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	<title>Gail Anderson-Dargatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leyo: Linkfix (Scotiabank Giller-Preis → Giller-Preis)</title>
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		<updated>2025-08-14T20:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:DerHexer/fixlinks.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:DerHexer/fixlinks.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Linkfix&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Scotiabank_Giller-Preis&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Scotiabank Giller-Preis (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Scotiabank Giller-Preis&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php/Giller-Preis&quot; title=&quot;Giller-Preis&quot;&gt;Giller-Preis&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gail Anderson-Dargatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1963]] in [[Salmon Arm]], [[British Columbia]], [[Kanada]]) ist eine [[Liste kanadischer Schriftsteller|kanadische Schriftstellerin]], die [[Roman]]e und [[Kurzgeschichte]]n verfasst und [[Literaturjahr 1997|1997]] mit dem [[Ethel Wilson Fiction Prize]] ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gail Kathryn Anderson wurde 1963 in Salmon, Arm, British Columbia, als jüngste von fünf Schwestern geboren und studierte [[Kreatives Schreiben]] an der [[University of Victoria]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.gailanderson-dargatz.ca/cms/index.php/about-gail |wayback=20120723004635  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Teenageralter realisierte sie, dass ihr Vater Eric Anderson, ein Schafsfarmer, nicht ihr biologischer Vater war, was ihre Mutter bestätigte. Die Eltern ließen sich 1981 scheiden, auch wenn Eric Anderson sie nie anders als seine anderen Töchter behandelte. Ihre Mutter Irene Anderson war Schriftstellerin und bereits mit 18 Jahren verkündete Gail Anderson, dass sie die neue [[Margaret Laurence]] werden wolle, sprich eine Schriftstellerin, die vor allen Dingen das ländliche Leben von Frauen beschreiben werde. Mit Anfang 20 arbeitete sie als Reporterin, Fotografin und Cartoonistin für die lokale Tageszeitung, den &amp;#039;&amp;#039;Salmon Arm Observer&amp;#039;&amp;#039;, sandte aber weiterhin Artikel bei Schreibwettbewerben ein. Einer ihrer Wettbewerbsbeiträge erregte die Aufmerksamkeit des jurierenden Schriftstellers [[Jack Hodgins]], der sie ermutigte den eingangs erwähnten Studiengang bei ihm zu besuchen, wo sie in der Folge ihren [[Bachelor of Arts]] ablegte. An der Universität lernte sie ihren späteren Ehemann Floyd kennen, der dort [[Anthropologie]] studierte. 1991 heirateten beide, woraufhin sie mit dem Schreiben begann und er sie finanziell unterstützte, indem er auf einer Rinderfarm arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre eigentliche literarische Karriere begann, als ein früher Entwurf von dem späteren Roman &amp;#039;&amp;#039;The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039; den Wettbewerb des [[CBC/Radio-Canada]] gewinnen konnte. Als sich daraufhin die Literaturagentin Denise Bukowski aus [[Toronto]] bei ihr meldete, hatte sie eine Kurzgeschichtensammlung  parat: &amp;#039;&amp;#039;The Miss Hereford Stories&amp;#039;&amp;#039;. Die in den 1960er Jahren spielenden Geschichten mit exzentrischen Figuren, die in der fiktiven Stadt &amp;#039;&amp;#039;Likely, Alberta&amp;#039;&amp;#039; spielten, wurden für die Stephen Leacock Medal for Humor nominiert. Publikationsratgeber sahen ihren Kurs hin zur ersten Veröffentlichung dennoch als Paradebeispiel für den traditionellen Weg an.&amp;lt;ref&amp;gt;Susan Driscoll u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Get Published!: Professionally, Affordably, Fast&amp;#039;&amp;#039;. Iuniverse Inc, Bloomington 2010, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erster Roman, &amp;#039;&amp;#039;The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039; (1996), war ein experimentelles aber zugängliches Werk, das relativ lose zusammenhängende Handlungsfäden mit einer Sammlung von Rezepten und Haushaltstipps ihrer eigenen Mutter verband. In jenem Jahr war es einer der Bestseller in Kanada, der den Namen der Autorin bekannt machte. Der Roman stand auf der [[Shortlist]] des [[Giller-Preis|Scotiabank Giller Prize]] und war als Debüt nominiert für den [[Amazon.ca First Novel Award|Books in Canada First Novel Award]]. Schließlich gewann es den zu den [[BC Book Prizes]] gehörenden [[Ethel Wilson Fiction Prize]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Schriftstellerin die Situation ihrer Eltern in ihrem Roman &amp;#039;&amp;#039;A Recipe for Bees&amp;#039;&amp;#039; widerspiegelte und ihren Eltern die Manuskripte vor der Veröffentlichung zum Lesen gab, näherten sich beide in Gesprächen wieder an und heirateten 1998 heimlich erneut und informierten ihre Töchter lediglich per Fax.