<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gagausen</id>
	<title>Gagausen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gagausen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gagausen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T01:37:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gagausen&amp;diff=15359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gagausen&amp;diff=15359&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-25T00:15:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gagauz-children.jpg|mini|Alte und junge Gagausen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gagausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|gagaˈuːzən}}] ([[Gagausische Sprache|gagausisch]] &amp;#039;&amp;#039;gagauz&amp;#039;&amp;#039;, [[Plural|pl.]] &amp;#039;&amp;#039;gagauzlar&amp;#039;&amp;#039;; {{roS|Găgăuzi}}; {{ukS-Cyrl|гагаузи|hahausy}} oder {{ukS-Cyrl|ґаґаузи|gagausy}}; {{ruS|гагаузы|gagausy}}) sind ein [[Turkvölker|Turkvolk]], welches überwiegend in der autonomen Region [[Gagausien]] in der heutigen [[Republik Moldau]] lebt. Weltweit gibt es, je nach Schätzung, zwischen 200.000 und 230.000 Angehörige dieses Volks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;haarmann&amp;quot;&amp;gt;[[Harald Haarmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Völker. Von Aborigines bis Zapoteken&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beck’sche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; 1593). C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-51100-7, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon leben rund 150.000 in der Republik Moldau (knapp 128.000 davon in Gagausien)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.demoscope.ru/weekly/2006/0249/analit08.php&amp;lt;/ref&amp;gt;, zirka 32.000 in der [[Ukraine]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://2001.ukrcensus.gov.ua/rus/results/nationality_population&amp;lt;/ref&amp;gt; und etwa 14.000 in [[Russland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gks.ru/free_doc/new_site/population/demo/per-itog/tab5.xls |wayback=20140929022331 |text=Archivierte Kopie  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hinzu kommen noch einige Tausend Gagausen in anderen Nachfolgestaaten der [[Sowjetunion]] sowie in der [[Türkei]], [[Rumänien]], [[Bulgarien]] und [[Griechenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gagausen sind mehrheitlich [[Orthodoxe Kirchen|christlich-orthodox]] und zählen zur &amp;#039;&amp;#039;südwestlichen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;oghusischen&amp;#039;&amp;#039; Gruppe der Turkvölker.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.orientalistik.uni-mainz.de/turkologie.html |wayback=20060615005831 |text=Turkologie  }} an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sprechen die [[gagausische Sprache]], eine [[Varietät (Linguistik)|Sprachvarietät]] des anatolischen [[Türkische Sprache|Türkischen]]. Das Gagausische wird sowohl im [[Kyrillisches Alphabet|kyrillischen]] als auch im [[Lateinisches Schriftsystem|lateinischen Alphabet]] geschrieben. In Gagausien setzt sich seit Mitte der 1990er Jahre ein an das Türkische angelehntes Lateinalphabet immer mehr durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;inalcik8&amp;quot;&amp;gt;[[Halil İnalcık]]: &amp;#039;&amp;#039;Devlet-i &amp;#039;Aliyye.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Klasik dönem (1302–1606). Siyasal, kurumsal ve ekonomik gelişim.&amp;#039;&amp;#039; 21. Auflage. Türkiye İş Bankası Kültür Yayınları, Istanbul 2009, ISBN 978-9944-88-645-1, S. 8, (Überarbeitung von &amp;#039;&amp;#039;The Ottoman Empire, The Classical Age, 1300–1600.&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;blezinger155&amp;quot;&amp;gt;Jan J. Blezinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Republik Moldau: Künftiges Mitglied der Europäischen Union? Zur Finalität der Zusammenarbeit zwischen Moldau und der Europäischen Union.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-3920-2, [http://books.google.de/books?id=xrbP0ay5Q0UC&amp;amp;pg=PA155&amp;amp;dq=gagausisch+dialekt&amp;amp;lr=&amp;amp;cd=27#v=onepage&amp;amp;q=gagausisch%20dialekt&amp;amp;f=false S. 155].