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	<title>Gabriel Pellon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabriel Pellon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1900]] in [[Metz]]; † [[28. Dezember]] [[1975]] in [[München]]) war ein deutscher [[Filmarchitekt]] und [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die frühen Jahre ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Lothringer, Sohn eines bekannten Kunstmalers und Kunsthochschullehrers, hatte nach dem Besuch des Gymnasiums seit 1917 seine künstlerische Ausbildung zum Maler und Szenenbildner unter der Anleitung seines Vaters gesammelt und zunächst als Gemälde- bzw. Kulissenmaler für die Bühne gearbeitet. Seit 1918 machte er sich mit der Arbeiten der [[Kubismus|Kubisten]] vertraut und übersiedelte daraufhin 1919 nach [[Berlin]], wo er sich auch mit dem [[Dadaismus]] näher beschäftigte. 1923 beteiligte sich Pellon erstmals an einer großen Kunstausstellung. Seine Auseinandersetzung mit dem Werk [[Hieronymus Bosch]]s führte zu einer eigenen Serie &amp;quot;magische Blätter&amp;quot;, wovon einige in der Ausstellung der sog. [[Novembergruppe]] gezeigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.galerie-bernd-duerr.de/kuenstler/popup.php?id=135&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken als Filmschaffender ==&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 20er Jahre wandte er sich dem Kinofilm zu. 1929 debütierte Gabriel Pellon an der Seite des erfahrenen Kollegen [[Otto Gülstorff]] als Filmarchitekt bei [[Wilhelm Dieterle]]s [[Ludwig Ganghofer|Ganghofer]]-Adaption &amp;#039;&amp;#039;[[Das Schweigen im Walde (1929)|Das Schweigen im Walde]]&amp;#039;&amp;#039;. Es sollte sein einziger Stummfilm bleiben. Im Tonfilm war Pellon an einer Fülle von eher durchschnittlichen Unterhaltungsproduktionen beteiligt, einfühlsame und ambitionierte Werke wie die literarischen Stoffe &amp;#039;&amp;#039;[[Liebelei (1933)|Liebelei]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Schimmelreiter&amp;#039;&amp;#039; blieben Ausnahmen. Als seine herausragendste Leistung im Film des Dritten Reichs kann seine Kreation eines barocken, flämischen Dorfes in dem prachtvollen Sittengemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Das Bad auf der Tenne (1943)|Das Bad auf der Tenne]]&amp;#039;&amp;#039;, einem frühen Farbfilm, angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand Gabriel Pellon rasch Anschluss an das bundesdeutsche und [[West-Berlin]]er Filmgeschehen. 1950/51 stattete er [[Hans Deppe]]s beide heimatverbundenen Kassenfüller &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwaldmädel (1950)|Schwarzwaldmädel]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Grün ist die Heide (1951)|Grün ist die Heide]]&amp;#039;&amp;#039; aus, die ersten bundesrepublikanischen Farbfilmproduktionen. In späteren Jahren kooperierte Pellon häufig mit den jüngeren Kollegen [[Hans-Jürgen Kiebach]] und Peter Röhrig. In seinen letzten Arbeitsjahren musste sich Pellon, der kaum noch Aufträge erhielt, mit architektonischem Kleinkram (Branchenjargon: Arbeit ‘in der Kolonne’) und Hilfsmaler-Tätigkeiten begnügen. Größere Aufgaben wie zu den [[Neuer Deutscher Film|Junger Deutscher Film]]-Exponaten &amp;#039;&amp;#039;[[Schonzeit für Füchse]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der sanfte Lauf]]&amp;#039;&amp;#039; blieben Ausnahmen. Seine letzte Kino-Arbeit besaß den Charme des Naiven und belegte zugleich Pellons Freude an Fantasie und Fantasterei: Zu dem mit sehr durchwachsenen Kritiken bedachten Gruselfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schlangengrube und das Pendel]]&amp;#039;&amp;#039; kreierte er pappmachéhafte Horrordekors wie Verliese, Gewölbe und Folterkammern aber auch die Wandmalereien im Schloss, die entfernt an die spukhaften, mittelalterlichen Endzeit- und Höllendarstellungen Boschs, Pellons einstigem Studienobjekt, erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten als freischaffender Künstler ==&lt;br /&gt;
Pellon, der als Lehrmeister der späteren [[Oscar]]-Preisträger [[Rolf Zehetbauer]] und Kiebach galt, hat neben seiner Tätigkeit für das bundesdeutsche Kino auch weiterhin als freischaffender Künstler gearbeitet. Reisen führten ihn bis nach [[Wien]], [[Bukarest]], [[Rom]], [[Florenz]], [[Nizza]] und [[Paris]]. In [[Innsbruck]] und Berlin (1956 in der Galerie Springer) konnte er seine Werke ausstellen. Einige seiner Arbeiten (z.&amp;amp;nbsp;B. die Gemälde „Komposition“ und „Fischbraut“) aus den 50er und 60er Jahren fanden sogar noch zu Beginn des neuen Jahrtausends ihren Weg in Auktionen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.artnet.com/artist/725459/gabriel-pellon.html.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 2009 und 2010 konnte man Pellons Arbeiten im Rahmen von Ausstellungen wie &amp;#039;Die phantastischen Welten des Gabriel Pellon&amp;#039; in der [[Galerie Bernd Dürr]] begutachten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.muenchner-galerien.de/bin/index/?action=60&amp;amp;id=1429 |text= |archivebot=2018-04-11 10:51:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pellon starb 75-jährig in München, wo er sich, aus Berlin kommend, 1960 niedergelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1929: [[Das Schweigen im Walde (1929)|Das Schweigen im Walde]]&lt;br /&gt;
* 1931: Die lustigen Weiber von Wien&lt;br /&gt;
* 1931: [[Die Nacht ohne Pause]]&lt;br /&gt;
* 1932: Eine Stadt steht kopf&lt;br /&gt;
* 1933: [[Liebelei (1933)|Liebelei]]&lt;br /&gt;
* 1933: Der Schimmelreiter&lt;br /&gt;
* 1934: Schwarzer Jäger Johanna&lt;br /&gt;
* 1934: Der stählerne Strahl&lt;br /&gt;
* 1935: Anschlag auf Schweda&lt;br /&gt;
* 1936: Die unmögliche Frau&lt;br /&gt;
* 1936: Nachtwache im Paradies&lt;br /&gt;
