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	<title>Gail Gilmore - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gail Varina Gilmore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. September]] [[1950]] in [[Washington, D.C.]]) ist eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Opernsänger|Opern-]], [[Jazz]]- und [[Gospel]]sängerin ([[Mezzosopran]]). Berühmt wurde Gail Gilmore insbesondere durch ihre Interpretation der Kundry in Richard Wagners &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und erste Engagements ===&lt;br /&gt;
Gail Gilmore wuchs zunächst in [[Washington, D.C.|Washington]], später in [[New Orleans]] auf. An der [[Xavier University of Louisiana]] in New Orleans absolvierte Gail Gilmore das Lehramtsstudium der Musik und erwarb 1972 den Grad eines Bachelors of Music. An der [[Indiana University]] in [[Bloomington (Indiana)|Bloomington]] setzte sie ihr Musikstudium fort, das sie 1974 mit dem Masters of Music abschloss. Im selben Jahr begann die vierundzwanzigjährige Sängerin ihre Bühnenlaufbahn in Deutschland, wo sie bis heute den Schwerpunkt ihrer Karriere hat. Sie fiel durch ihre große Musikalität, ihr schauspielerisches Talent und ihre ungewöhnliche, dunkle Stimme auf. Am [[Stadttheater Gießen]] debütierte sie als Prinzessin Eboli in Verdis &amp;#039;&amp;#039;[[Don Carlo]]&amp;#039;&amp;#039;. Es folgte ein Engagement an das [[Vereinigte Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach#Stadttheater Krefeld|Stadttheater Krefeld]], wo sie vor allem [[Hosenrolle]]n wie Cherubino in &amp;#039;&amp;#039;[[Figaros Hochzeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Hänsel in &amp;#039;&amp;#039;[[Hänsel und Gretel (Oper)|Hänsel und Gretel]]&amp;#039;&amp;#039; und Octavian in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier]]&amp;#039;&amp;#039; übernahm. In Krefeld sang sie aber auch Brangäne in &amp;#039;&amp;#039;[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1979 bis 1982 war Gail Gilmore Ensemblemitglied des [[Hessisches Staatstheater Wiesbaden|Hessischen Staatstheaters]] in [[Wiesbaden]]. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor [[Siegfried Köhler (Dirigent)|Siegfried Köhler]] feierte die Sängerin große Erfolge als Adriano in &amp;#039;&amp;#039;[[Rienzi]]&amp;#039;&amp;#039;, als Prinzessin Eboli und als Venus im &amp;#039;&amp;#039;[[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg|Tannhäuser]]&amp;#039;&amp;#039;. 1982 folgte Gail Gilmore einem Ruf an das [[Opernhaus Nürnberg]]. Zur gleichen Zeit verpflichtete [[Michael Gielen]] sie für regelmäßige Gastspiele an die [[Oper Frankfurt]], wo die Sängerin 1985 Ensemblemitglied wurde und zu den ersten Kräften des Hauses gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durchbruch als Kundry ===&lt;br /&gt;
In Nürnberg hatte sie in der Spielzeit 1981/1982 zum ersten Mal die Kundry in Wagners &amp;#039;&amp;#039;Parsifal&amp;#039;&amp;#039; gesungen. Gail Gilmore gelang in [[Ruth Berghaus]]’ Frankfurter Inszenierung des &amp;#039;&amp;#039;Parsifal&amp;#039;&amp;#039;, die 1982 Premiere hatte und von Michael Gielen geleitet wurde, der internationale Durchbruch. So sang sie die Kundry an der Seite von [[Peter Hofmann (Sänger)|Peter Hofmann]] im [[Teatro La Fenice]] in [[Venedig]] und an der [[Metropolitan Opera]] in [[New York City|New York]]. Kritiker hoben vor allem ihre Phrasierungskunst und ihre differenzierte Rollenauffassung der Kundry hervor. In den 1980er Jahren schlossen sich weitere Gastspiele an der Metropolitan Opera und an anderen großen internationalen Opernhäusern an. So sang Gail Gilmore an der Met unter der Leitung von [[James Levine]] Rollen wie Venus im &amp;#039;&amp;#039;Tannhäuser&amp;#039;&amp;#039;, Fricka in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Walküre]]&amp;#039;&amp;#039; und Komponist in &amp;#039;&amp;#039;[[Ariadne auf Naxos]]&amp;#039;&amp;#039;. In der [[Arena von Verona]] sang sie Ulrica in der Verdi-Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Un ballo in maschera]]&amp;#039;&amp;#039;, Amneris in &amp;#039;&amp;#039;[[Aida (Oper)|Aida]]&amp;#039;&amp;#039; und, an der Seite von [[José Carreras]], die Titelrolle in &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen (Oper)|Carmen]]&amp;#039;&amp;#039;. Gail Gilmore verkörperte weit über vierzig Opernrollen, darunter Ortrud im &amp;#039;&amp;#039;[[Lohengrin]]&amp;#039;&amp;#039;, Lady Macbeth in &amp;#039;&amp;#039;[[Macbeth (Verdi)|Macbeth]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die Titelrollen in [[Othmar Schoeck]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;Penthesilea&amp;#039;&amp;#039; und in [[Carl Orff]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Antigonae]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rollen im hochdramatischen Fach ===&lt;br /&gt;
