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	<title>Gaillac - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Verkehr */ Tippfehler entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Gaillac&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Gaillac (Tarn).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Tarn|Tarn]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Albi|Albi]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Gaillac|Gaillac]]&lt;br /&gt;
|insee=81099&lt;br /&gt;
|cp=81600&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Gaillac Graulhet Agglomération]]&lt;br /&gt;
|longitude=01/53/54/O&lt;br /&gt;
|latitude=43/54/02/N&lt;br /&gt;
|alt mini=105&lt;br /&gt;
|alt maxi=288&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.ville-gaillac.fr/ www.ville-gaillac.fr]&lt;br /&gt;
|image=Abbaye Saint-Michel a Gaillac - PA00132878 Centre.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Die Abtei St. Michel, Wahrzeichen der Stadt Gaillac&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaillac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA2|ɡajak}}; {{ocS|Galhac}}) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Stadt]] mit {{EWZ|FR|81099}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|81099}}) im [[Département Tarn]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]] ca. 50&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich von [[Toulouse]] am [[Tarn]] gelegen. Der Gemeindeverband [[Gaillac Graulhet Agglomération]] hat seinen Verwaltungssitz in Gaillac. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Gaillacois&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gaillacoises&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erhielt 2023 die Auszeichnung „Drei Blumen“, die vom [[Conseil national des villes et villages fleuris]] (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.villes-et-villages-fleuris.com/les-communes-labelisees/parcs-et-jardins-gaillac/|title=Les communes labellisées|accessdate=2023-10-05|publisher=[[Conseil national des villes et villages fleuris]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Stadt liegen im 10. Jahrhundert, als am Ufer des Tarn die Benediktinerabtei St. Michel gegründet wurde. Die am [[Jakobsweg]] gelegene Abtei bestand bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]]. Die Stadt selbst profitierte von ihrer günstigen Lage: Die Handelsstraße aus der [[Rouergue]] nach Toulouse kreuzte hier den schiffbaren Tarn, der wiederum den wichtigsten Handelsweg nach Bordeaux an die Atlantikküste bildete. Zum Wohlstand von Gaillac trugen ferner der Weinbau und der Anbau des &amp;#039;&amp;#039;Pastel&amp;#039;&amp;#039; genannten [[Färberwaid]] bei. Im 16. Jahrhundert lebten innerhalb der Stadtmauern bereits 3500 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Religionskriegen erlebte das katholisch gebliebene Gaillac dann jedoch starke Zerstörungen. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadtmauer abgebaut. Nach der im Jahr 1800 erfolgten Untergliederung der 1790 geschaffenen französischen [[Département]]s wurde Gaillac Sitz eines [[Arrondissement]]s. Der Niedergang des Handels auf dem Tarn ließ das agrarisch geprägte Gaillac in seiner Bedeutung jedoch hinter die sich entwickelnden Industriestädte des Départements Tarn wie [[Graulhet]] oder [[Carmaux]] zurückfallen. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts konnte die Stadt wieder aufholen. Hierzu trug nicht zuletzt die Eröffnung der Autobahn nach Toulouse im Jahre 1993 bei. Durch sie wurde Gaillac beinahe zur Vorstadt der regionalen Metropole. Seit 1995 regieren die Sozialisten die vorher konservativ beherrschte Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Beschreibung]]: In Blau ein goldener [[Hahn (Wappentier)|Hahn]] unter drei [[Balken (Heraldik)|balkenweis]] gestellten goldenen [[Lilie (Heraldik)|Lilien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|Name=Gaillac|float=none|tcolor=0|quelle=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]/Cassini bis 1999,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=14978|title=Notice Communale Gaillac|accessdate=2023-10-05|publisher=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]] ab 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/3681328?geo=COM-81099|title=Populations légales 2016 Commune de Gaillac (81099)|accessdate=2023-10-05|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|anm=Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz|werte=(1793,5954)(1800,6465)(1806,6636)(1821,7310)(1831,7725)(1836,8199)(1841,8131)(1846,8190)(1851,8245)(1856,7855)(1861,7834)(1866,7870)(1872,7843)(1876,8124)(1881,8308)(1886,8334)(1891,7709)(1896,7527)(1901,7672)(1906,7535)(1911,7269)(1921,6987)(1926,7054)(1931,7440)(1936,7779)(1946,8494)(1954,8356)(1962,8767)(1968,10315)(1975,10573)(1982,10389)(1990,10378)(1999,11073)(2006,12397)(2011,13629)(2016,15254)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die bedeutenden Gebäude der Stadt sind zumeist von der südwestfranzösischen Backsteinarchitektur geprägt. Die Abteikirche St. Michel ist bereits für das Jahr 972 historisch belegt, der ursprünglich romanische Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert und erfuhr eine gotische Vollendung. Nach Aufhebung des Klosters und starken Zerstörungen im 16. Jahrhundert wurde