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	<title>Gaiberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gaiberg&amp;diff=90036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: BKH</title>
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		<updated>2026-04-29T07:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort in Baden-Württemberg, zum Gemeindeteil von [[Kröning]] in Bayern siehe dort.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Gaiberg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/21/57/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/45/01/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gaiberg in HD.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Neckar-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 293&lt;br /&gt;
|PLZ               = 69251&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06223&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08226022&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 44&lt;br /&gt;
|Website           = [http://gemeinde-gaiberg.de/ gemeinde-gaiberg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Petra Müller-Vogel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaiberg2018-11-18-13-49-25.jpg|mini|Ortsmitte von Gaiberg aus Westen vom Tragschrauber gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaiberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Rhein-Neckar-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]] mit rund 2500 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Gaiberg liegt in 200 bis 445 Meter Höhe an der Grenze zum [[Odenwald]] und zum [[Kraichgau]] im [[Naturpark Neckartal-Odenwald]], rund zehn Kilometer südlich von [[Heidelberg]]. Der Ort ist ein ursprüngliches Straßendorf an einem nach Südosten geneigten Hang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Gaiberg grenzt im Osten an [[Bammental]], im Süden an die [[Leimen (Baden)|Leimener]] Ortsteile [[Gauangelloch]] und [[Lingental]] und im Westen und Norden an [[Heidelberg]].&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaiberg2017-06-03-11-11-58.jpg|mini|Gaiberg 2017 von Süden nach Norden Richtung Königstuhl]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im Bereich der Wasserscheide zwischen Elsenz und Leimbach auf der Südost-[[Abdachung]] des [[Königstuhl (Odenwald)|Königstuhls]]. Der Untergrund besteht aus [[Oberer Buntsandstein|Oberem Buntsandstein]]. Dieser ist mit Lösslehm unterschiedlicher Mächtigkeit bedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6328/Gaiberg |titel=Gaiberg |hrsg=Landeskunde entdecken online, Baden-Württemberg |abruf=2017-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Geografie ===&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet Gaibergs liegen die [[Wüstung]]en Waldolfeshusen und die in einer gefälschten Urkunde aus dem 12. Jahrhundert auf das Jahr 1016 datierte abgegangene Ortschaft Gowenkirchen, die jedoch wahrscheinlich nicht in Gaiberg liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 385&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemarkungsplan Gaiberg Gauangelloch Lingenthal Maisbach und Ochsenbach 1881 Landesarchiv Baden-Wuerttemberg GLA Karlsruhe H-1 Nr. 525 Bild 1 (4-468086-1).jpg|mini|Gemarkungspläne Gaiberg, Gauangelloch, Lingenthal, Maisbach und Ochsenbach (1881)]]&lt;br /&gt;
Gaiberg entstand vermutlich im Hochmittelalter als [[Rodungssiedlung]] von [[Gauangelloch]] aus und wurde [[1312]] erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Gauberg&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Ort gehörte ursprünglich dem [[Bistum Worms]] und wurde 1419 von der [[Kurpfalz]] gekauft. Dort gehörte Gaiberg zur [[Meckesheimer Zent]] und vom 15. Jahrhundert an zu den Eigendörfern der [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]] [[Dilsberg]]. Das Ackerland befand sich überwiegend im Besitz der Einwohner. 1803 gelangte Gaiberg zu [[Baden (Land)|Baden]] und wurde dem [[Amt Neckargemünd]] unterstellt, mit dem es 1857 zum [[Bezirksamt Eberbach]] kam, das 1863 im [[Bezirksamt Heidelberg]], dem späteren [[Landkreis Heidelberg]], aufging. 1967 wurde Gaiberg staatlich anerkannter Erholungsort. Mit Auflösung des Landkreises Heidelberg 1973 kam Gaiberg zum [[Rhein-Neckar-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war bis in die jüngste Vergangenheit rein [[landwirtschaft]]lich geprägt, wobei insbesondere der [[Forstwirtschaft]] mit starker Nutzung des Waldes für Viehweide und Hackwaldbetrieb große Bedeutung zukam. Auch die [[Tagelöhner]] des Ortes fanden zumeist in der Forstwirtschaft des Heidelberger Stadtwaldes ihr Auskommen. