<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Galgen</id>
	<title>Galgen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Galgen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Galgen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T09:05:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Galgen&amp;diff=74715&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-80111-2: Interpunktion, Satzbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Galgen&amp;diff=74715&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-05T14:28:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Interpunktion, Satzbau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombstone courthouse gallows.jpg|miniatur|Nachbau eines zweischläfrigen Galgens im [[Tombstone]] Courthouse State Historic Park, Arizona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;galge&amp;#039;&amp;#039; ’Galgen, Kreuz; [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;galgo&amp;#039;&amp;#039; ‚Stange, Pfahl‘) ist ein Gerüst, an dem Menschen, oft [[Todesstrafe|zum Tode Verurteilte]], an einer [[Schlinge (Knotenkunde)|Schlinge]] [[Erhängen|erhängt]] werden können. An einem Galgen mit zwei Pfosten und einem langen aufliegenden [[Traverse (mechanischer Träger)|Querbalken]] können mehrere Menschen erhängt werden. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Duden]]&amp;#039;&amp;#039; definiert als Galgen auch eine „galgenähnliche Vorrichtung, an der etwas aufgehängt werden kann“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Galgen &amp;#039;&amp;#039;Galgen, der&amp;#039;&amp;#039;] in duden.de, abgerufen am 16. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Galgen&amp;#039;&amp;#039; nennt man ein Gerüst zum Erhängen von Menschen. Wegen Gestaltähnlichkeiten nennt man auch andere Gerüste &amp;#039;&amp;#039;Galgen&amp;#039;&amp;#039;, wie etwa das [[Schöpfwerk]] beim Zieh- oder [[Schöpfbrunnen]]. [[Johann Christoph Adelung|Adelung]] nannte 1796 als weitere Beispiele Vorrichtungen zum Salzabbau, hölzerne Lehnen an [[Buchdruck]]erpressen und Mundstücke an [[Zaumzeug|Pferdezäumen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Leipzig 1796, S. 391–392.[http://www.zeno.org/nid/20000174254 online] in [[zeno.org]], abgerufen am 17. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch|Deutsche Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Brüder Grimm]] sieht den ursprünglichen Gebrauch des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Galgen&amp;#039;&amp;#039; für ‚Ast‘ oder ‚Baum‘, als Hinrichtungsinstrument unter anderem im [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]] des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts belegt und folgert im Vergleich zur [[Enthauptung|römischen Schwertstrafe]]: „[…]&amp;amp;nbsp;danach erscheint das hängen am grünen galgen als ältere, auch gelindere strafe. man nahm einfach einen baum oder ast als galgen, wie schon [[Tacitus]] berichtet. [...] So mag der galga urspr. ein ast überhaupt sein, dem nachher gerade für diese verwendung allein der name blieb, später übertragen auf den künstlich hergestellten galgen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16&amp;amp;nbsp;Bde. in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961. Quellenverzeichnis Leipzig 1971. [https://woerterbuchnetz.de/DWB/?lemma=galgen online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache|Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache]] nennt &amp;#039;&amp;#039;Galgen&amp;#039;&amp;#039; ein „aus Pfahl und Querbalken bestehendes Gerüst zur Vollstreckung des Todesurteils durch Erhängen“, übertragen auf ähnliche Gestelle, an denen man etwas aufhängen kann, so etwa am Ziehbrunnen oder am [[Webstuhl]]. Das gemeingermanische Wort wurde im [[Althochdeutsch]]en im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus dem altsächsischen &amp;#039;&amp;#039;galgo&amp;#039;&amp;#039; gebildet