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abcbookworld.com/view_author.php?id=1661 Autorenporträt auf ABCbookworld.com], 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.publishersweekly.com/pw/by-topic/authors/interviews/article/22444-pw-gail-anderson-dargatz-writing-in-canadian.html  Alissa Quart: &amp;#039;&amp;#039;Gail Anderson-Dargatz: Writing in Canadian&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Publishers Weekly]]. 17. Januar  2001. Abgerufen am 25. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;A Rhinestone Button&amp;#039;&amp;#039; verarbeitete sie die Gehirnoperation ihres Mannes Floyd aus dem Jahr 1994 als Ausgangspunkt ihrer Geschichte um den christlich fundamentalistischen Rinderfarmer Job Sunstrum, der an der seltenen neurologischen Erkrankung, einer [[Synästhesie]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Homepage der britischen Selbsthilfe- und Informationsgruppe zu dieser Krankheit nennt in seiner Literaturliste auch Anderson-Dargatz&amp;#039; Buch: {{Webarchiv|url=http://www.uksynaesthesia.com/furtherreading.htm |wayback=20121216071330 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-03-20 08:31:35 InternetArchiveBot }} .&amp;lt;/ref&amp;gt; leidet, wodurch er Geräusche als Farben wahrnimmt. Ihr Mann hatte seit seiner Teenagerzeit Visionen, die sich schließlich nach einem [[Epilepsie|Grand mal]] als Gehirntumor herausstellten, ihn aber mit 20 Jahren dazu bewogen hatten, als Missionar für die [[Baptisten]] nach [[Afrika]] zu gehen. Der [[Tumor]] konnte erfolgreich entfernt werden, aber er benötigte eine lange Zeit der [[Rekonvaleszenz]], in denen er mit Bewusstseinsstörungen zu kämpfen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://januarymagazine.com/profiles/anderson-dargatz.html Interview mit Gail-Anderson-Dargatz]. Januarymagazine.com – Februar 2003. Abgerufen am 25. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr vorletzter Roman, &amp;#039;&amp;#039;Turtle Valley&amp;#039;&amp;#039; (2007), spielt bei Salmon Arm während eines Waldbrandes und erzählt die Geschichte von Kat, die sich gleichzeitig um ihre alten Eltern, ihr kleines Kind und einen kranken Ehemann kümmern muss. Der Roman wurde durch das &amp;#039;&amp;#039;Salmon Arm Fire&amp;#039;&amp;#039; inspiriert, bei dem die Autorin ihre eigenen Eltern hatte [[Evakuierung|evakuieren]] müssen. Der Hauptfokus des Romans liegt nach Meinung der Schriftstellerin auf dem ungeschönten Porträt einer fürsorgenden Persönlichkeit und deren familiären Beziehungen sowie jenen Gegenständen, an denen sich Erinnerungen manifestieren: „to give an unflinching portrait of the caregiver, how very hard it is on the caregiver and on all family relationships.“&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Canadian Living : Life : Community : Interview with author Gail Anderson-Dargatz |url=http://www.canadianliving.com/life/community/interview_with_author_gail_anderson_dargatz.php |wayback=20080516064243   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Interview wurde sie gefragt, ob sie Angst vor einer [[Schreibblockade]] habe. Darauf entgegnete sie, dass sie daran nicht glauben könne, weil dahinter ein anderes persönliches Problem liege, um dessen Lösung man sich kümmern müsse, oder man einfach besser recherchieren solle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20120126092103/http://www.cbc.ca/wordsatlarge/blog/2007/10/gail_andersondargatz_interview.html Gail Anderson-Dargatz Interview. 14. Oktober 2007]. www.cbc.ca. Abgerufen am 25. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hält sie es für kanadische Autoren schwieriger, wirtschaftlich verwertbaren Erfolg zu haben, da man nur auf einen potenziellen Markt von 30 Millionen Einwohnern spekulieren könne. Ein unabhängiger Vergleich einer Literaturwissenschaftlerin kam dementsprechend zu dem Schluss, dass Anderson-Dargatz mit [[Andrew Pyper]], [[Kerri Sakamoto]] und [[Frances Itani]] zu jenen modernen kanadischen Autoren gehört, die im Gegensatz zu [[Michael Ondaatje]], trotz einer wohlwollenden Aufnahme durch die Kritik in der Presse einen nicht wirklich entsprechenden Verkaufserfolg in den Vereinigten Staaten für sich verbuchen konnten, weil die Veränderungen der postkolonialen [[Kanadische Literatur|kanadischen Literaturszene]] von den