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	<title>Gabriele Stammberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PDD: PDfix</title>
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		<updated>2025-07-29T08:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PDfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lisbeth Gabriele Stammberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Bräuning&amp;#039;&amp;#039;, 1931–1957 &amp;#039;&amp;#039;Gabriele Haenisch&amp;#039;&amp;#039;; * [[15. Oktober]] [[1910]] in [[Templin]]; † [[13. März]] [[2005]] in [[Berlin]]) war eine deutsche [[Kommunismus|Kommunistin]] und [[Verlagslektor|Lektorin]] im [[Karl Dietz Verlag Berlin|Dietz Verlag]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gabriele Bräuning war die Tochter des Architekten und Stadtplaners [[Fritz Bräuning]]. Sie lernte den Kommunisten [[Walter Haenisch]] kennen, ein Sohn des deutschen [[Sozialdemokrat]]en, preußischen Kultusministers, Regierungspräsidenten von Wiesbaden und Mitbegründer des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanner]]s, [[Konrad Haenisch]]. Am 19. Dezember 1931 erfolgte ihre Hochzeit in [[Berlin-Tempelhof]]. Mit 22 Jahren und schwanger folgte sie 1932 ihrem Ehemann an das Marx-Engels-Institut nach [[Moskau]]. Am 3. Oktober 1932 wurde dort ihr Sohn Alexander („Pim“) geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Haenisch wurde im März 1938 als „Spion“ verhaftet, im Mai zum Tode verurteilt, am 16. Juni 1938 in der [[NKWD]]-Hinrichtungsstätte [[Butowo]] erschossen und dort in einem [[Massengrab]] verscharrt. Gabriele Haenisch verdiente sich in einer Seidenspinnerei ihren Lebensunterhalt. 1939 lernte sie [[Gregor Gog]] kennen, der in der [[Weimarer Republik]] die [[Der Kunde|Vagabundenzeitschrift]] leitete. Am 5. November 1940 kam ihr gemeinsamer Sohn Stefan zur Welt. Ab 1941 arbeitete Gabriele Haenisch als [[Übersetzer]]in im [[Verlag für fremdsprachige Literatur (Moskau)|Verlag für fremdsprachige Literatur]] in Moskau. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Überfall Deutschlands auf die [[Sowjetunion]] wurden Haenisch und ihr Lebensgefährte Gregor Gog mit den beiden Kindern nach [[Mittelasien]] evakuiert. Die Familie lebte in trostlosen Verhältnissen in [[Fergana]] in [[Usbekistan]]. Zuerst starb am 16. Dezember 1941 Stefan an Lungenentzündung, dann  am 31. März 1942 Alexander an Gehirnhautentzündung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1945 starb Gregor Gog. Gabriele Haenisch arbeitete nach dem Krieg als Lehrerin in Usbekistan. Sie kehrte erst 1954 nach Deutschland zurück. Obwohl ihre Angehörigen in [[Westberlin]] und in der Bundesrepublik lebten, blieb sie in der DDR. Sie fand eine Anstellung als Lektorin im SED-eigenen Dietz-Verlag. Hier bearbeitete sie vorwiegend Biografien. In der DDR heiratete sie 1957 zum dritten Mal. Ihr Mann, der [[Geologe]] [[Friedrich Stammberger]] (1908–1978), hatte im sowjetischen Exil zehn Jahre Haft in einem Besserungs-Arbeitslager in [[Norilsk]] verbracht. Nach seinem Tod, 1978, stiftete Gabriele Stammberger aus seinem Nachlass den Friedrich-Stammberger-Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele Stammberger begrüßte 1989 den Fall der Mauer und hoffte auf einen demokratischen Sozialismus in Deutschland. Sie blieb bis zu ihrem Tod am 13. März 2005 Mitglied der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Stammberger, [[Michael Peschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Gut angekommen – Moskau. Das Exil der Gabriele Stammberger 1932-1954&amp;#039;&amp;#039;. Basisdruck Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-86163-082-6.&lt;br /&gt;
* Nils Klawitter: &amp;#039;&amp;#039;Verschwunden in einer Fußnote. Die Lebenserinnerungen der Kommunistin Gabriele Stammberger&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 30./31. Oktober / 1. November 1999.&lt;br /&gt;
* Thomas Kaemmel: &amp;#039;&amp;#039;Wie aus dem Buchgestalter der Universum-Bücherei Fritz Stammberger im Gulag der Geologe Friedrich Stammberger wurde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie&amp;#039;&amp;#039; Heft 195, 2009, {{ISSN|0025-2948}}, S. 32–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120853965}}&lt;br /&gt;
*http://www.reller-rezensionen.de/belletristik/stammberger_peschke-gut_angekommen.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120853965|LCCN=no/00/101116|VIAF=10687467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stammberger, Gabriele}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stammberger, Gabriele&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kommunistin und Lektorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Templin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PDD</name></author>
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