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2012 wird Gagausisch von der [[UNESCO]] als [[Liste bedrohter Sprachen|gefährdete Sprache]] geführt, wobei diese Einschätzung von der Regierung Gagausiens jedoch zurückgewiesen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://pan.md/news/Mihail-ormuzal-upokoil-obshiestvennosti-gagauzskiy-yazik-ne-ischezaet/20880 |wayback=20140202183306 |text=Archivierte Kopie  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fast alle Gagausen der [[Republik Moldau]] sprechen darüber hinaus auch [[Russische Sprache|Russisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of the Gagauz people.svg|mini|[[Flagge Gagausiens#Geschichte|Flagge der Gagausen]]]]&lt;br /&gt;
Die ethnischen Wurzeln der Gagausen sind bis heute nicht restlos geklärt. So bestehen über die Entwicklung des gagausischen Volkes vier [[Hypothese]]n:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Abstammung der Gagausen von den [[Kumanen]]: Diese siedelten bis 1237 in der südrussischen Steppe und spielten dort und für Teile des Balkanraumes eine aktive Rolle.&lt;br /&gt;
# Die Identität der Gagausen mit einer als &amp;#039;&amp;#039;Karakalpaken&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten türkischen Völkerschaft in Osteuropa (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Volk der [[Karakalpaken]] in Zentralasien), welche unter russischer Herrschaft die Griechische Orthodoxie angenommen hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt; Gegen diese wie auch die vorstehende Hypothese wird vorgebracht, dass die [[gagausische Sprache]] sehr nahe mit dem [[Osmanische Sprache|osmanischen Türkisch]] bzw. mit der heutigen [[Türkische Sprache|türkischen Sprache]] verwandt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich15&amp;quot;&amp;gt;Grulich: &amp;#039;&amp;#039;Die Gagausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Glaube in der 2. Welt.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12, Nr. 12, 1984, S. 15–16, hier S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gegenwärtigen Turksprachen im ehemaligen Siedlungsraum der Karakalpaken und der Kumanen, dem Pontisch-kaspischen Steppenraum ([[Tatarische Sprache|Tatarisch]] und einige Turksprachen mit nur wenigen Sprechern im nördlichen Kaukasusvorland) gehören einem anderen Zweig der Turksprachen an. Die Sprache der Kumanen und Karakalpaken selbst ist nicht oder nur in Bruchstücken überliefert.&lt;br /&gt;
# Die Abstammung der Gagausen von [[Slawische Sprachen|slawischsprachigen]] [[Bulgaren]], die zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert sprachlich türkisiert worden seien, aber ihren orthodox-christlichen Glauben beibehalten hätten. Diese Hypothese wird aber nur von bulgarischen Forschern vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nccedi.government.bg/print.php?category=83&amp;amp;id=247 |wayback=20110905003954 |text=Nationale Minderheiten Bulgariens }} auf der Website des bulgarischen &amp;#039;&amp;#039;Nationalrates für Zusammenarbeit in ethnischen und demografischen Fragen&amp;#039;&amp;#039;(bulgarisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Eine weitere Hypothese bezüglich der gagausischen Volksentwicklung sieht diese in einem engen Zusammenhang mit [[Türken|türkischen]] [[Oghusen|Oğuz]]. Die Oğuz siedelten nach dem Zusammenbruch des [[Göktürken|Türk-Reiches]] längere Zeit am [[Syrdarja]]. Um 1050 trennten sich die [[Clan]]s und migrierten in verschiedene Richtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Milan Adamović: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Oghusen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Materialia Turcica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7/8, 1981/1982 (1983), S. 26–50, hier S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wanderte ein Teil von ihnen direkt in die [[Dobrudscha]] ein, ein anderer unter Sultan [[Kai Kaus II.|İzzeddin Keykavus]] über den „Umweg“ über [[Anatolien]] als „[[Seldschuken]]“ in diese Region.