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	<title>Gaienhofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gaienhofen&amp;diff=69615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Ehrenbürger */</title>
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		<updated>2025-12-19T18:14:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrenbürger&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Gaienhofen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/40/59/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/58/56/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gaienhofen in KN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Konstanz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 425&lt;br /&gt;
|PLZ               = 78343&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07735&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08335025&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 77I&lt;br /&gt;
|Straße            = Auf der Breite 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gaienhofen.de/ www.gaienhofen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Jürgen Maas&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaienhofen Bodensee.JPG|mini|Gaienhofen von der Schweiz aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horner Kirche Johannes der Täufer und StVeit 2013-05-31.jpg|mini|Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Johann der Täufer und Veit&amp;#039;&amp;#039; in Horn (2013)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaienhofen-1900.jpg|mini|Gaienhofen um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornstaadhaus und Arbonhaus Unteruhldingen.jpg|mini|Hornstaadhaus im [[Pfahlbaumuseum Unteruhldingen]], Nachbau nach Funden einer Pfahlbausiedlung bei Hornstaad, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaienhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde am [[Bodensee]] im [[Landkreis Konstanz]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Gaienhofen liegt auf am östlichen Ende der Halbinsel [[Höri (Bodensee)|Höri]] am [[Untersee (Bodensee)|Untersee]] nördlich gegenüber der Schweizer Gemeinde [[Steckborn]] und westlich der Insel [[Reichenau (Insel)|Reichenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Südwesten an [[Öhningen]], im Nordwesten an [[Moos (am Bodensee)|Moos]]. Den Rest der Gemeindegrenze bildet das Ufer des Untersees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Gaienhofen mit den seit 1974 eingemeindeten, ehemals selbstständigen Gemeinden Gundholzen, [[Hemmenhofen (Gaienhofen)|Hemmenhofen]] und Horn gehören acht [[Dorf|Dörfer]], [[Weiler]], [[Gehöft|Höfe]] und [[Haus|Häuser]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Band VI: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 738–740.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Orte im Landkreis Konstanz#Gaienhofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verwaltungssitz befindet sich im Ortsteil Gaienhofen, ebenso der Sitz des [[Gemeindeverwaltungsverband Höri]], dem die Gemeinden Gaienhofen, Moos und Öhningen angehören.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Wappen Gaienhofen.png|50px|Wappen der Altgemeinde Gaienhofen]] || style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Zur Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaienhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in den Grenzen von 1973 gehören das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Gaienhofen&amp;#039;&amp;#039; und das Gehöft &amp;#039;&amp;#039;Honisheim&amp;#039;&amp;#039;, ebenso die [[Wüstung|abgegangene Ortschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Stöckenhof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zum alten Wappen siehe auch → [[Liste der Wappen mit dem Emblem der Pfalzgrafen von Tübingen]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Wappen Gundholzen.png|50px|Gundholzen]] || style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Zur ehemaligen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gundholzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehören das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Gundholzen&amp;#039;&amp;#039; und die Häuser &amp;#039;&amp;#039;Im Mettental&amp;#039;&amp;#039; – letztere grenzen unmittelbar an den Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Iznang&amp;#039;&amp;#039; der Nachbargemeinde Moos – sowie die die [[Wüstung]] &amp;#039;&amp;#039;Hof im Turbental&amp;#039;&amp;#039; – der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Ob dem Hof&amp;#039;&amp;#039; deutet auf die abgegangene Siedlung hin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Wappen Hemmenhofen.png|50px|Hemmenhofen]] || style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Zur ehemaligen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmenhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Hemmenhofen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|- valign=top&lt;br /&gt;
