<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gallinchen</id>
	<title>Gallinchen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gallinchen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gallinchen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T01:00:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gallinchen&amp;diff=2734405&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gallinchen&amp;diff=2734405&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-24T17:29:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gallinchen&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Gołynk&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Cottbus&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/42/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/21/22/E&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 79&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.5&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2753&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cottbus.de/verwaltung/gb_ii/buergerservice/statistik/einwohner_nach_ortsteilen.html |titel=Einwohner nach Ortsteilen |werk=cottbus.de |hrsg=Stadtverwaltung Cottbus – Fachbereich Bürgerservice |datum=2022-05-31 |abruf=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 03051&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0355&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Cottbus Gallinchen.svg&lt;br /&gt;
| Bild                   = Dorfschule Gallinchen.png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ehemalige Dorfschule in Gallinchen, heute Stadtteilmuseum.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gallinchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Gołynk}}, ist ein Ortsteil der [[Kreisfreie Stadt|kreisfreien Stadt]] [[Cottbus]] in [[Brandenburg]]. Bis zur [[Eingemeindung]] nach Cottbus am 26. Oktober 2003 lag Gallinchen als eigenständige Gemeinde im [[Landkreis Spree-Neiße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kutzeburger Mühle 2 (northeast).png|Kutzeburger Mühle 2.|mini|links]]&lt;br /&gt;
Gallinchen ist der südlichste Ortsteil der Stadt Cottbus in der [[Niederlausitz]]. Benachbarte Stadtteile und Ortschaften sind [[Madlow]] im Norden, [[Kiekebusch (Cottbus)|Kiekebusch]] im Osten, der zur Gemeinde [[Neuhausen/Spree]] gehörenden Ortsteil [[Frauendorf (Neuhausen/Spree)|Frauendorf]] im Südosten, der zu [[Drebkau]] gehörende Ortsteil [[Groß Oßnig]] im Süden, [[Groß Gaglow]] im Westen sowie [[Sachsendorf (Cottbus)|Sachsendorf]] im Nordwesten. Zu Gallinchen gehört der Wohnplatz [[Kutzeburger Mühle]], die Mühle wurde allerdings 1975 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gemarkung von Gallinchen verlaufen die [[Bundesstraße 97]] von [[Dresden]] nach [[Schenkendöbern]] sowie die [[Bundesautobahn 15]] von [[Lübbenau/Spreewald]] zur polnischen Grenze. Die [[Autobahnanschlussstelle|Anschlussstelle]] &amp;#039;&amp;#039;Cottbus-Süd&amp;#039;&amp;#039; liegt teilweise in der Gemarkung. Östlich grenzt die Gemarkung Gallinchens an die [[Spree]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gallinchen wurde im Jahr 1421 erstmals urkundlich erwähnt, wurde aber bereits früher besiedelt, was Scherbenfunde südlich des heutigen Ortsgebietes belegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtteilmuseumgallinchen.de/wappengeschichte.htm |titel=Geschichte des Ortswappens |werk=stadtteilmuseumgallinchen.de |zugriff=2017-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname ist auf das Wort &amp;#039;&amp;#039;golyn&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Dorf in der Heide&amp;#039;&amp;#039;. Der Ort war von 1574 bis um das Jahr 1700 in Besitz des [[Amtshauptmann]]es &amp;#039;&amp;#039;von Mandelsloh&amp;#039;&amp;#039;. Die Bevölkerung von Gallinchen lebte vor allem von der [[Viehzucht]] und vom [[Fischfang]], vor allem die Karpfenzucht hatte eine große Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtteilmuseumgallinchen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtteilmuseumgallinchen.de/ortsgeschichte.htm |titel=Geschichte des Ortes (Gallinchen) |werk=stadtteilmuseumgallinchen.de |zugriff=2017-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Fischwirtschaft wird bereits 1470 in einem [[Lehnswesen|Lehnbrief]] des Markgrafen von Brandenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war nach Groß Gaglow gepfarrt&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1844&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Topographisch-statistische Übersicht des Regierungsbezirks Frankfurt a. d. O. |Ort= |Jahr=1844 |Seiten=40 |Online=https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/search?View=default&amp;amp;db=100&amp;amp;id=BV041139058}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Kinder wurden nach sächsischem Schulrecht unterrichtet. Zwischen 1748 und 1825 gehörte Gallinchen der Familie &amp;#039;&amp;#039;von [[Pückler]]&amp;#039;&amp;#039;, allerdings musste [[Hermann von Pückler-Muskau|Fürst Hermann von Pückler-Muskau]] den Ort wegen Verschuldungen verkaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtteilmuseumgallinchen&amp;quot; /&amp;gt; In der &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistischen Übersicht des Regierungsbezirks Frankfurt a. d. O.