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	<title>Gabriel Riesser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gabriel Riesser Schriftprobe.jpg|mini|Gabriel Riesser (um 1834)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[2. April]] [[1806]] in [[Hamburg]]; gestorben [[22. April]] [[1863]] in Hamburg) war ein deutscher [[Jurist]], [[Journalist]] und liberaler [[Politiker]]. Er war [[Rechtsanwalt]], [[Notar]], 1848/49 Abgeordneter in der [[Frankfurter Nationalversammlung]], 1859–1862 Mitglied und zeitweise Vorsitzender der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] sowie ab 1859 als Obergerichtsrat der erste jüdische Richter in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Gabriel Riessers Großväter waren beide [[Rabbiner]]. Sein Vater Eliesser Lazarus ben Katzenellenbogen mit dem angenommenen Namen &amp;#039;&amp;#039;Riesser&amp;#039;&amp;#039; (1763–1828)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118745263|titel=Riesser, Gabriel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war für das Studium rabbinischen Rechts aus dem [[Nördlinger Ries]] nach Hamburg gezogen. Er arbeitete zunächst als Sekretär am [[Beth Din|jüdischen Gericht]] in [[Hamburg-Altona|Altona]] und später als Kaufmann in Hamburg. Gabriels Mutter war Frommaid Cohen (1767–1847),&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Wiedemann: {{Toter Link |datum=2025-03 |url=http://www.richterverein.de/mhr/mhr131/mhr131.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser. Politiker, Jurist, Notar, Richter. 1806–1863.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2025-03-20 00:49:50 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Hamburgischen Richtervereins.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1/2013. Abgerufen am 10. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt &amp;#039;&amp;#039;Fanny&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Riesser, Gabriel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 18: &amp;#039;&amp;#039;Phil–Samu.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. De Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2010, ISBN 978-3-598-22698-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Tochter des Altonaer Oberrabbiners Raphael Cohen (1723–1803).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rawert&amp;quot;&amp;gt;Peter Rawert: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch oder heimatlos. Ein Porträt von Gabriel Riesser zum 150. Todestag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 18, 25.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;2013, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gabriel war das sechste Kind der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulzeit verbrachte Riesser am Hamburger [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]] und am [[Katharineum zu Lübeck]]. Während des Besuches des Johanneums wohnte er eine Zeitlang im Hause [[Heinrich Würzer]]s, durch dessen fortschrittliche Einstellungen er wesentlich beeinflusst wurde und an welchen er sich zeitlebens mit Dankbarkeit erinnerte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Walter Grab]] |Titel=Ein Volk muß seine Freiheit selbst erobern. Zur Geschichte der deutschen Jakobiner. |Verlag=Büchergilde Gutenberg |Ort=Frankfurt am Main/Olten/Wien |Datum=1984 |ISBN=3-7632-2965-5 |Seiten=386}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1824 bis 1828 studierte Riesser [[Rechtswissenschaft]]en, und zwar zunächst in [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] und dann in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], wo er 1826 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. In Kiel näherte sich Riesser durch persönliche Freundschaften der Allgemeinen Burschenschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arno Herzig]]: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2008, ISBN 978-3-8319-0311-5, S. 32 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Heidelberg zählte [[Anton Friedrich Justus Thibaut]] zu Riessers Lehrern. Riesser gründete mit Hamburger Freunden in Heidelberg einen Gesprächszirkel, zu dem [[Nicolaus Ferdinand Haller|Ferdinand Haller]], [[Gustav von Struve]] und [[Jakob Venedey]] gehörten. Als Doktor jur. schloss Riesser sein Studium &amp;#039;&amp;#039;summa cum laude&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riesser blieb unverheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publizist in Hamburg und Frankfurt/Main ===&lt;br /&gt;
