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	<title>Galenbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Galenbeck&amp;diff=1504563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Lübbersdorf */ + Bärbel Köster</title>
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		<updated>2025-09-26T17:51:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lübbersdorf: &lt;/span&gt; + Bärbel Köster&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galenbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, ein Ortsteil der Gemeinde [[Ritzerow]] im selben Landkreis trägt ebenfalls den Namen Galenbeck.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53.620285&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13.705248&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Galenbeck in MBS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
|Amt               = Friedland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 15&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17099&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039607, 039772&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13071037&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Riemannstraße 42&amp;lt;br /&amp;gt;17098 Friedland&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gemeinde-galenbeck.de/ gemeinde-galenbeck.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Herrholz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galenbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die östlichste Gemeinde im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Sie wird vom [[Amt Friedland]], angesiedelt in der [[Stadtverwaltung]] [[Friedland (Mecklenburg)|Friedland]], verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet Galenbecks ist sehr vielgestaltig. Der nordöstliche Teil am [[Galenbecker See]] und an der [[Friedländer Große Wiese|Friedländer Großen Wiese]] ist ein ehemaliges Moorgebiet und liegt nur 6&amp;amp;nbsp;m ü. NN. Südlich des Galenbecker Sees, der ebenso wie der umliegende Uferbereich vollständig unter [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutz]] steht, erhebt sich der [[Endmoräne]]nbogen der bewaldeten [[Brohmer Berge]] bis zu 153&amp;amp;nbsp;m ü. NN – ein im norddeutschen Gebiet seltener Höhenunterschied auf wenigen Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Galenbeck von den Nachbargemeinden [[Boldekow]] und [[Ducherow]] im Norden, [[Altwigshagen]] und [[Ferdinandshof]] im Nordosten, [[Wilhelmsburg (Vorpommern)|Wilhelmsburg]] und [[Heinrichswalde]] im Osten, [[Strasburg (Uckermark)]] im Südosten, [[Schönhausen (Mecklenburg)|Schönhausen]] im Süden sowie [[Friedland (Mecklenburg)|Friedland]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die nach der Fläche sehr große Gemeinde wurde am 1. Januar 2003 aus den vormals selbständigen Gemeinden&lt;br /&gt;
* Kotelow&lt;br /&gt;
* Schwichtenberg&lt;br /&gt;
* Wittenborn&lt;br /&gt;
gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen ehemaligen Gemeinden gehören zu Galenbeck folgende Ortsteile:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Friedrichshof&lt;br /&gt;
* Galenbeck&lt;br /&gt;
* Klockow&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Lübbersdorf&lt;br /&gt;
* [[Rohrkrug (Galenbeck)|Rohrkrug]]&lt;br /&gt;
* Sandhagen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis ins frühe 20. Jahrhundert gehörte Galenbeck zu [[Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz|Mecklenburg-Strelitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Galenbeck ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1277 wurde das Dorf erstmals in einer Urkunde als &amp;#039;&amp;#039;Golenbeke&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, 1392 „stede to Golenbeke“. Am Westufer des Galenbecker Sees stand eine ältere hölzerne [[Motte (Burg)|Turmhügelburg]] aus der Zeit nach der Eroberung der [[Herrschaft Stargard]] um 1130 durch die [[Herzogtum Pommern|Herzöge von Pommern]]. Ab 1236 gehörte das Land zur [[Mark Brandenburg]] und die brandenburgischen Markgrafen aus dem Hause der [[Askanier]] ließen die kleine [[Burg Galenbeck]] im 13. Jahrhundert als Grenzburg zum [[Herzogtum Pommern]] ausbauen. Doch bereits 1304 ging diese – zusammen mit dem Land Stargard – an [[Heinrich II. (Mecklenburg)|Heinrich II., den Löwen, von Mecklenburg]] über. Die [[Rieben (Adelsgeschlecht)|Herren von Rieben]] (oder Riepen) saßen wahrscheinlich schon seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als [[Ministerialen]] auf Galenbeck, das bis zur Enteignung 1945 der Familie gehörte und damit eine der längsten Besitzkontinuitäten der Region aufwies. Der noch zur Hälfte erhaltene [[Bergfried]] entstand im ersten Drittel des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Doch wurde die Burg bereits 1453 durch eine [[Stralsund]]er Streitmacht zerstört. Das [[Rittergut]] blieb jedoch im Besitz derer von Rieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort entstand um die Burg, die heute nur noch als Ruine vorhanden ist. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Gutshof, 200&amp;amp;nbsp;m südwestlich der Kirche am Rande der sumpfigen Uferzone des Galenbecker Sees. Die [[Dorfkirche Galenbeck]] entstand am Ende des 14. Jahrhunderts. Neben den Resten der zerstörten Burg errichtete die Familie von Rieben im Jahr 1712 das Herrenhaus als Fachwerksbau.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Bock: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag, Schwerin  2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 246–263.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1760 geriet [[Gebhard Leberecht von Blücher]] nach einem Gefecht mit preußischen Husaren in Gefangenschaft. Im Galenbecker Gutshaus wurde er gefangengehalten und unterschrieb dort seine Übertrittsurkunde zur Preußischen Armee. Im Jahre 1945 wurde das Gut durch die [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] enteignet. Am 1. Juli 1950 wurde Galenbeck in die Gemeinde Wittenborn eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;110&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Galenbeck Fachwerkhaus 2011-01-28 331.JPG|Gutshaus Galenbeck&lt;br /&gt;
Burgturmgalenbeck.jpg|Ruine der [[Burg Galenbeck]]&lt;br /&gt;
Galenbeck Kirche 2011-01-28 299.JPG|Kirche in Galenbeck&lt;br /&gt;
Tanzlinde.jpg|[[Tanzlinde]] in Galenbeck&lt;br /&gt;
Galenbeckersee.jpg|Galenbecker See&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrichshof ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil besteht aus einer Hauptstraße und einigen Einfamilienhäusern und der ehemaligen Gutsanlage nordöstlich des [[Brohmer Stausee]]s. Das Gut gehörte von 1749 bis 1831 den [[Rieben (Adelsgeschlecht)|von Rieben]]. Am 1. Juli 1950 wurde Friedrichshof in die Gemeinde Wittenborn eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klockow ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klockow Kirche 2011-01-28 235.JPG|mini|hochkant|[[Dorfkirche Klockow (Galenbeck)|Kirche Klockow]]]]&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung erfolgte 1288. Das Gut Klockow gehörte von 1470 bis 1679 den [[Rieben (Adelsgeschlecht)|von Rieben]], danach der Familie [[Oertzen (Adelsgeschlecht)|von Oertzen]]. [[August von Oertzen]] (1777–1837) war Staatsminister von Mecklenburg-Strelitz. 1838 wurde das Gut von der Familie [[Bülow (Adelsgeschlecht)|von Bülow]] gekauft. Nach dem Tod der Eltern ließ Carl von Bülow ein neues [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] errichten. Dieses wurde im Stil der [[Neugotik]] um 1853 nach Plänen des Wismarer Architekten [[Heinrich Thormann]] gebaut. Prägend ist der dreigeschossige Mittelrisalit zur Hoffront. Später diente das Herrenhaus zeitweilig auch als Pfarrhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mecklenburg-Strelitz 2008&amp;quot;&amp;gt;Sabine Bock: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), [[Thomas Helms Verlag]] Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 463–472.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kotelow ===&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Coytlowe&amp;#039;&amp;#039; taucht der als [[Angerdorf]] angelegte Ort 1382 erstmals urkundlich auf – die frühgotische [[Dorfkirche Kotelow]] existierte zu diesem Zeitpunkt bereits. Von 1466 bis 1670 gehörte Kotelow den [[Rieben (Adelsgeschlecht)|von Rieben]]. Danach ging der Besitz an die [[Oertzen (Adelsgeschlecht)|von Oertzen]] über. Arndt Heinrich von Oertzen erbaute um 1773 das barocke Gutshaus. Die Familie von Oertzen blieb Eigentümer bis 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Bock: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 473–478.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde bis 2008 saniert und wird seitdem unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss&amp;#039;&amp;#039; als Hotel und Standesamt genutzt. Die [[Festspiele Mecklenburg-Vorpommern]] fanden erstmals 2009 im Jagdschloss Kotelow einen Veranstaltungsort.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://festspiele-mv.de/festspiele-entdecken/spielstaetten/detail/spielstaette/kotelow-jagdschloss/ Kotelow, Jagdschloss]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--ref&amp;gt;[http://www.deutsche-stiftung-musikleben.de/foerderer/kooperation/admin/pdf/Konzerttermine%20DSM-Stipendiaten%20bei%20den%20FMV%202016.pdf Konzertermine 2009]&amp;lt;/ref--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;135&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kotelow Kirche eingeruestet 2011-01-28 247.JPG|[[Dorfkirche Kotelow]]&lt;br /&gt;
Herrenhaus Kotelow 2.jpg|Gutshaus Kotelow&lt;br /&gt;