und geht mit dem verwandten [[Armenische Sprache|armenische]] &amp;#039;&amp;#039;jatk&amp;#039;&amp;#039; ‚Zweig‘, ‚Gerte‘, ‚Stängel‘ bzw. [[Litauische Sprache|litauische]] &amp;#039;&amp;#039;žalgà&amp;#039;&amp;#039; ‚Stange‘, ‚Latte‘ zurück auf ie. &amp;#039;&amp;#039;g̑halg(h)-&amp;#039;&amp;#039; ‚(biegsamer) Zweig‘, ‚Stange‘. Dies weist auf die früher vorgenommene Hinrichtungsart hin, in dem man zum Tode verurteilte an einen niedergebogenen Baum gebunden und hochgeschnellt hatte. Mit dem Beginn der [[Christianisierung]] standen das althochdeutsche &amp;#039;&amp;#039;galgo&amp;#039;&amp;#039; und seine Entsprechungen in den germanischen Sprachen auch für das [[Heiliges Kreuz|Kreuz Christi]], bis sich die Entlehnungen aus dem [[Latein]]ischen (&amp;#039;&amp;#039;crux&amp;#039;&amp;#039; = Kreuz) durchsetzten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dwds.de/?qu=Galgen &amp;#039;&amp;#039;Galgen&amp;#039;&amp;#039;] in [[DWDS]], abgerufen am 17. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Tod durch den Strang ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Strafvollzug wird mit &amp;#039;&amp;#039;Galgen&amp;#039;&amp;#039; die Vorrichtung zur Hinrichtung durch [[Hängen]] (Tod durch den Strang) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Hinrichtungsopfer wird eine Schlinge um den Hals gelegt und anschließend der Boden unter den Füßen entzogen, sodass sein Hals sein gesamtes Eigengewicht trägt. Es stirbt infolge des Drucks, den der Strang beim Fall des Körpers bewirkt. Bewusstlosigkeit und Tod des Opfers werden verursacht durch&lt;br /&gt;
* Abschnürung der Blutversorgung des Gehirns,&lt;br /&gt;
* Verletzung der (Hals-)[[Wirbelsäule]],&lt;br /&gt;
* [[Genickbruch]],&lt;br /&gt;
* Versperren der Atemwege ([[Erstickung|Ersticken]]),&lt;br /&gt;
* Enthauptung ([[Dekapitation]]) aufgrund zu großer Falltiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitpunkt der Ohnmacht und des Todeseintritts hängen dabei vom verwendeten [[Knoten (Knüpfen)|Knoten]] und der Falltiefe des Opfers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blake after John Gabriel Stedman Narrative of a Five Years copy 2 object 2-detail.jpg|mini|hochkant|Galgen mit einem lebendig an den Rippen aufgehängten Schwarzen, 1796]]&lt;br /&gt;
Galgen wurden auch für qualvolle [[Folter]]methoden genutzt: zum Beispiel das Aufhängen mittels Haken in einem Körperteil (s. Bild &amp;#039;&amp;#039;Galgen zur Bestrafung von Sklaven&amp;#039;&amp;#039;) oder das Aufhängen an den Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnappgalgen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnappgalgen um 1700 sw.jpg|mini|hochkant|Käfig am Schnappgalgen|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform stellte der Schnapp-, Schnell- oder Wippgalgen dar, bei dem der Querbalken wie bei einer Wippe beweglich gelagert war. Schnappgalgen dienten sowohl zum Wasserschöpfen aus der [[Löschwasserteich|Wette]], einer Tränke oder einem Teich, als auch zur Sanktionierung von Straftätern oder unredlichen Bäckern. Diese wurden, je nach Schwere des Delikts, gebunden oder in einem Käfig mithilfe des Schnappgalgens mehrfach ins Wasser getaucht, mitunter auch bis zum Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Heydenreuter: &amp;#039;&amp;#039;Kriminalgeschichte Bayerns&amp;#039;&amp;#039;. Pustet, Regensburg 2003. S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnappgalgen war ursprünglich ein Strafinstrument der [[Niedergerichtsbarkeit]]. Als „Schneller“ wurde er im Mittelalter unter anderem zur Bestrafung der [[Gotteslästerung]] benutzt. Insbesondere im 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam er beim Militär als „Schnellgalgen“ zur Bestrafung von [[Deserteur]]en zum Einsatz. Diese wurden an den rückwärts gebundenen Händen „schnell in die Höhe gezogen oder geschnellt, und geschwinde wieder herabgelassen, um ihnen dadurch die Arme zu