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobrogea-cadrilater.png|mini|150px|Dobrudscha heute (gelb und orange)]]&lt;br /&gt;
Die Region Karwuna-Land (heute: [[Dobrudscha]]) war in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts von türkischen [[Oghusen|Oğuz]]-Stämmen besiedelt, die nach dem Zerfall des Türk-Reiches eingewandert waren. Unter der späteren Herrschaft von Keykavus über das Karwuna-Land sollten auch viele anatolische muslimische Oğuz, also Türkmenen, einwandern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot;&amp;gt;Wlodzimierz Zajaczkowski: &amp;#039;&amp;#039;Gagauz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Encyclopaedia of Islam. New Edition|Encyclopaedia of Islam]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oğuz-Stämme im Karwuna-Land gefährdeten mit ihren Raubzügen und Überfällen die Sicherheit des [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reichs]]. Um diesem Problem ein Ende zu bereiten, suchte Byzanz die Oğuz-Stämme als loyale Kräfte für sich zu gewinnen. In der Folge rekrutierte Byzanz seine Truppen aus der oghusischen Bevölkerung des Karwuna-Lands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatsgründung unter Keykavus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anatolia1300.png|mini|links|Zwei Machtgebiete in Anatolien bei der Flucht von Sultan [[Kai Kaus II.|Keykavus]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1261 erschien der [[Seldschuken|seldschukische]] Sultan İzzeddin Keykavus mit zahlreichen oghusischen/türkmenischen &amp;#039;&amp;#039;Oba&amp;#039;&amp;#039; ([[Oghusische Sprachen|oghusisch]] für Gemeinschaft/Sippe) am Hof des byzantinischen Kaisers [[Michael VIII.]] Palaiologos. Der Sultan war auf der Flucht vor den mongolischen [[Ilchane]]n, die Anatolien bedrohten. Anatolien war seit der [[Schlacht vom Köse Dağ]], bei der die Türken den Mongolen unterlegen waren, in zwei Machtgebiete eingeteilt: In Ostanatolien bestand weiterhin das [[Sultanat der Rum-Seldschuken]] als Vasallen der Ilchane, in Westanatolien entstanden nach und nach autonome Fürstentümer ([[Beylik]]s), die formal dem Sultanat unterstanden. Sultan Keykavus floh mit seinen Gefolgsleuten zuerst zu den Türkmenen im Westen und von hier weiter in die [[Konstantinopel|byzantinische Hauptstadt]]. Unterwegs schlossen sich dem Sultan zahlreiche türkmenische Sippen an, davon bis zu 40 auf byzantinischem Territorium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;inalcik7&amp;quot;&amp;gt;Halil İnalcık: &amp;#039;&amp;#039;Devlet-i &amp;#039;Aliyye.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Klasik dönem (1302–1606). Siyasal, kurumsal ve ekonomik gelişim.&amp;#039;&amp;#039; 21. Auflage. Türkiye İş Bankası Kültür Yayınları, Istanbul 2009, ISBN 978-9944-88-645-1, S. 7, (Überarbeitung von &amp;#039;&amp;#039;The Ottoman Empire, The Classical Age, 1300–1600.&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der byzantinische Kaiser Michael Palaiologos [[Lehnswesen|belehnte]] Keykavus mit der Region der heutigen Dobrudscha. Keykavus errichtete in der Dobrudscha einen oghusischen Staat (ein Beylik) mit Karwuna (später von Beylik bzw. Balık in [[Baltschik]] umbenannt) als Hauptstadt. Das Ethnonym &amp;#039;&amp;#039;Gagavuz&amp;#039;&amp;#039; geht wahrscheinlich auf die Verbundenheit der turkmenischen Gruppe an Keykavus zurück, so dass sich &amp;#039;&amp;#039;Keykavus&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Gagavuz&amp;#039;&amp;#039; als Ethnonym etablierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;inalcik7&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings hatte Keykavus die Dobrudscha schon 1265 wieder in Richtung Krim verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des islamischen Bekenntnisses der seldschukischen Türken wurde die [[Östliches Christentum#Byzantinisches Christentum|Griechische Orthodoxie]] als dominante Religion anerkannt. Die Gagausen unterstanden durch einen [[Exarchat (Byzantinisches Reich)|Exarchen]] in Karwuna dem Patriarchat in [[Konstantinopel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zuwanderung seldschukischer Türken gestärkt, stellte der neugegründete Staat eine eigene [[Armee]] und Flotte auf. Infolge von Auseinandersetzungen zwischen den Stämmen wurde der Bulgare Balık zum Anführer aller Oğuz-Stämme und zum Oberhaupt des [[Despotat Dobrudscha|Despotats Dobrudscha]]. Im Jahr 1346 entsandte Balık zur Unterstützung der Regentin [[Anna von Savoyen]] 1000 Reiter nach Konstantinopel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Balık bestieg 1357 sein Bruder&amp;lt;ref&amp;gt;Sylvie Gangloff: &amp;#039;&amp;#039;Les Gagaouzes : État des Recherches et Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Turcica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 30, 1998, S. 13–61, hier S. 21, {{doi|10.2143/TURC.30.0.2004207}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Dobrotič]] den Thron. Während seiner Herrschaft stabilisierte sich das Reich und die Flotte wurde vergrößert. Dobrotič änderte den Staatsnamen von Karwuna-Land in „Land des Dobrotič“, woraus sich später der heutige Name für die Region [[Dobrudscha]] entwickelte. Der Nachfolger von Dobrotič wurde 1386 sein Sohn [[Yanko]] (Ivanko nach anderen Quellen). Yanko war der letzte unabhängige oghusische Herrscher über die Dobrudscha.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osmanische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ImperioOtomano1683.png|mini|150px|Osmanisches Reich ab 1683]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1398 war Yanko gezwungen, die Oberherrschaft der [[Osman (Dynastie)|Osmanen]] anzuerkennen. Nach dem Verlust der Unabhängigkeit traten Teile der Bevölkerung zum [[Islam]] über. Nach der [[Belagerung von Konstantinopel (1453)|Eroberung Konstantinopels]] erkannte der osmanische Sultan [[Mehmed II.|Mehmed, der Eroberer]] das [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|Griechische Patriarchat von Konstantinopel]] als Oberhaupt aller Christen im [[Osmanisches Reich|Imperium]] an. Für die nächste Zeit gibt es in historischen Quellen nicht viele Referenzen auf die Gagausen. Eine der Referenzen stammt aus dem Jahr 1652; dort bestimmt der Patriarch, die Autorität über alle Dörfer und Städte sei nicht mehr an den Exarchen von &amp;#039;&amp;#039;Karvyna&amp;#039;&amp;#039;, sondern an den lokalen [[Bischof]] zu vergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1750 und 1846 setzten Migrationswellen der Gagausen (und der Bulgaren) über das osmanische Bulgarien nach [[Russland]] ein. Auslöser dieser Migrationen waren anscheinend die Plünderungen der Banden ({{arF|داغلى&amp;amp;lrm;|w=Daġlı}} und {{arF|قرجالى&amp;amp;lrm;|w=Ḳırcalı}}) [[Osman Pazvantoğlu]]s, des Paschas von {{arF|ودين&amp;amp;lrm;|w=[[Widin|Vidin]]}} und von {{arF|قارا فيضى&amp;amp;lrm;|w=Ḳara Feyżī}}. Die ersten Migrationsbewegungen bis 1769 führten mehrheitlich in die Provinz [[Neurussland]]. Weitere Wanderungen zwischen 1787 und 1791 und insbesondere diejenigen zwischen 1801 und 1812 führten nach [[Bessarabien]]. Diese Einwanderungen wurden von der russischen Regierung nicht behindert, die Regierung blieb eher teilnahmslos. Erst später kümmerte sich die Regierung um Ordnung und Verwaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Russische Revolution 1905|Russischen Revolution 1905–1907]] kam es im Siedlungsgebiet der Gagausen zu einem Bauernaufstand, der in der Ausrufung einer &amp;#039;&amp;#039;Republik Komrat&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1906 gipfelte. Nach fünf Tagen wurden diese Unabhängigkeits- oder Autonomiebestrebungen von den zaristischen Behörden unterdrückt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Дмитрий В&amp;lt;!-- икторович --&amp;gt;. Заяц, В. А. Кеткович |Titel=Гагауэия |Sammelwerk=География |Nummer=14 |Datum=2005 |Seiten=3–11|Sprache=ru |Online=[https://geo.1september.ru/article.php?ID=200501402 online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sowjetische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
