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	<title>Galgen Mudau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T10:38:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2021-03-18T19:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mudau galgen.jpg|mini|Galgen Mudau]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galgen Mudau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in südöstlicher Richtung, in etwa 1,2 Kilometer Entfernung von [[Mudau]], am höchsten Punkt des Bereichs einer alten Straßenkreuzung. Er ist Zeuge einer Epoche, in der Mudau spätestens ab 1271 ein eigener Verwaltungs- und [[Gerichtsbezirk]] und somit Sitz eines [[Zentgericht]]s war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Zentgericht setzte sich aus dem vorsitzenden [[Centenarius|Zentgrafen]] und bis zu 14 [[Schöffe (historisch)|Schöffen]] zusammen, die in der Regel jedoch nicht alle an den Sitzungsterminen teilnahmen. Es trat zunächst unregelmäßig, ab 1612 aber gewöhnlich zweimal im Jahr zusammen, am 4.&amp;amp;nbsp;Sonntag nach [[Ostern]] und nach [[Michaelis]] (nach dem 29.&amp;amp;nbsp;September).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Slama: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Mudauer Odenwald, Vom Fronhofsverband zur Gemeinde Mudau&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Mudau, Mudau 2002, ISBN 3-929295-88-1, S.&amp;amp;nbsp;199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gericht musste nach alter Tradition im Freien tagen, was in Mudau „unter den Linden“ beim Rathaus geschah. Das Zentgericht konnte Gefängnisstrafen, die im Mudauer [[Kerker]] verbüßt werden mussten, aber auch [[Todesstrafe]]n aussprechen. Eine Todesstrafe musste durch das [[Kurmainz]]ische [[Hofgericht]] bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hinrichtung erfolgte dann am Mudauer [[Galgen]], wo neben dem Erhängen auf eigens dafür errichteten Podesten auch andere Formen der Todesstrafe, wie [[Enthauptung]]en oder das [[Rädern]] vollstreckt wurden. Der Verurteilte wurde zum Galgen geführt und dort in Gegenwart des Gerichts und zahlreicher Schaulustiger hingerichtet. Die öffentlichen [[Hinrichtung]]en hatten damals den Charakter von Volksfesten. Die letzte Hinrichtung in Mudau wurde um das Jahr 1760 wegen des Diebstahls eines Huhns vollzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Slama: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Mudauer Odenwald, Vom Fronhofsverband zur Gemeinde Mudau&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Mudau, Mudau 2002, ISBN 3-929295-88-1, S.&amp;amp;nbsp;187–203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Förderung durch den [[Naturpark Neckartal-Odenwald]] wurde der Galgen im Jahre 1987 durch die Gemeinde restauriert. Eine Hinweistafel informiert den interessierten Besucher. Noch heute wird das angrenzende Gebiet und seine Wohnsiedlung „Am Galgen“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere erhalten gebliebene Hinrichtungsstätte in der Region ist der [[Beerfelder Galgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Slama: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Mudauer Odenwald, Vom Fronhofsverband zur Gemeinde Mudau&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Mudau, Mudau 2002, ISBN 3-929295-88-1, S.&amp;amp;nbsp;187–203.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/31/29.2/N|EW=9/12/53.3/E|type=landmark|dim=10|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Mudau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinrichtungsstätte in Deutschland|Mudau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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