Riesser war zeitlebens ein Verfechter der Gleichberechtigung von Juden. Er selbst wurde mehrfach aufgrund seines Glaubens diskriminiert. In Heidelberg und [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] verweigerte man ihm nach seinem Studium die Ernennung zum [[Privatdozent]]en, in Hamburg ließ man ihn 1829 nicht als Anwalt zu. Er hatte sich in seinem Zulassungsantrag auf das Gleichbehandlungsprivileg berufen, das in Hamburg während der [[Franzosenzeit|napoleonischen Besatzung]] gegolten hatte, und auf eine Bestandsschutzregelung aus Artikel 16 der Bundesakte. Mit der Begründung, ihm fehle das Bürgerrecht, das er als Jude nicht bekommen konnte, wurde sein Antrag abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riesser veröffentlichte 1831 eine Schrift über die &amp;#039;&amp;#039;Stellung der Bekenner des mosaischen Glaubens in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; und gründete 1832 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Jude (1832–1835)|Der Jude. Periodische Blätter für Religions- und Gewissensfreiheit]]&amp;#039;&amp;#039;, in der er für die Emanzipation der Juden in Preußen und ganz Deutschland stritt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.compactmemory.de/ Digitalisate] der Zeitschriftenbände bei &amp;#039;&amp;#039;[[Compact Memory]]. Internetarchiv jüdischer Periodika&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Jude&amp;#039;&amp;#039; galt als Schimpfwort. Riesser hatte den Titel jedoch absichtlich gewählt („Wenn ein ungerechter Haß an unserem Namen haftet, sollen wir ihn dann verleugnen, anstatt &amp;lt;nowiki&amp;gt;[...]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ihn zu Ehren zu bringen?“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rawert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurde Riesser Mitglied in der am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 1808 unter dem [[Grand Orient de France]] eröffneten [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;L’Aurore naissante&amp;#039;&amp;#039; („Zur aufgehenden Morgenröte“) in Frankfurt am Main, in der auch [[Ludwig Börne]], [[Berthold Auerbach]], [[Isaak Markus Jost]] und [[Michael Creizenach]] Mitglied waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenning&amp;quot;&amp;gt;Verein deutscher Freimaurer: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Handbuch der Freimaurerei.&amp;#039;&amp;#039; Dritte, völlig umgearbeitete und mit den neuen wissenschaftlichen Forschungen im Einklang gebrachte Auflage. von &amp;#039;&amp;#039;Lennings Encyklopädie der Freimaurerei.&amp;#039;&amp;#039; Max Hesses’s Verlag, Leipzig 1900.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Anregungen der Logenbrüder entstanden verschiedene Denkschriften zur [[Judenemanzipation]], von denen die für den [[Badische Ständeversammlung|badischen Landtag]] von 1833 umfassend seine juristischen und politischen Argumente enthält. Zur politischen Unterstützung seiner Bestrebungen gründete er 1833 das &amp;#039;&amp;#039;Comité zur Verbesserung der bürgerlichen Verhältnisse der Juden.&amp;#039;&amp;#039; Nach Übergriffen gegen Juden bei den &amp;#039;&amp;#039;Kaffehauskrawallen&amp;#039;&amp;#039; 1835 in Hamburg setzte er sich persönlich ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dasjuedischehamburg.de/inhalt/riesser-gabriel |titel=Riesser, Gabriel {{!}} Das Jüdische Hamburg |abruf=2019-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Hamburg gehörte Gabriel Riesser zu den Stammgästen des [[Literarischer Salon|Salons]] von [[David Assing|David Assur]] und [[Rosa Maria Assing]] und beteiligte sich auch noch nach dem Tod der Gastgeberin an dramatischen Rezitationsabenden, die von deren Töchtern [[Ottilie Assing|Ottilie]] und [[Ludmilla Assing]] unter der Regie von [[Karl Gutzkow]] veranstaltet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. den Theaterzettel zu einem dieser Abende bei [[Wilhelm von Hamm|Wilhelm Hamm]]: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abende&amp;#039;&amp;#039;. In ders.: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte kleine Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Nach dessen Tode hrsg. v. Leo Přibyl, A. Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1881, Bd. 1, S. 168 ([https://archive.org/details/gesammelteklein00pribgoog/page/n197/mode/2up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr Tagebuch notierte Rosa Maria Assing am 23. Januar 1831:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sonntag Abend bei [[Salomon Ludwig Steinheim|Steinheims]]. Wir treffen dort öfters Doctor Riesser, einen lebhaften und unterrichteten jungen Mann, der kürzlich eine Schrift Ueber die bürgerliche Stellung der Juden herausgegeben hat, die ganz vortrefflich seyn soll. Assing hat sie gelesen und ist seitdem besser gegen Riesser gesinnt, der uns im Anfang nicht recht zusagen wollte. Er scheint ganz ein Kind seiner Zeit wie jetzt die jungen Leute sind, bei welchen Geist, Klugheit und Verstand vorwalten, dazu Jurist, der scharf scheidet und sondert, und meist von dem Gesichtspunkt des Rechts ausgeht. Seine Sprache und äußeres Wesen ist das eines gebildeten Mannes.