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	<title>Gabriel Narutowicz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:39:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gabriel_Narutowicz&amp;diff=347799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NeuP: Info zur Gedanketafel an der ETH Zürich</title>
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		<updated>2026-03-10T18:04:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Info zur Gedanketafel an der ETH Zürich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gabriel narutowicz.jpg|mini|hochkant|Gabriel Narutowicz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabriel Narutowicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1865]] in [[Telšiai]] ([[Gouvernement Kowno]], heutiges [[Litauen]]); †&amp;amp;nbsp;[[16. Dezember]] [[1922]] in [[Warschau]]; Vorname auch &amp;#039;&amp;#039;Gabryel&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Polen|polnischer]] [[Wasserbauingenieur]] und [[Politiker]]. Er war der erste [[Staatspräsident|Präsident]] der [[Zweite Polnische Republik|Zweiten Polnischen Republik]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;VischerNDB&amp;quot; /&amp;gt; und wurde fünf Tage nach seinem Amtsantritt bei einem politisch motivierten [[Attentat]] [[Liste bekannter Attentate#1920er Jahre|ermordet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Studium ==&lt;br /&gt;
Gabriel Narutowicz stammte aus einer polnischen Kleinadelsfamilie ([[Szlachta]]) aus &amp;#039;&amp;#039;Telšiai&amp;#039;&amp;#039; im heutigen Litauen, die ihre Wurzeln in der &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Republik&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;I.&amp;amp;nbsp;[[Rzeczpospolita]]&amp;#039;&amp;#039;) hatte, die wiederum 1795 infolge der dritten polnischen Teilung aufhörte zu bestehen. Seit damals und damit auch zur Geburtszeit von Gabriel Narutowicz gehörte Litauen und der größte Teil Polens zum [[Russisches Kaiserreich|Russischen Zarenreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriels Vater Johannes (Jan) Narutowicz war Bezirksrichter und Gutsbesitzer in [[Brėvikiai]] nahe &amp;#039;&amp;#039;Telšiai&amp;#039;&amp;#039; in [[Samogitien]], einer der fünf [[Ethnographie|ethnografischen]] Regionen von Litauen.&lt;br /&gt;
Wegen seiner Teilnahme am [[Januaraufstand|Januaraufstand von 1863/1864]] gegen die russische Herrschaft kam der Vater ein Jahr in Haft. Er starb, als Gabriel erst ein Jahr alt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andrzejewski 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriels Mutter Victoria Szczepkowska war Johannes dritte Frau. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie die Erziehung ihrer Söhne. Die gebildete, von der Philosophie der [[Aufklärung]] faszinierte Frau hatte großen Einfluss auf die Entwicklung und Weltanschauung von Gabriel und seinen Geschwistern. Durch die nach dem Aufstand von 1863 forcierte [[Russifizierung]] wären ihre Kinder gezwungen gewesen, eine russische Schule zu besuchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andrzejewski 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wich deshalb nach Libau im [[Gouvernement Kurland]] (heute [[Liepāja]] in [[Lettland]]) aus, wo Narutowicz das deutschsprachige [[Gymnasium Libau|Nikolai-Gymnasium]] absolvierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VischerNDB&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://irliepaja.lv/lv/raksti/liepajnieki/nikolaja-gimnazija-atskatoties-uz-dibinasanas-150-jubileju/|titel=Nikolaja ģimnāzija – atskatoties uz dibināšanas 150. jubileju (Nikolai-Gymnasium – Rückblick auf den 150. Jahrestag seiner Gründung)|hrsg=irliepaja.lv|abruf=2020-12-20|sprache=lv}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel für Gabrjel Narutowicz Ki 00032-04.tif|mini|links|150px|Gedenktafel für Gabrjel Narutowicz (ETH, 1932)]]&lt;br /&gt;
