<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gallneukirchner_Becken</id>
	<title>Gallneukirchner Becken - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gallneukirchner_Becken"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gallneukirchner_Becken&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T10:00:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gallneukirchner_Becken&amp;diff=1682924&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/a__D_)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gallneukirchner_Becken&amp;diff=1682924&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-06T10:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/a__D_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gallneukirchner Becken.JPG|mini|350px|Das Gallneukirchner Becken vom Gallusberg (Gallneukirchen) aus gesehen.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gallneukirchner Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die größte [[Tertiär (Geologie)|tertiäre]] [[Becken (Geologie)|Beckenlandschaft]] im [[Mühlviertel]] in [[Oberösterreich]]. Sehr selten wird das Becken auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Riedmark]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die jedoch umfangreicher als das Becken war. Namensgebend ist die Stadt [[Gallneukirchen]]. Das Becken liegt im österreichischen [[Granit- und Gneishochland]] und ist rund 17 Kilometer lang und bis zu 4 Kilometer breit. Bereits aus der Jungsteinzeit (ab etwa 5000 v. Chr.) finden sich Siedlungsspuren und Handelswege führten schon früh durch das Becken. Erst im Mittelalter erfolgte die planmäßige Besiedlung und Rodung des Waldes unter den [[Babenberger]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das Becken liegt rund zehn Kilometer nordöstlich der Landeshauptstadt [[Linz]] und verläuft von Nordwest (Zentrum der Stadt Gallneukirchen) nach Südost ([[Ried in der Riedmark|Zirking]]), dort grenzt es an das [[Machland]]. Im Norden gibt es einen Ausläufer bis [[Pregarten]], im Westen einen nach [[Engerwitzdorf|Treffling]]. Der größte Teil liegt in einer Höhe von {{Höhe|300|AT|link=1}} bis {{Höhe|340|AT}} Das Becken ist eng mit der geologischen und geomorphologischen Raumeinheit [[Zentralmühlviertler Hochland]] verzahnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Das Becken wird durch die [[Gusen (Fluss)|Gusen]] entwässert, die bei Breitenbruck (Gemeinde [[Katsdorf]]) aus dem Zusammenfluss der [[Kleine Gusen|Kleinen]] und [[Große Gusen|Großen Gusen]] entsteht. Alle anderen Bäche, wie der Marbach, spielen keine nennenswerte Rolle. Die Fließgewässer lagern [[Alluvionen]] ab, wo zahlreiche Fossilien gefunden wurden. Stillgewässer existieren bis auf kleinere Fischteiche keine. Zudem besteht in den Gemeinden Gallneukirchen und Engerwitzdorf ein Grundwasserschongebiet mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Oberes Gallneukirchner Becken&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundeskanzleramt Rechtsinformationssystem: [http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrOO&amp;amp;Gesetzesnummer=20000427 Gesamte Rechtsvorschrift für Grundwasserschongebietsverordnung Oberes Gallneukirchner Becken], abgerufen am 12. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Durch die Südexposition des Beckens zählt es zu den klimatisch begünstigten Lagen Oberösterreichs, die Jahresmitteltemperatur liegt zwischen acht und neun Grad Celsius. Kühlster Monat ist der Jänner mit mittleren Temperaturen von −1,5 bis −2,1&amp;amp;nbsp;°C und wärmster Monat der Juli mit einem Temperaturmittel zwischen 17,7 und 18,8&amp;amp;nbsp;°C. Die Niederschläge liegen im Gallneukirchner Becken zwischen 700 und 800&amp;amp;nbsp;mm pro Jahr. Das Becken weist eine Inversionswetterlage auf, eine durchgehende Schneedecke im Winter ist selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Gallneukirchner Becken ist ein nordwest-südost verlaufender asymmetrischer [[Grabenbruch]] am Südrand der [[Böhmische Masse|Böhmischen Masse]], der von einer markanten [[Verwerfung (Geologie)|geologischen Störung]] an seinem Südwestrand begrenzt wird. In seiner geologischen Vergangenheit war das Becken eine Bucht des [[Tertiär (Geologie)|tertiären]] [[Molassemeer]]es. Daher kann man hier zahlreiche Fossilien von Meerestieren finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Grundgebirge]] des Beckens besteht aus Granitgesteinen der Böhmischen Masse. Es handelt sich dabei überwiegend um [[Mauthausner Steinindustrie#Sortenunterscheidung, Petrographie|Mauthausener Granit]]. Weniger häufig sind Kristallgranite zu finden. Dem Granit-Sockel liegen [[Oligozän|oligozäne]] Ablagerungen aus &amp;#039;&amp;#039;[[Tegel (Gestein)|Pielacher Tegel]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Darüber lagern &amp;#039;&amp;#039;Linzer [[Sand]]e&amp;#039;&amp;#039;, die den Hauptgrundwasserleiter bilden. Den oberen Abschluss der Abfolge bildet der sogenannte [[Schlier (Gestein)|Schlier]] aus dem [[Miozän]], der fast im gesamten Becken verbreitet ist. Die Ablagerungen haben eine maximale Mächtigkeit von rund 200 Metern, wobei der Schlier rund 100 Meter mächtig sein kann. Im südlichen Teil findet sich auch Terrassenschotter und [[Löss]], dort befinden sich auch größere Steinbrüche, in denen die Pflastersteine für die Bundeshauptstadt [[Wien]] gewonnen wurden. [[Sandstein]] findet sich vor allem im Nordosten des Beckens, am Ostrand des [[Trefflinger Sattel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahrhunderten führen wichtige Handelswege vom Donauraum nach [[Südböhmen]] über das Gallneukirchner Becken. 1832 verlief die [[Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden|Pferdeeisenbahn Linz-Gmunden]] im Norden durch die Beckenlandschaft. Seit 1872 verlaufen die Bahnstrecken [[Bahnstrecke Linz–Gaisbach-Wartberg|Linz–Gaisbach-Wartberg]] und [[Bahnstrecke St. Valentin–České Budějovice|St. Valentin–České Budějovice]] (Summerauer Bahn) von der Haltestelle Lungitz bis zur Haltestelle Schloss Haus quer durch das Becken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mühlkreis Autobahn]] (A&amp;amp;nbsp;7) und die [[Prager Straße (Österreich)|Prager Straße]] (B&amp;amp;nbsp;125) sind die Hauptdurchzugsstraßen in diesem Becken, die am nördlichen Rand verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Südliche Mühlviertler Randlagen]], die Raumeinheit, in der das Becken liegt.&lt;br /&gt;
* [[Mauthausner Granit]]&lt;br /&gt;
* [[Mauthausner Steinindustrie]], Steinbrüche lagen an der südöstlichen Grenze zum Machland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung |Titel=Raumeinheit Südliche Mühlviertler Randlagen |Reihe=Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich |BandReihe=37 |Ort=Wien |Datum=2007 |Seiten= |Online={{ZOBODAT |nurURL=1 |pfad=pdf/GUTNAT_0682_0001-0105.pdf}} |KBytes=4026 |Abruf=2021-11-19}}&lt;br /&gt;
* Lebensministerium Österreich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundwasser Körper der Böhmischen Masse&amp;#039;&amp;#039;. Ausschnitt der Untersuchung des Grundwassers Donau unterhalb Jochenstein, ({{Toter Link |datum=2022-01-20 |url=http://nfp-at.eionet.eu.int:8980/Public/irc/eionet-circle/berichtswesen/library?l=/d_-_endbericht/berichte/unterhalb_jochenstein/verbale_beschreibungen/gk100190doc/_DE_1.0_&amp;amp;a=d |text=eionet.eu}} [DOC]).&lt;br /&gt;
* Rudolf Grill: &amp;#039;&amp;#039;Das Oligocänbecken von Gallneukirchen bei Linz a.&amp;amp;nbsp;D. und seine Nachbargebiete.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 28, Wien 1935, S. 37–72 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_28_0037-0072.pdf |KBytes=2500}}).&lt;br /&gt;
* Franz Wieser: &amp;#039;&amp;#039;Eine Verwerfung an der Nordostflanke der Gallneukirchner Grabensenke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines.&amp;#039;&amp;#039; Band 99, Linz 1954, S.&amp;amp;nbsp;245–247 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/JOM_99_0245-0247.pdf|KBytes=1170}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Michael Ferstl: [https://zidapps.boku.ac.at/abstracts/search_abstract.php?paID=3&amp;amp;paLIST=0&amp;amp;paSID=3609 &amp;#039;&amp;#039;Erfassungs- und Bewertungskriterien für die nachhaltige Tiefengrundwasserbewirtschaftung unter besonderer Berücksichtigung des Gallneukirchner Beckens.&amp;#039;&amp;#039;] Abstract zur Dissertation, Institut für Angewandte Geologie, Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/20/53/N |EW=14/25/33/E |type=waterbody |region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gallneukirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Urfahr-Umgebung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>