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	<title>Gadderbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gadderbaum&amp;diff=279877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gadderbaum&amp;diff=279877&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-27T09:44:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsgliederung&lt;br /&gt;
| NAME = Gadderbaum&lt;br /&gt;
| NAME-HAUPTEBENE = [[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
| TYP = Stadtbezirk&lt;br /&gt;
| BILD-WAPPEN = Wappen-Gadderbaum.svg&lt;br /&gt;
| BILD-WAPPEN-HAUPTEBENE = DEU Bielefeld COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD-KARTE = Bezirk Gadderbaum in Bielefeld.svg&lt;br /&gt;
| BILD-KARTE-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bielefeld Stadtbezirke&lt;br /&gt;
| LAT_DEG = 52&lt;br /&gt;
| LAT_MIN = 00&lt;br /&gt;
| LAT_SEC = 00&lt;br /&gt;
| LON_DEG = 08&lt;br /&gt;
| LON_MIN = 31&lt;br /&gt;
| LON_SEC = 00&lt;br /&gt;
| REGION = DE-NW&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 8.67&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 10091&lt;br /&gt;
| EINWOHNER-STAND = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| HÖHE = 210&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
| PLZ1 = 33617&lt;br /&gt;
| PLZ2 = 33647&lt;br /&gt;
| VORWAHL1 = 0521&lt;br /&gt;
| EINGEMEINDUNG = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| ADRESSE = Bürgeramt, Nazarethweg 7&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [http://www.bielefeld.de/de/bz/gad www.bielefeld.de/de/bz/gad]&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER = Kerstin Metten-Raterink ([[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]])&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER-TITEL = Bezirksbürgermeisterin&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER2 = Carsten Strauch (DIE LINKE)&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER2-TITEL = Stellv. Bezirksbürgermeister&lt;br /&gt;
| SITZVERTEILUNG = {{!}} CDU {{!}}{{!}} SPD {{!}}{{!}} Grüne {{!}}{{!}} BfB {{!}}{{!}} FDP {{!}}{{!}} Die Linke&lt;br /&gt;
{{!}}-&lt;br /&gt;
{{!}} 3  {{!}}{{!}} 2  {{!}}{{!}} 8     {{!}}{{!}} 0     {{!}}{{!}} 1    {{!}}{{!}}   1&lt;br /&gt;
| SITZVERTEILUNG-NAME = Bezirksvertretung&lt;br /&gt;
| BUNDESSTRASSE1 = 61&lt;br /&gt;
| STRASSENBAHN = {{Bahnlinie|RB||1|white|#114DC6|black}}&lt;br /&gt;
| STRASSENBAHN-TYP = Stadtbahn&lt;br /&gt;
| BUS = Linien 28, 29, 36, 121,&amp;lt;br /&amp;gt;122 (Rundverkehr Bethel)&lt;br /&gt;
| QUELLE = Website, Wikipedia&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gadderbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der kleinste [[Stadtbezirk]] der kreisfreien Stadt [[Bielefeld]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Der Stadtbezirk ist vor allem bekannt durch die Einrichtungen der [[Von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel|von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel]]. Gadderbaum war bis 1972 eine eigenständige Gemeinde im [[Kreis Bielefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage und Ausdehnung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielefeld Gadderbaum.jpg|mini|hochkant=1.5|Blick vom Blömkeberg auf den südöstlichen Teil von Gadderbaum]]&lt;br /&gt;
Gadderbaum liegt beiderseits des [[Bielefelder Pass]]es in einem Längstal des [[Teutoburger Wald]]es zwischen dem Bielefelder Stadtzentrum und [[Brackwede]]. Die WNW-OSO-Ausdehnung des Stadtbezirks beträgt etwa fünf, die NNO-SSW-Ausdehnung etwa zwei Kilometer bei einer Fläche von 8,66 Quadratkilometern. Der höchste Punkt mit {{Höhe|286|DE-NN}} liegt auf dem Jostberg im Bereich des Hauptkamms des Teutoburger Waldes, wo die Stadtbezirke Brackwede (Ortsteil Quelle), Dornberg (Ortsteil Hoberge-Uerentrup) und Gadderbaum aneinandergrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarortsteile ===&lt;br /&gt;