Kotelow Torhaus 2011-01-28 250.JPG|Torhaus des Gutes Kotelow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lübbersdorf ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname, 1290 erstmals [[niederdeutsch]] als &amp;#039;&amp;#039;Lubrechtisdorp&amp;#039;&amp;#039; belegt, ist vom germanischen Männernamen Lütbrecht abgeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Willich, Cornelia: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen in Mecklenburg-Strelitz&amp;#039;&amp;#039;. In: Mecklenburg-Strelitz. Beiträge zur Geschichte einer Region, Bd. 2 (2002), S. 6–23, hier S. 19 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gutshaus Lübbersdorf wurde im 17. Jahrhundert im Stil der Renaissance auf den Mauern einer alten Burg für die Familie von Lübbersdorf erbaut. Im Jahre 1839 wurden Erweiterungen vorgenommen. Das Gut befand sich um 1846 im Besitz von Wilhelm [[Oertzen (Adelsgeschlecht)|von Oertzen]]. Im Jahre 1891 fand ein nochmaliger Umbau statt. Bis 1927 befand sich das Gut im Besitz der Familie von Oertzen, danach wurde das Gut aufgesiedelt. Ab 1927 wurde das Gutshaus als Altenpflegeheim genutzt. Ab 1953 fand nach einem Brand ein beträchtlicher Umbau des Gebäudes statt. Heute wird das Gutshaus als DRK-Pflegeheim genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;135&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luebbersdorf Gutshaus Front DRK Pflegeheim.JPG|Gutshaus Lübbersdorf&lt;br /&gt;
Luebbersdorf Kirche 2011-01-28 256.JPG|[[Dorfkirche Lübbersdorf|Kirche in Lübbersdorf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rohrkrug ===&lt;br /&gt;
Im frühen 20. Jahrhundert aus einer Poststation an der Straße von [[Friedland (Mecklenburg)|Friedland]] nach [[Strasburg (Uckermark)]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sandhagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sandhagen Kirche 2011-01-28 197.JPG|mini|hochkant|Kirche in Sandhagen]]&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Dorfanlage befand sich im 13. Jahrhundert nahe dem Putzarer See, im 18. Jahrhundert weiter südlich als &amp;#039;&amp;#039;Willershagen&amp;#039;&amp;#039;, heute schließlich an der Landstraße von Friedland nach [[Ferdinandshof]]. Es erinnert nur noch der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Olle Dörpstell&amp;#039;&amp;#039; an die frühere Ortslage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwichtenberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwichtenberg Kirche 2011-01-28 223.JPG|mini|hochkant|Kirche in Schwichtenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MPSB Findlingsgarten.JPG|mini|hochkant|Findlingsgarten an der MPSB in Schwichtenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Rittergut zwischen [[Putzarer See|Putzarer]], [[Galenbecker See|Galenbecker]] und [[Lübkowsee]] kam in der Zeit der Kreuzzüge an die [[Friedland (Mecklenburg)|Friedländer]] Marienkirche, später an die Stadt Friedland. Nach einem Brand, der den Ort völlig zerstörte, wurde Schwichtenberg Ende des 18. Jahrhunderts wieder als planmäßiges Angerdorf errichtet.&lt;br /&gt;
Von hier aus begannen 1937 erste Arbeiten zur Trockenlegung der [[Friedländer Große Wiese|Friedländer Großen Wiese]] durch den [[Reichsarbeitsdienst]]. Vollendet wurden die Arbeiten 1962 im Rahmen eines so genannten [[Jugendobjekt|Zentralen Jugendobjektes]] der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]].&lt;br /&gt;
Im Jahre 1999 wurde in Schwichtenberg eine kleine Teilstrecke der [[Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn|mecklenburg-pommerschen Schmalspurbahn]] als Museumsbahnbetrieb wiedereröffnet und bis 2004 erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wittenborn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittenborn Kirche 2011-01-28 289.JPG|mini|hochkant|Kirche in Wittenborn]]&lt;br /&gt;
Erstmals wurde der Ort 1337 erwähnt, die Dorfkirche stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert. Das Gut gehörte von 1703 bis 1945 den Familien von Rieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die Gemeinden Friedrichshof und Galenbeck in die Gemeinde Wittenborn eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch Flagge. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Mecklenburg geführt. Es zeigt einen hersehenden [[Stierkopfwappen|Stierkopf]] mit abgerissenem Halsfell und Krone und der Umschrift „* GEMEINDE GALENBECK * LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://amt.friedland-mecklenburg.de/ti-friedland-6/listen/Beleg_sEA9C5322CE9970B4F1254B2DD54A02DD.pdf Hauptsatzung §&amp;amp;nbsp;1 Abs.&amp;amp;nbsp;2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die im 13. Jahrhundert errichtete [[Burg Galenbeck|Burg]] im heutigen Ortsteil Galenbeck in den Brohmer Bergen wurde im Namen der [[Mark Brandenburg|brandenburgischen]] [[Graf#Markgraf|Markgrafen]] an der [[Pommern|pommerschen]] Grenze errichtet. Die Burg und das [[Stargarder Land]] gehörte ab 1304 zu [[Mecklenburg]]. In der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Burg zerstört. Der Burgturm, der wegen des sumpfigen Untergrundes stark geneigt ist, hat als Ruine die Jahrhunderte überdauert. Daneben findet man noch Reste von Fundamentmauern und Wallanlagen.&lt;br /&gt;