|[[Datei:Wappen Horn am Bodensee.png|50px|Horn]] || style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Zur ehemaligen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehören das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Horn&amp;#039;&amp;#039;, der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Hornstaad&amp;#039;&amp;#039;, das Gehöft &amp;#039;&amp;#039;Balesheim&amp;#039;&amp;#039; sowie die Wüstungen &amp;#039;&amp;#039;Himmern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hofstetten&amp;#039;&amp;#039;. Horn liegt vom See aus gesehen zwischen den [[Bodenseeschifffahrt#Seezeichen|Seezeichen]] (für Untiefen) zwei bis sechs. Der Ort liegt an einem steil zum See abfallenden Hang. Direkt am See befindet sich das ehemalige Schloss Hornstaad (heute &amp;#039;&amp;#039;Seerestaurant Schlössli&amp;#039;&amp;#039;). Weiter landeinwärts erstreckt sich der unwegsame Höhenrücken [[Schiener Berg]]. Durch die Seelage und die geschützte Westflanke zum Schiener Berg ist Obstanbau möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Büsing: &amp;#039;&amp;#039;Bodensee-Uferbeschreibung mit Übersichtskarte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Paula Büsing, Konstanz 1984, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Wahrzeichen der Höri gilt die [[römisch-katholisch]]e Pfarrkirche [[St. Johann und Vitus (Horn)|St. Johann und Vitus]] mit ihrem alten Kirchfriedhof. Über die einmalige Sicht von der Pfarrkirche in Horn aus auf den [[Untersee (Bodensee)|Untersee]] bis zum Turm des [[Konstanzer Münster]]s ist der Ausspruch des badischen [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Großherzogs Friedrich I.]] überliefert: „Wenn ich nicht Großherzog von Baden wäre, wollte ich Pfarrer von Horn sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenktafel an der Außenmauer der Pfarrkirche von Horn durch den Verkehrsverein Horn-Gundholzen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Jungsteinzeit ===&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung der Gemeinde Gaienhofen befinden sich mehrere Siedlungen aus der [[Jungsteinzeit]], so zum Beispiel in Hemmenhofen, Gewann „Im Leh“, und Hornstaad, Gewann „Hinterhorn“.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Vorarlberger Landesmuseum Bregenz, in: &amp;#039;&amp;#039;Aufgelistet! Funde von Pfahlbauten am Untersee.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]].&amp;#039;&amp;#039; 9. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Pfahlbau]]siedlungen &amp;#039;&amp;#039;Hornstaad-Hörnle I–V&amp;#039;&amp;#039; sind steinzeitliche Pfahlbausiedlungen aus dem Zeitraum 3918–2690&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. Untersuchungen in den Jahren 1973 bis 1993 erbrachten wichtige Ergebnisse zur Wirtschafts-, Hausbau-, Siedlungsweise und sozialen Struktur sowie zu den Handelsbeziehungen. Bemerkenswert ist insbesondere &amp;#039;&amp;#039;Hornstaad-Hörnle IA&amp;#039;&amp;#039; am Ufer der Hörispitze, die in einer über zehn Jahre dauernden Ausgrabung großflächig untersucht wurde und über [[Dendrochronologie|dendrochronologische]] Untersuchungen auf rund 3900&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. in die [[Hornstaader Gruppe]] datiert wird. Letztere ist seit 2011 Bestandteil des [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://whc.unesco.org/en/news/774 UNESCO World Heritage Centre: &amp;#039;&amp;#039;Six new sites inscribed on UNESCO’s World Heritage List.