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	<title>Gahmuret - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:35:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gahmuret&amp;diff=501494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SJuergen: +Kat</title>
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		<updated>2025-08-31T12:34:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gahmuret&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Vater [[Parzival]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram von Eschenbach, Parzival II, 9, 475,2f.: &amp;quot;mîn vater der hiez Gahmuret, er was von arde ein Anschevîn&amp;quot;; zitiert nach Wolfram von Eschenbach, Parzival Band 2, Reclams Universal-Bibliothek Nr.3682 [8] (1981), mittelhochdeutscher Text nach der Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung und Nachwort von Wolfgang Spiewok&amp;lt;/ref&amp;gt; des eigentlichen Helden im gleichnamigen mittelhochdeutschen [[Roman|Versroman]] [[Wolfram von Eschenbach|Wolframs von Eschenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal des Vaters erzählt Wolfram als Vorgeschichte in den ersten zwei Büchern. Aller Wahrscheinlichkeit nach hat er die Erzählhandlung weitgehend selbst entworfen, anders als die zentrale Geschichte von Parzival und dem Gral, die auf eine französische Vorlage von [[Chrétien de Troyes]] zurückgeht. Aus diesem Grund sind gerade die Gahmuret-Bücher von besonderem Interesse für viele Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung um Gahmuret ==&lt;br /&gt;
Gahmuret ist der jüngere Sohn des Königs Gandin von &amp;#039;&amp;#039;Anschouwe&amp;#039;&amp;#039;. Nach dessen Tod soll der ältere der beiden Söhne den toten König allein beerben. Nach dem Wunsch des Volkes soll jedoch Gahmuret die Hälfte des Erbes erhalten, um der Gerechtigkeit genüge zu tun. Obwohl der ältere Bruder mit der Teilung des Erbes einverstanden ist, verlangt Gahmuret, der lieber die Welt erkunden will, nichts weiter als einen [[Tross]] für eine Reise. Nachdem ihm zugestanden wird, was er verlangt, begibt er sich auf Erkundungsfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Reise geht nach Osten bis in den [[Orient]], den Wolfram nicht – wie seinerzeit üblich – als ausgesprochen wundersam, sondern in recht nüchternem Ton beschreibt. Das gilt auch für seine Darstellungen der [[Heidentum|Heiden]].&lt;br /&gt;
Im Orient heiratet Gahmuret die schöne Mohrenkönigin [[Belakane]]. Aus der Ehe geht ein Kind mit halb weißer und halb schwarzer Haut hervor, das [[Feirefiz]] genannt wird. Gahmuret verlässt seine Frau jedoch bereits vor dessen Geburt, vorgeblich, weil Belakane nicht getauft ist, sicher aber auch, weil er das Abenteuer liebt und sich deshalb nicht binden will, so dass er seinen Sohn aus der Verbindung mit Belakane niemals zu sehen bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später fällt ihm in Spanien als Siegerpreis in einem [[Turnier]] die Hand der jung verwitweten [[Herzeloyde]], einer Schwester des [[Gral]]skönigs Anfortas, zu. Obwohl Gahmuret diese Ehe zunächst nicht eingehen will, zwingt Herzeloyde ihn, den Turnierpreis anzunehmen. Gahmuret willigt erst ein, nachdem Herzeloyde ihm zugestanden hat, dass er regelmäßig Turniere besuchen darf. Achtzehn Monate lang leben die beiden in großer Liebe, bevor Gahmurets Abenteuerlust sich wieder bemerkbar macht und er zum zweiten Mal eine schwangere Ehefrau verlässt und nicht mehr zurückkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor der Geburt ihres Sohnes Parzival erfährt Herzeloyde vom Tod ihres Mannes, der während einer neuerlichen Reise in den Orient in einer Schlacht umgekommen war&amp;lt;ref&amp;gt;Parzival II, 9, 496, 28–30&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies bewegt seine Frau Herzeloyde dazu, mit ihrem Sohn Parzival in der Wildnis zu leben, um diesen von einem Leben als [[Ritter]] und Abenteurer abzuhalten, damit sie nicht auch ihn noch verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parzival erlangt später durch die Verwandtschaft seiner Mutter mit dem Gralskönig Zugang zum Gralshof. Seinem Vater dagegen verdankt er die Verwandtschaft zum Artushof. Somit verbinden sich die beiden großen Verwandtschaftslinien des Romans in Parzival.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu erwähnen ist noch der [[Doppelter Kursus|doppelte Kursus]] der Gahmuret-Handlung: Das erste Buch, die Orientreise, und das zweite Buch, die Ehe mit Herzeloyde weisen signifikante Parallelen auf: Beide Frauen sind gerade erst verwitwete Königinnen und werben ungewöhnlich offensiv um Gahmuret. Schließlich werden beide von ihm schwanger zurückgelassen, da Gahmuret nicht von seinen ritterlichen Abenteuern lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11853713X|VIAF=54939862}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Figur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artusepik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SJuergen</name></author>
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