Im Nordwesten grenzt Gadderbaum an den Ortsteil [[Hoberge-Uerentrup]] des Stadtbezirks [[Dornberg (Bielefeld)|Dornberg]], an einem Punkt im Norden an den Bezirk [[Schildesche]]. Die Nordostflanke Gadderbaums begrenzt der Stadtbezirk [[Bielefeld-Mitte|Mitte]]. Im Osten und Südosten grenzt der Ortsteil [[Sieker (Bielefeld)|Sieker]] des Bezirks [[Stieghorst]] sowie der Ortsteil [[Buschkamp]] des Bezirks [[Senne (Bielefeld)|Senne]] an. Die Südwestflanke begrenzt der Stadtbezirk [[Brackwede]] mit seinen Ortsteilen Brackwede und [[Quelle (Bielefeld)|Quelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung des Stadtbezirkes ===&lt;br /&gt;
Der Nordosten des Stadtbezirks wird von den 1867 gegründeten v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel dominiert. Südlich schließen an Bethel größere zusammenhängende Wohngebiete rund um die Deckertstraße und den Eggeweg an. Entlang der [[Bahnstrecke Hamm-Minden|Bahnstrecke Hamm–Bielefeld–Minden]] und der [[Bundesstraße 61]] zieht sich quer durch den Stadtbezirk ein Gebietsstreifen, der durch Industrie, Gewerbe und Verkehrsanlagen geprägt ist. Westlich der Eisenbahn liegen im Johannistal, am Langenhagen und am Haller Weg wieder reine Wohngebiete. Darüber hinaus liegen sowohl am südöstlichen als auch am nordwestlichen Rand des Stadtbezirks beträchtliche Waldgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Sandhagen ===&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter gehörte das Gebiet des heutigen Stadtbezirks zur Bauerschaft &amp;#039;&amp;#039;Sandhagen&amp;#039;&amp;#039; in der [[Amt Brackwede#Die Vogtei Brackwede|Vogtei Brackwede]] im [[Amt Sparrenberg]] der [[Grafschaft Ravensberg]]. Sandhagen, zuerst 1325 erwähnt, hatte keinen Dorfkern, sondern war eine typische [[Streusiedlung]]. Das [[Ravensberger Urbar]] von 1556 verzeichnet elf Höfe, von denen einige heute noch existieren oder sich in Straßennamen wiederfinden, wie der Quellenhof, Brands Hof, Ellerbrocks Hof oder der Lindenhof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Schmidt |Titel=Gadderbaum - Siedlungskunde einer Gemeinde |Auflage=2. |Verlag=Gieseking |Ort=Bielefeld |Datum=1969}} {{Webarchiv |url=https://www.wir-in-gadderbaum.de/geschichtliches/geschichte-gadderbaums/ |text=wir-in-gadderbaum.de: Gadderbaum - Siedlungskunde einer Gemeinde. Vorwort und 1. Kapitel |wayback=20160329204650}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die übrigen Teile der Grafschaft Ravensberg auch fiel Sandhagen 1346 an die [[Grafschaft Berg]] (ab 1423 [[Jülich-Berg]]). Mit dieser kam es im 17. Jahrhundert an [[Preußen]]. Als 1807 Preußen alle [[Elbe|linkselbischen]] Gebiete abtreten musste, kam Sandhagen zum [[Königreich Westphalen]]. Dort gehörte es zum [[Kanton Brackwede]] des [[Distrikt Bielefeld|Distrikts Bielefeld]]. Sandhagen fiel nach der napoleonischen Niederlage 1813 zurück an Preußen und gehörte seit 1816 zum neu gebildeten [[Kreis Bielefeld]] im [[Regierungsbezirk Minden]] der [[Provinz Westfalen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Bi DrOetker Werksgelaende pano.jpg|mini|hochkant=1.5|Blick von der Sparrenburg auf den mittleren und nordwestlichen Teil von Gadderbaum, vorne rechts die Oetkerwerke]]&lt;br /&gt;
In Höhe des heutigen Bethelecks befand sich die Zollstation zwischen der Stadt Bielefeld und Sandhagen. Zu dieser Zollstation gehörte ein [[Schranke|Schlagbaum]] mit Gitter, ein „Gatterbaum“, der der Bebauung, die hier seit dem 18. Jahrhundert entstand, den Namen gab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Von Bielefeld aus wurden im 18. und am Anfang des 19. Jahrhunderts entlang der Lutter zahlreiche [[Bleichen]] angelegt. Den Bleichen folgte im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Ansiedlung zahlreicher Industriebetriebe und eine städtische Bebauung entlang der Straße nach Brackwede. 1812 wird eine „Vorstadt Gadderbaum“ mit 434 Einwohnern erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;books.google.