Narutowicz musste sein Studium der Mathematik und Physik 1886 in St. Petersburg wegen einer Lungentuberkulose abbrechen und die Erkrankung in einer einjährigen Kur in Davos behandeln. Anschließend studierte er 1887–1891 Bauwesen am &amp;#039;&amp;#039;Eidgenössischen Polytechnikum&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Eidgenössische Technische Hochschule]], ETH) in Zürich, wo er als Diplom-Ingenieur graduierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserbauingenieur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ElektrizitätswerkKubel1903.jpg|mini|Kraftwerk Kubel bei St. Gallen, 1903]]&lt;br /&gt;
Narutowicz fand seine erste Beschäftigung nach dem Studium beim Bau der Eisenbahnstrecke nach St. Gallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pajewski-Łazuga&amp;quot;&amp;gt;Janusz Pajewski, Waldemar Łazuga: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Narutowicz. Pierwszy Prezydent Rzeczypospolitej&amp;#039;&amp;#039;. Warszawa: Książka i Wiedza, 1993, S. 45–47. ISBN 83-05-12624-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann arbeitete er als Bauingenieur drei Jahre im Baubüro für Wasserversorgung und Kanalisation der Stadt [[St. Gallen]] und war anschließend ein Jahr lang Sektionsingenieur des Kantons St. Gallen beim Bau des rheintalischen Binnenkanals (Teil der [[Rheinregulierung (Alpenrhein)|österreichisch-schweizerischen Rheinregulierung]]). Seine Arbeiten erhielten 1896 Auszeichnungen auf der Internationalen Ausstellung in Paris.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pajewski-Łazuga&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Narutowicz erhielt im gleichen Jahr in der Nachbargemeinde [[Untereggen]] das [[Schweizer Bürgerrecht]]. Nun begann für ihn eine erfolgreiche Schaffensperiode bei dem in der Schweiz im Wasserbau führenden St. Gallener Ingenieurbüro von [[Louis Kürsteiner]].&lt;br /&gt;
Narutowicz’ Arbeiten an den Kraftwerksbauten [[Kraftwerk Kubel|Kubel]] bei St. Gallen (1898–1901 und vier Erweiterungen bis 1907), [[Le Refrain]] am Fluss [[Doubs]] im Jura (Inbetriebnahme 1909) und [[Monthey]] im Wallis sowie an mehreren bedeutenden Wasserversorgungs- und Kanalisationsanlagen brachten ihm hohes Ansehen. Innerhalb des Unternehmens stieg er bald vom Ingenieur zum Bürochef und schließlich zum Teilhaber auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VischerNDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VKW Andelsbuch5.jpg|mini|links|Wasserkraftwerk Andelsbuch, Bezirk Bregenz, Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
Unter seiner Leitung entstand in Vorarlberg zwischen 1906 und 1908 das [[Kraftwerk Andelsbuch|Wasserkraftwerk Andelsbuch]] als eines der damals größten und modernsten Kraftwerke [[Österreich-Ungarn]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Plitzner: &amp;#039;&amp;#039;Elektrizität in Vorarlberg&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.wirtschaftsarchiv-v.at/files/Elektrizitaet.pdf#page=9 S. 9] (PDF; 105&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Lehrauftrag für Wasserversorgung und Kanalisation der &amp;#039;&amp;#039;ETH Zürich&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1906 ernannte ihn 1907 der Schweizerische Bundesrat zum ordentlichen Professor für [[Wasserbau]] am &amp;#039;&amp;#039;Eidgenössischen Polytechnikum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ptb|15|11|1907|9|Aus der Gelehrtenwelt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Narutowicz verließ 1908 das Ingenieurbüro Kürsteiner, zog mit seiner Familie nach Zürich und trat sein Amt an. Gegenüber der reinen Forschung stellte er seine praxisnahe Lehre in den Vordergrund und führte mit großem Einsatz nebenher ein eigenes Ingenieurbüro für Wasserbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VischerNDB&amp;quot; /&amp;gt; Er erhielt Aufträge aus der Schweiz ([[Etzelwerk]] bei [[Einsiedeln]]), Italien ([[Montjovet]] auf dem Fluss [[Dora Baltea]] im Aostatal Italien) und Spanien (Buitreras auf dem [[Río Guadiaro]] in der Provinz Málaga).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pajewski-Łazuga&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkraftwerk Muehleberg 03 10.jpg|mini|Wasserkraftwerk Mühleberg bei Bern, Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bust of Gabriel Narutowicz at Mühleberg.jpg|mini|Büste vor dem Kraftwerk Mühleberg]]&lt;br /&gt;