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Rosa Maria Assing: Aufzeichnung vom 31. Januar 1831, [[Sammlung Varnhagen]], Kasten 17, [[Jagiellonische Bibliothek|Biblioteka Jagiellońska]], Krakau ([https://jbc.bj.uj.edu.pl//Content/362770/PDF/NDIGORP017890.pdf#page=419&amp;amp;zoom=auto,-278,579 Web-Ressource]); weitere Erwähnungen Juni 1831 ([https://jbc.bj.uj.edu.pl//Content/362770/PDF/NDIGORP017890.pdf#page=426 Web-Ressource]) und Oktober 1833 ([https://jbc.bj.uj.edu.pl//Content/362770/PDF/NDIGORP017890.pdf#page=466 Web-Ressource]).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1836 lebte Riesser in [[Frankfurt-Bockenheim|Bockenheim]] bei [[Frankfurt am Main]] und veröffentlichte die &amp;#039;&amp;#039;Jüdischen Briefe&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1840–1842, 2 Hefte), die ihm ein bescheidenes, aber ausreichendes Honorar einbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notar und Parlamentsabgeordneter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gabriel Riesser 2.jpg|mini|Riesser (um 1856)]]&lt;br /&gt;
Im Mai 1840 verabschiedete der Hamburger Senat eine Ausnahmeregelung, wonach „künftighin auch ein oder zwei Mitglieder der hiesigen israelitischen Gemeinde, wenn sie sonst dazu qualifiziert wären, Notare werden könnten“. Hintergrund des Sinneswandels des Senates war der Tod des jüdischen Notars [[Meyer Israel Bresselau]], den die Franzosen 1811 in Hamburg zum Notar bestellt hatten und auf dessen Stelle Riesser sich bewarb. Einer seiner Fürsprecher war sein ehemaliger Kommilitone Haller. Am 25. September 1840 wurde Riesser als [[Notar]] vereidigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1840 bis 1843 Mitglied der Direktion des [[Israelitischer Tempel (Hamburg)|Hamburger Tempelvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 war Riesser Abgeordneter im Frankfurter [[Vorparlament]], um dann vom 18. Mai 1848 bis zum 26. Mai 1849 Abgeordneter für das [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Herzogtum Lauenburg]] in der [[Frankfurter Nationalversammlung]] zu sein. Dort wurde er in den Verfassungsausschuss und zweimal auf kürzere Zeit zum Vizepräsidenten der Versammlung gewählt. Er gehörte zunächst der linksliberalen Fraktion [[Württemberger Hof]] an, nach deren Spaltung dem [[Augsburger Hof]] und schließlich dem [[Nürnberger Hof (Fraktion)|Nürnberger Hof]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/mediathek/die-nationalversammlung-in-der-paulskirche-1848/fraktionen-und-abgeordnete/item/showDetail/Topic/?tx_dhm_topic%5BcategoryItem%5D=6251&amp;amp;cHash=67368572ef687845ed2a870d6f3ad7a2 Gabriel Riesser]. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche 1848.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Historisches Museum.&amp;lt;/ref&amp;gt; Riesser wandte sich energisch gegen antisemitische Bestrebungen, die etwa von dem gemäßigten Linken [[Moritz Mohl]] und dem Radikaldemokraten [[Wilhelm Marr]] ausgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Einsatz war von entscheidender Bedeutung bei der Verabschiedung von §&amp;amp;nbsp;146 der [[Paulskirchenverfassung]]: „Durch das religiöse Bekenntnis wird der Genuß der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte weder bedingt noch beschränkt“. Nachdem im Februar 1849 die Grundrechte des deutschen Volkes der Paulskirchenverfassung in Kraft getreten waren, konnte Riesser Hamburger Bürger werden. Riesser war Mitglied der [[Kaiserdeputation]], die [[Friedrich Wilhelm IV.]] am 3. April 1849 die deutsche [[Kaiserkrone]] anbot. Als Höhepunkt seines parlamentarischen Wirkens gilt seine „Kaiserrede“, gehalten am 21. März 1849. Von der Ablehnung der Krone durch Friedrich Wilhelm IV. tief enttäuscht, erklärte Riesser am 26. Mai 1849 seinen Austritt aus der Nationalversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erfurter Unionsparlament]] 1850 verteidigte Riesser den [[Liberalismus]] gegen die Angriffe der [[Ernst Ludwig von Gerlach|Gerlach]]-[[Friedrich Julius Stahl|Stahl’schen]] Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 legte er sein Amt als Notar nieder. Von 1859 bis 1862 war er Mitglied, zeitweise auch Vorsitzender der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]], die durch die Verfassungsreform von 1859 von der Versammlung der Haus- und Grundbesitzer zur Volksvertretung geworden war. Zudem wurde er 1859 Obergerichtsrat und damit der erste jüdische Richter in Deutschland. Er starb 1863 an einer Zahngeschwulst.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Gabriel Riesser auf dem jüdischen Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf.jpg|mini|Grabmal Riessers auf dem jüdischen Friedhof in [[Hamburg-Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Miszellen ===&lt;br /&gt;