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://books.google.de/books?id=RooAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |titel=Westfalen unter Hieronymus Napoleon |seiten=46 |datum=1812 |format=Digitalisat |abruf=2010-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der &amp;#039;&amp;#039;Westfälischen Landgemeindeordnung&amp;#039;&amp;#039; wurde im Dezember 1843 im Gebiet der alten Vogtei Brackwede das [[Amt Brackwede]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/que/normal/que981.pdf |titel=Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen |werk=Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten |datum=1841-10-31 |format=Digitalisat; PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2010-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Amt Brackwede wurde eine Gemeinde konstituiert, die  „Sandhagen, Gadderbaum und Bleichbezirk“ hieß und in der Folgezeit auch Gadderbaum-Sandhagen genannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://books.google.de/books?id=vxo_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA45#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |titel=Verordnung Nr. 101 |werk=Amtsblatt der Regierung Minden 1844 |seiten=45 |datum=1844-02-01 |format=Digitalisat |abruf=2010-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landkreis Bielefeld |Titel=150 Jahre Landkreis Bielefeld |Datum=1966 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 wurden die späteren [[v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel|v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel]] gegründet, die Friedrich von Bodelschwingh ab 1872 entscheidend prägte. Bethel wurde unter seiner und der Leitung seines Sohnes zu einem weithin bekannten Zentrum der Hilfe für Behinderte, Kranke, Alte, Jugendliche und Wohnungslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amt und Gemeinde Gadderbaum ===&lt;br /&gt;
Aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums wurde die Gemeinde Gadderbaum-Sandhagen 1883 aus dem Amt Brackwede herausgelöst. Die Gemeinde hieß nun nur noch &amp;#039;&amp;#039;Gadderbaum&amp;#039;&amp;#039; und bildete gleichzeitig das neue &amp;#039;&amp;#039;Amt Gadderbaum&amp;#039;&amp;#039; im Landkreis Bielefeld. Die Ortsbezeichnung Sandhagen geriet in den folgenden Jahrzehnten vollkommen in Vergessenheit.&lt;br /&gt;
Der an Bielefeld grenzende Teil von Gadderbaum, der mittlerweile den Charakter einer Bielefelder Vorstadt hatte, wurde am 1.&amp;amp;nbsp;April 1900 einschließlich des Sparrenbergs mit der Sparrenburg an Bielefeld abgetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-402-05875-8|Seite=235}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. Dezember 1909 kam es zu einem Gebietstausch von jeweils fünf Parzellen zwischen Gadderbaum und der Stadt Bielefeld. Am 14. Dezember 1910 gab die Landgemeinde Sieker aus dem [[Amt Heepen]] drei Parzellen an Gadderbaum ab. Am 28. April 1921 und am 1. Januar 1930 wurde die Stadt Bielefeld um weitere Gebietsteile Gadderbaums vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde das Amt Gadderbaum aufgehoben; Gadderbaum blieb jedoch eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Bielefeld mit eigener [[Amtsbezirk (Preußen)|Ortspolizeibehörde]]. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] brachte schweres Leid und Zerstörungen für Gadderbaum. Auch auf Bethel fielen Bomben. Die NS-Machthaber missbrauchten die getöteten und verletzten Opfer für ihre Propaganda, obwohl sie zeitgleich selbst in einem sogenannten „Euthanasie“-Programm, der [[Aktion T4]], viele Behinderte im ganzen Deutschen Reich ermordeten. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in Gadderbaum neue Wohngebiete beiderseits der heutigen Deckertstraße und des Eggewegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Stadtbezirk Gadderbaum ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Gadderbaum durch die [[Bielefeld-Gesetz|Kommunale Neugliederung]] in die kreisfreie Stadt Bielefeld eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=320}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stadtbezirk Gadderbaum wurde gebildet aus:&lt;br /&gt;
* der Gemeinde Gadderbaum in den Grenzen von 1972&lt;br /&gt;