* [[Tanzlinde]] in Galenbeck&lt;br /&gt;
* mehrere [[Feldsteinkirche]]n aus dem 13. Jahrhundert, unter anderem die [[Dorfkirche Klockow (Galenbeck)|Dorfkirche Klockow]], [[Dorfkirche Kotelow]], [[Dorfkirche Lübbersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Torhaus]] in Kotelow aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Kotelower Herrenhaus mit Park aus dem Jahr 1773&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Bock: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 473–478.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Herrenhaus Klockow von [[Heinrich Thormann]], 1853&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mecklenburg-Strelitz 2008&amp;quot;&amp;gt;Sabine Bock: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), [[Thomas Helms Verlag]] Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 463–472.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof für im April 1945 umgekommene deutsche und [[Letten (Volk)|lettische]] Soldaten&lt;br /&gt;
* Grab eines umgekommenen [[Polen]], dessen Todesursache unbekannt ist&lt;br /&gt;
* Museumsdorf Schwichtenberg mit [[Findlingsgarten]], Museum (Ausstellung „Von Huus un Acker“) und [[Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn|Schmalspurbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Burgwall Wittenborn]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Galenbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Galenbeck mit seinen Ortsteilen liegt etwas abseits der Fernstraßen und Bahnlinien. Die nächsten Bahnhöfe findet man in [[Strasburg (Uckermark)]] und [[Ferdinandshof]] im benachbarten [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]]. Zehn Kilometer südlich von Galenbeck besteht Anschluss an die [[Bundesautobahn 20]] (Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Strasburg&amp;#039;&amp;#039;). Von Friedland aus verkehrt die Buslinie 501 der [[Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft|Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft]] (MVVG) in die Ortsteile der Gemeinde Galenbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kotelow ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Geburtsdatum sortiert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[August von Oertzen]] (1777–1837), Staatsminister und Kammerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Carl von Oertzen (Verwaltungsbeamter, 1788)|Carl von Oertzen]] (1788–1837), Verwaltungsbeamter und Rittergutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Pauline Arndt]] (1833–1915), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Hans Bruhn]] (1901–1978), Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Margarete Müller (Politikerin, 1931)|Margarete Müller]] (1931–2024), Kandidatin des Politbüros des ZK der SED&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lübbersdorf ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Oertzen (1828–1895)|Wilhelm von Oertzen]] (1828–1895), Gutsbesitzer, Landrat, Klosterhauptmann im [[Kloster Dobbertin]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Thedwig von Oertzen]] (1921–2011), Agrarjournalist, Historiker, Schriftführer des Familienverbands und Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Oertzen-Blätter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Köster]] (1957–2025), Kanutin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|galenbeck}}&lt;br /&gt;
* [[Sabine Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), [[Thomas Helms Verlag]] Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jagdschloss-kotelow.de/ Website Jagdschloss Kotelow]&lt;br /&gt;
* [http://www.gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_k/gutshaus_jagdschloss_kotelow Schloss Kotelow auf gutshaeuser.de]&lt;br /&gt;
* Dorfkirchen von [http://st.marien-friedland.de/kirchen/luebbersdorf/ Lübbersdorf] [http://st.marien-friedland.de/kirchen/klockow/ Klockow], [https://www.dorfkirchen-in-not.de/projekte/kotelow Kotelow] und [http://www.kirchenkreis-stargard.de/Schwichtenberg-Gehren.48.0.html Schwichtenberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.schwichtenberg-online.de/ Website zu Schwichtenberg]&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen |ID=17272 |Name=Burg Sandhagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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