&amp;#039;&amp;#039; 27. Juni 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://whc.unesco.org/en/list/1363/multiple=1&amp;amp;unique_number=1782 UNESCO World Heritage Centre: &amp;#039;&amp;#039;Prehistoric Pile dwellings around the Alps&amp;#039;&amp;#039;, Nummer 1363-074, Hornstaad-Hörnle]&amp;lt;/ref&amp;gt; Funde und Rekonstruktionen sind im &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Hesse-Höri-Museum Gaienhofen&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg#Museum Konstanz|Archäologischen Landesmuseum Konstanz]]&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Im &amp;#039;&amp;#039;Pfahlbaumuseum Unteruhldingen&amp;#039;&amp;#039; findet sich das [[Pfahlbaumuseum Unteruhldingen#Hornstaad-Haus und Arbon-Haus|Hornstaad-Haus]] als Nachbau zu Forschungszwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Urkundlich erwähnt wurde Gaienhofen erstmals in einer am 27. November 1155 in Konstanz ausgestellten Urkunde: &amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Württembergisches Urkundenbuch Band II, Nr. 352, S. 95–98&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kaiser Friedrich (I.) bestätigt der bischöflichen Kirche in Konstanz alle seither erworbenen Güter und Rechte, unter Angabe der Grenzen des bischöflichen Sprengels, der dem Bischof und dem Kapitel zustehenden Güter, des bischöflichen Forstbezirks und einiger anderer dem Bistum verliehenen Begünstigungen....ad villam Oningen, et inde ad Kattenhorn, inde ad Wangen, inde Hemmenhouen, inde Gegenhouen, inde Horne....).&amp;#039;&amp;#039; Hierbei wird der Ort in einer Reihe mit seinen Nachbarorten am Untersee zweifelsfrei belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wubonline.de/ |titel=Das Württembergische Urkundenbuch Online - Landesarchiv Baden-Württemberg |abruf=2024-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit, Moderne ===&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] befand sich eine Gauschule des [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbundes (NSLB)]] in Gaienhofen; vormals das „Seeheim des Vereins Badischer Lehrerinnen am Bodensee“. In der NSLB-Gauschule Gaienhofen, der ersten von drei festen Schulungsstätten des badischen NSLB, fanden seit Anfang 1934 (nach anderen Angaben: 1935) regelmäßig sogenannte „Lehrerlager“ zur „weltanschaulichen Schulung“ im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu: Ingeborg Wiemann-Stöhr: &amp;#039;&amp;#039;Die pädagogische Mobilmachung. Schule in Baden im Zeichen des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2018, ISBN 978-3-7815-2217-6, S. 76 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Referent war unter anderem der ortsansässige Schriftsteller und NS-Propagandist [[Ludwig Finckh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 erwarb der Schriftsteller [[Erich Bloch (Schriftsteller)|Erich Bloch]] auf der Halbinsel Höri den &amp;#039;&amp;#039;Michaelshof&amp;#039;&amp;#039; und organisierte dort eine [[Umschichtung]] für jüdische Menschen, die von den Nationalsozialisten Berufsverbot erhalten hatten und nach einer [[Emigration]] landwirtschaftlich tätig werden wollten.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Erich Bloch (Schriftsteller)#Bloch-Michaelshof|titel1=Umschichtung auf dem Michaelshof}}&lt;br /&gt;
Bloch wurde am Morgen der [[Reichspogromnacht]], am 10. November 1938, verhaftet und im Rathaus von Horn durch [[Schutzstaffel|SS]]-Angehörige aus [[Radolfzell am Bodensee#Die SS-Garnison Radolfzell und das Dachauer KZ-Außenkommando Radolfzell|Radolfzell]] schwer misshandelt und lebensbedrohlich verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Wolter: &amp;#039;&amp;#039;Radolfzell im Nationalsozialismus – Die Heinrich-Koeppen-Kaserne als Standort der Waffen-SS.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 129, Ostfildern, Thorbecke 2011, S. 247–286. [http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j2011-t-A247 (Digitalisat)]; hier S. 261 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Michaelshof&amp;#039;&amp;#039; wurde [[Arisierung|„arisiert“]] und unter Wert an eine Gruppe entlassener [[Waldorfschule|Waldorflehrer]] aus Kassel verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Salewsky: &amp;#039;&amp;#039;„Der olle Hitler soll sterben!“ Erinnerungen an den jüdischen Kindertransport nach England&amp;#039;&amp;#039;, Econ Ullstein List Verlag, München 2002, ISBN 3-548-60234-7, S. 78–112&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1939 gelang Bloch und seiner Familie die Flucht nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre kehrte er aus Israel nach Deutschland zurück und nahm seine schriftstellerische Tätigkeit wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1974 durch Vereinigung der Gemeinden Gaienhofen, Hemmenhofen und Horn neu gebildet. Bereits am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1974 war die Gemeinde Gundholzen nach Horn eingemeindet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=519}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|AUSRICHTUNG = rechts&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|GUV          = ja&lt;br /&gt;