* dem städtisch geprägten Gebiet rund um das Betheleck und die Oetkerwerke, das 1900 nach Bielefeld eingemeindet worden war&lt;br /&gt;
* dem bis zur Blücherstraße ragenden Industrie- und Gewerbegebiet (Spinnerei Vorwärts, Astawerke), das ab dem 19. Jahrhundert zu Brackwede gehört hatte&lt;br /&gt;
* den Wohn- und Waldgebieten (Johannistal, Haller Weg, Langenhagen, Olderdissen) nordwestlich der Eisenbahn, die 1907 nach Bielefeld eingemeindet worden waren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit umfasst der Stadtbezirk Gadderbaum heute wieder das gesamte ursprüngliche Gebiet der früheren Bauerschaft Sandhagen. Eine kleine Nebenstraße der Artur-Ladebeck-Straße trägt noch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Sandhagen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 besitzt Gadderbaum kein eigenes Bezirksamt mehr. Die bezirklichen Aufgaben wurden von der Stadtverwaltung Bielefeld wahrgenommen, ab 2011 vom Bezirksamt Brackwede. Eine Filiale des [[Bürgeramt]]s Bielefeld befindet sich im Gebäude Nazarethweg 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Gadderbaum.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Gadderbaum von 1812 bis 2015 nach nebenstehender Tabelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Quelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1799 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.236 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Florens Weddigen]] |Titel=Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender |Ort=Kleinenbremen |Datum=1805 |Kapitel=§ 1 Das Amt Sparrenberg |Seiten=29 |Online=https://books.google.de/books?id=4TpUAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA29#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1812 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.144 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;books.google.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.445 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Seemann|titel=Geographisch-statistisch-topographische Übersicht des Regierungsbezirks Minden|url=https://search.ub.uni-koeln.de/scans/digitalis/662/662.pdf|datum=1843|zugriff=2024-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.260 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://books.google.de/books?id=HckDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA8#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |titel=Topographisch-statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Minden |seiten=8 |datum=1866 |format=Digitalisat |abruf=2010-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6.686 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Amt_Gadderbaum |titel=Amt Gadderbaum |werk=GenWiki |abruf=2010-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6.452 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uli Schubert |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/bielefeld.htm |titel=Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910 |abruf=2009-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.408 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;rademacher&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=bielefeld.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.962 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.918 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;vz1946&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/DEMonografie_derivate_00001265/gemeindeverzeichnis.pdf Volkszählung 1946]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1949 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9.127 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gustav Engel |Titel=Der Stadt- und Landkreis Bielefeld |Sammelwerk=Kreis- und Stadthandbücher des Westfälischen Heimatbundes |Verlag=Regensberg |Ort=Münster |Datum=1950}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9.560 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1966 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.556 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landkreis Bielefeld |Titel=150 Jahre Landkreis Bielefeld |Datum=1966 |Seiten=60}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.498 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1972 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9.593 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann, Heinz Köstering |Titel=Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1975 |ISBN=3-555-30092-X |Seiten=97f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.238 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bielefeld.de/de/rv/ds_stadtverwaltung/ads/stk/ak/ |titel=Aktuelle Zahlen |hrsg=Stadt Bielefeld |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140128071753/http://www.bielefeld.de:80/de/rv/ds_stadtverwaltung/ads/stk/ak/ |abruf=2014-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.339 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bielefeld.de/de/rv/ds_stadtverwaltung/ads/stk/ak/ |titel=Aktuelle Einwohnerzahlen |hrsg=Stadt Bielefeld |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150722043043/http://www.bielefeld.de/de/rv/ds_stadtverwaltung/ads/stk/ak/ |archiv-datum=2015-07-22 |abruf=2015-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.371 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bielefeld.de/ftp/dokumente/Bevoelkerung_31.12.2019.pdf |wayback=20200608212030 |text=Statistik der Stadt Bielefeld (Stand 2019) }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.239 || &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Bevoelkerung_31.12.2021_1.pdf Statistikstelle der Stadt Bielefeld, Bevölkerung nach Stadtbezirken am 31. Dez. 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.471 || &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2023/Bevoelkerung_31.12.2022.pdf Statistikstelle der Stadt Bielefeld, Bevölkerung nach Stadtbezirken am 31. Dez. 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.210 || &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2024/Bevoelkerung_31.12.2023_0.pdf Statistikstelle der Stadt Bielefeld, Bevölkerung nach Stadtbezirken]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.091 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;s2024&amp;quot;&amp;gt;[https://open-data.bielefeld.de/dataset/demographie-und-statistische-gebietsgliederung Stadt Bielefeld: Demographie und statistische Gebietsgliederung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielefeld - Bethel - Zionskirche.jpg|mini|Die Zionskirche in Bethel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Die Anstaltskirchengemeinde für Bethel ist die [[Zionskirche (Bethel)|Zionsgemeinde]]. Außerdem besteht in Gadderbaum die [[Lutheraner|Evangelisch-Lutherische]] Martini-Kirchengemeinde, deren Gebäude [[Liste von Sakralbauten in Bielefeld#Ehemalige Kirchen|zu einem Restaurant]] umgebaut wurde. Beide Gemeinden gehören zum [[Kirchenkreis Bielefeld]] der [[Evangelische Kirche von Westfalen|Evangelischen Kirche von Westfalen]]. Daneben bestehen zahlreiche [[Diakonie|diakonische]] Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft (siehe weiter unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|Katholische]] Pfarrvikariegemeinde [[St. Pius (Bielefeld)|St. Pius]] gehört zum Dekanat Bielefeld-Lippe des [[Erzbistum Paderborn|Erzbistums Paderborn]]. Des Weiteren gibt es in Gadderbaum eine [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolische]] Gemeinde und die Jesus Church Bielefeld, eine evangelische Freikirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet des Stadtbezirks befindet sich das religiöse Zentrum der [[Aleviten|alevitischen]] Gemeinde Bielefelds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2025|Kommunalwahl 2025]] (Wahlbeteiligung: 63,9 %) setzt sich die [[Bezirksvertretung]] Gadderbaum wie folgt zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Machtverhältnisse in den Bezirken gehörig verändert |Sammelwerk=[[Neue Westfälische]] |Datum=2025-09-16 |Kapitel=Lokales |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float=left&lt;br /&gt;