verrenken“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/s/ks13600.htm |titel=Schnappgalgen |abruf=2023-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanging from The Miseries and Misfortunes of War by Jacques Callot.jpg|mini|Aufhängen am Baum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hängen gehört zu den ältesten Hinrichtungsarten. In früherer Zeit erfolgte die Tötung meist an Bäumen, wegen ihrer Stabilität oft an [[Eiche]]n. In vielen Gegenden sind heute noch entsprechende Henker- oder Gerichtseichen bzw. [[Gerichtsbaum|-bäume]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galgen im eigentlichen Sinn – also für das Hängen errichtete hölzerne Gerüste mit einem (einschläfrig) oder mehreren Pfosten (häufig dreischläfrig) sowie steinerne [[Galgenturm|Galgentürme]] – finden sich in Mitteleuropa seit der Regierungszeit [[Karl der Große|Karls des Großen]]. Alte [[Flurname]]n wie „[[Galgenberg]]“ oder „[[Hochgerichtsstätten|Hochgericht]]“ erlauben Rückschlüsse auf frühere Standorte von Galgen, die häufig an der Markungsgrenze des Gerichtsorts platziert wurden, zur Abschreckung zudem an stark frequentierten Wegen oder Straßen. In diesem Sinne ließ man die Hingerichteten oft lange über den Tod hinaus am Galgen hängen. Hinrichtungen am Galgen nahmen seit dem [[Mittelalter]] immer mehr den Charakter öffentlicher Schauspiele an, da sie meist vor vielen Zuschauern vollzogen wurden. Damals konnte bereits [[Vermögensdelikt|Diebstahl]] mit dieser Hinrichtungsart geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bemühte man sich in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], den Eintritt von Bewusstlosigkeit und Tod beim Hängen zu beschleunigen. Dazu führte man den „langen Fall“ (engl.: &amp;#039;&amp;#039;long drop&amp;#039;&amp;#039;) ein: Der Todeskandidat wurde gefesselt und mit der Schlinge um den Hals auf eine Falltür gestellt. Wurde sie geöffnet, so stoppte der Strick abrupt den anschließenden Sturz in die Tiefe, was eine tödliche Verletzung der Halswirbelsäule (Genickbruch) herbeiführen sollte. Die notwendige Fallhöhe wurde zuvor in Abhängigkeit vom Gewicht des Opfers errechnet. Noch heute werden in manchen Ländern Hinrichtungen auf diese Weise vollzogen, so auch in einigen ehemaligen [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Kolonie]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Execution Lincoln assassins.jpg|mini|Hinrichtung von vier Verschwörern des [[John Wilkes Booth#Das Attentat auf Lincoln|Lincoln-Attentates]] am Galgen, 1865]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten|USA]] wandte man ebenfalls den „langen Fall“ an. Seit Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden dort jedoch vermehrt alternative Hinrichtungsarten angewendet (siehe [[Gaskammer (Todesstrafe)|Gaskammer]] und [[Elektrischer Stuhl]]). Seit 1976, dem Jahr der Wiedereinführung der [[Todesstrafe in den Vereinigten Staaten|Todesstrafe]], wurden dort drei verurteilte Mörder gehängt. In [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] erfolgten Hinrichtungen am Galgen bis 1964. In diesem Jahr wurde dort die [[Todesstrafe]] ausgesetzt und später abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neu gegründeten [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] wurde das Hängen am Galgen 1871 durch die [[Enthauptung]] abgelöst,&amp;lt;ref&amp;gt;§ 13 Strafgesetzbuch von 1871.