|PROZENT      = &lt;br /&gt;
|TITEL        = Gemeinderatswahl&lt;br /&gt;
|TITEL2       = 9. Juni 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2024&lt;br /&gt;
|WAHLDAVORTEXT  = &lt;br /&gt;
|WAHLDAVORLINK  = &lt;br /&gt;
|WAHLDANACHTEXT = &lt;br /&gt;
|WAHLDANACHLINK = &lt;br /&gt;
|PARTEI1      = FW(BW) &amp;lt;!-- grün/gelb--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FARBE1       = AECB0A&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 37.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 37.0&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = UBL &amp;lt;!-- eigenfarbe blau/lila --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FARBE2       = 4B5FA8&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 30.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 29.5&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = Die Aktiven &amp;lt;!-- braun, schwarzweiß --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FARBE3       = CF542F&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 22.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 21.0&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = Grün-Rote Liste&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 10.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 0.0&lt;br /&gt;
|FARBE4=74D400&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung nach der Gemeinderatswahl 2024&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| FWG|UBL|Die Aktiven|Grün-Rote Liste&lt;br /&gt;
| FWG  = 6&lt;br /&gt;
| UBL  = 4&lt;br /&gt;
| Die Aktiven =3&lt;br /&gt;
| Grün-Rote Liste = 1&lt;br /&gt;
| FWG Farbe = AECB0A&lt;br /&gt;
| UBL Farbe = 4B5FA8&lt;br /&gt;
| Die Aktiven Farbe = CF542F&lt;br /&gt;
| Grün-Rote Liste Farbe = 74D400&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Gemeinderatswahl fand am 9. Juni 2024 statt. 2.669 Personen waren wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag mit von 68,9 % etwa auf dem Niveau von 2019, als 69,3 % der Wähler ihre Stimme abgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS335025 |titel=Gemeinderatswahlen 2024 |werk=statistik-bw.de |sprache=de |abruf=2024-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|+ colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Ergebnisse der Gemeinderatswahlen in Gaienhofen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08335025/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2659&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-9339_id_15043 |titel=Gemeinde Gaienhofen |werk=wahlergebnisse.komm.one |datum=2024-06-10 |sprache=de |abruf=2024-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=text-align:left| Partei / Liste || Stimmen ||Anteil || Sitze || Veränderung ggü. 2019 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] Gaienhofen (FWG) || 9.168 || 37,7 % || 6 || +0,7 % (+1) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Unabhängige Bürgerliste (UBL) || 7.393 || 30,4 % || 4 || +0,9 % (-) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Die Aktiven || 5.364 || 22,0 %  || 3 || +1,0 % (-) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Grün-Rote Liste || 2.428 || 10,0 % || 1 || +10,0 % (+1) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=text-align:left | Gesamt !! 24.353 !! !! 14 !! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit dem 1. Januar 2023 Jürgen Maas.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/buergermeisterwahl-in-gaienhofen-wird-vorgezogen-uwe-eisch-kandidiert-nicht-mehr;art372440,11057991 |titel=Gaienhofen: Bürgermeisterwahl in Gaienhofen wird vorgezogen – Uwe Eisch kandidiert nicht mehr |werk=suedkurier.de |datum=2022-02-25 |abruf=2022-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 6. November 2022 mit 59,4 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/wahl/buergermeisterwahl-gaienhofen-2022/ |titel=Bürgermeisterwahl Gaienhofen 2022 |werk=staatsanzeiger.de |datum=2022-11-08 |abruf=2022-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er folgte auf Uwe-Michael Eisch ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), der von 1999 bis 2022 amtierte und nicht mehr antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Saint-Georges-de-Didonne]] in der Region [[Nouvelle-Aquitaine]], Frankreich&lt;br /&gt;