|Überschrift=Sitzverteilung in der&amp;lt;br /&amp;gt;Bezirksvertretung Gadderbaum 2025&lt;br /&gt;
|Land=DE&lt;br /&gt;
|LINKE|SPD|GRÜNE|CDU|FDP|AfD&lt;br /&gt;
|LINKE=2&lt;br /&gt;
|SPD=2&lt;br /&gt;
|GRÜNE=6&lt;br /&gt;
|CDU=3&lt;br /&gt;
|FDP=1&lt;br /&gt;
|AfD=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND=DE&lt;br /&gt;
|TITEL=Bezirksvertretungswahl 2025&lt;br /&gt;
|TITEL2=in Prozent&lt;br /&gt;
|GUV=ja&lt;br /&gt;
|PROZENT=nein&lt;br /&gt;
|JAHRALT=2020&lt;br /&gt;
|PARTEI1=GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1=34.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1=48.1&lt;br /&gt;
|PARTEI2=CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2=22&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2=18.6&lt;br /&gt;
|PARTEI3=SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3=15&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3=14.8&lt;br /&gt;
|PARTEI4=Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4=11.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4=6.2&lt;br /&gt;
|PARTEI5=FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5=6.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5=7&lt;br /&gt;
|PARTEI6=AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6=6.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6=0&lt;br /&gt;
|PARTEI7=PARTEI&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7=1.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7=2.4&lt;br /&gt;
|PARTEI8=Volt&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS8=1.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT8=0&lt;br /&gt;
|PARTEI9=Bürger-&amp;lt;br /&amp;gt;nähe&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS9=0.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT9=1.3&lt;br /&gt;
|FARBE9={{Wahldiagramm/Partei|PIRATEN|dunkel|DE}}&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG9=[[Bürgernähe, Wählergemeinschaft für Bielefeld|Bürgernähe, Wähler*innengemeinschaft für Bielefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielefeld Botanischer Garten 3.jpg|mini|Der Botanische Garten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Sehenswert sind unter anderem das [[Bauernhausmuseum Bielefeld|Bauernhaus-Museum]], der [[Heimat-Tierpark Olderdissen]], der [[Botanischer Garten Bielefeld|Botanische Garten]], das Gelände und die Gebäude der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sowie der Johannisfriedhof mit einem [[Arboretum]]. Im Süden Gadderbaums sind der Japanische Garten (ein Betrachtungsgarten), das Industriedenkmal „Gaskugeln“ und der Halleluja-Steinbruch sehenswert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LWLGDK|254195|Halleluja-Steinbruch mit Steinkreuz in Bielefeld-Gadderbaum}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2010 erinnern eine Landschafts- und eine Bodenskulptur auf dem Johannisberg an die Zwangsarbeiterlager, die es dort bis 1945 gegeben hat und an die bisher durch einen Findling erinnert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Das Freizeit- und Kulturzentrum „Neue Schmiede“ in Bethel ist ein Veranstaltungsort für Konzerte und Kleinkunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Mit dem [[Gadderbaumer TV]] ist in Gadderbaum einer der ältesten Bielefelder Sportvereine beheimatet. Der 1878 gegründete Verein bietet seinen rund 1000 Mitgliedern ein breites Spektrum an Sportarten an. Die bundesweit größten Erfolge haben die [[Prellball]]er mit dem mehrfachen Gewinn der Deutschen Meisterschaft erreichen können. Auch im [[Handball]] konnten schon Erfolge bis hin zur Verbandsliga gefeiert werden. Besonders im Jugendbereich erzielt der Gadderbaumer TV kreisübergreifende Erfolge. Die [[Tennis]]abteilung ist der jährliche Ausrichter des Tennis-Turniers „Gadderbaumer Open“. Des Weiteren bietet der Gadderbaumer TV mit seinem Eltern-Kind-Turnen eine frühzeitige sportliche Förderung von Kleinkindern mit ihren Eltern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Gadderbaumer TV gibt es mit dem [[Fußball in Bielefeld#SV Gadderbaum|SV Gadderbaum]] (Fußball, Tischtennis, Gymnastik) und dem SuK Canlar Bielefeld (Fußball)noch zwei [[Fußball]]vereine. Außerdem liegen Vereinssportanlagen des TC SuS Bielefeld 1909 e.