In einem bekannten Streitfall zwischen [[Heinrich Heine]] und Salomon Strauß nahm Riesser 1841 gegen Heine Stellung und forderte ihn zum Duell, distanzierte sich aber bald wieder von dem Vorstoß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rawert&amp;quot; /&amp;gt; Er ging zudem mehrfach auf Reisen nach England, Italien, Irland, Kanada, Kuba und in die USA. Die Erlebnisse verarbeitete er in Vorträgen und Aufsätzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rawert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof am Grindel|Grindelfriedhof]] der jüdischen Gemeinde in Hamburg beigesetzt. Als dieser Friedhof während des [[Nationalsozialismus]] aufgehoben wurde, wurde sein Grab, wie auch die anderen Gräber, auf den [[Jüdischer Friedhof Ohlsdorf|jüdischen Friedhof in Ohlsdorf]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Riesser-Grabmal als Symbolfigur, [[doi:10.23691/jgo:article-26.de.v1]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel Riessers Neffe [[Jakob Riesser]] gehörte der [[Weimarer Nationalversammlung]] und dem Reichstag der [[Weimarer Republik]] für die [[Deutsche Volkspartei|DVP]] an, dessen Söhne und damit Großneffen von Riesser waren der Diplomat [[Hans Riesser (Diplomat)|Hans Eduard Riesser]] und der Pharmakologe [[Otto Riesser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Die heutige [[Alfred Lichtwark|Lichtwarkstraße]] in [[Hamburg-Eppendorf]] wurde von 1921 bis 1939 offiziell „Gabriel-Riesser-Straße“ genannt. Bis 1933 wurde er im Hamburger Adressbuch als „der erste Richter jüdischer Religion in Deutschland, Vorkämpfer d. Judentum, Mitgl. d. Frankf. National-Vers. und M.d.B.“ gewürdigt. Danach nur noch als „Mitgl d. Frankf. National Vers. und M.d.B.“ erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Porträt, ein Säulenrelief, in der Hamburger Rathaushalle wurde 1933 entfernt und 1948 wiederhergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rawert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Riesser ist die &amp;#039;&amp;#039;Riesserstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Hamm]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gabriel-Riesser-Weg 01 (fcm).jpg|mini|Gabriel Riesser und Carlo Schmid, zwei Parlamentarier und Juristen als Nachbarn]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 2014 erhielt im Zuge der Bebauung des Kulturcampus im Frankfurter Stadtteil Bockenheim eine neue Straße den Namen „Gabriel-Riesser-Weg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der „Gabriel-Riesser-Saal“ erinnert an ihn, ein großer Gemeindesaal für säkulare Zwecke im 1931 neu errichteten [[Israelitischer Tempel (Hamburg)|Israelitischen Tempel]] in der Hamburger Oberstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Bilderreihen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bilderreisen.at/portraets/portraets-hamburg-riesser.php Gabriel Riesser, deutscher Jurist und Politiker]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 25. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moses Mendelssohn Stiftung ließ 2022 in Hamburg-Harburg in der Yorkstraße ein Studentenappartement-Haus errichten, das den Namen „Gabriel-Riesser-Haus“ trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Stellung der Bekenner des mosaischen Glaubens in Deutschland. An die Deutschen aller Confessionen&amp;#039;&amp;#039;. Hammerich, Altona 1831 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11254813?page=4,5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Wort über die Zukunft Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1848  ([https://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Geschichte_und_Politik/Ein_Wort_ueber_die_Zukunft_Deutschlands.pdf online auf pkgodzik.de]; PDF; 55&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schluß-Rede des Abgeordneten Riesser über den Welcker’schen Antrag. Gehalten in der 190sten Sitzung der verfassunggebenden Reichs-Versammlung zu Frankfurt a. M. Nebst dem Resultate der namentlichen Abstimmung über den Antrag des Verfassungs-Ausschusses&amp;#039;&amp;#039;, Osterrieth, Frankfurt am Main 21. März 1849 ([https://ubffm.hds.hebis.de/Record/HEB090524861 online]), sog. Kaiserrede.