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg war außerdem der Anbau von [[Sauerkirsche|Kirschen]], später von [[Himbeere]]n eine wichtige Erwerbsquelle. Der erste Industriebetrieb in Gaiberg siedelte sich erst 1957 mit einer Kraftfahrzeuggummiteile herstellenden Firma an, die rund 200 Arbeitsplätze bot. 1968 waren mehr als die Hälfte der Erwerbspersonen des Ortes Auspendler in die umliegenden Städte, der größte Teil (261 von 385 Pendlern) war dabei in Heidelberg beschäftigt. Im Jahre 2012 feierte Gaiberg sein 700-jähriges Jubiläum. 2018 schloss die „Linden-Apotheke“ für immer ihre Pforten. Es fand sich kein Nachfolger, der die Apotheke weiter führen konnte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaiberger Ortsmittelpunk.jpg|mini|297px|Der Ortsmittelpunkt von Gaiberg: Rathaus (links, orange gestrichen) und evangelische Kirche (Mittlerweile veraltetes Foto. Den Ortsmittelpunkt gibt es so nicht mehr, dieser wurde 2018–2020 umfassend umgestaltet.)]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 2018 bis 2020 wurde der Gaiberger Ortsmittelpunkt umfassend umgestaltet. Der neue Ortsmittelpunkt hat jetzt mehrere Treppen und Stufen. Die Verkehrsinsel, die Gaiberg prägte wurde auch entfernt. Es gibt nun einen neuen Brunnen und einen neuen Standort für einen Imbiss. Das Gebäude der ehemaligen Gaststätte „zur Krone“ wurde abgerissen. Ebenso abgerissen wurde die Gaststätte „zur Linde“, an deren Stelle befinden sich nun Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr || 1439 || 1577 || 1727 || 1818 || 1852 || 1905 || 1939 || 1961 || 1965 || 1970 || 1991 || 1995 || 2005 || 2010 || 2015&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner                    || 90 || 100 || 97 || 433 || 467 || 742 || 880 || 1328 || 1564 || 1545 || 2318 || 2347 || 2467 || 2704 || 2380&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] hat 12 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Gemeinderatsvorsitzender.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2014/Gem.asp?226022 |text=Kommunalwahlen 2014: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg |wayback=20140527212034 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2009&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungsblatt Bammental Gaiberg Wiesenbach, Nr. 24, 9. Juni 2009, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2004&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2004/Gem.asp?G=226022 |text=Statistisches Landesamt Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Partei || Stimmen || Sitze || Stimmen || Sitze || Stimmen || Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD/Aktive Gaiberger]] || 28,6 % || 3 || 33,0 % || 4 || 28,3 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] || 22,1 % || 3 || 24,4 % || 3 || 24,2 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 20,2 % || 2 || 22,2 % || 3 || 27,9 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Grüne Liste || 29,1 % || 4 || 20,4 % || 2 || 19,5 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahlbeteiligung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 65,4 % || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 68,6 % || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 69,4 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS226022 Gemeinderatswahlen 2024, Gaiberg]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 3. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Gaiberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.gaiberg.de/fileadmin/Dateien/Website/Dateien/2_Rathaus_Service/Wahlen/Wahlergebnis.pdf Wahlergebnis der Gemeinderatswahl 2024]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 3. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Gemeinderat 2024&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 30,1 % (+2,5) || 4 (+1)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] || 27,1 % (+5,1) || 3 (±0)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]/Aktive Gaiberger ||22,5 % (+0,2) || 3 (±0)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Grüne Liste (GL) || 20,4 % (−7,7) || 2 (−1)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung: 73,2 % (-1,1)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der [[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] wird für acht Jahre [[Direktwahl|direkt]] gewählt. Seit 2018 amtiert Petra Müller-Vogel, die mit 31,6 Prozent (14 Stimmen Vorsprung) gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/region_artikel,-Gaiberg-Petra-Mueller-Vogel-gewinnt-Wahl-in-Gaiberg-_arid,371292.html |titel=Gaiberg: Petra Müller-Vogel gewinnt Wahl in Gaiberg |sprache=de |abruf=2023-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1927–1936 Wilhelm Müller&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spurensuche in Gaiberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936–1945 Georg Müller&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spurensuche in Gaiberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1946–1954 Josef Quaty IV&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spurensuche in Gaiberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1954–1962 Friedrich Himmelmann&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spurensuche in Gaiberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962–1977 Kurt Wagner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spurensuche in Gaiberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1977–1994 Josef Klehr (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/region_artikel,-Region-Heidelberg-Gaiberg-trauert-um-Josef-Klehr-_arid,53558.html |titel=Gaiberg trauert um Josef Klehr |sprache=de |abruf=2023-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994–2018 Klaus Gärtner&lt;br /&gt;
* 2018: Petra Müller-Vogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaiberg - Ortstafel.JPG|mini|Ortsschild Gaiberg]]&lt;br /&gt;
Gaiberg gehört zum Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd mit Sitz in [[Neckargemünd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Silber auf grünem Boden eine rote Steinsäule und ein grüner Laubbaum mit schwarzem Stamm.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1751. Es zeigte bereits eine Säule neben einem Baum. 1900 wurde das Wappen auf Vorschlag des Generallandesarchivs von der Gemeinde angenommen. Der Stein steht heute noch neben einer Linde vor der evangelischen Peterskirche. Die Bedeutung des Steins ist ungeklärt. Vermutungen reichen von einem alten Grab bis zu den Überresten eines Kreuzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Grün-Weiß und wurde 1956 vom Innenministerium verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig John, Gabriele Wüst: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Gaiberg unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu [[La Canourgue]] im [[Département]] [[Département Lozère|Lozère]], [[Region (Frankreich)|Region]] [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]], im Süden [[Frankreich]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Gaiberg}}&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Das Rathaus von Gaiberg wurde 1857 als Schulhaus erbaut und wird seit einem Schulhausneubau von 1905 als Rathaus genutzt. Der Turm der evangelischen &amp;#039;&amp;#039;Peterskirche&amp;#039;&amp;#039; geht vermutlich auf das 13. Jahrhundert zurück. Die Kirche wurde 1556 im Zuge der [[Reformation]] evangelisch, fiel jedoch in der Zeit der pfälzer Kirchenteilung vorübergehend wieder den Katholiken zu, die sie 1707 gegen die Kirche in Dilsberg tauschten. 1737/38 wurde das Langhaus erneuert, um 1850 erhielt der Turm eine neue Glockenstube. 1957 wurde die Kirche umfassend saniert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gaiberg Rathaus 20101026.jpg|Rathaus in Gaiberg (Aufnahme 2010)&lt;br /&gt;
 Gaiberg Evangelische Kirche 20101026.jpg|Evangelische Peterskirche&lt;br /&gt;
 Gaiberg Katholische Kirche 20101026.jpg|Katholische Kirche St. Michael&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche St. Michael wurde 1955/56 anstelle einer älteren Kapelle errichtet. Ihr Chorturm wurde äußerlich dem der evangelischen Kirche angepasst. Das Gebäude wurde 2007 umfassend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Steinerne Bank Gaiberg.jpg|Kulturdenkmal Steinerne Bank an der Georgshütte mit Wegweiserstein (Aufn. 2023)&lt;br /&gt;
 Steinerne Bank Tafel.jpg|Gedenktafel des Heimat- und Kulturvereins e. V. Gaiberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Steinerne Bank befindet sich beim Parkplatz an der Georgshütte neben dem ehemaligen Rohrbacher Weg (heute: Heidelberger Straße). Sie wurde im Jahr 1909 von Waldarbeitern in Kombination mit einem Wegweiserstein, errichtet. Der Heimat- und Kulturverein Gaiberg gedachte am 11. Juli 2009 in kleiner Runde, an der auch Bürgermeister Klaus Gärtner sowie einige Gemeinderäte anwesend waren, dieses historischen Kleinods.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hkv-gaiberg.de/buch-film.html Heimat- und Kulturverein Gaiberg e.&amp;amp;nbsp;V.], abgerufen am 9. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Steinerne Bänke waren insbesondere für Bauern aus Gaiberg und [[Lingental]], die über den Gaiberger Weg (ca. 10 km) ihre Erzeugnisse nach Heidelberg auf die damaligen Marktplätze in der Altstadt transportierten, als Rastplatz wichtig. Meist waren es Bauersfrauen, die zu Fuß Milch, Butter, Obst oder Pilze in Flechtkörben entweder auf dem Kopf oder auf dem Rücken trugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Koehnemann, Friedrich-Franz (1987): &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen durch Heidelberger Wälder&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberger Verlagsanstalt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist über Landesstraßen und die acht Kilometer entfernte Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen der [[Bundesautobahn 5|A 5]] an das überregionale Straßennetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaiberg verfügt auch über eine Anbindung des [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentlichen Personennahverkehrs]]. Buslinien der [[Busverkehr Rhein-Neckar|BRN]] führen nach Leimen, Heidelberg und Schatthausen, sowie nach Bammental und Wiesenbach. Gaiberg gehört zum Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbunds Rhein-Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Gaiberg gibt es eine Grundschule. Weiterführende Schulen befinden sich in Leimen, Heidelberg, Neckargemünd und Bammental. Für die jüngsten Einwohner gibt es einen gemeindlichen [[Kindergarten]]. Die Gemeinde betreibt eine Bücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Hans Flor (1926–2023), Ehrenbürger seit 2020&lt;br /&gt;
* [[Manfred Lautenschläger]] (* 1938), Unternehmer, Ehrenbürger seit 2005&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/region_artikel,-Region-Heidelberg-Manfred-Lautenschlaeger-Gaiberg-ist-meine-ruhige-Oase-_arid,97441.html |titel=Manfred Lautenschläger: &amp;quot;Gaiberg ist meine ruhige Oase&amp;quot; |sprache=de |abruf=2023-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alexander Seltenreich († 7. Juli 2021), Unterkreisführer der Freiwilligen Feuerwehr des Rhein-Neckar-Kreises, Ehrenbürger seit 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spurensuche in Gaiberg&amp;quot;&amp;gt;Karl Wagner, Wolfgang Seidler, Günter Hoppe, Rolf Kickuth, Wolfgang Himmelmann (Grafiken): &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche in Gaiberg – Ein Buch zum 700-jährigen Jubiläum 2012&amp;#039;&amp;#039;. Agentur und Verlag Rubikon Rolf Kickuth 2012, ISBN 978-3-9810449-1-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Georg Müller, Ingenieur und Glasbaufenster- sowie Mosaik-Künstler, Ehrenbürger seit 1971&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spurensuche in Gaiberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kurt Wagner, ehemaliger Bürgermeister von Gaiberg, Ehrenbürger seit 1977&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spurensuche in Gaiberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Klingmann]] (1874–1947), Önologe&lt;br /&gt;
=== Personen in Verbindung mit Gaiberg ===&lt;br /&gt;
* [[Julius Schmidt (Heimatforscher)|Julius Schmidt]] (1866–1930), deutscher evangelischer Pfarrer und Heimatforscher, war 1897 bis 1904 Pfarrer in Gaiberg und schrieb eine Ortsgeschichte&lt;br /&gt;
* [[Hermann Rieder (Sportwissenschaftler)|Hermann Rieder]] (1928–2009), Sportwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Dieter Hager]] (1947–2009), Mediziner und Biochemiker in Heidelberg, wohnte in Gaiberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wagner Karl, Seidler Wolfgang, Hoppe Günter (2012): &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche in Gaiberg&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Gaiberg (Hrsg.), Verlag Rubikon Rolf Kickuth, 412 S.&lt;br /&gt;
* Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten und den Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1966.&lt;br /&gt;
** Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gaiberg.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde Gaiberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6328/Gaiberg Gaiberg] bei [https://www.leo-bw.de/web/guest/home leo-bw.de] (Landeskunde entdecken online, Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|7671876-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=7671876-1|LCCN=n81104931|VIAF=123167387}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaiberg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1312]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
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