&amp;amp;nbsp;V., der Kreisjägerschaft Hubertus-Bielefeld e.&amp;amp;nbsp;V. und des Schießsportverein Diana v. 1955 e.&amp;amp;nbsp;V. im Stadtbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größtes sportliches Ereignis im Bezirk sind die „Bethel Athletics“. Dabei wird einmal im Jahr ein großes Sportfest für Menschen mit Behinderungen veranstaltet, die dafür teilweise weit anreisen. Auf dem Programm stehen [[Leichtathletik]], Fußball, [[Judo]], [[Schwimmsport|Schwimmen]], [[Pferdesport|Reiten]] und  [[Golf (Sport)|Golf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielefeld Ostwestfalendamm.jpg|mini|Eisenbahn und Ostwestfalendamm in Gadderbaum]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Gadderbaum verlaufen über den Bielefelder Pass wichtige Verkehrswege, die hier an einer günstigen Stelle den Teutoburger Wald in Nord-Süd-Richtung queren. Nahezu der gesamte Verkehr zwischen Bielefeld-Mitte und [[Brackwede]] verläuft daher durch den Stadtbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie 1 der [[Stadtbahn Bielefeld|Bielefelder Stadtbahn]] verläuft über die Arthur-Ladebeck-Straße quer durch den Bezirk und bedient die Haltestellen &amp;#039;&amp;#039;Betheleck&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Friedrich-List-Straße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Eggeweg&amp;#039;&amp;#039;. Sowohl die Bielefelder Innenstadt als auch Brackwede sind in nur wenigen Minuten Fahrzeit zu erreichen. Die Stadtbahn verläuft parallel zur Bahnstrecke Bielefeld–Hamm und zum autobahnähnlich ausgebauten [[Ostwestfalendamm]]. Hinzu kommt das Nahverkehrsangebot durch [[Stadtbus|Stadt-]] und [[Regionalbusverkehr|Regionalbusse]]. Der Ortsteil Bethel wird u.&amp;amp;nbsp;a. von der [[Quartiersbus|Quartierlinie]] 122, dem „Bethelbus“ bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Produktionsstätten und Verwaltungseinrichtungen der [[Oetker-Gruppe]], dem wohl bekanntesten Bielefelder Unternehmen, liegen in Gadderbaum. Ebenfalls in Gadderbaum beheimatet ist der größte Bielefelder Arbeitgeber: die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Ebenfalls eröffnete in Gadderbaum die weltweit erste [[Marktkauf]]-Filiale, das Haus Nr. 1. Diese entstand Anfang der 1970er-Jahre an der Friedrich-List-Straße. Die Filiale wurde 2006 an die Artur-Ladebeck-Straße verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielefeld-Bethel Assapheum 2011.jpg|mini|Bethelplatz mit Tagungszentrum Assapheum]]&lt;br /&gt;
Das Einrichtungsradio [[Antenne Bethel]] sendet ganztägig mit einer Sendeleistung von 3 Watt auf 94,3&amp;amp;nbsp;MHz und ist fast im gesamten Stadtteil zu hören. Werktäglich von 13:00 Uhr&amp;amp;nbsp;– 14:00 Uhr und von 18&amp;amp;nbsp;Uhr&amp;amp;nbsp;– 19 Uhr wird ein Magazin gesendet, in der übrigen Zeit ein werbefreies Musikprogramm. Sonntags wird von 10:00 – 11:00 Uhr der Gottesdienst aus der Zionskirche übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel haben ihren Sitz in Gadderbaum. Mit vielen Einrichtungen für mehr als 7500 betreute Menschen. Auch das angegliederte [[Evangelisches Krankenhaus Bielefeld|Evangelische Klinikum Bethel]] unterhält in Gadderbaum mehrere Kliniken. In Gadderbaum ist an der Deckertstraße ein größeres Ärztezentrum angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
1905 wurde die [[Kirchliche Hochschule Bethel]] gegründet; seit 2007 ist sie ein Teil der [[Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel|Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel]]; dort kann Evangelische Theologie und [[Religionspädagogik]] studiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fachhochschule der Diakonie]] hat ihren Sitz in Bethel und bietet vier Studiengänge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundschule für Gadderbaum ist die &amp;#039;&amp;#039;Martinschule&amp;#039;&amp;#039;. Sie liegt an der Deckertstraße und ist eine offene Ganztagsschule. Die &amp;#039;&amp;#039;Friedrich-v.