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Verfassungs-Streit&amp;#039;&amp;#039;. Langhoff, Hamburg 1850 ([https://books.google.de/books?id=kdnxj-Wv9wAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Meyer Isler]] (Hrsg. im Auftrag des Comitee der Riesserstiftung): &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Frankfurt am Main / Leipzig 1867–1868 ([https://archive.org/details/gabrielriessers03riesgoog/page/n6/mode/2up?view=theater Digitalisat Band 1]), ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/4485500 Band 2]), ([https://archive.org/details/gabrielriessers00riesgoog/page/n9/mode/2up?view=theater Band 3]), ([https://archive.org/details/gabrielriessers01riesgoog/page/n6/mode/2up?view=theater Band 4]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Berthold Auerbach|B[erthold] A[uerbach]]]: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser. Eine epitomarische Zusammenstellung seines bisherigen Wirkens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gallerie der ausgezeichnetsten Israeliten aller Jahrhunderte, ihre Portraits und Biographien&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Naphtali Frankfurter und Berthold Auerbach. Fr. Brodhag’sche Buchhandlung, Stuttgart 1836, S. 5–42 ([http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/1950280 Digitalisat]); ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.hnsb9h&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=189 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Meyer Isler]]: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser’s Leben nebst Mittheilungen aus seinen Briefen. Mit Riesser’s Portrait&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Riesser-Stiftung, Frankfurt am Main/Leipzig 1867.&lt;br /&gt;
* [[Michael Silberstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 1886.&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|586|588|Riesser, Gabriel|[[Karl Wippermann]]|ADB:Riesser, Gabriel}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Abiturienten-Matrikel des Johanneum 1804–27&amp;#039;&amp;#039;. Lütcke &amp;amp; Wulff, Hamburg 1906, S. 36–42 ([https://archive.org/stream/bub_gb_N3tIAQAAIAAJ#page/n37/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Max Grunwald]]: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser in Bild und Karikatur&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ost und West (Zeitschrift 1901–1923)|Ost und West]]&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1913, Sp. 47–62.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Friedländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben Gabriel Rießers. Ein Beitrag zur inneren Geschichte im neunzehnten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Philo Verlag, Berlin 1926.&lt;br /&gt;
* [[Moshe Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Judenemanzipation und Judenhaß seit 1848: Gabriel Riesser und Wilhelm Marr im Meinungsstreit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 61, 1965, Wiederabdruck: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-jüdische Vergangenheit. Der Judenhaß als Herausforderung&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2005, ISBN 3-506-70120-7, S.&amp;amp;nbsp;81–100.&lt;br /&gt;
* Moshe Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischer Patriotismus und deutscher Nationalismus. Die Emanzipation der Juden in Hamburg 1830–1865&amp;#039;&amp;#039;. Christians, Hamburg 1970, ISBN 3-7672-0557-2.&lt;br /&gt;
* [[Uwe Barschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser als Abgeordneter des Herzogtums Lauenburg in der Frankfurter Paulskirche 1848/49&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz, Neumünster 1987.&lt;br /&gt;
* Heike Catrin Bala: &amp;#039;&amp;#039;‚Im Namen einer unterdrückten Classe.‘ Der Journalist, Jurist und Politiker G.R.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sachor. Zeitschrift für Antisemitismusforschung.&amp;#039;&amp;#039; Heft 9: &amp;#039;&amp;#039;Von der Emanzipation zur Entrechtung. Deutsch-jüdische Lebenswege.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 1999, ISBN 3-88474-789-4, S. 12–26.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Parlament (Frankfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch. Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Große Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Urban &amp;amp; Fischer, München 2000, ISBN 3-437-31128-X, S. 258 f.&lt;br /&gt;