* 1936: Drei tolle Tage&lt;br /&gt;
* 1937: Gauner im Frack&lt;br /&gt;
* 1937: Mutterlied&lt;br /&gt;
* 1938: Solo per te (italienische Fassung von &amp;#039;&amp;#039;Mutterlied&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1938: [[Kleines Bezirksgericht]]&lt;br /&gt;
* 1938: Geld fällt vom Himmel&lt;br /&gt;
* 1939: Drunter und drüber&lt;br /&gt;
* 1939: Roman eines Arztes&lt;br /&gt;
* 1939: Hochzeitsreise zu dritt&lt;br /&gt;
* 1939: Leidenschaft&lt;br /&gt;
* 1940: Polterabend&lt;br /&gt;
* 1940: [[Der dunkle Punkt]]&lt;br /&gt;
* 1940: Herzensfreud – Herzensleid&lt;br /&gt;
* 1940: Wetterleuchten um Barbara&lt;br /&gt;
* 1942: [[Das Bad auf der Tenne (1943)|Das Bad auf der Tenne]]&lt;br /&gt;
* 1942: Floh im Ohr&lt;br /&gt;
* 1943: [[Ich werde dich auf Händen tragen (1943)|Ich werde dich auf Händen tragen]]&lt;br /&gt;
* 1945: [[Wir seh’n uns wieder]]&lt;br /&gt;
* 1945: [[Der Mann im Sattel (1945)|Der Mann im Sattel]] (UA: 2000)&lt;br /&gt;
* 1947: [[Menschen in Gottes Hand (Film)|Menschen in Gottes Hand]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Der Herr vom andern Stern]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Berliner Ballade]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Martina (Film)|Martina]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Eine Nacht im Séparée]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Schwarzwaldmädel (1950)|Schwarzwaldmädel]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[K – Das Haus des Schweigens]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Durch Dick und Dünn]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Grün ist die Heide (1951)|Grün ist die Heide]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Tanz ins Glück]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Wenn die Abendglocken läuten (1951)|Wenn die Abendglocken läuten]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Drei Tage Angst (1952)|Drei Tage Angst]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Ich warte auf Dich]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Tagebuch einer Verliebten]]&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1953: [[Alles für Papa]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Regina Amstetten]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Meine Schwester und ich (1954)|Meine Schwester und ich]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Ihre große Prüfung]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Große Starparade]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Oase (Film)|Oase]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Stern von Rio (1955)|Stern von Rio]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Der 20. Juli]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Liebe, Tanz und 1000 Schlager]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Meine 16 Söhne]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Kirschen in Nachbars Garten (1956)|Kirschen in Nachbars Garten]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Wo die alten Wälder rauschen]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Geliebte Corinna]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Ferien auf Immenhof]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Das haut hin]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Der tolle Bomberg (1957)|Der tolle Bomberg]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Anders als du und ich]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Der Greifer (1958)|Der Greifer]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Das gab’s nur einmal]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Wenn die Conny mit dem Peter]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Majestät auf Abwegen]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Schlag auf Schlag]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Labyrinth (1959)|Labyrinth]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Freddy, die Gitarre und das Meer]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Freddy unter fremden Sternen]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Das kunstseidene Mädchen (Film)|Das kunstseidene Mädchen]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Freddy und die Melodie der Nacht]]&lt;br /&gt;
* 1960: Es ist soweit (TV-Sechsteiler)&lt;br /&gt;
* 1960: [[Der wahre Jakob (1960)|Der wahre Jakob]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Schwarzer Kies]]&lt;br /&gt;
* 1961: Die Kurve (TV)&lt;br /&gt;
* 1961: Staatsaffären (TV)&lt;br /&gt;
* 1961: Quadrille (TV)&lt;br /&gt;
* 1961: [[Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse]]&lt;br /&gt;
* 1962: Nachts ging das Telefon&lt;br /&gt;
* 1962: Jeder stirbt für sich allein (TV)&lt;br /&gt;
* 1962: Der Rosenstock (TV)&lt;br /&gt;
* 1963: Sessel am Kamin (TV)&lt;br /&gt;
* 1963: Vorsätzlich (TV)&lt;br /&gt;
* 1964: Die Truhe (TV)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Schonzeit für Füchse]]&lt;br /&gt;
* 1966: [[Der sanfte Lauf]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Die Schlangengrube und das Pendel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;N – R. Mary Nolan – Meg Ryan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 177.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0671230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119162989|VIAF=42642068}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pellon, Gabriel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Szenenbildner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pellon, Gabriel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Filmarchitekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Metz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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