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	<title>Galinden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T02:33:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Galinden&amp;diff=409760&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Werner von Basil: Nicht erforderliche Doppelung. Die 2 letzten Textänderungen von Pistulka wurden verworfen und die Version 254828049 von Josef J. Jarosch wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2025-08-04T09:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nicht erforderliche Doppelung. Die 2 letzten Textänderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Pistulka&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Pistulka&quot;&gt;Pistulka&lt;/a&gt; wurden verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/254828049&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/254828049&quot;&gt;254828049&lt;/a&gt; von Josef J. Jarosch wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Altpreußische Landschaften im 13. Jahrhundert.png|miniatur|hochkant=1.6|Altpreußische Landschaften und Stämme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Gau]] der [[Prußen]] in [[Ostpreußen]], heute auf dem Gebiet der Republik [[Polen]]. Es lag südöstlich von [[Pogesanien]], östlich von [[Sassen (Gau)|Sassen]] (die Grenze verlief etwa am Fluss [[Omulew|Omulef]]), westlich von [[Sudauen]] und nördlich vom polnischen [[Masowien]] (die Grenze verlief etwa am Fluss [[Narew]]).&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name bedeutet „die am Ende wohnen“ und ist von [[Litauische Sprache|litauisch]] &amp;#039;&amp;#039;gãlas&amp;#039;&amp;#039;, [[Lettische Sprache|lettisch]] &amp;#039;&amp;#039;gals&amp;#039;&amp;#039; ‚Ende‘, abgeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Gerullis: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin/Leipzig 1922, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Landschaft wird durch die [[masurische Seenplatte]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Stamm der Galinder wurde bereits bei antiken Autoren erwähnt, so etwa von [[Claudius Ptolemäus|Ptolemaios]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Geographike Hyphegesis]]&amp;#039;&amp;#039; mit zutreffender geografischer Positionierung ihres Siedlungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. A. Spekke: &amp;#039;&amp;#039;The Ancient Amber Routes and the Geographical Discovery of the Eastern Baltic&amp;#039;&amp;#039;. Englische Ausgabe, Stockholm 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1231 wurde dieser Gau Galinden erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Galindo&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Galinden wurde erst relativ spät von [[Slawskoje|Kreuzburg]] aus erobert. Wegen der teilweise sehr schwer zugänglichen Landschaft mussten die von den Ordensrittern bereits eingenommenen Gebiete wieder aufgegeben und später – in den Jahren 1285 und 1348 [[Giżycko|Lötzen]], 1335 und 1396 [[Angerburg]], 1345 [[Pisz|Johannisburg]] und schließlich 1360 [[Ortelsburg]] – erneut erobert werden. Ein großer Teil der Galinder soll bereits Ende des 2. Jahrhunderts mit den frühen [[Goten]] weggezogen sein. In den fast menschenleeren Räumen siedelten sich friedlich [[Masowien|masowische]] Familien an. Reste dieses Stammes gingen zusammen mit anderen prußischen Stämmen, deutschen Siedlern und späteren polnischen Einwanderern in den [[Masuren (Volk)|Masuren]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legende ==&lt;br /&gt;
Nach einer vom sehr umstrittenen Historiker [[Simon Grunau]] erfundenen Sage war es Galindo, der achte Sohn des Königs [[Widowuto]], der das Land von Kaboso bis an die Grenzen der Masau erhielt. Er errichtete sich eine Feste Galindo, die später Galinderberg hieß. Sein Volk wurde später sehr mächtig und führte viele Kriege mit den Masuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutschordensstaat]]&lt;br /&gt;
* [[Gallinden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Gerullis: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin/Leipzig 1922.&lt;br /&gt;
* Endre Bojtár: &amp;#039;&amp;#039;Foreword to the Past. A Cultural History of the Baltic People&amp;#039;&amp;#039;. Budapest / New York 1999, ISBN 9789639116429.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Galindien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gebiete des Deutschordenslandes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Prußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ostpreußen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Werner von Basil</name></author>
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