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	<title>Galgenhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-11-01T19:31:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Galgenhaus Berlin Brüderstraße.jpg|mini|Das Galgenhaus in der [[Brüderstraße (Berlin-Mitte)|Brüderstraße]] in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galgenhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Palais Happe&amp;#039;&amp;#039; genannt, [[Brüderstraße (Berlin-Mitte) |Brüderstraße]] 10 im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]], gehört – wie das [[Nicolaihaus]] zwei Häuser weiter – zu den wenigen erhalten gebliebenen [[Alt-Berlin]]er Bürgerhäusern, deren Ursprung im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert liegt und die unter [[Denkmalschutz]] stehen. Fertiggestellt wurde das Wohn- und Amtsgebäude im Jahr 1688. Bauherr und erster Bewohner des Hauses war vermutlich der Kammerrat Wilhelm Heinrich von Happe (1625–1700, 1695 geadelt). Auch [[Heinrich Philipp von Happe]] wird als Bauherr genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Nicolai: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam …&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe von 1786&amp;quot;, S.&amp;amp;nbsp;132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brüderstraße 1690.png|mini|Das Happesche Haus in der Brüderstraße, 1690]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Legende wurde im Jahr 1735 vor dem Galgenhaus eine Dienstmagd wegen des Diebstahls eines silbernen Löffels öffentlich gehängt. Die Hausdiebstähle in Berlin hatten derart zugenommen, dass der König den harten Befehl gab, den ersten, der sich wieder dieses Vergehens schuldig machen würde, ohne Weiteres vor dem Hause, in dem er den Diebstahl begangen hatte, am Galgen aufzuhängen. Nach ihrem Tod soll sich ihre Unschuld herausgestellt haben, als eine Ziege den Löffel zurückbrachte. Fortan wurde das Haus [[spott]]weise „Galgenhaus“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt; Aus &amp;#039;&amp;#039;Berliner Heimatbücher&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Sagen und Erinnerungen. Gesammelt von Otto Monke. Verlag von Quelle und Meyer in Leipzig, 1926&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Galgenhaus handelt es sich um einen fünfachsigen dreigeschossigen Bau, dessen Fassade verputzt ist und die 1805 im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil umgestaltet wurde. Aus der ersten Bauzeit im [[Barock]] stammt die hölzerne Treppenanlage, eine der wenigen erhaltenen in Berlin. Die symmetrische Bauweise wird durch ein [[Rundbogen (Architektur)|rundbogiges]] Durchfahrtsportal betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die weiße [[Stuck]]decke in einem der Erdgeschossräume; sie wird von einem Tonnenbogen mit [[Stichkappe]]n gebildet und ist reich mit [[Putto|Putten]] und Blumenranken sowie einem [[Plafondmalerei|Plafondgemälde]] geschmückt. Die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stark beschädigte Fassade wurde 1963/1964 wiederhergestellt und in den Jahren 1982–1984 restauriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1737 bis 1945 diente das Haus als [[Propstei (Kirche)|Propstei]] der (heute nicht mehr vorhandenen) Pfarrkirche [[Alt-Kölln|Köllns]], der [[Petrikirche (Berlin-Mitte)|Petrikirche]]. Ein prominenter Bewohner des Hauses war der evangelische Geistliche und Gelehrte [[Johann Peter Süßmilch]]. Er war [[Propst]] an der Petrikirche und wurde durch sein wissenschaftliches Hauptwerk zum Wegbereiter der [[Statistik]] in Deutschland. Eine [[Berliner Gedenktafel]] an der Fassade erinnert an ihn. Von 1876 bis 1906 lebte in diesem Haus der [[Theologie |Theologe]], Kirchenpolitiker und Propst zu St.&amp;amp;nbsp;Petri [[Hermann von der Goltz|Hermann Freiherr von der Goltz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2011 war im Galgenhaus die &amp;#039;&amp;#039;Fotografische Sammlung des [[Stiftung Stadtmuseum Berlin|Stadtmuseums]] zur Berliner [[Topografie (Kartografie)|Topographie]]&amp;#039;&amp;#039; mit zeitlichem Schwerpunkt von 1880 bis 1910 sowie die Dokumentensammlung untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 erwarb die 1986 in [[Köln]] gegründete Kewenig Galerie das Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/aus-dem-kunstmarkt-aktuelle-meldungen-11578548.html &amp;#039;&amp;#039;Kewenig verlässt Köln&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. August 2012, abgerufen am 1. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer denkmalgetreuen Renovierung hat die Galerie im Palais Happe seit September 2013 ihr Ausstellungsprogramm, das sich der [[Konzeptkunst]], dem [[Minimalismus (Architektur)|Minimalismus]] und der [[Arte Povera]] widmet, wieder aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Ackermann: [https://www.welt.de/print/wams/kultur/article111903346/Berlin-du-kannst-so-reizvoll-sein.html &amp;#039;&amp;#039;Berlin, Du kannst so reizvoll sein&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Dezember 2012, abgerufen am 1. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Sonna: {{Webarchiv|url=http://www.art-magazin.de/szene/65747/galerie_kewenig_berlin |wayback=20131001060120 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kunst im  Galgenhaus&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2019-04-12 18:24:54 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Art-Magazin.de&amp;#039;&amp;#039;, 18. September 2014, abgerufen am 1. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zukünftig soll zusätzlich ein Teil des Archivs des französischen Künstlers [[Christian Boltanski]] hier eine langfristige Unterkunft finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Mitte/Alt-Kölln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Hauptstadt Berlin&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;81–86, Hrsg. Institut für Denkmalpflege im Henschelverlag, Berlin 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09011242}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtmuseum.de/index3.php?museum=gh Galgenhaus auf der Website des Stadtmuseums Berlin]&lt;br /&gt;
* [http://www.kewenig.com/ Webpräsenz der Galerie Kewenig] mit Innenaufnahmen der Ausstellungsräume zu den verschiedenen Ausstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/51.5/N |EW=13/24/09/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1688]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung Stadtmuseum Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
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