US-Literaturwissenschaftlern nicht wirklich registriert und akzeptiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Birns: &amp;#039;&amp;#039;Theory after theory. An intellectual history of literary theory from 1950 to the early twenty-first century&amp;#039;&amp;#039;. Broadview Press, Peterborough, Ontario/Buffalo, New York 2010, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Margaret Laurence fühlt sie sich [[Alice Munro]], [[Margaret Atwood]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Abra Lynn Whidden: &amp;#039;&amp;#039;Feminist Fallen Women: Rewriting Interwar Patriarchy in Margaret Atwood&amp;#039;s „The Blind Assasin“, Ann-Marie MacDonald&amp;#039;s „Fall on Your Knees“, and Gail Anderson-Dargatz&amp;#039; „A Recipe for Bees“&amp;#039;&amp;#039;. MA Thesis. Acadia University 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Carol Shields]] als literarischen Vorbildern gegenüber verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gail Anderson-Dargatz lebte mit ihrem Mann Floyd und ihrem Sohn einige Jahre auf einer Farm auf [[Vancouver Island]]. Sie unterrichtet nun Kreatives Schreiben an der [[University of British Columbia]] und pendelt zwischen [[Manitoulin Island]] und der [[Columbia-Shuswap Regional District|Shuswap]]-Region, in der ihre meisten Romane spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Werke wurden bis heute ins Deutsche, Dänische, Französische, Niederländische, Spanische, Schwedische, Bulgarische, Griechische und Japanische übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig arbeitet sie zusammen mit ihrem [[Mentor (Mythologie)#Grundlage für einen allgemeinen Begriff|Mentor]] Jack Hodgins an einem gemeinsamen Roman, &amp;#039;&amp;#039;The Edge&amp;#039;&amp;#039;, über einen Unglücksfall an einer fiktiven kanadischen Universität.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.jackhodgins.ca/jackhodgins-bio.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.bcwriters.ca/writing-links/get-published/awards-and-contests/2011-january-june-2/ |wayback=20120302102235   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Walther urteilte zu &amp;#039;&amp;#039;Von Blitzen, Tod und Buttercookies&amp;#039;&amp;#039; folgendermaßen: „Gail Anderson-Dargatz hat ein Stück ursprünglicher Literatur vorgelegt, das einen sogleich einbezieht in das Leben ihrer Figuren. Das ist kein Text mit bemüht philosophischem Tiefgang, aber wenn man den Band gelesen hat, gewinnt man den Eindruck, mehr über das Wesen des Menschen erfahren zu haben, als wenn man ein tiefsinniges Traktat rezipiert hätte. In seiner erzählerischen Dichte und poetischen Erzählweise ist der Roman ein bemerkenswertes Debüt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luise-berlin.de/lesezei/blz97_05/text35.htm Berliner LeseZeichen, Ausgabe 05/97]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum wird Gail Anderson-Dargatz als Vertreterin des „magic(al) realism“ ([[Magischer Realismus]]) bezeichnet, da sie die in Kanada zu erwartenden verschiedenen Kulturströmungen in ihren Traumwelten einbaut. Die Schriftstellerin selbst relativiert dies in den meisten Interviews und führt dies auf die Verflechtung von anglo-amerikanischen Sagen und Mythen mit derjenigen der [[First Nations]] zurück. So spielt dann auch in &amp;#039;&amp;#039;The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039;, die Figur des [[Kojote|Coyote]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Figur des Kojoten als Verkörperung des [[Trickster]]s in der Tradition des anglo-amerikanischen Romans, vgl. Mark Shackleton: &amp;#039;&amp;#039;Whose Myth is it Anyway? Coyote in the Poetry of Gary Snyder and Simon J. Ortiz&amp;#039;&amp;#039;. In: William Blazek, Michael K. Glenday: &amp;#039;&amp;#039;American mythologies: essays on contemporary literature&amp;#039;&amp;#039;. Liverpool University Press, Liverpool 2005, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; die in der indianischen Sagenwelt typische Rolle des beängstigenden, gestaltwandlerischen &amp;#039;&amp;#039;[[Trickster]]s&amp;#039;&amp;#039; als Teil der &amp;#039;&amp;#039;Canadian [[Gothic (Kultur)|Gothic]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Maggie Ann Bowers: &amp;#039;&amp;#039;Magic(al) realism&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, New York 2004, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Slettedahl Macperherson: &amp;#039;&amp;#039;Her-story and the Feminist Fantastic in Gail Andersond-Dargatz&amp;#039; The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039;. In: Robert Alexander Wardhaugh, Alison Calder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;History, literature, and