich)|Offenhausen]] ab. 1975 wurde sie mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Stelzhamerbundes ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* Fritz Zeileis (1898–1978), Sohn aus der ersten Ehe von Valentin Zeileis mit der Pianistin Helene Gundler. Medizinstudium in Wien, [[München]], [[Erlangen]] und Frankfurt/Main. Setzte das Werk seines Vaters fort. Langjähriger Leiter des Institut Zeileis. Ehrenbürger (1937) und Ehrenringträger (1971) von Gallspach. 1973 Verleihung des [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großen Goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreich]].&lt;br /&gt;
* [[Erich Pramböck]] (1941–2009), 1988–2006 Generalsekretär des [[Österreichischer Städtebund|Österreichischen Städtebundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Josef Auinger]] (1897–1960), Kriminalbeamter und Nationalsozialist, leitender [[Gestapo]]-Beamter in [[St. Pölten]], [[Linz]], Wien und [[Salzburg]], [[SS]]-[[Obersturmbannführer]] im [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst des Reichsführers SS (SD)]] des [[Reichssicherheitshauptamt|Reichssicherheitshauptamtes (RSHA)]], Führer verschiedener [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|SS-Sonderkommandos]] im nationalsozialistischen Vernichtungskrieg.&lt;br /&gt;
* [[Eduard Munninger]] (1901–1965), Schriftsteller und Ordensgründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Perr: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindechronik von Gallspach in 4 Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Bad Ischl 2014. Update 7/2025.  [https://www.dropbox.com/scl/fi/852sf2pw9hx0kxevbry5g/Gemeindechronik-Gallspach-Band-1-Herrschaft.pdf?rlkey=iaewx34gnlk53oiq451gu09rv&amp;amp;dl=0 Band I: „Geschichte der Herrschaft Gallspach“], [https://www.dropbox.com/scl/fi/030p5oovva49i3d3r9byb/Gemeindechronik-Gallspach-Band-2-Pfarre.pdf?rlkey=4775f6kn4m3jd7q46pd5ncg4u&amp;amp;dl=0 Band II: „Pfarrgeschichte“], [https://www.dropbox.com/scl/fi/la482m3j3nla4ymgvyse9/Gemeindechronik-Gallspach-Band-3-Markt-und-Umland-Teil-1.pdf?rlkey=z3ebcewpljtmvkyv1mzixhvil&amp;amp;dl=0 Band III: „Markt und Umland von den Anfängen bis 1914“], [https://www.dropbox.com/scl/fi/zkiut9pwg15ah2ey34kva/Gemeindechronik-Gallspach-Band-4-Markt-und-Umland-Teil-2.pdf?rlkey=1vfz13kdwelczy22q5r0lmo7g&amp;amp;dl=0 Band IV: „Markt und Umland 1914–2014“] auf dropbox.com.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde Gallspach. Endbericht.&amp;#039;&amp;#039; Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich, 2007, S. 1–51 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/GUTNAT_0344_0001-0051.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gallspach.ooe.gv.at/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{DORIS-Weblink|40805}}&lt;br /&gt;
* [http://doris.ooe.gv.at/service/basisinfo_gemeinde.aspx?ref=40805 Weitere Gemeindeinfos des Geo-Informationssystems des Landes OÖ.]&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte|suche1=Gallspach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Gallspach&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Grieskirchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4092626-6|VIAF=236823361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gallspach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Trattnach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausruckviertler Hügelland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pvvertreter</name></author>
	</entry>
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