die Kirche bis ins 18. Jahrhundert hinein wieder aufgebaut. In der Französischen Revolution kam es zur [[Säkularisation]], die Kirche wurde zeitweise als Lagerhalle genutzt. Im 19. Jahrhundert wurde sie dann mit neoromanischen Elementen wie dem der Westfassade vorgesetzten Portal restauriert. Die verbliebenen Abteigebäude wurden in den Neunzigerjahren des 20. Jahrhunderts restauriert. Sie beherbergen heute die &amp;#039;&amp;#039;Maison des Vins&amp;#039;&amp;#039; (Haus des Weins von Gaillac) sowie ein stadtgeschichtliches Museum. Die Keller werden weiterhin zur Sektherstellung genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Pierre, in der Altstadt gelegene Hauptkirche der Stadt, geht auf das 10. Jahrhundert zurück. Der mächtige steinerne Glockenturm stammt aus dem 13., das Portal aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde ebenfalls in den Religionskriegen zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An mittelalterlichen Profanbauten sind die Tour Palmata mit Resten von Malereien aus dem 13. Jahrhundert und das Hôtel Pierre de Brens (13.–15. Jahrhundert) hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Place du Griffoul, auf der der Wochenmarkt stattfindet, war ursprünglich von Fachwerkarkaden umgeben. In seiner Mitte steht die Fontaine du Griffoul aus Bronze (Anfang 17. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Château de Foucaud, heute Kunstmuseum, stammt ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert und besitzt einen [[Barockgarten]]. Das klassizistische Rathaus der Stadt wurde im 19. Jahrhundert an der Stelle eines Kapuzinerklosters errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Gaillac ist in erster Linie für sein gut 3700 ha umfassendes [[Gaillac (Weinbaugebiet)|Weinbaugebiet]] bekannt. Einige der besten Lagen der &amp;#039;&amp;#039;Premières Côtes&amp;#039;&amp;#039;, der ersten aus dem Tal des Tarn aufsteigenden Hänge, liegen auf der Gemarkung der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industrie gibt es kaum, von gewisser Bedeutung ist lediglich ein pharmazeutischer Betrieb, Produktionsstätte der [[Laboratoires Pierre Fabre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed  heights=180&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gaillac - Marché couvert et maison à colombages place du Griffoul.jpg|Markthalle aus dem 19. Jahrhundert und Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert, Place du Griffoul&lt;br /&gt;
 Eglise St-Michel.jpg|Abteikirche Saint-Michel, Westfassade&lt;br /&gt;
 Fontaine de Griffoul (Gaillac).jpg|Die &amp;#039;&amp;#039;Fontaine du Griffoul&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Gaillac - Maison dite Pierre de Biens - XVe Siecle - PA00095561.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Maison Pierre de Biens&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Château d&amp;#039;Hutaud et parc - Musée des Beaux-Arts de Gaillac.jpg|Château d&amp;#039;Hutaud&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Etwa 2,5&amp;amp;nbsp;km südwestlich des Stadtzentrums liegt der [[Flugplatz Gaillac-Lisle-sur-Tarn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Bekanntester Sportverein der Stadt ist die [[UA Gaillac]], die [[Rugby Union]] spielt und in der zweithöchsten Liga [[Pro D2]] vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Gaillac ist der Geburtsort von&lt;br /&gt;
* [[Joseph Vaissète]] (1685–1756), Benediktinermönch und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Antoine Gaubil]] (1689–1759), Missionar&lt;br /&gt;
* [[Antoine Portal]] (1742–1832), Anatom, Medizinhistoriker und Leibarzt von [[Ludwig XVIII.]] und [[Karl X. (Frankreich)|Karl X.]]&lt;br /&gt;
* [[Jean Joseph Ange d’Hautpoul]] (1754–1807), Marschall von [[Napoleon Bonaparte|Napoléon]], wurde im ca. 10&amp;amp;nbsp;km entfernten Château de Salettes geboren.&lt;br /&gt;
* [[Émilie de Vialar]] (1797–1856), heiliggesprochene Mystikerin und Ordensgründerin&lt;br /&gt;
* [[Eugénie de Guérin]] (1805–1848), ebenfalls literarisch tätig, wurden im Château d’Andillac, gut 15&amp;amp;nbsp;km nördlich von Gaillac, geboren.&lt;br /&gt;
* [[Maurice de Guérin]] (1810–1839), Schriftsteller der französischen Romantik, und seine Schwester&lt;br /&gt;
* Provin Serres (8. März 1840 – nach 1902), Bildhauer und Bronzier, Schüler von Mathurin Moreau in Paris.&lt;br /&gt;
* Jeanne Delphine Fernande Breilh-Decruck (25. Dezember 1896 – 6. August 1954), Komponistin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.fernandedecruck.fr/biographie/|title=Fernande Decruck|accessdate=2024-03-29| language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bienna Pélégry]] (1899–1989), Schwimmerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gaillac stammt ferner die Orgelbauerfamilie [[Aristide Cavaillé-Coll|Cavaillé-Coll]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vins-gaillac.com Der Wein von Gaillac]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Albi}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4241263-8|LCCN=n/86/858839|VIAF=147837703}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Okzitanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Tarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaillac| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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