-Bodelschwingh-Schulen&amp;#039;&amp;#039; befinden sich in der Trägerschaft der v. Bodelschwinghschen Stiftungen und bestehen aus einem Gymnasium, einer [[Sekundarschule]], einer auslaufenden Realschule und einem [[Berufskolleg]]. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen unterhalten außerdem die &amp;#039;&amp;#039;Mamre-Patmos-Schule&amp;#039;&amp;#039; sowie das &amp;#039;&amp;#039;Kerschensteiner Berufskolleg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Bodo Borries von Ditfurth]] (1852–1915), Kgl. Preußischer Generalmajor und Pascha in der Osmanischen Armee&lt;br /&gt;
* [[Gustav von Bodelschwingh]] (1872–1944), Pfarrer und Missionar&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Bodelschwingh der Jüngere]] (1877–1946), evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Emil Steffann]] (1899–1968), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Karl Michaelis (Rechtswissenschaftler)|Karl Michaelis]] (1900–2001), Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Bodelschwingh (Politiker)|Ernst von Bodelschwingh]] (1906–1993), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Löhr (Mediziner)|Eberhard Löhr]] (1928–2014), [[Radiologie|Radiologe]] und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Klaus Deppermann]] (1930–1990), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Helmut Hesse (Ökonom)|Helmut Hesse]] (1934–2016), Ökonom&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Neidhardt]] (1934–2023), [[Soziologie|Soziologe]] und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Klaus Meyer zu Uptrup]] (* 1934), Theologe und Autor&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Zimmer (Erziehungswissenschaftler)|Jürgen Gerhard Zimmer]] (1938–2019), Psychologe, Erziehungswissenschaftler und Bildungsjournalist&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Meyer zu Bentrup]] (1939–2024), Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
* [[Eberhard David]] (* 1942), ehemaliger Oberbürgermeister von Bielefeld&lt;br /&gt;
* [[Hannes Wader]] (* 1942), Musiker und Liedermacher&lt;br /&gt;
* [[Günter Erbe]] (* 1943), Soziologe und Kulturhistoriker, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Aleida Assmann]] (* 1947), [[Anglistik|Anglistin]], [[Ägyptologie|Ägyptologin]], [[Literaturwissenschaft|Literatur-]] und [[Kulturwissenschaft]]lerin&lt;br /&gt;
* [[Michael Weinrich (Theologe)|Michael Weinrich]] (* 1950), Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Hans-Ludwig Kröber]] (* 1951), forensischer Psychiater und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Annette Groth]] (* 1954), Politikerin (Die Linke), Bundestagsabgeordnete&lt;br /&gt;
* [[Hermann Bäumer]] (* 1965), Musiker und Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Dirk Becker]] (* 1966), Politiker, MdB und Bürgermeister von Oerlinghausen&lt;br /&gt;
* [[Carola Jungwirth]] (* 1966), Wirtschaftswissenschaftlerin und ehemalige Präsidentin der Universität Passau&lt;br /&gt;
* [[Andreas Bothe]] (* 1967), Jurist und politischer Beamter (FDP)&lt;br /&gt;
* [[Karsten Mende]] (* 1968), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Robin Hoffmann (Komponist)|Robin Hoffmann]] (* 1970), Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Rosa Domm]] (* 1998), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bielefeld.de/de/bz/gad/ Stadtbezirk Gadderbaum]&lt;br /&gt;
* [http://www.bi-info.de/bielefeld/rathaus/stadtteile/gadderbaum/ Informationen zu Gadderbaum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke und Stadtteile in Bielefeld}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ehemalige Ämter im Landkreis Bielefeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk von Bielefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Bielefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teutoburger Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gadderbaum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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