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	<title>Gaius Iulius Caesar Strabo Vopiscus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:27:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gaius_Iulius_Caesar_Strabo_Vopiscus&amp;diff=649026&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2023-04-19T01:53:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaius Iulius Caesar Strabo Vopiscus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 130 v. Chr.; † [[87 v. Chr.]] in [[Rom]]) war ein Politiker der späten [[Römische Republik|römischen Republik]]. Er schrieb Tragödien im griechischen Stil und galt [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]] zufolge als humorvoller Redner. Seine Reden beeinflussten auch den späteren [[Römischer Diktator|Diktator]], seinen Verwandten [[Gaius Iulius Caesar]]. Aufsehen erregte er durch seinen Versuch, [[Consulat|Konsul]] zu werden, ohne vorher wie vorgeschrieben die [[Praetur|Prätur]] bekleidet zu haben. Er starb wie sein Bruder [[Lucius Iulius Caesar (Konsul 90 v. Chr.)|Lucius]] bei der Eroberung Roms durch die Truppen des [[Gaius Marius|Marius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caesar Strabo wurde um 130 v. Chr. als Sohn des römischen [[Patriziat (Römisches Reich)|Patriziers]] Lucius Iulius Caesar und einer Popilia geboren. Sein älterer Bruder, der ebenfalls [[Lucius Iulius Caesar (Konsul 90 v. Chr.)|Lucius Iulius Caesar]] hieß, war [[Consulat|Konsul]] des Jahres 90 v. Chr. und einer der einflussreichsten Politiker seiner Zeit. [[Sextus Iulius Caesar (Konsul 91 v. Chr.)|Sextus]], der 91 v. Chr. das Konsulat innehatte, und [[Gaius Iulius Caesar (Prätor 92 v. Chr.)|Gaius Iulius Caesar]], der Vater des gleichnamigen Diktators, waren wohl seine Neffen. Die Familie der [[Caesar (Cognomen)|Iulii Caesares]], die ihre Herkunft auf [[Iulus]], den Sohn des [[Aeneas]], und damit auf die Göttin [[Venus (Mythologie)|Venus]] zurückführte, war während der unruhigen Zeiten nach den Reformversuchen der [[Gracchische Reform|Gracchen]] und dem Aufstieg des [[Gaius Marius]] zu politischer Bedeutung gelangt. Auch Iulius Caesar Strabo Vopiscus schlug eine politische Karriere ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gehörte er einem Gremium an, das die Umsetzung der &amp;#039;&amp;#039;[[lex frumentaria]]&amp;#039;&amp;#039; überwachte, eines vom [[Volkstribun]] [[Lucius Appuleius Saturninus]] 103 v. Chr. vorgeschlagenen Agrargesetzes. Um 100 v. Chr. war er zweimal [[Militärtribun]]. Spätestens 99 v. Chr. wurde er &amp;#039;&amp;#039;[[pontifex]]&amp;#039;&amp;#039; (Priester). Anschließend bekleidete er die Ämter des &amp;#039;&amp;#039;[[cursus honorum]]&amp;#039;&amp;#039; in der üblichen Reihenfolge: Spätestens 96 v. Chr. war er [[Quaestur|Quästor]], 90 v. Chr. kurulischer [[Ädil]]. Währenddessen war der [[Bundesgenossenkrieg (Rom)|Bundesgenossenkrieg]] zwischen Rom und seinen italischen Verbündeten ausgebrochen. Caesar Strabos Neffe Sextus starb bei der Belagerung der Stadt [[Ascoli Piceno|Asculum]], sein Bruder Lucius versuchte, die Lage durch die Verleihung des [[Römisches Bürgerrecht|römischen Bürgerrechts]] an die Städte, die sich nicht gegen Rom erhoben hatten, zu entschärfen. Das Angebot wurde im darauffolgenden Jahr sogar noch auf kompromissbereite Gegner Roms ausgeweitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten hatte König [[Mithridates VI. (Pontos)|Mithridates von Pontos]] derweil die Kontrolle über weite Teile [[Kleinasien]]s an sich gerissen. Die Römer beauftragten erst den Feldherrn [[Lucius Cornelius Sulla Felix|Sulla]], dann dessen Rivalen Marius mit seiner Bekämpfung (siehe [[Mithridatische Kriege]]). Der um sein Kommando gebrachte Sulla marschierte nach Rom und vertrieb die Anhänger des Marius, der ins Exil gehen musste. Gaius Iulius Caesar Strabo bewarb sich, offenbar unterstützt vom neuen starken Mann