&amp;lt;/ref&amp;gt; die seit dem Mittelalter adeligen Delinquenten vorbehalten war. Im „[[Drittes Reich|Dritten Reich]]“ wurden 1933 Hinrichtungen am Galgen als weitere Exekutionsart jedoch wieder eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.documentarchiv.de/ns/lexvl.html | wayback=20110604185351 | text=Deutsches Reichsgesetz über Verhängung und Vollzug der Todesstrafe – 29. März 1933}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge wurden von 1942 bis 1945 zahlreiche Verurteilte gehängt, unter ihnen viele [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen die Hitler-Diktatur]]. Dabei wurde jedoch kein Galgen mit Falltür verwendet; die Opfer starben durch Strangulierung. Ein berüchtigtes Gefängnis, in dem Verurteilte auch am Galgen sterben mussten, war die [[Gedenkstätte Plötzensee|Hinrichtungsstätte Plötzensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gab es auf deutscher Seite zahlreiche [[Endphaseverbrechen]]: [[Standgericht]]e verhängten für Delikte wie [[Fahnenflucht]] oder [[Wehrkraftzersetzung]] drakonische Strafen, darunter oft die Todesstrafe. Diese wurde oft mittels Hängen vollstreckt; die Vollstrecker ließen die [[NS-Unrechtsurteileaufhebungsgesetz|Ermordeten]] oft im öffentlichen Raum hängen und hängten ihnen Schilder mit Sätzen wie „Ich bin desertiert“ um. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] endeten einige [[Kriegsverbrecher]] aus der [[Zeit des Nationalsozialismus]] am Galgen, darunter Verurteilte aus den [[Nürnberger Prozesse]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich-Ungarn]] war der Tod durch den Strang am [[Würgegalgen]] ([[Strangulation]]) reguläre Hinrichtungsart, bis in der Republik [[Deutschösterreich]] im Jahr 1919 die Todesstrafe im ordentlichen Gerichtsverfahren abgeschafft wurde. Der österreichische Galgen wies eine Besonderheit auf, er benötigte drei Henker, die ihn bedienten. Der Delinquent wurde an den Richtpfahl gebunden, der oberste Scharfrichter legte ihm eine Schnur um den Hals und die zwei anderen Henker zogen den Hinzurichtenden nach unten, während der oberste Scharfrichter die Schnur strammzog. Nach zeitgenössischen Berichten hatte kein zum Tode Verurteilter länger als eine Minute zu leiden. In der Zeit nach 1933 und der Machtübernahme durch die [[Austrofaschismus|Austrofaschisten]] bis zum [[Anschluss Österreichs|Anschluss]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] 1938 wurden jedoch wieder Hinrichtungen am Galgen vollzogen (siehe [[Liste der 1933 bis 1938 nach österreichischem Recht hingerichteten Personen|Liste]]). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in diesem Land Verbrecher nach österreichischer Gerichtsbarkeit bis zum Jahr 1950 (siehe [[Johann Trnka]]) und [[Kriegsverbrecher]] unter [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|alliierter]] Gerichtsbarkeit bis zum Jahr 1955 gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute ist der Tod am Galgen eine weit verbreitete Hinrichtungsart, insbesondere in afrikanischen und asiatischen Staaten (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Ägypten]], [[Iran]], [[Irak]], [[Japan]], [[Kuwait]], [[Malaysia]] und [[Singapur]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng verbunden mit dem Galgen war im [[Mittelalter]] der [[Aberglaube]]n, unter Galgen und Galgenbäumen wüchsen aus [[Urin]] und [[Sperma]] Gehenkter die [[Alraune (Kulturgeschichte)|Alraunen]] in der Gestalt von Galgenmännchen; ab dem 16./17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es ebenfalls zahlreiche Legenden und Fabeln um die Alraunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Galgenberg]], [[Galgenvogel]], [[Garotte]], [[Henkersknoten]], [[Estrapade]], [[Würgegalgen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl von erhaltenen oder nachgebauten historischen Galgen ==&lt;br /&gt;
Der heute noch vorhandene [[Beerfelder Galgen]] im [[Odenwald]] gilt als der am besten erhaltene Deutschlands. Ein weiterer sehr gut erhaltener Galgen ist auf der ehemaligen Hinrichtungsstätte des [[Hochgericht Steinheim|Hochgerichts Steinheim]] ([[Hanau-Steinheim]]) zu sehen. Die erste urkundliche Erwähnung war 1579 und die letzte bekannte Hinrichtung fand im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert statt. In [[Burglengenfeld]] in der [[Oberpfalz]] ist noch der gesamte steinerne Rundbau des Galgens erhalten. Es fehlen lediglich die (vermutlich) aufgemauerten Steinsäulen und die Verbindungsbalken. Der [[Galgen (Eilern)]] befand sich in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] existieren noch mehrere, teilweise sehr gut erhaltene, ehemalige Galgen wie der [[Galgen (Döllersheim)]] in Niederösterreich. Als am besten erhalten kann jener in [[Kirchberg am Walde]] gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; classes=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Beerfelder-galgen-2007.jpg|Dreischläfriger Galgen in [[Beerfelden]] (Odenwald) von 1550&lt;br /&gt;
