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	<title>Galenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Galenberg&amp;diff=213708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robo-OAL: Website korrigiert, Weblinks korrigiert</title>
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		<updated>2025-04-01T04:14:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Website korrigiert, Weblinks korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Galenberg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/26/24/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/11/26/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Galenberg in AW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ahrweiler&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Brohltal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 345&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56651&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02655&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07131204&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Kapellenstraße 12&amp;lt;br /&amp;gt;56651 Niederzissen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.brohltal-verwaltung.de/ortsgemeinden/galenberg/ www.brohltal-verwaltung.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Arno Porz&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Galenberg.JPG|mini|Blick über Galenberg zur Burg Olbrück]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Ahrweiler]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Brohltal]] an, die ihren Verwaltungssitz in [[Niederzissen]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Galenberg liegt auf einer Anhöhe (etwa 300–{{Höhe|480|DE-NHN}}), rund drei Kilometer südwestlich von [[Niederzissen]]. Im Westen liegt der Engeler Kopf, der Brenker Schellkopf und dahinter der Bockshahn bei Spessart. Im Nordwesten überragt der Perlkopf die hügelige Landschaft. Rechts davor liegen Hain und die Burgruine Olbrück, an bzw. auf dem als Sattelberg ausgeformten [[Phonolith]]kopf. Nach rechts folgen [[Oberdürenbach]], Büschhöfe und der Königsee, sowie Niederdürenbach und das [[Rodder Maar]]. Im Norden liegt Oberzissen mit dem Marienköpfchen. Im Nordosten und Osten folgen Niederzissen mit dem Vulkankegel des Bausenberges, die Reste des Herschenberges, Ober- und [[Niederlützingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Zur Erklärung des Ortsnamens ist in der Ortschronik zu lesen, dass Stephan Weidenbach in seiner Veröffentlichung &amp;#039;Die Ortsnamen im Kreis Mayen&amp;#039; (1901/1902) den Namen Galenberg zu deuten versucht. Somit wäre er denen mit &amp;#039;munt&amp;#039; oder &amp;#039;mont&amp;#039; = Berg zusammengesetzten Namen zuzurechnen. In Verbindung mit dem keltischen &amp;#039;kal&amp;#039; = &amp;#039;hart sein&amp;#039; ergibt sich dann für Galenberg die Bedeutung &amp;#039;harter Berg&amp;#039;. Dies ergäbe denn auch eine plausible Erklärung für die sehr schwer zu bearbeitende Erde. Ein geflügeltes Wort sagt nicht umsonst „Galenberg ist steinreich“.&lt;br /&gt;
Aber es gibt auch noch andere Deutungen. So deutet das keltische &amp;#039;Gal&amp;#039; auf das Vorhandensein von Wasser hin; ohne Wasser waren Ansiedlungen in der Frühzeit nicht denkbar. Südlich der Ortslage &amp;#039;Im Seifen&amp;#039; gab es seit jeher mehrere Quellen, die im Zuge des 1980 durchgeführten Flurbereinigungsverfahren allerdings verschwunden sind.&lt;br /&gt;
Viele Leute denken der Ortsname könnte auf einen ehemaligen Galgen hinweisen. Dies ist jedoch historisch nicht zu belegen. Seit dem Einfluss der Franzosen (1794–1815) ist auf alten Karten auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gallenberg&amp;#039;&amp;#039; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste urkundliche Erwähnung ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung ist für den 25. November 1275 nachgewiesen. An diesem Tage wohnte ein gewisser Giselbert von Galinberg als Zeuge einer Vertragsunterzeichnung im [[Kloster Laach]] bei. Hierbei verkaufte der [[Grafschaft Virneburg|Graf von Virneburg]] einen Hof zu [[Kell (Andernach)|Kell]] an das Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Zur Römerzeit verlief in der Gemarkung eine Römerstraße von Mayen nach Sinzig. Unweit der westlichen Gemarkungsgrenze wurde 1887 ein römischer Gutshof entdeckt. Der Ort gehörte von Anfang an bis in das Jahr 1794 zur [[Herrschaft Olbrück]], die um das Jahr 1050 entstanden ist. Die Herren von Olbrück besaßen hier einige Waldungen, Äcker und Wiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Aufstellung aus dem Jahre 1544, die zur Erhebung der sogenannten [[Reichstürkenhilfe|Türkensteuer]] für die Orte Galenberg und Brechtingen (der damalige Name für [[Brenk]]) angelegt wurde, können auch heute noch einige [[Hausname]]n abgeleitet werden. Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1643, die einem Grundstückskataster vergleichbar ist, geht hervor, dass damals insgesamt 68 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] an Ackerland, 17 Morgen an Wiesen und 2 Morgen an Weinbergen bewirtschaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1794 gehörte Galenberg politisch zur [[Mairie]] Wehr im [[Kanton Wehr]] und im [[Arrondissement Bonn]] im [[Département de Rhin-et-Moselle|Rhein-Mosel-Département]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- prüfen: kirchlich zur Pfarrei Niederzissen    --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1815 kam die Region aufgrund der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es an das [[Königreich Preußen]], Galenberg kam unter die Verwaltung der [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeisterei]] Burgbrohl im [[Kreis Mayen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- prüfen:  und kirchlich zur Pfarrei Wehr.