Sulla, um das Konsulat (wohl für 88 v. Chr., eventuell für 87 v. Chr.), ohne vorher Prätor gewesen zu sein. Dieses regelwidrige Ansinnen sorgte für viel böses Blut in der römischen Oberschicht. Kaum hatte Sulla Rom verlassen, eroberte Marius 87 v. Chr. mit Hilfe des ebenfalls verbannten [[Lucius Cornelius Cinna]] die Stadt. Dabei kam es zu blutigen Straßenkämpfen, denen Caesar Strabo und sein Bruder Lucius zum Opfer fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caesar Strabo war nicht nur Politiker, sondern auch ein bekannter Autor und Redner. Er schrieb eine Reihe von [[Tragödie]]n mit griechischen Themen, von denen nur noch drei Fragmente erhalten sind (&amp;#039;&amp;#039;Adrastus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tecmesa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Teutras&amp;#039;&amp;#039;). Zudem war er ein geschickter Redner, der für seinen Witz und seinen Humor bekannt war. Noch eine Generation später ließ ihn [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]] in seinem Dialog &amp;#039;&amp;#039;[[De oratore]]&amp;#039;&amp;#039; („Über den Redner“) auftreten, in dem er Caesar Strabo die Bedeutung des Humors für eine gute Rede unterstreichen ließ. Seine Redekunst soll auch den jungen Gaius Iulius Caesar beeinflusst haben, der als Kind die Reden seines Großonkels hörte und sich später bei seinen eigenen Ansprachen an dessen Stil orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{RE|X,1|428|431|Iulius 135|[[Ernst Diehl (Philologe)|Ernst Diehl]]|RE:Iulius 135}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|6|||Iulius [I 11]|[[Karl-Ludwig Elvers]], Wolf-Lüder Liebermann}}&lt;br /&gt;
* John Hazel: &amp;#039;&amp;#039;Gaius Julius Caesar Strabo Vopiscus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in the Roman World.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Routledge, London 2002, ISBN 0-415-29162-3, S. 47 f.&lt;br /&gt;
* [[Ekkehard Stärk]]: &amp;#039;&amp;#039;C. Iulius Caesar Strabo.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Suerbaum]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die archaische Literatur. Von den Anfängen bis Sullas Tod&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der lateinischen Literatur der Antike&amp;#039;&amp;#039;, Band 1). C. H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-48134-5, S. 167 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{LiviusNeu|person|julius-caesar-strabo-gaius|||Caius Julius Caesar Strabo }}&lt;br /&gt;
* [https://latin.packhum.org/author/452 Fragmente der Werke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10238357X|LCCN=nr/95/027440|VIAF=31887961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Iulius Caesar Strabo Vopiscus, Gaius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Julier|Caesar Strabo Vopiscus, Gaius Iulius]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Römische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Senator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pontifex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redner der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Latein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 2. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 87 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Iulius Caesar Strabo Vopiscus, Gaius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Caesar Strabo Vopiscus, Gaius Iulius; Julius Caesar Strabo Vopiscus, Gaius; Iulius Caesar Strabo, Gaius; Julius Caesar Strabo, Gaius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römischer Politiker, Autor und Redner, Großonkel Caesars&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 130 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=87 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tolanor</name></author>
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