Von 1913 bis 1920 war Narutowicz Dekan der Fakultät für Wasserbau an der [[ETH Zürich|ETH]] in Zürich. Er war ständiges Mitglied des Baureferats der Stadt [[Zürich]], Mitglied des Ausschusses für Wasserwirtschaft des [[Eidgenössisches Departement des Innern|Eidgenössischen Departements des Innern]] und Delegierter der Schweizer Regierung in der [[Rheinregulierung (Alpenrhein)|Internationalen Kommission zur Rheinregulierung]]. Mitglied dieser Kommission wurde er am 15. April 1914 als Nachfolger des aus Altersgründen ausscheidenden Karl von Graffenried.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|19|04|1914|3|Bregenz, 17. April. (Internationale Rhein-Regulierung.)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. Dezember 1914 wurde er für das Jahr 1915 zum Vorsitzenden gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|svb|23|12|1914|5|Internationale Rheinregulierung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Jahre 1919 führte er den Vorsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|27|12|1918|4|Internationale Rheinregulierung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seiner Rückkehr nach Polen trat er von all diesen Ämtern zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;tagesanzeiger.ch vom 26. Juli 2009: [&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kraftwerk (Aarekraftwerk Mühleberg) baute ein Präsident&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Krönung seiner Ingenieurlaufbahn gilt das [[Wasserkraftwerk Mühleberg|Aarekraftwerk Mühleberg]] unterhalb von Bern. Es wurde unter seiner Projekt- und Bauleitung 1917–1920 erstellt und fand damals als eines der modernsten und größten [[Wasserkraftwerk#Mitteldruckkraftwerke|Mitteldruck]]-[[Speicherkraftwerk (Wasser)|Speicherkraftwerke]] europaweit Beachtung. Die damit verbundene berufliche Belastung veranlasste ihn 1919, seine Professur an der ETH Zürich aufzugeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VischerNDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützung von Exil-Polen ==&lt;br /&gt;
Schon während seiner Studienzeit half er Polen, die aus dem russischen Machtbereich geflüchtet waren. Er hielt auch Kontakt zu polnischen Exil-Organisationen wie der sozialistischen Partei im Exil, die sich &amp;#039;&amp;#039;Proletariat&amp;#039;&amp;#039; nannte. Dafür stellten die russischen Behörden einen Haftbefehl gegen ihn aus und forderten seine Rückkehr. Da Narutowicz 1895 &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Bürgerrecht&amp;#039;&amp;#039; erhalten hatte, konnte er mit dieser Bedrohung leben.&lt;br /&gt;
Gabriel Narutowicz versuchte, nicht Partei zu ergreifen, sondern zwischen den zerstrittenen Flügeln zu vermitteln und den Opfern des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zu helfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VischerNDB&amp;quot; /&amp;gt; Nach Kriegsausbruch unterstützte er die Politik [[Józef Piłsudski]]s, der die Wiederherstellung eines unabhängigen polnischen Staates anstrebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich darüber hinaus für die polnischen Interessen „als einer durch geschichtliche Mission und durch Zivilisation mit dem Westen verbundenen Nation“ z.&amp;amp;nbsp;B. durch einen Vortrag in Bern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|pol|00|00|1916|866|Vorlesung über Polen in Bern|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bruder Stanisław Narutowicz ==&lt;br /&gt;
