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	<title>Galerieton - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:12:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Galerieton&amp;diff=979216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt am 30. August 2024 um 08:09 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-30T08:09:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Knaus - Die Falschspieler (1851).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Falschspieler&amp;#039;&amp;#039;, [[Ludwig Knaus]], 1851; Beispiel für ein bewusst gedunkeltes Gemälde]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galerieton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atelierton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet man in der Bildenden Kunst ein Erscheinungsbild, das durch das Nachdunkeln alter Bilder, Zeichnungen und vor allem [[Ölmalerei|Ölgemälden]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die mit der Zeit immer stärker werdende dunkelbraune bis fast schwarze Verfärbung gibt es mehrere Ursachen. Die nach und nach fortschreitende [[Oxidation]] von [[Ölfarbe]] und [[Bindemittel]] sowie das [[Farbstich#Gilb|Vergilben]] des [[Firnis]]ses lassen dabei den beobachteten bräunlichen Farbton entstehen; der allgegenwärtige Staub dagegen lässt das Bild durch graue und schwarze Töne immer dunkler wirken. Der Galerieton entsteht dabei umso schneller, je dunkler das fertiggestellte Gemälde zum Trocknen aufbewahrt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Webarchiv| url=http://kremer-pigmente.de/kuenst02.htm| wayback=20081205100741| text=&amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zum Vergilben von Ölfarben.&amp;#039;&amp;#039; Website der Firma &amp;#039;&amp;#039;Kremer Pigmente&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Malerei|Maler]] und [[Restaurierung|Restauratoren]] ließen ihre Bilder zuweilen auch durch gefärbte Firnisse von vornherein älter aussehen. Bekannteste Beispiele für durch den Galerieton in ihrer Wirkung veränderte Gemälde sind das Selbstbildnis des [[Jacopo Tintoretto]] und die später als &amp;#039;&amp;#039;[[Die Nachtwache|Nachtwache]]&amp;#039;&amp;#039; betitelte Darstellung einer niederländischen Schützengilde von [[Rembrandt van Rijn|Rembrandt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne eines Kunstgriffs wurden im 19. Jahrhundert Gemälde darüber hinaus bewusst im Galerieton angelegt, um damit einen Rückgriff auf die Maltradition der Niederländer des 17. Jahrhunderts zu schaffen. Dieser Kunstgriff wurde von den Zeitgenossen als eine Art [[Zitat]] verstanden. Ein Beispiel dafür ist das 1851 geschaffenen Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Die Falschspieler&amp;#039;&amp;#039; von [[Ludwig Knaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Ricke-Immel: &amp;#039;&amp;#039;Die Düsseldorfer Genremalerei&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wend von Kalnein]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Düsseldorfer Malerschule&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0409-9, S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch gab es oft noch andere künstlerische Gründe, ein Gemälde in gedämpften, „vergilbten“ und erdhaften Tönen anzulegen bzw. es durch eine Tendenz in die [[Monochromie]] zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Original&amp;lt;br/&amp;gt;[[Datei:Jacob Abels - Weids rivierlandschap met zeilboot.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Weite Flusslandschaft mit Segelboot&amp;#039;&amp;#039;, Jacob Abels, ca. 1860]]&lt;br /&gt;
! Rekonstruktion&amp;lt;br /&amp;gt;[[Datei:Jacob Abels - Weids rivierlandschap met zeilboot brighter.jpg|mini|Mögliche EDV-basierte Korrektur des Galerietons.]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gilben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_3218.html Kunstlexikon – Galerieton]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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