* {{HUN|#}} [[Balatonföldvár]] am [[Plattensee]], Ungarn&amp;lt;ref&amp;gt;Partnerschaft mit Ungarn wird von dort nicht mehr gepflegt, siehe [https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/Konzert-zur-Feier-der-35-Jahre-Partnerschaft-mit-St-Georges-de-Didonne-begeistert-die-Besucher;art372440,10169043 hier] (unter Zusatzbericht „Partnerschaft“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Gaienhofen COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe          =&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Gaienhofen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber (Weiß) ein rotes [[Kreuz (Heraldik)|Kreuz]], belegt mit einem schwarzen [[Wappenschild#Form|Herzschild]], darin ein doppelreihig rot-silbern geschachter [[Schrägbalken]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14358/Gaienhofen Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– Landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 15. September 2023.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Gemeinde entstand am 1. Oktober 1974 durch Vereinigung von Gaienhofen, Hemmenhofen und Horn, wohin am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1974 Gundholzen eingemeindet worden war. Hemmenhofen war alter Besitz des Thurgauer Zisterzienserinnenklosters Feldbach. Im Wappen führte es seit 1904 unter anderem den doppelreihig rot-silbern geschachten sogenannten [[Zisterzienserbalken]] in schwarzem Feld. Die anderen Orte gehörten bis 1803 zum [[Hochstift Konstanz]]. Dementsprechend erscheint in ihren zwischen 1897 und 1904 geschaffenen Wappen das rote Kreuz des Bistums Konstanz in Verbindung mit anderen Zeichen. Das Wappen der neuen Gemeinde ist aus diesen Elementen zusammengesetzt und wurde mit der Flagge am 16.&amp;amp;nbsp;Februar 1976 vom Landratsamt Konstanz verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Gaienhofen verläuft der [[Bodensee-Radweg]]. Er umrundet als [[Fernradweg]] den Bodensee. Er ist hier zugleich ein Teil der [[Eurovelo]]-Routen 6 (Atlantik – Schwarzes Meer) und 15 (Rheinradweg)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.eurovelo.com/ev15/from-lake-constance-to-basel-via-the-rhine-falls Eurovelo 15 Bodensee bis Basel auf de.eurovelo.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der [[D-Route]]n 6 (Donau-Route) und 8 (Rhein-Route)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp D-Netz auf dem Radroutenplaner Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Öffentliche Einrichtungen ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Ein kommunaler Kindergarten besteht im Ortsteil Horn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ist auch der Grundschulzweig der Hermann-Hesse-Schule beheimatet. Die weiterführende Hermann-Hesse-Werkrealschule befindet sich im Ortsteil Gaienhofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gaienhofen ist auch das [[Schulzentrum]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Gaienhofen – Evangelische Schule am Bodensee]]&amp;#039;&amp;#039; beheimatet. Die frühere Internatsschule umfasst heute das Ambrosius-Blarer-Gymnasium mit drei Schulzweigen: [[Allgemeinbildendes Gymnasium]], [[Wirtschaftsgymnasium]] und [[Realschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schloss-gaienhofen.de/ Schloss Gaienhofen. Evangelische Schule am Bodensee]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhöfe ===&lt;br /&gt;
* Friedhof Hemmenhofen: Auf dem Friedhof in Hemmenhofen befindet sich das Grab von [[Otto Dix]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.knerger.de/html/dixbild__kunst.html Grabstätte Otto Dix auf dem Friedhof in Hemmenhofen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Gedenktafel an der Friedhofsmauer erinnert an [[Erich Heckel]], der auf dem Friedhof 1970 beigesetzt wurde, dessen Grab aber bereits aufgelassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.knerger.de/html/heckelbild__kunst_3.html Aufgelassenes Grab von Erich Heckel auf dem Friedhof von Hemmenhofen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Torsten Lucht: &amp;#039;&amp;#039;Rebellion gegen die letzte Ruhe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier.&amp;#039;&amp;#039; 26. März 2016, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedhof (Kirchhof) um die Kirche von Horn: Das Grab von [[Hans Leip]], dem Autor von [[Lili Marleen]], befindet sich auf dem Friedhof der Katholischen Pfarrkirche St. Johann in Horn am nordwestlichen Rand des über dem Untersee liegenden Friedhofs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gaienhofen.de/Media/Attraktionen/Kath.-Pfarrkirche-St.-Johann |wayback=20150621042721 |text=Grab Hans Leip in Horn, Ortsteil von Gaienhofen auf www.gaienhofen.de |archiv-bot=2023-05-08 08:37:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann-Hesse-Statue in Gaienhofen.jpg|mini|hochkant=0.5|[[Plastik (Kunst)|Bronzestatue]] von Hermann Hesse in Gaienhofen, geschaffen von Friedhelm Zilly]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hesse Schreibtisch Präs2019.JPG|mini|Hesses Schreibtisch im Hesse Museum Gaienhofen, 2019]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Hesse Museum&amp;#039;&amp;#039;, welches 2015 umgebaut und neu konzipiert wurde, befindet sich in einem ehemaligen Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert, das ab 1868 als Schul- und Rathaus der Gemeinde diente. Im Jahr 1904 mieteten [[Hermann Hesse]] und seine Frau [[Mia Hesse-Bernoulli]] den Wohnteil des Hauses, in dem auch das Museum anfänglich eingerichtet war. Inzwischen sind alle Räume des Gebäudes in die Museumskonzeption eingebunden. In Hesses ehemaligem Arbeitszimmer im Obergeschoss findet man auch wieder den Schreibtisch, den sich Hesse für diese Wohnung hatte bauen lassen und den er in seine anderen Wohnorte [[Bern]] und [[Montagnola]] jeweils mitgenommen hatte. In den Museumsräumen finden jährlich Ausstellungen, Vorträge und andere Veranstaltungen zu Themen rund um das Leben Hermann Hesses statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hesse-museum-gaienhofen.de/ Hesse-Museum-Gaienhofen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Mia- und Hermann-Hesse-Haus&amp;#039;&amp;#039; im „Erlenloh“ ließen sich Mia und Hermann Hesse 1907 vom Basler Architekten [[Hans Hindermann]] im Stil der [[Reformarchitektur]] bauen. Dem Haus angegliedert ist ein Garten, den Hesse selbst mit seiner Frau angelegt hat. Hier wohnte die Familie Hesse bis 1912. Das Haus, das noch sehr viel Originalsubstanz enthält, wurde von einem Förderverein ab 2004 restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel: &amp;#039;&amp;#039;Geheim-Tipps für Parks &amp;amp; Gärten: Gaienhofen – Hesses Refugium&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Monumente]], Ausgabe 4/2020, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür wurde 2005 der Denkmalschutzpreis des Landes Baden-Württemberg verliehen. In Haus und Garten gibt es regelmäßig Führungen, auf Anfrage kann das Haus auch besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.monumente-online.de/12/05/leitartikel/Hoeri_Kuensterhaeuser.php Monumente Online 5.2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Museum Haus Dix]]: Der Maler Otto Dix ließ 1936 in Hemmenhofen mit dem Geld seiner Frau Martha ein Wohnhaus samt Atelier errichten, nachdem er 1933 seine Professorenstelle an der [[Kunstakademie Dresden]] verloren hatte und sich an den Bodensee zurückzog. Dort lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod. Das &amp;#039;&amp;#039;Museum Haus Dix&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gedenkstätte zu Leben und Werk dieses bedeutenden deutschen Malers; es ist der Öffentlichkeit zugänglich. 2009 gab das [[Kunstmuseum Stuttgart]], das für seine Dix-Sammlung bekannt ist, Pläne bekannt, das Haus zu übernehmen, zu sanieren und mit Hilfe der im Dezember 2009 gegründeten öffentlichen Otto-Dix-Haus-Stiftung als Dependance des Kunstmuseums Stuttgart betrieben zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Kölgen: &amp;#039;&amp;#039;Die Profis sollen übernehmen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 28. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesamtkosten betrugen 1,5 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Kölgen: &amp;#039;&amp;#039;Otto-Dix-Haus. Der Mann, der die Frauen liebte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 28. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15./16. Juni 2013 wurde es als &amp;#039;&amp;#039;Museum Haus Dix&amp;#039;&amp;#039;, Außenstelle des Kunstmuseums Stuttgart, wieder eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.deutschland-bodensee-fast-zu-schoen.11a733d2-63bf-49cf-8270-029e12785147.html Bericht der &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Zeitung&amp;#039;&amp;#039; zur Wiedereröffnung des Otto-Dix-Hauses]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museum-haus-dix.de/ Museum Haus Dix, Hemmenhofen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Gemeinde gibt es mehrere private [[Atelier]]s und [[Galerie (Kunst)|Galerien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gaienhofen.de/Kultur/Ateliers-Galerien Gaienhofen.de: Ateliers und Galerien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossGaienhofen.jpg|mini|[[Schloss Gaienhofen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirchen ====&lt;br /&gt;