Sein älterer Bruder Stanisław (1862–1930) blieb in seiner Heimatstadt &amp;#039;&amp;#039;Telšiai&amp;#039;&amp;#039;, wurde Jurist und nach dem Ende des Ersten Weltkriegs [[Staatsbürger]] des nun ebenfalls unabhängigen &amp;#039;&amp;#039;Litauen&amp;#039;&amp;#039;. Seine Frau Joanna Billewiczówna war eine Cousine von Marschall Józef Piłsudski (1867–1935).&amp;lt;ref name=&amp;quot;VischerNDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stanisław Narutowicz engagierte sich politisch und sprach sich für eine enge Allianz zwischen Polen und Litauen aus. Er wurde dabei von Piłsudski unterstützt, der auf ihn als künftigen Regierungschef Litauens setzte. Doch konnten sich die Befürworter eines propolnischen Kurses in Litauen nicht durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Weblink Andrzej Pukszto: &amp;#039;&amp;#039;Litewski brat polskiego prezydenta, Stanislaw Narutowicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Stanisław schied 1930 durch Selbstmord aus dem Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VischerNDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Minister in der Zweiten Polnischen Republik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Narutowicz Pilsudski.jpg|mini|Narutowicz im Gespräch mit Marschall Piłsudski, 1922]]&lt;br /&gt;
[[Marschall]] [[Józef Piłsudski|Piłsudski]] hatte den seit 1795 nach der letzten der [[Teilungen Polens|Polnischen Teilungen]] politisch nicht mehr existierenden Staat Polen im Ersten Weltkrieg und in weiteren Auseinandersetzungen in die Selbständigkeit und Unabhängigkeit geführt ([[Zweite Polnische Republik]]). Bis zur Wahl des ersten [[Präsidentschaftswahl in Polen 1922 (9. Dezember)|verfassungsmäßigen Staatspräsidenten]] im Dezember 1922 agierte er als eine Art Interims-Staatsoberhaupt und führte den Titel eines Staatschefs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister für Öffentliche Angelegenheiten (Verkehr, Bauwesen uam.) ===&lt;br /&gt;
Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens benötigte &amp;#039;&amp;#039;Piłsudski&amp;#039;&amp;#039; 1920 einen Fachmann mit weitreichenden Kenntnissen und entsprechender Durchsetzungskraft für den (Wieder-)Aufbau der zum Teil kriegszerstörten Infrastruktur. Er konnte hierfür Gabriel Narutowicz gewinnen, der in diesem Jahr seine Frau verloren hatte. Nach seiner Rückkehr aus der Schweiz nach Polen bekleidete Narutowicz zwei Jahre lang vom 23. Juni 1920 bis zum 6. Juni 1922 in vier aufeinanderfolgenden [[Kabinett (Politik)|Kabinetten]] der [[Ministerpräsident (Polen)|Ministerpräsidenten]] [[Władysław Grabski]], [[Wincenty Witos]] und [[Antoni Ponikowski]] (zwei Regierungsperioden) das Amt eines Ministers für &amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Arbeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|22|09|1921|2|Das neue polnische Kabinett}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Verkehr, Bauwesen usw.). Ihm kam dabei seine Erfahrung aus der Schweiz zugute, wo er zum Pionier für die Erzeugung und Nutzung der elektrischen Energie herangewachsen war. Er steigerte die Effizienz der Verwaltung für den Wiederaufbau des Landes und konnte innerhalb der beiden Jahre die Zahl der dort Beschäftigten auf ein Viertel reduzieren. Er beteiligte sich persönlich an Bauentwürfen für Brücken, Straßen, Dämme und einem Wasserkraftwerk und überwachte und steuerte die Arbeitsdurchführung. Bis 1921 waren fast 270.000 Gebäude wieder aufgebaut, über 300 Brücken und die meisten Straßen ausgebessert und etwa 200 km Autobahnen gebaut worden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zapora Porąbka 001.JPG|mini|links|Staudamm Porąbka]]&lt;br /&gt;
Er überwachte den Bau des Wasserkraftwerks in &amp;#039;&amp;#039;Porąbka&amp;#039;&amp;#039; bei [[Bielsko-Biała|Bielitz-Biala]] auf dem Fluss [[Soła]] in den [[Beskiden]] und kümmerte sich um die Regulierung der [[Weichsel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andrzejewski 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er in einer Zeit der ständigen Regierungskrisen einen ruhenden Pol darstellte und als dauerhaftes Mitglied den häufig wechselnden Regierungen eine gewisse Kontinuität gab, ist hervorzuheben und seiner Sachkunde und seinem vernunftorientierten und aufgeschlossenen Wesen zuzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister für Internationale Angelegenheiten ===&lt;br /&gt;