Datei:Galgen Hanau-Steinheim.jpg|Galgen des Steinheimer Hochgerichts ([[Hanau-Steinheim]]) von 1579&lt;br /&gt;
Datei:Galgen02.jpg|Säulen eines zweischläfrigen Galgens bei [[Herbstein]]&lt;br /&gt;
Datei:Galgen Kirchberg.jpg|Galgen in [[Kirchberg am Walde]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
Datei:GalgenSchwarzwald.jpg|[[Triberger Galgen]]&lt;br /&gt;
Datei:Galgen am Glan Blies Radweg.JPG|Nachbildung des dreischläfrigen Galgens der [[Burg Kübelberg]]&lt;br /&gt;
Datei:Mudau galgen.jpg|Dreischläfriger [[Galgen Mudau]] (Odenwald)&lt;br /&gt;
Datei:Ernen-Galgen.jpg|Drei Säulen des Galgens von 1702 in [[Ernen]], Schweiz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen, die am Galgen starben ==&lt;br /&gt;
Chronologisch gelistet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;!------ chronologisch geordnet  ----------------&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Girolamo Savonarola]] – italienischer [[Dominikaner]] und [[Bußprediger]] (1498)&lt;br /&gt;
* [[John Felton (Attentäter)|John Felton]] – Mörder des Herzogs von Buckingham (1628)&lt;br /&gt;
* [[Jeronimus Cornelisz]] – Anführer eines Terrorregimes nach dem Schiffbruch der &amp;#039;&amp;#039;Batavia&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Houtman-Abrolhos-Archipel]] (1629)&lt;br /&gt;
* [[Mary Dyer]] – [[Quäkertum|Quäkerin]]; gehängt in [[Massachusetts]] (1660)&lt;br /&gt;
* Kapitän [[William Kidd (Pirat)|William Kidd]] – berüchtigter Piratenkapitän (1701)&lt;br /&gt;
* [[Domenico Manuel Caetano]] – Abenteurer und [[Alchemie|Alchemist]]; als betrügerischer Goldmacher (1709)&lt;br /&gt;
* [[Charles Vane (Pirat)|Charles Vane]] – Piratenkapitän, Massenmörder (1720)&lt;br /&gt;
* [[Jonathan Wild]] – englischer Krimineller; Anführer einer Bande (1725)&lt;br /&gt;
* [[La Buse]] – französischer Pirat im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] (1730)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Süß Oppenheimer]] – Justizopfer, [[Hoffaktor]] des [[Carl Alexander (Württemberg)|Herzogs Carl Alexander]] von [[Herzogtum Württemberg|Württemberg]] (1738)&lt;br /&gt;
* [[Fra Diavolo]] – [[Brigant]] und Kämpfer gegen französische Truppen in Süditalien (1806)&lt;br /&gt;
* [[George Atzerodt]], [[David Herold (Attentäter)|David Herold]], [[Lewis Powell]] und [[Mary Surratt]] – Beteiligte an der Verschwörung zur Ermordung [[Abraham Lincoln]]s (1865)&lt;br /&gt;
* [[George William Gordon]] – jamaikanischer Politiker; hingerichtet wegen seiner Beteiligung am [[Morant-Bay-Aufstand]] (1865)&lt;br /&gt;
* [[August Spies (Journalist)|August Spies]] – Justizopfer; amerikanischer Journalist (1877)&lt;br /&gt;
* [[Charles J. Guiteau]] – Attentäter auf den US-amerikanischen Präsidenten [[James A. Garfield]] (1882)&lt;br /&gt;
* [[Alexander Iljitsch Uljanow]] – russischer Revolutionär, älterer Bruder [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenins]] (1887)&lt;br /&gt;
* [[George Chapman (Giftmörder)|George Chapman]] – bekannter britischer Giftmörder (1903)&lt;br /&gt;
* [[Hawley Crippen]] – US-amerikanischer Mediziner und verurteilter Mörder (1910)&lt;br /&gt;
* [[Cesare Battisti]] – österreichischer Staatsbürger und Abgeordneter; 1916 hingerichtet wegen des Kampfes auf der Seite Italiens im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Carl Panzram]] – US-amerikanischer Serienmörder (1930)&lt;br /&gt;