* [[St. Johann und Vitus (Horn)|Katholische Pfarrkirche St. Johann und Vitus]], Horn (12. bis 18. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Mauritius (um 1500, beim Hesse-Museum)&lt;br /&gt;
* Evangelische Melanchthon-Kirche (1967, Architekt: [[Hermann Blomeier]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schlösser, Museen u. a. ====&lt;br /&gt;
* [[Schloss Gaienhofen]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Hornstaad]]&lt;br /&gt;
* Hermann-Hesse-Haus beim Hesse Museum&lt;br /&gt;
* Hermann-Hesse-Haus im „Erlenloh“&lt;br /&gt;
* Ludwig-Finckh-Haus&lt;br /&gt;
* Museum Haus Dix&lt;br /&gt;
* Wasserreservoir oberhalb von Horn (dient auch als Aussichtsplattform)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Skulpturen und Kunstwerke im öffentlichen Raum ====&lt;br /&gt;
* Hermann-Hesse-Statue von [[Friedhelm Zilly]] in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Dix-Kurve&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Lenk]] mit Figuren aus dem Triptychon &amp;#039;&amp;#039;[[Großstadt (Otto Dix)|Großstadt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Otto Dix]]. Lenk lässt zwei „Paradiesvögel“ aus Dix’ Werk über die &amp;#039;&amp;#039;Dix-Kurve&amp;#039;&amp;#039; spazieren, als Wegweiser zum &amp;#039;&amp;#039;Museum Haus Dix&amp;#039;&amp;#039; in Hemmenhofen. Das Kunstwerk stand ab 1997 neben und über der kurvigen Gaienhofener Ortsdurchfahrt nahe der Melanchthonkirche. Es wurde 2017 aufgrund von Standsicherheitsbedenken im Falle eines Fahrzeugaufpralls verlegt auf den Platz vor der Tourist-Information. [[Datei:Lenk Dix-Kurve-2004-001.jpg|mini|Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Dix-Kurve&amp;#039;&amp;#039; von Peter Lenk, am alten Standort die Hauptstraße überspannend]]&lt;br /&gt;
* Dorfbrunnen mit Skulpturengruppe von Friedhelm Zilly in Gundholzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fährbetrieb ===&lt;br /&gt;
Im „Zick-Zack“ zwischen dem Ortsteil Horn, dem schweizerischen [[Berlingen TG|Berlingen]], Gaienhofen und dem schweizerischen [[Steckborn]] fährt sonn- und feiertags die &amp;#039;&amp;#039;Höri-Fähre&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
* Vogelerkundungsweg des [[Naturschutzbund Deutschland|NABU]] am Ufer des Bodensees&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Finckh]] (1876–1964), Arzt, Schriftsteller, seit 1905 in Gaienhofen. Die Ehrenbürgerschaft wurde Finckh 1926 verliehen und aufgrund seiner NS-Belastung 2025 aberkannt.&lt;br /&gt;
* László Berkes, ehemaliger Bürgermeister von Balatonföldvár&lt;br /&gt;
* [[Hermann Biechele]] (1918–1999), ehemaliges Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]&lt;br /&gt;
* Karl Bruttel (1929–2021), ehemaliger Bürgermeister der einst selbständigen Gemeinde Gundholzen und nach der Gemeindereform langjähriger Gemeinderat&lt;br /&gt;
* [[Dominique Bussereau]] (* 1952), Agrarminister von Frankreich, ehemaliger Bürgermeister von Saint-Georges-de-Didonne&lt;br /&gt;
* Anneliese Oerding († 2012), Gründerin der &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Dr. Alois Oerding&amp;#039;&amp;#039; zu Unterhalt und Verwaltung der Seniorenbegegnungsstätte „Haus Frohes Alter“ in Horn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier vor Ort geboren wurden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Engelbert von Syrgenstein]] (1694–1760), Fürstabt des Fürststifts Kempten, geboren in Horn&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schnell]] (1916–1999), Chemiker, Erfinder des Polycarbonats, wuchs in Gaienhofen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben oder wirken ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die in diesem Ort gelebt haben und zugleich dort ihre Wirkungsstätte hatten, ohne dort geboren zu sein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Max Ackermann]] (1887–1975), Maler, lebte in Horn, malte in Hemmenhofen&lt;br /&gt;
