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	<title>Gaius Valerius Laevinus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:23:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2017-11-27T14:02:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaius Valerius Laevinus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 220 v. Chr.; † nach 169 v. Chr.) entstammte der römischen [[Patriziat (Römisches Reich)|Patrizierfamilie]] der [[Valerier]] und war 176 v. Chr. [[Suffektkonsul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaius Valerius Laevinus war ein Sohn des [[Consulat|Konsuls]] von 210 v. Chr., [[Marcus Valerius Laevinus]]. Zwei seiner Brüder sind namentlich bekannt: der eine, der wie der Vater [[Marcus Valerius Laevinus (Prätor 182 v. Chr.)|Marcus Valerius Laevinus]] hieß, war u. a. 182 v. Chr. &amp;#039;&amp;#039;Praetor inter cives et peregrinos&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Titus Livius]] 39, 56, 5; 40, 1, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; während der zweite, &amp;#039;&amp;#039;Publius Valerius Laevinus&amp;#039;&amp;#039;, nur durch eine Erwähnung des römischen Geschichtsschreibers [[Titus Livius]] bekannt ist, wonach er gemeinsam mit seinen zwei Brüdern 200 v. Chr. viertägige Leichenspiele für seinen verstorbenen Vater ausrichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 31, 50, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner war Gaius Valerius Laevinus ein Halbbruder des Konsuls von 189 v. Chr., [[Marcus Fulvius Nobilior (Konsul 189 v. Chr.)|Marcus Fulvius Nobilior]], da dessen Mutter in zweiter Ehe Gemahlin des Konsuls von 210 v. Chr., Marcus Valerius Laevinus, gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Marcus Fulvius Nobilior in seinem Konsulat 189 v. Chr. die Führung des Kampfes gegen die [[Aitoler]] übertragen bekommen hatte, wurde er von Gaius Valerius Laevinus zur Belagerung des zum [[Aitolischer Bund|Aitolischen Bund]] gehörigen [[Arta (Griechenland)|Ambrakia]] begleitet. Als die Aitoler Friedensgespräche mit den Römern aufnahmen, erhielten sie in Valerius einen eifrigen Verfechter ihrer Interessen beim Konsul. Dass Valerius als ihr Patron auftrat, lag darin begründet, dass sein Vater einst ein freundschaftliches Verhältnis zu den Aitolern geknüpft hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Polybios]] 21, 29, 10ff.; Livius 38, 9, 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fulvius gestand seinen Kriegsgegnern dann auch sehr vorteilhafte Bedingungen zu. Zehn Jahre später, 179 v. Chr., wurde Valerius zum [[Praetur|Prätor]] gewählt und erhielt [[Sardinien]] zur Provinz.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 40, 44, 2 und 40, 44, 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass er 177 v. Chr. ein zweites Mal Prätor geworden und diesmal [[Gallien]] vorgestanden sei,&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 41, 8, 2f.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist wohl eine unhistorische Nachricht des Livius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der eine Konsul des Jahres 176 v. Chr., [[Gnaeus Cornelius Scipio Hispallus]], bald nach seinem Amtsantritt starb, wurde Valerius bei der vom zweiten Konsul, [[Quintus Petillius Spurinus]], geleiteten Nachwahl zum Suffektkonsul bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fasti Capitolini]]&amp;#039;&amp;#039;; Livius 41, 16, 5 und 41, 17, 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog daraufhin auf den oberitalienischen Kriegsschauplatz, wo die Römer gegen die [[Ligurer]] kämpften, und stieß zu den von Petillius und dem [[Prokonsul]] [[Gaius Claudius Pulcher (Konsul 177 v. Chr.)|Gaius Claudius Pulcher]] geführten Truppen.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 41, 18, 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da das 41. Buch des Geschichtswerks des Livius nur unvollständig überliefert ist und der Anteil des Valerius an den Kämpfen gerade in einer dieser Lücken gestanden hatte, ist darüber nichts Näheres bekannt. Nach den Triumphalakten erhielt Valerius keinen [[Römischer Triumph|Triumph]] über die Ligurer bewilligt, hatte also offenbar in diesem Krieg, in dem Petillius sein Leben verloren hatte, keine größeren Erfolge errungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|VIII A,1|44||Valerius 208)|[[Hans Volkmann (Althistoriker)|Hans Volkmann]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Augur]]en suchten auch zu verhindern, dass Valerius am Ende seiner Amtszeit als Suffektkonsul allein die Wahlen für das nächste Jahr leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 41, 18, 15f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
174 v. Chr. gehörte Valerius einer fünfköpfigen römischen Delegation nach Griechenland an, die sich in [[Delphi]] bemühte, Streitigkeiten unter den Aitolern zu schlichten. Es gelang den Gesandten dann nicht, den makedonischen König [[Perseus (Makedonien)|Perseus]] zu sprechen. Als sie Anfang 173 v. Chr. nach [[Rom]] zurückkehrten, berichteten sie, dass Perseus Rüstungen für eine militärische Auseinandersetzung betreibe.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 41, 25, 5; 41, 27, 4; 42, 2, 1f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im gleichen Jahr 173 v. Chr. unternahm Valerius zusammen mit [[Gnaeus Lutatius Cerco]], [[Quintus Baebius Sulca]], [[Marcus Cornelius Mammula]] und [[Marcus Caecilius Denter]] eine erneute Gesandtschaftsreise in den griechischen Osten, um vor dem sich abzeichnenden [[Dritter Makedonisch-Römischer Krieg|Krieg]] mit Makedonien die dortigen Verhältnisse zu sondieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 42, 6, 4f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass Valerius bereits nach seinem Besuch in Griechenland wieder heimgekehrt sei&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 42, 17, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nur seine Mitgesandten ihre Reise in das [[Ptolemäer]]reich sowie anschließend nach [[Syrien]] und [[Pergamon]] fortgesetzt hätten, dürfte falsch sein; wahrscheinlich wurde er erst aus Kleinasien zur Meldung seiner Erkundungen zurückgerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Otto (Historiker)|Walter Otto]], &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Zeit des 6. Ptolemaios&amp;#039;&amp;#039;, 1934, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Alexandria]] versicherten die Gesandten dem Hof [[Ptolemaios VI.|Ptolemaios’ VI.]], dass sie zur Erneuerung der Freundschaft gekommen seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 42, 6, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Valerius wieder in Rom eintraf, befand sich in seiner Begleitung u. a. ein hochstehender Einwohner [[Brindisi|Brundisiums]], Herennius Rammius, der dem Senat erzählte, er sei vom makedonischen König bestochen worden, Gesandte zu vergiften.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 42, 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztmals taucht Valerius 169 v. Chr. in den Quellen auf, als die von ihm eingereichte Kandidatur um die [[Censur|Zensur]] erfolglos blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 43, 14, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht lange danach dürfte sein Tod eingetreten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{RE|VIII A,1|44|45|Valerius 208)|[[Hans Volkmann (Althistoriker)|Hans Volkmann]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Valerius Laevinus, Gaius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsul (Römische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Valerier|Laevinus, Gaius Valerius]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 2. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Valerius Laevinus, Gaius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Laevinus, Gaius Valerius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römischer Suffektkonsul (176 v. Chr.)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 220 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 169 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IllCom</name></author>
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