1940 wurde Bessarabien an die [[Sowjetunion]] angeschlossen. 1949 wurden die gagausischen Dörfer der [[Moldauische SSR|Moldauischen]] und der [[Ukrainische SSR|Ukrainischen Sowjetrepubliken]] mit den gagausischen Dörfern in [[Rumänien]] und [[Bulgarien]] [[Kollektivierung|kollektiviert]]. Aufgrund der lange andauernden Nachbarschaft mit den Bulgaren haben die Gagausen viel vom Lebensstil und den Traditionen der Bulgaren übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurden sehr viele Gagausen aus der Region deportiert und verloren ihr Leben. Nach Gründung der [[Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik|Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik]] lebten 80 % der Gagausen in diesem Gebiet, 20 % lebten in [[Bulgarien]] und in der [[Ukraine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gagausien im unabhängigen Moldau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gagauzia republic.png|mini|De-facto unabhängiges Gagausien 1990–1994]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gagauzia.png|mini|Gagausische Autonomie innerhalb Moldaus (gelb) seit 1994]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Sowjetunion kurz vor dem Zusammenbruch stand, nahmen in Moldau nationalistische und minderheitenfeindliche Tendenzen stark zu. 1990 spaltete sich Gagausien unter der Führung von [[Stepan Topal]] von Moldau ab und versuchte zunächst als eigenständige Teilrepublik innerhalb der Sowjetunion anerkannt zu werden. Nach dem endgültigen Zusammenbruch der Sowjetunion war Gagausien für einige Jahre als de facto unabhängiger Staat vollständig von Moldau losgelöst, die Stadt [[Comrat]] wurde zur gagausischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1994 kam es zu Verhandlungen über eine Rückkehr Gagausiens zu Moldau. Am 23. April 1994 beschloss das moldauische Parlament eine Verfassungsänderung, welche umfangreiche Autonomierechte für Gagausien vorsah, darunter eine eigene Regierung sowie Gagausisch und Russisch als regionale Amtssprachen. Ende des Jahres 1994 stimmte Gagausien daraufhin der friedlichen Wiedervereinigung mit Moldau zu. Seitdem gilt der moldauisch-gagausische Konflikt als beigelegt, auch wenn es ab 2014 wieder vermehrt zu Spannungen zwischen der Regionalregierung in Comrat und der Zentralregierung Moldaus kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gagausischen Dorf [[Beșalma]] („Fünf-Äpfel“) befindet sich das Nationale Museum für Gagausische Geschichte und Ethnographie, welches von [[Dimitri Karaçoban]] gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Nimtz-Köster: [http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,592712,00.html &amp;#039;&amp;#039;Gagausien in Moldawien. Die Nachfahren der Wölfe&amp;#039;&amp;#039;] Spiegel online, 28. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Es bestehen gute Verbindungen zwischen Gagausien und der Türkei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Gagausen bekennen sich mehrheitlich zum [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen]] [[Christentum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungsgebiet ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|grund=Die Zahlen in diesem Abschnitt, soweit überhaupt belegt, stammen aus den 2000er Jahren und bedürfen der Aktualisierung. Soweit keine amtlichen oder seriös statistisch erfasste Zahlen ersichtlich sind, sollte eher auf die Ungewissheit hingewiesen und auf Zahlen verzichtet werden. Weiter geht es hier um die Ethnie und nicht um die Sprache der Gagausen, wobei zu beachten wäre, dass die Gagausen eine christliche Ethnie sind und mit moslemischen Sprechern von türkischen Dialekten, die mitunter auch als gagausisch bezeichnet werden, nicht direkt zu tun haben.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Odeska2001gagauz.PNG|mini|Siedlungsgebiete der Gagausen in der ukrainischen [[Oblast Odessa]]]]&lt;br /&gt;
Es wird geschätzt, dass es weltweit etwa 230.000 Gagausen gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;haarmann&amp;quot; /&amp;gt; 1991 lebten ca. 215.000 Gagausen auf dem Gebiet der ehemaligen [[Sowjetunion]]; bei der Volkszählung 1990 waren dies noch 198.000 und 1979 173.000.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Grotzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Konflikt im Vielvölkerstaat. Die Nationen der Sowjetunion im Aufbruch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Serie Piper.&amp;#039;&amp;#039; 1409). Piper, München u. a. 1991, ISBN 3-492-11409-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Land&lt;br /&gt;
