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	<title>Galeriewald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:33:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Galeriewald&amp;diff=447693&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerbil: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-12-16T08:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Awash River Valley, Asaita, Afar, Ethiopia.JPG|mini|Galeriewald entlang des [[Awash (Fluss)|Awash]] in der Region [[Afar (Region)|Afar]] von [[Äthiopien]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RiparianForestGambia.jpg|mini|Tropischer Galeriewald am [[Gambia (Fluss)|Gambia]]-Ufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galeriewald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man einen [[Wald]], der sich spalierartig entlang der [[Ufer]] eines [[Fluss]]es in einer unbewaldeten oder mit einem anderen Waldtyp bestandenen Landschaft erstreckt und sich auf Luftbildern als eigenständiger Vegetationstyp vom Umland abhebt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Galeriewald |Online=https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/galeriewald/2790 |Abruf=2018-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galeriewälder finden sich oft entlang von sogenannten [[Diarheischer Fluss|„Fremdlingsflüssen“]] in [[Arides Klima|ariden]] Gebieten, in denen aufgrund des Wassermangels sonst kein Wald wächst (flussbegleitender Galeriewald). Der Galeriewald ist hier eine [[azonale Vegetation]]sform; er gedeiht dort nur wegen der besonderen lokalen Bedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galeriewald kann sich auch aufgrund günstigerer [[Boden (Bodenkunde)|Bodenverhältnisse]] am Flussufer bilden. Beispiel hierfür sind die Ebenen der [[Llanos]] in [[Venezuela]], wo trotz hoher Niederschläge [[Gras|Gräser]] vorherrschen und nur die Uferböschungen bewaldet sind. In den Ebenen verhindert eine harte und für Wurzeln kaum durchdringliche [[Laterit]]kruste im Boden, der [[Arecife]], das Wachstum von Bäumen. Die durchgehende Kruste des Arecife ist am Ufer durchbrochen, so dass dort Wald gedeiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Täler von [[Omaruru]], [[Swakop]] und [[Kuiseb]] in der Zentralen [[Namib]] gibt es ebenfalls Galeriewälder. Hier sind die Flussbetten mit einer mächtigen Sandschicht ausgefüllt, in der auch in regenlosen Zeiten Grundwasser fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht auch im Kulturland von Galeriewald. Dann sind es Waldreste, in denen die lokalen Bedingungen [[anthropogen]] bestimmend sind. Dieser findet sich an Gewässern im Weide- und Ackerland (etwa [[Auwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. etwa die Bestimmung {{&amp;quot;|Galeriewald: ein saumartiger Uferwald an fließenden Gewässern, Seen und Sümpfen.}} §&amp;amp;nbsp;5 &amp;#039;&amp;#039;Begriffsbestimmungen&amp;#039;&amp;#039; Z. 14. des {{§§|NSchG|LrSbg|Gesetzesnummer=20000003 |text=&amp;#039;&amp;#039;Salzburger Naturschutzgesetz 1999 – NSchG&amp;#039;&amp;#039;}} StF: LGBl Nr. 73/1999 (WV) (i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;g.&amp;amp;nbsp;F. online, [[Rechtsinformationssystem der Republik Österreich|ris.bka]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso wie an Geländestufen ([[Schluchtwald|Hangwald]]), also Flurstücken, die sich nicht für den Landbau eignen. Oft ist es der [[Kleinwald]] als private wirtschaftliche Holzreserve, oder unnutzbares oder im Bergland unzugängliches [[Brache|Brachland]] als  Naturwaldrest. Charakteristischerweise handelt es sich um Grundgrenzen, an denen der Galeriewald auch Funktionen der [[Grünlandhecke|Hecke]] übernimmt (wie Schutz vor Erosion an Wasserläufen und Hanglagen). Bei [[Flurbereinigung]]en wie auch durch Baulandgewinnung und technischen Sicherungsbau entfallen diese Funktionen. Damit gehören Galeriewälder auch in Mitteleuropa zu den selten werdenden wichtigen Biotop-Inseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fossil]]e Tiere und Pflanzen, deren Überreste man in unmittelbarer Nähe zu Fossilien aus dem Formenkreis der frühen [[Hominini]] – der Vorfahren des Menschen – fand, wurden dahingehend interpretiert, dass beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Ardipithecus ramidus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Australopithecus anamensis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Homo rudolfensis]]&amp;#039;&amp;#039; Galeriewälder bewohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Walter, Siegmar-W. Breckle: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation und Klimazonen.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1999, ISBN 3-8252-0014-0.&lt;br /&gt;
* Claus-Peter Hutter, Karin Blessing, Uwe Kozina: &amp;#039;&amp;#039;Wälder, Hecken und Gehölze.&amp;#039;&amp;#039; Weitbrecht Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-522-72040-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4611928-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldtyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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