* [[Hermann Biechele]] (1918–1999), Politiker, lebte in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Erich Bloch (Schriftsteller)|Erich Bloch]] (1897–1994), Schriftsteller, lebte in Horn&lt;br /&gt;
* [[Max Bucherer]] (1883–1974), Grafiker und Maler, lebte und arbeitete 1905–1907 als Zeichenlehrer in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Paul Buck]] (1911–2006), Pianist, Wagner-Spezialist, lebte in Horn und liegt dort begraben&lt;br /&gt;
* [[Peter Derschka]] (1948–2023), Unternehmer, Publizist und Maler, lebte in Gundholzen&lt;br /&gt;
* [[Matthias Dinter]] (* 1968), Drehbuchautor, Regisseur und Comiczeichner, wuchs in Gaienhofen auf&lt;br /&gt;
* [[Otto Dix]] (1891–1969), Maler, lebte in Hemmenhofen und liegt dort begraben&lt;br /&gt;
* [[Hugo Erfurth]] (1874–1948), Fotograf, lebte in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Finckh]] (1876–1964), Schriftsteller und NS-Propagandist, lebte in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hauber]] (1904–1983), Maler, lebte in Horn und liegt dort begraben&lt;br /&gt;
* [[Erich Heckel]] (1883–1970), Maler, lebte in Hemmenhofen&lt;br /&gt;
* [[Gertraud Herzger von Harlessem]] (1908–1989), Malerin, lebte und arbeitete in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Walter Herzger]] (1901 oder 1903–1985), Maler, lebte und arbeitete in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hesse]] (1877–1962), Schriftsteller, lebte in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Walter Kaesbach]] (1879–1961), Kunsthistoriker, lebte in Hemmenhofen&lt;br /&gt;
* [[Bodo Kirchhoff]] (* 1948), Schriftsteller, ging in Gaienhofen zur Schule&lt;br /&gt;
* [[Karl Kling (Rennfahrer)|Karl Kling]] (1910–2003), Rennfahrer, lebte in Hemmenhofen&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Macke]] (1891–1936), Maler, lebte in Hemmenhofen&lt;br /&gt;
* [[Johannes Matthias Michel]] (* 1962), Kirchenmusiker und Komponist, wuchs in Gaienhofen auf&lt;br /&gt;
* [[Josef Michel]] (1928–2002), Kirchenmusiker und Komponist, lebte und wirkte in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Klaus Nonnenmann]] (1922–1993), Schriftsteller, lebte in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Bertha von Petersenn]] (1862–1910), Gründerin und Leiterin des Landerziehungsheims für Mädchen Schloss Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Georg von Petersenn]] (1849–1930), Professor an der Musikhochschule Berlin, unterrichtete Musik im Landerziehungsheim für Mädchen Schloss Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Jacob Picard]] (1883–1967), Schriftsteller, logierte 1936–1938 in einem Gasthof in Horn&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Rau]] (1916–2001), Jurist, ehemaliger Bundestagsabgeordneter, lebte in Hemmenhofen&lt;br /&gt;
* [[René Sydow]] (* 1980), Schriftsteller, Kabarettist, Schauspieler und Regisseur, ging in Gaienhofen zur Schule&lt;br /&gt;
* [[Christoph Theinert]] (* 1959), Musiker, wirkte in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Thome]] (* 1939), Regisseur, ging in Gaienhofen zur Schule&lt;br /&gt;
* [[Emil Wachter]] (1921–2012), Maler, arbeitete in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Walter Waentig]] (1881–1962), Maler, Grafiker und Naturschützer, lebte von 1919 bis zu seinem Tod in Gaienhofen&lt;br /&gt;
* [[Curt Weller]] (1895–1955), Verleger, lebte und arbeitete von 1938 bis zu seinem Tod in Horn&lt;br /&gt;
* [[Douglas Wolfsperger]] (* 1957), Regisseur, ging in Gaienhofen zur Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gaienhofen.de/ Website der Gemeinde Gaienhofen]&lt;br /&gt;
* [https://www.hesse-museum-gaienhofen.de/ Hesse Museum Gaienhofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.hermann-hesse-haus.de/ Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen]&lt;br /&gt;
* [https://www.gaienhofen.de/de/attraktion/museum-haus-dix-e7e20b7522 Museum Haus Dix Gaienhofen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4019086-9|LCCN=n/82/139526|VIAF=126695798}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaienhofen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1295]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Bodensee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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