<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gabriel_Wedderkop</id>
	<title>Gabriel Wedderkop - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gabriel_Wedderkop"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gabriel_Wedderkop&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T06:20:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gabriel_Wedderkop&amp;diff=2073209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wedderkop: /* Leben und Werk */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gabriel_Wedderkop&amp;diff=2073209&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-11T20:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabriel Wedderkop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1644]] in [[Husum]]; † [[18. September]] [[1696]] in [[Kiel]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischer]] [[Liste religiöser Amts- und Funktionsbezeichnungen|Geistlicher]] und [[Autor]] der [[Barock]]zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Wedderkops Vater Henning Wedderkopff war der Familiengeschichte zufolge zunächst Lieutenant in [[Wallenstein]]s Kavallerie, habe auf den Adelstitel verzichtet und sich in Husum niedergelassen, wo er „mit Kupfer und anderen Sachen“ Handel trieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach {{ADB|41|387|390|Wedderkopp, Magnus von|M. v. Wedderkop.|ADB:Wedderkop, Magnus von}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Wedderkop (Adelsgeschlecht)|Familie]] soll aus dem  [[Provinz Gelderland|Gelderland]] stammen. Gabriel war der jüngere Bruder des späteren schleswig-holsteinischen Staatsmannes [[Magnus von Wedderkop (Jurist, 1637)|Magnus von Wedderkop]] (1637–1721).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schulzeit verbrachte er in Husum, am [[Katharineum zu Lübeck]], wo er von 1657 bis 1660 unter anderem bei dem Lehrer [[Justus Tribbechov]] weilte und in den beiden folgenden Jahren am [[Johanneum Lüneburg]]. Nach dem Tod seines Vaters 1662 studierte er an den Universitäten in [[Universität Helmstedt|Helmstedt]], [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]], [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und [[Universität Straßburg|Straßburg]]. In Tübingen lernte er [[Christoph Wölfflin]] kennen, in Straßburg hielt er drei Disputationen bei [[Balthasar Bebel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Roth: &amp;#039;&amp;#039;Restlose Auswertungen von Leichenpredigten und Personalschriften für genealogische und kulturhistorische Zwecke.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, Boppard/Rhein 1976, S. 43 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1665 zog er zunächst nach Basel und dann nach Genf, um unter anderem unter [[François Turrettini]] Französisch zu lernen. Über [[Lyon]] gelangte er auf der [[Loire]] nach [[Orléans]] und arbeitete dann vier Monate in Bibliotheken in [[Paris]]. Nach seiner Rückkehr  zur Einweihung der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kieler Universität]], wurde er Nachmittagsprediger bei Herzogin [[Maria Elisabeth von Sachsen (1610–1684)|Maria Elisabeth von Sachsen]], der auf dem [[Schloss vor Husum]] wohnenden Witwe des Herzogs [[Friedrich III. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] Auf ihre Empfehlung hin wurde Wedderkop 1668 Pastor an der [[Nikolaikirche (Treia)|Nikolaikirche]] in [[Treia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wedderkop war zweimal verheiratet. Seine erste Frau war Ida Langemaack, eine Cousine von [[Gregor Langemak]]. Langemaack starb nach der Heirat am 15. September 1668 bereits am 2. November 1670. Das Paar hatte zwei Kinder, von denen Marghareta Wedderkop nur 23 Wochen alt wurde und Michael Henning Wedderkop herzoglich-gottorfischer [[Legationssekretär]] am Kaiserhof in [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1671 wurde er [[Diakon|Diaconus]] (3.&amp;amp;nbsp;Pastor) an [[St. Nikolai (Kiel)|St.