the writing of the Canadian Prairies&amp;#039;&amp;#039;. University of Manitoba Press, Winnipeg 2005, S. 87–100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Linda M. Morra, Deanna Reder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Troubling tricksters: revisioning critical conversations&amp;#039;&amp;#039;. Wilfrid Laurier University Press, Waterloo, Ontario 2010, S. 86ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marlene Goldman: &amp;#039;&amp;#039;Coyote&amp;#039;s Children and the Canadian Gothic: Sheila Watson&amp;#039;s The Double Hook and Gail Anderson-Dargatz&amp;#039; The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039;. In: Cynthia Conchita Sugars, Gerry Turcotte: &amp;#039;&amp;#039;Unsettled remains : Canadian literature &amp;amp; the postcolonial gothic&amp;#039;&amp;#039;. Wilfrid Laurier University Press, Waterloo, Ontario 2009, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wird der Roman selbst in Kanada als klassischer Abkömmling der Gattung des [[Bildungsroman]]s bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Slettedahl Macperherson: &amp;#039;&amp;#039;Her-story and the Feminist Fantastic in Gail Andersond-Dargatz&amp;#039; The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039;. Rodopi, Amsterdam u.&amp;amp;nbsp;a. 2000, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heidi Slettedahl Macpherson: &amp;#039;&amp;#039;Women&amp;#039;s movement: escape as transgression in North American feminist fiction&amp;#039;&amp;#039;. Rodopi, Amsterdam u.&amp;amp;nbsp;a. 2000, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen McWilliams: &amp;#039;&amp;#039;Margaret Atwood and the Female Bildungsroman&amp;#039;&amp;#039;. Ashgate Publishing, Farnham 2009, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Eden Robinson]] sieht man Gail Anderson-Dargatz in der kanadischen Tradition Margaret Atwoods bei der Beschreibung der Mythen der Wildnis am ehesten folgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva-Marie Kröller: &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge companion to Canadian literature&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge/New York  2004, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem steht sie nach Auffassung der englischen Literaturwissenschaft in jener Linie des kanadischen Sub-Genres, das man seit [[Lucy Maud Montgomery]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Anne auf Green Gables (Buch)|Anne of Green Gables]]&amp;#039;&amp;#039; (1908) gemeinhin als &amp;#039;&amp;#039;regional idyll&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, zu dem auch Autoren des frühen 20. Jahrhunderts wie [[Nellie McClung]] und [[Ralph Connor (Schriftsteller)|Ralph Connor]] ebenso gehören wie die späteren Schriftsteller [[Ernest Buckler]], [[Milton Acorn]], [[Alice Munro]], Anderson-Dargatz und  [[Alistair McLeod]], für die alle Kleinstädte und ländliche Gemeinschaften im Focus stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Faye Hammill: &amp;#039;&amp;#039;Canadian literature&amp;#039;&amp;#039;. Edinburgh University Press, Edinburgh 2007, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kurzgeschichten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Miss Hereford Stories&amp;#039;&amp;#039;. Douglas &amp;amp; McIntyre, Vancouver 1994, ISBN 1-55054-160-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Romane&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039;.  Alfred A. Knopf Canada, Toronto 1996, ISBN 0-385-72047-5.&amp;lt;ref&amp;gt;Juliet Fleming: &amp;#039;&amp;#039;The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039;. In: TLS, the Times literary supplement. no. 4895, (1997), S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Von Blitzen, Tod und Buttercookies&amp;#039;&amp;#039;. Ins Deutsche übertragen von Fred Schmitz. Ullstein, Berlin 1997, ISBN 3-550-08230-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Recipe for Bees&amp;#039;&amp;#039;. Harmony Books, New York 1998, ISBN 0-385-72048-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Katie Owen: &amp;#039;&amp;#039;A Recipe for Bees&amp;#039;&amp;#039;. In: TLS, the Times literary supplement. no. 5002, (1999), S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Catherine Radimer: Rezension auf ffwdwekly. 