Im April 1922 nahm Narutowicz mit dem damaligen Außenminister [[Konstanty Skirmunt]] an der [[Konferenz von Genua]] teil. Dank seines internationalen Ansehens und geschickten Auftretens (er sprach fließend Deutsch und Französisch) fanden die polnischen Interessen Gehör. Am 29. Juni 1922&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|30|06|1922|5|Das Kabinett Sliwinski}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er Außenminister im Kabinett [[Artur Śliwiński]], das bis 7. Juli 1922 bestand. Er führte dieses Amt auch in der späteren Regierung von Prof. [[Julian Ignacy Nowak]] vom 31. Juli 1922 bis 14. Dezember 1922 weiter. Im Oktober 1922 repräsentierte er Polen auf einer Konferenz in [[Tallinn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andrzejewski 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatspräsident ==&lt;br /&gt;
Die ersten Nachkriegsjahre in der Zweiten Polnischen Republik waren von großer politischer Instabilität geprägt, vergleichbar mit den ersten Jahren der [[Weimarer Republik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andrzejewski 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Regierungen waren wegen fehlender stabiler parlamentarischer Mehrheiten nur kurz im Amt und die politischen Lager unversöhnlich verfeindet. Das Land litt unter einer Wirtschaftskrise und [[Inflation]]. Es gab [[Zweite Polnische Republik#Konflikte mit den Nachbarländern|schwerwiegende Grenzstreitigkeiten und Kriege]] mit fast allen Nachbarstaaten (Deutsches Reich, [[Litauen]], [[Tschechoslowakei]], [[Sowjetunion]], die Ukraine wurde bekämpft und aufgelöst) außer [[Rumänien]] und [[Lettland]]. Die aufgeheizte Stimmung der polnischen öffentlichen Meinung äußerte sich in weiten Teilen nationalistisch und ausgeprägt anti-russisch und anti-deutsch. Ein Drittel der Bevölkerung Polens gehörte zu nationalen Minderheiten (Ukrainer, Weißrussen, Deutsche, Litauer, Juden), denen jedoch keine oder nur eine sehr beschränkte kulturelle Autonomie zugestanden wurde und die im [[Sejm]] unterrepräsentiert waren (weniger als 5–10 % der Abgeordneten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vorschlag Piłsudskis wurde Narutowicz schließlich mit den Stimmen der Linken, der Bauernpartei und der [[Nationale Minderheit|nationalen Minderheiten]] am 9. Dezember 1922&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|oiz|05|03|1922|23|Bilder von der Woche}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im fünften Wahlgang&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|10|12|1922|1|Wahl von Minister Narutowicz zum Präsidenten von Polen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von der [[Nationalversammlung (Polen)|Nationalversammlung]] zum ersten [[Präsidentschaftswahl in Polen 1922 (9. Dezember)|verfassungsmäßigen Staatspräsidenten gewählt]] und am 11. Dezember vereidigt. Zuvor hatte er als der am wenigsten aussichtsreiche Kandidat gegolten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|17|12|1922|5|Gabriel Narutowicz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vorgänger [[Józef Piłsudski]] hatte den Titel eines Staatschefs geführt und war eine Art Interims-Staatsoberhaupt gewesen. Narutowicz, aufgrund seiner gemäßigten und ausgleichenden Politik schon länger Zielscheibe nationalistischer Hetze, wurde daraufhin von polnischen Nationalisten scharf angegriffen, da er mit den Stimmen der Abgeordneten der nationalen Minderheiten gewählt worden war. In der Presse der Rechtsparteien galt er, den in Polen virulenten [[Antisemitismus]] bedienend, als „jüdischer Präsident“.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Steffen: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Polonität?: Ethnizität und Nation im Spiegel der polnischsprachigen jüdischen Presse 1918–1939&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht 2004, S. 245.