Gilmores Gesangslehrer Rudolf Bautz ermutigte Gilmore im Hinblick auf ihren Stimmumfang von dreieinhalb Oktaven auch Rollen des hochdramatischen Faches zu singen, wie zum Beispiel Leonore in &amp;#039;&amp;#039;[[Fidelio]]&amp;#039;&amp;#039;, die Titelrollen in &amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Strauss)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Salome (Oper)|Salome]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie die weiblichen Titelrollen in &amp;#039;&amp;#039;[[Tosca]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Turandot (Puccini)|Turandot]]&amp;#039;&amp;#039;. Gail Gilmore sang aber auch in selten aufgeführten Opern wie der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Fosca (Oper)|Fosca]]&amp;#039;&amp;#039; des brasilianischen Komponisten [[Antônio Carlos Gomes]], die 1873 an der [[Mailänder Scala]] uraufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute beeindruckt Gail Gilmore auf der Opernbühne und im Konzertsaal nicht nur durch ihre verinnerlichte und ausdrucksvolle Gesangskunst, sondern auch durch außergewöhnliche Glaubwürdigkeit ihrer Opernrollen und ihre große Bühnenpräsenz. Im Mai 2010 gab sie ihr Rollendebüt als alte Gräfin in &amp;#039;&amp;#039;[[Pique Dame (Oper)|Pique Dame]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Theater Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzerte und Lehrtätigkeit ===&lt;br /&gt;
Gail Gilmore tritt immer wieder als Konzertsängerin in Erscheinung. Zu ihrem Repertoire gehören die [[Vier letzte Lieder|Vier letzten Lieder]] von [[Richard Strauss]], die Dritte Sinfonie von [[Gustav Mahler]], die [[Altrhapsodie]] von [[Johannes Brahms]] und Richard Wagners [[Wesendonck-Lieder]]. Von Beginn ihrer Karriere an gab Gail Gilmore Konzerte mit Klavierbegleitung, in denen sie neben bekannten Opernarien auch Songs amerikanischer Komponisten und eigene Bearbeitungen von Gospels zu Gehör bringt. Im Jahre 2002 rief Gail Gilmore das Oldambster Musikfestival ins Leben, das im holländischen Bellingwolde stattfand. Sechs Jahre lang lud Gail Gilmore jedes Jahr berühmte Künstler aus aller Welt ein. Das musikalische Angebot des außerordentlich erfolgreichen Festivals reichte von der [[Oper]] über das [[Musical]] bis hin zu [[Jazz]], [[Gospel]] und [[Blues]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2007 bis 2012 unterrichtete Gail Gilmore an der von Christin Bonin geleiteten privaten Gesangschule &amp;#039;&amp;#039;star me up&amp;#039;&amp;#039; in München Gesang in den Fächern Oper, Musical, Jazz, Pop und Gospel. Gail Gilmore ist seit dem Sommersemester 2010 an der [[Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt]] (Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften) als Lehrbeauftragte tätig. Sie dozierte über das Gebiet [[Kinder- und Jugendhilfe]] mit dem Projekt „Musikalische Arbeit mit verhaltensauffälligen Jugendlichen“ in Zusammenarbeit mit Professor Gunter Adams (Leiter der Kinder- und Jugendhilfe Würzburg). Außerdem hielt sie Übungen ab, gemeinsam mit Dekan Professor Dr. Rainer Wiestner, auf dem Gebiet Resozialisierung und Gefährdetenhilfe mit den Themen „Musik im Knast“ und „Freiheit und Ketten“, die Geschichte der [[Sklaverei]] mit musikalischen Beispielen. Seit 2012 unterrichtet sie am privaten Musikinstitut Kreativ Musikforum in [[Trudering|München-Trudering]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 wurde Gail Gilmore von der [[Xavier University of Louisiana]] mit dem Ehrendoktor („honorary degree“) für Bildende Kunst ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-03 |url=https://www.xula.edu/singleArticle?articleId=article___news___kayla_lewis_grad_highlight |text=&amp;#039;&amp;#039;Xavier University Honors their own while Encouraging Graduates to follow in the footsteps of Alums who continue to make an Impact.&amp;#039;&amp;#039; Presseinformation |archivebot=2025-03-20 08:37:20 InternetArchiveBot}} der [[Xavier University of Louisiana]], 8. Mai 2019, abgerufen am 19. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Josef Kutsch]], [[Leo Riemens]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Davislim–Hiolski.&amp;#039;&amp;#039; 3., erweiterte Auflage. München 1999, ISBN 3-598-11419-2, S. 1331 f.&lt;br /&gt;
* Rainer Hackel: &amp;#039;&amp;#039;Gail Gilmore – Diva furiosa.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelmshaven 2010, ISBN 978-3-7959-0915-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* Gail Gilmore sings famous Opera Arias 1992 (Verdi records)&lt;br /&gt;
* Gail Gilmore sings Gershwin 1993 (Sony)&lt;br /&gt;
* Gail Gilmore sings Verdi: Composizioni da camera per canto e pianoforte, Strauss: Lieder 1996 (Carey)&lt;br /&gt;
* Fosca von Antonio Carlos Gomes (Gesamtaufnahme) 1997 (Sudameris)&lt;br /&gt;
* Gail Gilmore sings Gospels and Spirituals 1997 (Carey)&lt;br /&gt;
* Gail Gilmore: aria 1999 (Signum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132441225|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{BMLO|g1048}}&lt;br /&gt;
* {{Operabase|Typ=Sänger|Name=Gail Gilmore|ID=5945}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gailgilmore.com/ Gail Gilmore] Offizielle Website&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132441225|LCCN=no/2006/20739|VIAF=72552915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gilmore, Gail}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mezzosopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gilmore, Gail&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gilmore, Gail Varina (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Opern-, Jazz- und Gospelsängerin (Mezzosopran)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. September 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Washington, D.C.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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