&amp;amp;nbsp;Nikolai]] in [[Kiel]], wo er im selben Jahr zum [[Magister]] promoviert wurde. Ein Jahr später heiratete er Ursula Burchardi, eine Tochter des Pastors Matthias Burchardus, Enkelin von [[Anton Burchard]] und Stiefnichte seiner ersten Frau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Kirchhoff |url=https://www.nd-gen.de/wordpress/wp-content/uploads/2021/04/LangemakeSF.pdf |titel=Stammfolge Langemake (Langemack) aus Kiel. |werk=nd-gen.de |datum= |abruf=2024-08-10 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden hatten sechs Töchter und fünf Söhne. Johann Caspar Wedderkop wurde Landschreiber in [[Garding]] und Matthias Gabriel Wedderkop (* 1685; † 1749) Pastor in [[Oldenswort]]. Über die Linie von Matthias Gabriel Wedderkop wurde er posthum Großvater von Margarete Elisabeth Wedderkopp, die ihrerseits Mutter von [[Philipp Gabriel Hensler]] war. Seine Tochter Anna Wedderkop war mit Professor [[Heinrich Muhlius]], seinem Nachfolger als Hauptpastor, verheiratet. Seine Tochter Ida Auguste war mit dem [[Luthertum|lutherischen]] [[Theologe]]n und [[Superintendent|Generalsuperintendenten]] der [[Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Landeskirche]] in [[Schwedisch-Pommern]] [[Timotheus Lütkemann]] verheiratet. Die Tochter [[Maria Amalia König]] heiratete dreimal und wurde eine schwedische Handelsvertreterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 1676 begleitete er als Diakon in Vertretung seines Schwiegervaters, des [[Archidiakon (evangelische Kirchen)|Archidiakons]] Matthias Burchardus, zusammen mit dem Prediger der Kieler [[Heiligengeistkirche (Kiel)|Heiligengeistkirche]] Martin Bützer die beiden als Hexen verurteilten Trinke Preetzen und ihren Vater Hinrich Busch zur Hinrichtung. Sie waren die letzten Opfer der [[Hexenverfolgung|Hexenverbrennung]] in Kiel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die letzte Hexenfolter in Kiel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kieler Nachrichten]] vom 15. November 2014, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohne Wahl rückte er nach dem Tod seines Schwiegervaters in das Archidiakonat (2.&amp;amp;nbsp;Pastor) auf. Nach dem Tod des Hauptpastors Joachim Giese, eines Bruders von [[Augustus Giese]], am 16. März 1694 war Wedderkop schließlich bis zu seinem Tod Hauptpastor der Nikolaikirche. In der Kirche befand sich ein Porträt von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jüngerer Bruder von Gabriel Wedderkop, Henning Wedderkopf, Landgerichtsnotar in Kiel, schenkte der Nikolaikirche 1706 die jetzige [[Kanzel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In dem deutschen [[Dokumentarfilm]] [[Ein Metjen nahmens Preetzen]] von [[Gerald Koll]] aus dem Jahr 2014 wird Wedderkops Rolle im letzten Hexenprozess in Kiel porträtiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dissertationes Duae quarum Prior De Scepticismo Profano Et Sacro Praecipue Remonstrantium: Publice ventilata in Illustri Universitate Argentoratensi Posterior De Atheismo Praeprimis Socinianorum.&amp;#039;&amp;#039; Staedelius, Argentorati 1665&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kinder Gottes Heilsamste Arbeit auff Erden.&amp;#039;&amp;#039; Richel, Kiel 1689&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Herlichste und Heilsamste Christen-Werck/ bestehend In Geistlichen Gottgefälligen Betrachtungen zur Ubung der Gottseligkeit.&amp;#039;&amp;#039; Richel, Kiel 1689&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|53|904|1782|1783|Wedderkop, Gabriel}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Volbehr]]: &amp;#039;&amp;#039;Kieler Prediger-Geschichte seit der Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Mittheilungen der [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]], Sechstes Heft, Schmidt &amp;amp; Klaunig, Kiel 1884, S. 65f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004430158}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|121258564}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121258564|VIAF=77166806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wedderkop, Gabriel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Wedderkop|Gabriel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1644]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1696]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wedderkop, Gabriel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Geistlicher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1644&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Husum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1696&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wedderkop</name></author>
	</entry>
</feed>