! Anzahl der Gagausen&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{MDA}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 147.500&amp;lt;ref&amp;gt;2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Autonomer Status in Gagausien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{UKR}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 31.900&amp;lt;ref name=&amp;quot;ukr&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Volkszählung in der Ukraine 2001 |url=http://www.ukrcensus.gov.ua/eng/results/general/nationality/ |wayback=20041031064500  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Insbesondere in der [[Oblast Odessa]], speziell im Gebiet um [[Ismajil]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;white-space:nowrap;&amp;quot; | {{GRC}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;gre&amp;quot;&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=uwi-rv3VV6cC&amp;amp;pg=PA40&amp;amp;dq=200+000+macedonians+in+greece&amp;amp;lr=&amp;amp;hl=tr#PPA41,M1 Ethnic groups worldwide, David Levinson]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in Südostmazedonien, vorwiegend orthodoxe Christen und wenige Muslime; die meisten leben heute in der Region des Grenzflusses zur Türkei Evros ([[Mariza]]/Meriç), in [[Athen]] und [[Thessaloniki]], in den 1960er Jahren sind einige nach Deutschland und in die Niederlande ausgewandert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{TUR}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;tur&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://enc.mail.ru/article/1900020242 |wayback=20071029061551  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| in der Region [[Edirne]], vorwiegend Muslime&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{RUS}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 14.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;rus&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gks.ru/free_doc/new_site/population/demo/per-itog/tab5.xls |wayback=20140929022331 |text=Archivierte Kopie  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Besonders erwähnenswert in [[Kabardino-Balkarien]] und [[Moskau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ROU}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3.000&lt;br /&gt;
| Gagausisch-Sprecher in der Dobrudscha (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Vama Veche]], aber auch im äußersten Norden der Region)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{KAZ}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 700&lt;br /&gt;
| Isolierte gagausische Streusiedlungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{BGR}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 540&amp;lt;ref name=&amp;quot;bgr&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Volkszählung in Bulgarien 2001 |url=http://www.nccedi.government.bg/page.php?category=83&amp;amp;id=247 |wayback=20110706142940  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Im Nordosten Bulgariens (bei [[Warna]] und in der [[Dobrudscha]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gagausische Sprache}}&lt;br /&gt;
Neben Gagausisch sprechen die meisten Volksangehörigen auch [[Russische Sprache|Russisch]] sowie [[Rumänische Sprache|Rumänisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich16&amp;quot;&amp;gt;Grulich: &amp;#039;&amp;#039;Die Gagausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Glaube in der 2. Welt.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12, Nr. 12, 1984, S. 15–16, hier S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gagausisch ist sehr nah mit dem [[Osmanische Sprache|Osmanischen Türkisch]] verwandt, so dass [[Turkologie|Turkologen]] Gagausisch als türkischen Dialekt identifiziert haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich15&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;inalcik8&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;blezinger155&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit besaßen die Gagausen keine eigene Literatur. Zu diesen Zeiten, als die Gagausen über keine eigene Schriftsprache verfügten, griff die [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|griechisch-orthodoxe Kirche]] auf die Bücher der ebenfalls türkischsprachigen [[Karamanlı]] zurück. Das sind mittels [[Griechisches