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar nach seiner Wahl war Narutowicz auf der Fahrt zum Sejm „von der nationaldemokratisch gesinnten Jugend mit Schnee und Kot beworfen“ worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|17|12|1922|6|Gabriel Narutowicz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte Dezember 1922 organisierten die „mit der Wahl unzufriedenen rechtsstehenden Schichten“ in Warschau Kundgebungen, die sich zu Unruhen ausweiteten, in deren Verlauf vier Tote und zehn Schwerverletzte zu beklagen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|daz|15|12|1922|1|Chronik. Ausland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb Polens hieß es jedoch, es sei „der rechte Mann auf den rechten Platz gestellt“ worden, und man könne sich „kaum jemand anderen vorstellen, der berufener wäre, die höchste Würde der polnischen Republik zu bekleiden, als diesen unglaublich vorsichtigen, behutsamen und taktvollen Staatsmann, der bei all seiner Energie jeglicher Politik der Ueberraschungen abhold ist und durch konsequente Beharrlichkeit immer rascher ans Endziel gelangt als andere, die im ersten Ansturm siegen wollen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwj|14|12|1922|1|Der neue Präsident der polnischen Republik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermordung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Narutowicz death.jpg|mini|Ehrenwache an Narutowiczs aufgebahrtem Sarg]]&lt;br /&gt;
Die radikale Rechte sah ihn als „Verräter an der polnischen nationalen Sache“. Narutowicz bemühte sich in den wenigen Tagen seiner Amtszeit um den Ausgleich und eine Regierungsbildung auf breiter parlamentarischer Basis, indem er z.&amp;amp;nbsp;B. seinem politischen Gegenkandidaten [[Maurycy Zamoyski]] das Amt des Außenministers anbot. Er wurde am 16. Dezember 1922, wenige Tage nach seiner Wahl, auf dem Weg zu einer Kunstausstellung auf der Treppe der Kunsthalle [[Zachęta]] in Warschau von [[Eligiusz Niewiadomski]], einem Kunstmaler und [[Fanatiker]] mit Verbindungen zur [[Narodowa Demokracja]], ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ptb|17|12|1922|1|Präsident Narutowicz ermordet}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Attentäter wurde gefasst, zum Tode verurteilt und hingerichtet, von Teilen der Rechten aber als Held und nationaler Märtyrer gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab von Narutowicz befindet sich in der [[Johanneskathedrale (Warschau)|Johanneskathedrale]] in Warschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Mai 1923 wurde ein Denkmal für Narutowicz im Gebäude des polnischen Außenministeriums in Anwesenheit von Ministerpräsident [[Władysław Sikorski]] sowie seines Nachfolgers im Präsidentenamt [[Maciej Rataj]] enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|pel|15|05|1923|4|Enthüllung des Denkmals des Präsidenten Narutowicz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel für Narutowicz wurde an der [[ETH Zürich]] zehn Jahre nach seiner Ermordung in 1932 enthüllt und 2017 ins Hauptgebäude verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://etheritage.ethz.ch/2017/08/18/vom-eth-professor-zum-staatsmann-gabriel-narutowicz-1865-1922/ |titel=Vom ETH-Professor zum Staatsmann: Gabriel Narutowicz (1865-1922) – ETHeritage |datum=2021-07-05 |sprache=de-DE |abruf=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Tage der Präsidentschaft Narutowiczs und der Prozess gegen den Attentäter wurden vom polnischen Regisseur [[Jerzy Kawalerowicz]] 1977 in &amp;#039;&amp;#039;[[Śmierć prezydenta|Der Tod des Präsidenten]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweizer Gemeinde Untereggen ehrte ihn am 12. November 2023 mit einem Gedenkbrunnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/historisch-gedenkbrunnen-fuer-wasserbauingenieur-und-praesident-polens-in-untereggen-wird-am-wochenende-ein-brunnen-im-andenken-an-gabriel-narutowicz-eingeweiht-ld.2537848 &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbrunnen für Wasserbauingenieur und Präsident Polens: In Untereggen wird am Wochenende ein Brunnen im Andenken an Gabriel Narutowicz eingeweiht&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;tagblatt.ch&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* [http://e-collection.library.ethz.ch/eserv/eth:22180/eth-22180-01.pdf Schriften von Gabriel Narutowicz im Archiv der ETH Zürich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|736|737|Narutowicz, Gabriel|Daniel Vischer|118866192}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|28450|Narutowicz, Gabriel|Autor=Halina Florkoswka-Frančić / AHB}}&lt;br /&gt;