29. August 1998 |url=http://www.ffwdweekly.com/Issues/1998/1029/book1.html |wayback=20070228084830    }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Augusta&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Englischen von Sabine Schwenk, Claassen, München 2001, ISBN 3-546-00243-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Rhinestone Button&amp;#039;&amp;#039;. Alfred A. Knopf Canada, Toronto 2002, ISBN 0-676-97550-X/ISBN 0-676-97549-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Turtle Valley&amp;#039;&amp;#039;. Alfred A. Knopf Canada, Toronto 2007, ISBN 0-676-97886-X.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Im Tal der Schmetterlinge&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt von Beate Brammertz, btb, München 2010, ISBN 978-3-442-73994-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The stalker&amp;#039;&amp;#039;. Grass Roots Press, Edmonton 2010, ISBN 978-1-926583-29-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Nominierungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1992/93: [[CBC/Radio-Canada|CBC Radio’s]] Literary Competition für Kurzgeschichten: für &amp;#039;&amp;#039;The Girl with the Bell Necklace&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Heute zählt der Preis zu den [[Canadian Literary Awards]]. Siehe:  William H. New: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of literature in Canada&amp;#039;&amp;#039;. University of Toronto Press, Toronto 2002, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995: nominiert für die Leacock Medal for Humor&lt;br /&gt;
* 1996: nominiert für den [[Giller-Preis|Scotiabank Giller Prize]]&lt;br /&gt;
* 1996: nominiert für den [[Amazon.ca First Novel Award|Books in Canada First Novel Award]] für ihr Romandebüt &amp;#039;&amp;#039;The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1997: [[Ethel Wilson Fiction Prize]] für &amp;#039;&amp;#039;The Cure for Death by Lightning&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: nominiert für den Scotiabank Giller Prize für &amp;#039;&amp;#039;A Recipe for Bees&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Diana Chlebek: &amp;#039;&amp;#039;Canada&amp;#039;&amp;#039;. In: Journal of Commonwealth Literature, 43, no. 4 (2008), S. 31–61.&lt;br /&gt;
* [http://www.worldcat.org/wcpa/oclc/752773097?page=frame&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fhdl.handle.net%2F2429%2F10445%26checksum%3Dea08097b5b81c0c84f9247d7af13d596&amp;amp;title=&amp;amp;linktype=digitalObject&amp;amp;detail=:noframes Tanya Lewis: &amp;#039;&amp;#039;Regions in time : Gail Anderson-Dargatz&amp;#039;s The cure for death by lightning and Ann-Marie Macdonald&amp;#039;s Fall on your knees&amp;#039;&amp;#039;. Thesis paper, 2009.] *.PDF – [https://circle.ubc.ca/bitstream/handle/2429/10445/ubc_2000-0232.pdf%3Fsequence%3D1&amp;amp;sa=U&amp;amp;ei=xxVJT6uhJIit8QP32Iy5Dg&amp;amp;ved=0CB4QFjAGOEY&amp;amp;usg=AFQjCNFQ4uZJHfqGWxokvGunbaB65A08dw  andere Quelle]&lt;br /&gt;
* Abra Lynn Whidden: &amp;#039;&amp;#039;Feminist fallen women : rewriting interwar patriarchy in Margaret Atwood&amp;#039;s The blind assassin, Ann-Marie MacDonald&amp;#039;s Fall on your knees and Gail Anderson-Dargatz&amp;#039;s A recipe for bees&amp;#039;&amp;#039;. Arcadia University 2004.&lt;br /&gt;
* Johanna Erichsen: &amp;#039;&amp;#039;A Haunted Family: Gail Anderson Dagartz’s &amp;quot;Turtle Valley&amp;quot; as a Supernatural Mystery Thriller.&amp;#039;&amp;#039; [[Bachelorarbeit]], Institut für Anglistik/Amerikanistik der [[Universität Jena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12029110X}}&lt;br /&gt;
* http://www.gailanderson-dargatz.ca/cms/index.php/about-gail/8-biography&lt;br /&gt;
* [http://www.magicalrealism.co.uk/view.php?story=113 Katy Wimhurst: Interview mit Gail Anderson-Dargatz]. In: Serendipity – www.magicalrealism.co.uk, 2009.&lt;br /&gt;
* [http://www.collectionscanada.gc.ca/literaryarchives/027011-200.006-e.html Verzeichnis des literarischen &amp;#039;&amp;#039;Vorlasses&amp;#039;&amp;#039; auf www.collectionscanada.gc.ca mit Biografie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ethel Wilson Fiction Prize}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12029110X|LCCN=nr/95/29992|VIAF=61710472|NDL=00824671}}&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Anderson-Dargatz, Gail}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1963]]&lt;br /&gt;
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{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Anderson-Dargatz, Gail&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Anderson, Gail Kathryn&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kanadische Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1963&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salmon Arm]], [[Britisch-Kolumbien]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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