Alphabet|griechischem Alphabet]] in türkischer Sprache verfasste kirchliche Bücher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt; Die schriftliche gagausische Literatur begann im 20. Jahrhundert. Moškov schrieb 1904 eine Schrift über gagausische Sprichwörter und Lieder für [[Wilhelm Radloff]]s &amp;#039;&amp;#039;Sammlung der Volksliteratur der türkischen Stämme&amp;#039;&amp;#039;. Der gagausische Priester Ciachir veröffentlichte danach ein Wörterbuch und Übersetzungen religiöser Texte wie der [[Bibel]], orthodoxer Liturgie und von Heiligenlegenden. Als Autoren von Fibeln, Lese- und Grammatikbüchern taten sich Ä. Tukan, Ivan Čakir, Nikolaj Tanasoglu hervor. Weitere bedeutende gagausische Lyriker sind Dionis Tanasoglu, Ilja Kalpakči, Nikolaj Arabadži, Fedor Angeli, Nikolaj Tufar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich16&amp;quot; /&amp;gt; 1959 erschien die [[Anthologie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Budschak|Budžaktan]] seslär&amp;#039;&amp;#039; („Stimmen aus dem Budžak“).&amp;lt;ref&amp;gt;Bibliographie zum Artikel &amp;#039;&amp;#039;Gagauz&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Encyclopaedia of Islam.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Erzählungen, Gedichte und Essays konnten als gagausische Beilagen moldauischer Zeitungen veröffentlicht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gagausische Schriftsprache wurde erst 1957 [[Kodifizierung|kodifiziert]]. Das Präsidium des [[Sowjet #Oberste Sowjets der Unionsrepubliken|Obersten Sowjets]] der Moldauischen SSR legte 1957 Regeln der gagausischen Grammatik fest. Als Schriftsprache wurde das russische Alphabet mit einigen zusätzlichen speziell für das Gagausische entwickelten Buchstaben eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich16&amp;quot; /&amp;gt; Im darauf folgenden Jahr 1958 wurde der Schulunterricht in gagausischer Sprache eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 erschien eine Grammatik des Gagausischen in russischer Sprache, erarbeitet von [[Ljudmila Alexandrowna Pokrowskaja|Ljudmila Pokrowskaja]], und 1973 veröffentlichte die [[Moldauische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] in der Moldauischen SSR das erste gagausisch-russisch-moldauische Wörterbuch mit 11.500 Wörtern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Gagausen ==&lt;br /&gt;
Zur gagausischen Nationalität bekannten bzw. bekennen sich unter anderem die Schriftsteller [[Nicolai Baboglu]] und [[Todur Zanet]], der Geistliche [[Mihail Çakir]] sowie die Politiker [[Mihail Formuzal]] und [[Stepan Topal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nikolai K. Dmitrijev: &amp;#039;&amp;#039;Gagausische Lautlehre.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv Orientální]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, 1932, S. 208–224, S. 349–362 und Bd. 5, 1933, S. 96–113.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * Alexanrou Dimitrios: &amp;#039;&amp;#039;Ekdosis Erodios.&amp;#039;&amp;#039; Thessaloniki 2005. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Гаврил А&amp;lt;!-- ркадьевич --&amp;gt;. Гайдаржи, Е. К. Колца, Людмила А&amp;lt;!-- лександровна --&amp;gt;. Покровская, Борис П. Тукан: &amp;#039;&amp;#039;Гагаузско-русско-молдавский словарь 11 500 слов.&amp;#039;&amp;#039; Советская Энциклопедия, Москва 1973, (In türkischer Sprache: Gavril A. Gaydarci, E. K. Koltsa, Ludmila A. Pokrovskaya, Boris P. Tukan: &amp;#039;&amp;#039;Gagauz Türkçesinin sözlüğü&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Türk dünyası edebiyatı dizisi.&amp;#039;&amp;#039; 16 = &amp;#039;&amp;#039;Kültür ve Turizm Bakanlığı yayınları.&amp;#039;&amp;#039; 1294). Kültür Bakanlığı, Ankara 1991, ISBN 975-17-0840-0 (&amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch des gagausischen Türkisch&amp;#039;&amp;#039;.)).&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Grulich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gagausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[G2W|Glaube in der 2. Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12, Nr. 12, 1984, S. 15–16.; [https://www.kirche-in-not.de/wp-content/uploads/2020/06/2009-rudolf-grulich-ueber-das-volk-der-gagausen.pdf Türken, aber Christen - Das unbekannte Volk der Gagausen ]&lt;br /&gt;