* [[Soja Anatoljewna Kosmodemjanskaja|Soja Kosmodemjanskaja]] – [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Partisan]]in im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] (1941)&lt;br /&gt;
* [[Julius Fučík (Autor)|Julius Fučík]] – tschechischer Schriftsteller und Journalist, politischer Gegner des Nationalsozialismus (1943)&lt;br /&gt;
* [[Egbert Hayessen]], [[Bernhard Klamroth]], [[Hans Georg Klamroth]], [[Hans Bernd von Haeften]], [[Wolf-Heinrich von Helldorff]] und [[Adam von Trott zu Solz]] – hingerichtet wegen Beteiligung am [[Attentat vom 20. Juli 1944]] (1944)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Leuschner]] – [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] (1944)&lt;br /&gt;
* [[Adolf Reichwein]] – Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (1944)&lt;br /&gt;
* [[Richard Sorge]] – Spion für die [[Sowjetunion]] in [[Japan]] (1944)&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Bonhoeffer]], [[Wilhelm Canaris]], [[Alfred Delp]], [[Hans von Dohnanyi]], [[Ludwig Gehre]], [[Fritz Goerdeler]], [[Nikolaus Groß]], [[Ernst von Harnack]], [[Helmuth James Graf von Moltke]], [[Hans Oster]], [[Erwin Planck]] und [[Karl Sack (Jurist)|Karl Sack]] – Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (1945)&lt;br /&gt;
* [[Hanne Mertens]] – Schauspielerin, im [[KZ Neuengamme]] hingerichtet wegen Kritik am NS-Regime auf einer Feier (1945)&lt;br /&gt;
* [[William Joyce]] – Propaganda-Rundfunksprecher ([[Lord Haw-Haw]]) der Nationalsozialisten (1946)&lt;br /&gt;
* [[Andrei Andrejewitsch Wlassow]] – übergelaufener General der [[Sowjetunion]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] (1946)&lt;br /&gt;
* [[Amon Göth]] – österreichischer Nationalsozialist und Judenmörder; Kommandant des [[KZ Plaszow|Konzentrationslagers Płaszów]] (1946)&lt;br /&gt;
* [[Karl Hermann Frank]] – nationalsozialistischer Politiker im [[Protektorat Böhmen und Mähren]] (1946)&lt;br /&gt;
* die in den [[Nürnberger Prozesse]]n verurteilten Hauptkriegsverbrecher [[Hans Frank]], [[Wilhelm Frick]], [[Alfred Jodl]], [[Ernst Kaltenbrunner]], [[Wilhelm Keitel]], [[Joachim von Ribbentrop]], [[Alfred Rosenberg]], [[Fritz Sauckel]], [[Arthur Seyß-Inquart]] und [[Julius Streicher]] (1946)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Höß]] – Kommandant des Konzentrationslagers [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] (1947)&lt;br /&gt;
* [[Arthur Liebehenschel]] – deutscher SS-Führer und KZ-Kommandant (1948)&lt;br /&gt;
* [[Karl Brandt (Mediziner)|Karl Brandt]] – SS-Offizier und Begleitarzt von [[Adolf Hitler]] (1948)&lt;br /&gt;
* [[Tōjō Hideki]] – [[Premierminister von Japan|japanischer Premierminister]] und Generalstabschef im Zweiten Weltkrieg (1948)&lt;br /&gt;
* [[Otto Ohlendorf]] – [[Schutzstaffel|SS]]- und Polizeioffizier, Amtsleiter im [[Reichssicherheitshauptamt]] (1951)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Slánský]] – tschechoslowakischer Politiker, und zehn weitere Angeklagte des [[Slánský-Prozess]]es, darunter [[Otto Katz]] alias André Simone (1952)&lt;br /&gt;
* [[Imre Nagy]] – ungarischer Politiker, ehemaliger Regierungschef (1958)&lt;br /&gt;
* [[Adnan Menderes]] – durch [[Militärputsch in der Türkei 1960|Militärputsch]] gestürzter Ministerpräsident der [[Türkei]] (1961)&lt;br /&gt;
* [[Adolf Eichmann]] – Organisator der Vertreibung und Deportation von Juden im [[Holocaust]] (1962)&lt;br /&gt;
* [[Sayyid Qutb]] – ägyptischer Journalist und politischer Theoretiker (1966)&lt;br /&gt;
* [[Ken Saro-Wiwa]] – nigerianischer Bürgerrechtler und Schriftsteller (1995)&lt;br /&gt;
* [[Saddam Hussein]] – ehemaliger Präsident und Diktator des [[Irak]] (2006)&lt;br /&gt;
* [[Ruhollah Zam]] – [[Iran|iranischer]] Journalist und Regimegegner (2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Leyh: &amp;#039;&amp;#039;Der Rosstaler Galgen. eine archäologische Untersuchung der ehemaligen Richtstätte&amp;#039;&amp;#039;. In: Louis Carlen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Rechtsarchäologie und Rechtlichen Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; 13, 1991, {{ZDB|800035-9}}, S.&amp;amp;nbsp;133–140.&lt;br /&gt;
