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	<title>Gabriel Angler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T21:26:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sheogath76: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-01-22T18:18:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gabriel Angler - Tabula Magna - von 1445 im BNM L BStGS 1436 Foto Nr 01.jpg|mini|Teil der Festtagsseite des ehemaligen Hochaltars der Abteikirche in Tegernsee (Tabula magna) (1444/45)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mistrz Ołtarza z Tegernsee.jpg|mini|Sogenannte „Lettnerkreuzigung“. Ehemals in der Klosterkirche Tegernsee (um 1440)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabriel Angler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1404 in [[München]]; † vor 1483 in München) war ein Tafel- und Freskomaler der [[Gotik]], der in München seit etwa 1430 eine bedeutende Werkstatt führte. Die „Tabula magna“, der um 1444/45 entstandene Choraltar für das [[Kloster Tegernsee]], gilt heute als sein Hauptwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Angler ist urkundlich 1429 in [[Nördlingen]] nachweisbar, ohne dass seine damalige Funktion bekannt ist. Ab etwa 1430 war er in München tätig und reiste um 1433 zum Kauf von Farben nach [[Venedig]].&amp;lt;ref&amp;gt;Grundlegend zu Leben und Werk nun die neuere Arbeit: Helmut Möhring: &amp;#039;&amp;#039;Die Tegernseer Altarretabel des Gabriel Angler und die Münchner Malerei von 1430–1450.&amp;#039;&amp;#039; scaneg Verlag, 1997. Dort Diskussion und Korrektur zahlreicher älterer Ansichten zum Thema.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1434 wurde er erster Stadtmaler und malte in den folgenden Jahren den neuen &amp;#039;&amp;#039;Hauptaltar der Münchener Frauenkirche&amp;#039;&amp;#039;. Dieser war einer der teuersten Altäre seiner Zeit in Deutschland, der aber seit dem 17. Jahrhundert vollständig verloren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1449 erwarb Angler ein Anwesen an der Nordseite des [[Marienplatz (München)|Marienplatzes in München]]. Seit 1460 war er in seiner Tätigkeit wahrscheinlich durch ein Augenleiden eingeschränkt; nach 1474 sind keine Werke mehr nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anglers Werk bedeutet den Bruch mit der Flächenprojektion der Frühgotik. Es verrät Einflüsse burgundischer Hofkunst, aber es sind auch eindeutig oberitalienische Vorbilder wie [[Altichiero da Zevio]] zu erkennen, die er wahrscheinlich auf einer Reise nach Norditalien kennenlernte. Zu seinen vermuteten Schülern zählen [[Gabriel Mälesskircher]] und [[Michael Wolgemut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angler ist die Anglerstraße im Münchener Stadtteil [[Schwanthalerhöhe]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Ihm wird das &amp;#039;&amp;#039;Schlachtendankbild&amp;#039;&amp;#039; in der [[St. Maria und Georg (Hoflach)|Votivkirche in Hoflach]] bei [[Fürstenfeldbruck]] (1431) zugeschrieben. Diese Zuschreibung wird aktuell eher in Zweifel gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1434–1437 malte Angler einen monumentalen &amp;#039;&amp;#039;Retabelaltar&amp;#039;&amp;#039; für den Vorgängerbau der [[Frauenkirche (München)|Münchener Frauenkirche]], für den er als Werkmeister die damals enorme Summe von 4275 rheinischen Gulden erhielt. Eine &amp;#039;&amp;#039;Tafel (Geburt Christi)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Gemäldegalerie (Berlin)|Gemäldegalerie Berlin]] wurde damit in Verbindung gebracht. Diese Zuschreibung wird heute angezweifelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Möhring 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit um 1438 stammt vielleicht eine &amp;#039;&amp;#039;[[Predella]]&amp;#039;&amp;#039; für einen Altar des [[Freisinger Dom]]s. Angler zugeschrieben wurde unter anderem auch der &amp;#039;&amp;#039;Marienaltar&amp;#039;&amp;#039; für das Kloster [[Kremsmünster]] zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum relativ gesicherten Werk Anglers gehört heute die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Lettnerkreuzigung&amp;#039;&amp;#039; in der [[Alte Pinakothek|Alten Pinakothek]], die aus der Klosterkirche Tegernsee stammt. Die Datierung um 1440 wird allgemein akzeptiert, nachdem es in der Vergangenheit auch abweichende Vorschläge gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Möhring 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Tabula magna&amp;#039;&amp;#039; (1444/45) (Teile im [[Bayerisches Nationalmuseum|Bayerischen Nationalmuseum]], im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]], in der Kirche von Bad Feilnbach und im [[Bode-Museum|Bodemuseum]] Berlin), für das [[Kloster Tegernsee]] geschaffen, gilt heute als Anglers erhaltenes, gesichertes Hauptwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Trinks: &amp;#039;&amp;#039;Kreuzbild mit Plünderer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 14. April 2022, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gabriel Angler - Tabula Magna, Entkleidung Christi - 7574 A - Bavarian State Painting Collections.jpg|Tabula Magna: Entkleidung Christi (um 1445)&lt;br /&gt;
Gabriel Angler - Tabula Magna, Christus am Ölberg - 7573 A - Bavarian State Painting Collections.jpg|Tabula Magna: Christus am Ölberg&lt;br /&gt;
Gabriel Angler - Tabula Magna, Enthauptung des hl. Quirin (Abgetrennte Rückseite, Christus am Ölberg) - 7573 B - Bavarian State Painting Collections.jpg|Tabula Magna: Enthauptung des hl. Quirin&lt;br /&gt;
Gabriel Angler - Tabula Magna, Bestattung des hl. Quirin (Fleischwunder in der Tegernseer Krypta) (Abgetrennte Rückseite, Entkleidung Christi) - 7574 B - Bavarian State Painting Collections.jpg|Tabula Magna: Bestattung des hl. Quirin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|294|295|Angler, Gabriel|Alois Elsen|119556960}}&lt;br /&gt;
* [[Matthias Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Kapitel V: Bayern&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Till-Holger Borchert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Van Eyck bis Dürer. Altniederländische Meister und die Malerei in Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Brügge 2010, S. 345–349.&lt;br /&gt;
* Volker Liedke: &amp;#039;&amp;#039;Die Münchner Tafelmalerei und Schnitzkunst der Spätgotik. Bd. 2. Vom Pestjahr 1430 bis zum Tod Ulrich Neunhausers 1472. Mit einem Restaurierungsbericht von Ernst Buchenrieder&amp;#039;&amp;#039; (= Ars Bavarica 29/30). München 1982.&lt;br /&gt;
* Helmut Möhring: &amp;#039;&amp;#039;Die Tegernseer Altarretabel des Gabriel Angler und die Münchner Malerei von 1430–1450.&amp;#039;&amp;#039; scaneg Verlag, 1997, ISBN 978-3-89235-071-2.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schindler (Kunsthistoriker)|Herbert Schindler]]: &amp;#039;&amp;#039;Große bayerische Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Süddeutscher Verlag, München 1963, S. 257 (Abb. des Kremsmünsterer Altars), S. 301.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gabriel Angler|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119556960|VIAF=824880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Angler, Gabriel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (bayerische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Angler, Gabriel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=süddeutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1404&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=vor 1483&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sheogath76</name></author>
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