* [[Stephanie Zloch]]: [http://books.google.de/books?id=0rC8tScq8vEC&amp;amp;pg=PA93 &amp;#039;&amp;#039;Polnischer Nationalismus: Politik und Gesellschaft zwischen den beiden Weltkriegen&amp;#039;&amp;#039;] Böhlau Verlag, Köln, 2010, ISBN 978-3-412-20543-0, Rolle Narutowicz ab S. 93 (als Vorschau bei Google Books)&lt;br /&gt;
* Marek Andrzejewski: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Narutowicz. Wasserbauer, Hochschullehrer und Politiker&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2006 &amp;lt;br /&amp;gt;S. 129–134: Das Kraftwerk Mühleberg. – S. 134–136: Die Oberhasli-Kraftwerke. S. 185–193: Ermordung, Reaktionen, Prozess und Hinrichtung &amp;lt;br /&amp;gt;[http://d-nb.info/980021871/04 Inhaltsverzeichnis] und {{Webarchiv |url=http://www.nzz-libro.ch/gabriel-narutowicz.html |text=Besprechung in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) |wayback=20140111181614}} (deutsch)&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= [[Włodzimierz Borodziej]] | Titel= Geschichte Polens im 20. Jahrhundert | TitelErg= mit einem Vorwort von [[Ulrich Herbert]] | Verlag=C. H. Beck | Ort= München |Datum= 2010 | ISBN=978-3-406-60647-2 | Online={{Google Buch |BuchID= CHOkDAAAQBAJ }} }}(deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118866192}}&lt;br /&gt;
* Martin Kreim: [http://www.hgb-leipzig.de/artnine/lehre/pol/kreim.html#15 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens&amp;#039;&amp;#039;] (Überblick, deutsch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.president.pl/en/about-poland/polish-presidents/gabriel-narutowicz/ | wayback=20110608024753 | text=The official website of the President of the Republic of Poland – Kurzbiografie}} (englisch)&lt;br /&gt;
* Andrzej Szczypiorski: [http://www.zeit.de/1989/10/die-luecke-schmerzt/seite-2 &amp;#039;&amp;#039;Diese Lücke schmerzt&amp;#039;&amp;#039;] Über die Situation für Narutowicz nach der wiedergewonnenen Unabhängigkeit Polens 1918 In: Die Zeit vom 3. März 1989 (Zeit Online)&lt;br /&gt;
* Andrzej Pukszto: [http://www.rp.pl/artykul/992496.html?print=tak&amp;amp;p=0| &amp;#039;&amp;#039;Litewski brat polskiego prezydenta, Stanislaw Narutowicz&amp;#039;&amp;#039; (= Der Bruder des litauisch-polnischen Präsidenten)] Uważam Rze, kurze Erwähnung am 33. Todestag, In: Verlag Rzeczpospolita (Republik), 27. März 2013, S. 18–20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;VischerNDB&amp;quot;&amp;gt;siehe Literatur NDB Daniel Vischer: &amp;#039;&amp;#039;Narutowicz, Gabriel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andrzejewski 2006&amp;quot;&amp;gt;siehe Literatur Marek Andrzejewski: &amp;#039;&amp;#039;Gabriel Narutowicz. Wasserbauer, Hochschullehrer und Politiker&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten der Zweiten Republik Polens&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118866192|LCCN=n/82/6659|VIAF=64805152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Narutowicz, Gabriel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zweite Polnische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rajongemeinde Telšiai)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines Attentats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Narutowicz, Gabriel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Wasserbauingenieur und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Telšiai]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NeuP</name></author>
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