* [[Richard J. Evans]]: &amp;#039;&amp;#039;Rituale der Vergeltung. Die Todesstrafe in der deutschen Geschichte 1532–1987&amp;#039;&amp;#039;. Deutsch von Holger Fliessbach. Kindler, Berlin 2001, ISBN 3-463-40400-1 (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Rituals of retribution&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Heiner Lück]]: &amp;#039;&amp;#039;Galgen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Albrecht Cordes]], Heiner Lück, [[Dieter Werkmüller]], [[Ruth Schmidt-Wiegand]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Aachen – Geistliche Bank&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-503-07912-4, Sp.&amp;amp;nbsp;1917–1926.&lt;br /&gt;
* [[Jost Auler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Richtstättenarchäologie&amp;#039;&amp;#039;. archaeotopos-Verlag, Dormagen 2008, ISBN 978-3-938473-07-8.&lt;br /&gt;
* Jost Auler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Richtstättenarchäologie 2&amp;#039;&amp;#039;. archaeotopos-Verlag, Dormagen 2010, ISBN 978-3-938473-12-2.&lt;br /&gt;
* Jost Auler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Richtstättenarchäologie 3&amp;#039;&amp;#039;. archaeotopos-Verlag, Dormagen 2012, ISBN 978-3-938473-17-7.&lt;br /&gt;
* Friedrich Kobler, Esther P. Wipfler: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rdklabor.de/w/?oldid=95654 Galgen]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte|RDK]] Labor (2016).&lt;br /&gt;
* Roland von Zur Mühlen: &amp;#039;&amp;#039;Mit schweren Schritten aufs Schafott. Geschichte und Geschichten rund um den Galgen&amp;#039;&amp;#039;. Olms, Hildesheim 2022, ISBN 978-3-487-08643-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Galgen, Rad und Scheiterhaufen : Einblicke in Orte des Grauens&amp;#039;&amp;#039; [Ausstellung Neanderthal-Museum, 20.02. - 27.06.2010]. Hrsg. Stiftung Neanderthal-Museum. Red. Bärbel Auffermann; Jan Graefe. Mettmann 2010, ISBN 978-3-935624-19-0.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Funken, &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfs Galgenplätze : historische Richtstätten in der Landeshauptstadt 1371-1803&amp;#039;&amp;#039;. Wolfgang Funken, Düsseldorf 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gallows|Galgen|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lefnaer.com/recht/ Informationen über Rechtsdenkmäler (v.&amp;amp;nbsp;a. Galgen) in Österreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.realknots.com/knots/noose.htm Englische Seite mit verschiedenen Knoten, die für das Erhängen verwendet werden]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.documentarchiv.de/ns/lexvl.html | wayback=20110604185351 | text=Deutsches Reichsgesetz über Verhängung und Vollzug der Todesstrafe – 29. März 1933}}&lt;br /&gt;
* [http://www.todesstrafe.at/Der_Galgen_von_Oesterreich.htm Beschreibung und Abbildung des österreichischen Richtpfahls für die Strangulierung]&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20130212124112/http://www.beerfelden.de/tourismus/tourismus_sehenswuerdig_galgen.htm Information über den Galgen von Beerfelden im Odenwald] [[Beerfelden]]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,459977,00.html Bericht von der Hinrichtung der verurteilten Kriegsverbrecher in Nürnberg.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Januar 2007&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,585718,00.html Artikel von Angelika Franz – Henkersplätze im Hinterhof] bei &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4155833-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinrichtungsgerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-80111-2</name></author>
	</entry>
</feed>