&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1844 sind für das entsprechende Jahre 231 Einwohner verzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1844&amp;quot;/&amp;gt; 1867 hatte Gallinchen 221 Einwohner. Es gab eine [[Wollspinnerei]], eine [[Chausseegeld]]hebestelle und eine [[Schäferei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1867&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Bureau der Königlichen Regierung zu Frankfurt a. O.: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Frankfurt a. O.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Gustav Harnecker u. Co., Frankfurt a. d. O. 1867, [https://books.google.de/books?id=mKxYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA41 Online bei Google Books], S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1857, 1870, 1892 und 1898 brannten jeweils Teile des Dorfkerns ab. Am 1. Dezember 1895 hatte die Landgemeinde Gallinchen 387 und der Gutsbezirk 82 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon des Königreiches Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Teil III: &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis Berlin und Provinz Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1898, S. 266 und 270 ([https://opus4.kobv.de/opus4-btu/frontdoor/index/index/year/2016/docId/3781 Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Gutsbezirk Gallinchen aufgelöst und das Gutsland [[Parzellierung|parzelliert]], nachdem sich der Betrieb nicht mehr gelohnt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtteilmuseumgallinchen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1930er-Jahren stieg die Einwohnerzahl Gallinchens aufgrund der Nähe zu Cottbus, der günstigen [[Verkehrsanbindung]] und der örtlichen Industrie stark an. Am 15. Februar 1944 wurde Gallinchen bei den Bombenangriffen auf Cottbus stark beschädigt, wobei mehrere Einwohner starben. Nach dem Kriegsende wurde Gallinchen wiedererrichtet. Während zu [[DDR]]-Zeiten ein Großteil der Bevölkerung in Cottbus arbeitete, wurden nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] neue Arbeitsplätze in [[Gewerbegebiet]]en in der Umgebung von Gallinchen geschaffen, was die zuletzt zurückgegangenen Einwohnerzahlen wieder ansteigen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtteilmuseumgallinchen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gallinchen lag seit jeher im [[Königreich Preußen]]. Dort lag der Ort im [[Landkreis Cottbus]] und ab dem 25. Juli 1952 im neu gegründeten [[Kreis Cottbus-Land]] im [[Bezirk Cottbus]]. Nach der [[Kreisreform Brandenburg 1993|Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993]] kam Gallinchen zum neu gebildeten [[Landkreis Spree-Neiße]] und bildete zusammen mit 17 weiteren Gemeinden das [[Amt Neuhausen/Spree]]. Trotz zahlreicher Proteste der Bewohner wurde Gallinchen am 26. Oktober 2003 mit den bis dahin ebenfalls eigenständigen Gemeinden [[Groß Gaglow]] und [[Kiekebusch (Cottbus)|Kiekebusch]] nach [[Cottbus]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Gallinchen, Gołynk |val=GALHENJO71ER |abruf=2025-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-01_2006u00_BB.pdf |titel=Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 |titelerg=Kreisfreie Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam |hrsg=Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg |datum=2006-12 |zugriff=2017-04-09 |format=PDF; 331&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1875=297&lt;br /&gt;
|1890=448&lt;br /&gt;
|1910=599&lt;br /&gt;
|1925=603&lt;br /&gt;
|1933=819&lt;br /&gt;
|1939=1120&lt;br /&gt;
|1946=1111&lt;br /&gt;
|1950=1138&lt;br /&gt;
|1964=1100&lt;br /&gt;
|1971=1052&lt;br /&gt;
|1981=926&lt;br /&gt;
|1985=877&lt;br /&gt;
|1989=925&lt;br /&gt;
|1995=1147&lt;br /&gt;
|2002=2563&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Lausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts für Gallinchen eine Bevölkerungszahl von 375 Einwohnern, von denen alle [[Sorben]] waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sorben1884&amp;quot;&amp;gt;Arnošt Muka: &amp;#039;&amp;#039;Statistika łužiskich Serbow. Wobličenje a wopisanje.&amp;#039;&amp;#039;, [[Bautzen|Budyšin]] 1884–1886, S. 127, [http://access.bl.uk/item/pdf/lsidyv369d0461 Online] (hier S. 138)&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Angaben zufolge wurde in Gallinchen noch mit allen Kindern Sorbisch (Wendisch) gesprochen. Die Pfarrgemeinde Groß Gaglow hatte bis 1882 einen sorbischsprachigen Pfarrer. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte der Sprachwechsel zum Deutschen. So zählte [[Ernst Tschernik]] im Jahr 1956 einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 0,2 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1995}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Achim Mentzel]] (1946–2016), [[Musiker]] und [[Fernsehmoderator]], lebte in Gallinchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gallinchen/Gołynk}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtteilmuseumgallinchen.de/ortsgeschichte.htm Geschichte des Ortes (Gallinchen)]&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/spree-neisse/aktuell_19970907_Gallinchen_SPN.html Gallinchen in der RBB-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Landschleicher&amp;#039;&amp;#039; vom 7. September 1997]; rbb-online.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Cottbus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gallinchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Cottbus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Cottbus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1421]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>