* [[Peter Rawert]]: &amp;#039;&amp;#039;Notar und Richter – Zum 200. Geburtstag Gabriel Riesser’s.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Hamburgischen Richtervereins&amp;#039;&amp;#039;. 2/2006, S.&amp;amp;nbsp;20–22.&lt;br /&gt;
* [[Arno Herzig]]: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser.&amp;#039;&amp;#039; Ellert &amp;amp; Richter, Hamburg 2008, ISBN 978-3-8319-0311-5.&lt;br /&gt;
* [[Julius H. Schoeps]]: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser. Demokrat – Freiheitskämpfer – Vordenker&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 256). Hentrich &amp;amp; Hentrich, Leipzig 2020, ISBN 978-3-95565-412-2.&lt;br /&gt;
* Julius H. Schoeps: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Riesser (1806–1863). Gleiche Rechte für die Juden. Eine Rede macht Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Frank-Walter Steinmeier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter der deutschen Demokratie. 30 mutige Frauen und Männer 1789–1918&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2021, S. 225–236.&lt;br /&gt;
* Lutz Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Sphärentrennung. Gabriel Riesser und die Begründung des religiösen Pluralismus&amp;#039;&amp;#039;. In: Lutz Fiedler, Christian Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Postsäkulare Politik? Emanzipation, jüdische Erfahrungen und religiöse Gemeinschaften heute&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein, Göttingen 2021, S. 97–116.&lt;br /&gt;
* Heike Drummer: &amp;#039;&amp;#039;„Vertheidigung der bürgerlichen Gleichstellung der Juden“ (Gabriel Riesser). Vormärz und Paulskirche. Hoffnungen. Enttäuschungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Wiese u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Frankfurt – von der Emanzipation bis 1933&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2023, S. 79–98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118745263}}&lt;br /&gt;
* Hrsg., Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.&amp;amp;nbsp;V. Leo Baeck Programm „Jüdisches Leben in Deutschland – Schule und Fortbildung“, [http://www.gabrielriesser.de/ www.gabrielriesser.de]&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|608|609|Riesser, Gabriel|[[Hans-Christof Kraus]]|118745263}}&lt;br /&gt;
* Thomas Kreuder: [http://www.tribuene-verlag.de/Kreuder.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kämpfer für Emanzipation. Eine Erinnerung an Gabriel Riesser aus gegebenem Anlass.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Tribüne (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Tribüne.&amp;#039;&amp;#039;]] 2006 (PDF-Datei; 42 kB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rechte der Juden in Preußen.&amp;#039;&amp;#039; 1860 (Aus den &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Jahrbüchern&amp;#039;&amp;#039;, Band V, Heft 2). In: Gabriel Riesser: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. i. A. des Comité der Riesser-Stiftung von M. Isler. 3. Band. Volckmar, Frankfurt/Leipzig 1867, [http://deutsch-juedische-publizistik.de/pdf/1860_Riesser.pdf Text (PDF; 219 kB)].&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118745263|titel=Riesser, Gabriel|datum=2020-05-09}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|894|Riesser, Gabriel}}&lt;br /&gt;
* Annabelle Lienhart: &amp;#039;&amp;#039;Das Grabdenkmal von Dr. Gabriel Riesser auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel/Hamburg-Ohlsdorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 22. März 2017, [[doi:10.23691/jgo:article-26.de.v1]].&lt;br /&gt;
* [https://search.cjh.org/primo-explore/search?query=creator,contains,Gabriel%20Riesser,AND&amp;amp;tab=default_tab&amp;amp;search_scope=LBI&amp;amp;vid=lbi&amp;amp;facet=tlevel,include,online_resources&amp;amp;mode=advanced&amp;amp;offset=0 Digitalisierte Werke von Gabriel Riesser] in der Bibliothek des [[Leo Baeck Institut]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118745263|LCCN=n85198187|VIAF=8182996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riesser, Gabriel}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riesser, Gabriel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rießer, Gabriel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Politiker, MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1806&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1863&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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