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehört der Ort bis heute zur Pfarrei Wehr und zum [[Bistum Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Galenberg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: &amp;#039;&amp;#039;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0713104204&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=4095 Regionaldaten.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:right; margin:0em; border-spacing:0;&amp;quot; class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 122&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 108&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 127&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 147&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 149&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 135&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 163&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 176&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 226&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 212&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 214&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 227&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Galenberg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1310420400 Galenberg, Gemeinde- / Stadtratswahl 09.06.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Gemeindevorsteher bzw. Ortsbürgermeister:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste | liste=&lt;br /&gt;
* 1920–1929: Johann Porz&lt;br /&gt;
* 1929–1946: Jakob Schmitt&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Heinrich Schumacher&lt;br /&gt;
* 1948–1969: Heinrich Porz&lt;br /&gt;
* 1969–1999: Rochus Porz&lt;br /&gt;
* 1999–2014: Reinhold Schmitz&lt;br /&gt;
* 2014–2019: Bernd Esten&lt;br /&gt;
* 2019–2024: Reinhold Schmitz&lt;br /&gt;
* seit 2024: Arno Porz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1310420400 Galenberg, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der auf zwei Gefachen reduzierte rote Ständer ist abgeleitet von dem zwölffach in Rot und Silber geständerten Wappen der Freiherrn [[Waldbott von Bassenheim]], Herren zur [[Herrschaft Olbrück|Olbrück]]. Das Schneiderkreuz erinnert an ein Opfer der Olbrücker Herrschaft. Bei dem Kirchturm handelt es sich um das denkmalgeschützte Zwiebeltürmchen der St. Rochus-Kapelle. Die darunter befindlichen beiden Kreuze symbolisieren die weltliche Zugehörigkeit zum [[Kurköln|Kurfürstentum Köln]] (schwarzes Kreuz) und die geistliche Zugehörigkeit zum [[Erzbistum Trier]] (rotes Kreuz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Die St.-Rochus-Kapelle von 1729 wurde ab 1954 ausgebaut und seitdem mehrfach teilrenoviert. Ihr [[Zwiebelturm|Zwiebeltürmchen]] steht unter [[Denkmalschutz]]. Siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kulturdenkmäler in Galenberg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Dorfplatz mit Brunnen in der Ortsmitte; das Fachwerkgebäude stammt von einem alten Bauernhof mit Schmiede und dient heute als Feuerwehrunterkunft.&lt;br /&gt;
* Das Schneiderkreuz ist ein steinernes Totengedächtniskreuz von 1612, das an die Ermordung eines Schneiders durch die Herren von [[Burg Olbrück]], zu dieser Zeit aus dem Geschlecht der [[Waldbott von Bassenheim]], erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es eine Freiwillige Feuerwehr, einen Fußballclub und einen Möhnenverein.&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr richtet alle zwei Jahre (an Pfingsten) ein Dorffest aus. Der FC &amp;#039;Starkstrom&amp;#039; ist seit Jahren Ausrichter der St. Rochus-Kirmes (16. August) und die Möhnen (2006 neugegründet) haben an Karneval das Ruder in der Hand.&lt;br /&gt;
Alle drei Vereine engagieren sich entweder alleine oder zusammen bei sonstigen Anlässen (z.&amp;amp;nbsp;B. Martinsfeuer, Nikolausfeier etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Jagdgenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Das [[Jagdbezirk|Jagdrevier]] Galenberg umfasst rund 228 ha. Obwohl es sich hier eigentlich um eine Niederwildjagd handelt, können auch Rehe, Hirsche und Wildschweine gejagt werden. Die jährliche [[Jagdpacht]] wird seit ca. 150 Jahren von der [[Jagdgenossenschaft]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Im Südosten der Gemarkung Galenberg kreuzen sich zwei Hauptwanderwege des [[Eifelverein]]s, nämlich der &amp;#039;&amp;#039;Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039; von [[Bonn]] nach [[Moselkern]] und der &amp;#039;&amp;#039;Vulkanweg&amp;#039;&amp;#039; von [[Andernach]] nach [[Gerolstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1993/hjb1993.49.htm Wolfgang Dietz: Die Rochuskapelle in Galenberg]&lt;br /&gt;
* [https://kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1982/hjb1982.18.htm Wolfgang Dietz: Das Schneiderkreuz von Galenberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.brohltal-verwaltung.de/ortsgemeinden/galenberg/ Ortsgemeinde Galenberg auf den Seiten der Verbandsgemeinde Brohltal]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13104204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ahrweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ahrweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1275]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robo-OAL</name></author>
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