* Rudolf Grulich: &amp;#039;&amp;#039;Die nationalen Minderheiten in der Dobrudscha.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Europa Ethnica]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, Nr. 2, 1989, S. 81–86.&lt;br /&gt;
* Harun Güngör, Mustafa Argunsah: &amp;#039;&amp;#039;Gagauz Türkleri. Tarih, dil, folklor ve halk edebiyatı&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Türk dünyası edebiyatı dizisi.&amp;#039;&amp;#039; 17 = &amp;#039;&amp;#039;Kültür ve Turizm Bakanlığı yayınları.&amp;#039;&amp;#039; 1300). Kültür Bakanlığı, Ankara 1991, ISBN 975-17-0846-X (&amp;#039;&amp;#039;Gagausische Türken.&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Kahl, Thede: [https://www.academia.edu/22505196/Kahl_Thede_2015_Die_Gagausen_und_ihre_Autonomie_Eine_kritische_Betrachtung_aus_der_Perspektive_der_Mehrsprachigkeit_Moldauisch_Rum%C3%A4nisch_Russisch_Gagausisch_T%C3%BCrkisch_In_Longoni_Fabio_ed_Wiener_Romanistische_Landeswissenschaft_en_Bachelor_Master_Studies_1_Wien_Praesens_147_165 Die Gagausen und ihre Autonomie. Eine kritische Betrachtung aus der Perspektive der Mehrsprachigkeit (Moldauisch/Rumänisch, Russisch, Gagausisch/Türkisch)]. In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Romanistische Landeswissenschaft(en)&amp;#039;&amp;#039;, ed. F. Longoni. Wien: Praesens 2015, S. 147–165.&lt;br /&gt;
* Atanas Manov: &amp;#039;&amp;#039;Gagauzlar. (Hıristiyan Türkler)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Türk Tarih Kurumu yayınları.&amp;#039;&amp;#039; 10, 20). Türk Tarih Kurumu, Ankara 2001, ISBN 975-16-1450-3 (&amp;#039;&amp;#039;Christliche Türken.&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Astrid Menz: &amp;#039;&amp;#039;Gagausische Syntax. Eine Studie zum kontaktinduzierten Sprachwandel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Turkologica.&amp;#039;&amp;#039; 41). Harrassowitz, Wiesbaden 1999, ISBN 3-447-04171-4 (Zugleich: Mainz, Universität, Dissertation, 1997).&lt;br /&gt;
* Валентин Мошков: &amp;#039;&amp;#039;Нарѣчія бессарабскихъ Гагаузовъ.&amp;#039;&amp;#039; = Valentin Moschkoff: &amp;#039;&amp;#039;Mundarten der bessarabischen Gagausen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Образцы народной литературы тюркских племен.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Proben der Volkslitteratur der türkischen Stämme.&amp;#039;&amp;#039; 10). Императорская Санкт-Петербургская Академия Наук, Санкт-Петербург 1904, (Nur in russischer Sprache und kyrillischer Schrift).&lt;br /&gt;
* Nevzat Özkan: &amp;#039;&amp;#039;Gagavuz Türkçesi Grameri. Giriş, ses bilgisi, şekil bilgisi, cümle, sözlük, metin örnekleri&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Türk Dil kurumu yayınları. Gramer bilim ve uygulama kolu yayınları.&amp;#039;&amp;#039; 18 = &amp;#039;&amp;#039;Türk Dil Kurumu yayınları.&amp;#039;&amp;#039; 657). Türk Dil Kurumu, Ankara 1996, ISBN 975-16-0795-7 (&amp;#039;&amp;#039;Grammatik des gagausischen Türkisch.&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Людмила Александровна Покровская: &amp;#039;&amp;#039;Грамматика гагаузского языка Фонетика и морфология.&amp;#039;&amp;#039; Наука, Москва 1964.&lt;br /&gt;
* [[Paul Wittek]]: &amp;#039;&amp;#039;Yazijioghlu &amp;#039;Alī on the Christian Turks of the Dobruja.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the School of Oriental and African Studies.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14, Nr. 3, 1952, S. 639–668, {{doi|10.1017/S0041977X00088595}}.&lt;br /&gt;
* Paul Wittek: &amp;#039;&amp;#039;Les Gagaouzes – Les gens de Kaykaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rocznik Orientalistyczny.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17, 1951/1952 (1953), S. 12–29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4365748-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gagausien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Republik Moldau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turksprachige Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bessarabien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>