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	<title>Gabor Goitein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:40:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gabor_Goitein&amp;diff=1814991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen)</title>
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		<updated>2026-01-27T18:01:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gabor Goitein c1875.jpg|mini|Gabor Goitein, um&amp;amp;nbsp;1875]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabor Gedalja (Gabriel) Goitein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1848]] in [[Hőgyész]], [[Komitat Tolna (historisch)|Komitat Tolna]], [[Königreich Ungarn]]; † [[25. April]] [[1883]] in [[Posen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Straus: &amp;#039;&amp;#039;Wir lebten in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;) stammt aus der weitverzweigten [[Goitein (Familie)|Rabbiner- und Gelehrtenfamilie Goitein]] und war ein ungarisch-deutscher [[Rabbiner]] der [[Israelitische Religionsgesellschaft (Karlsruhe)|Israelitischen Religionsgesellschaft]] in [[Karlsruhe]], [[Talmud]]-Gelehrter und Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gabor Goitein ([[Hebräische Sprache|hebräisch]] {{he|גאבור גדליהו גויטיין&amp;amp;lrm;}}), Sohn von Zwi Hirsch Goitein und Szoli Sara, geb. Teller, wuchs als Jüngster mit drei Schwestern und drei Brüdern in einem deutschsprachigen Umfeld auf. Das Elternhaus stand direkt gegenüber der &amp;#039;&amp;#039;Shul&amp;#039;&amp;#039;, der Synagoge. Die Vorfahren des Vaters stammten aus dem mährischen [[Kojetín]], worauf offenbar auch der Familienname zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabor Goiteins Großvater väterlicherseits war [[Baruch Bendit Goitein]] (1770–1839), genannt &amp;#039;&amp;#039;Kessef Nivchar&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Hauptwerk. Dessen Sohn, Gabors Vater, [[Zwi Hirsch Hermann Goitein]], geb. 1805, folgte im Amt des Rabbiners von Hőgyész und war bekannt als Autor von &amp;#039;&amp;#039;Yedei Moshe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von zehn Jahren wurde Gabor Goitein an die [[Jeschiwa]] in [[Preßburg]] geschickt, wo er wegen der bescheidenen finanziellen Verhältnisse des Elternhauses als [[Belfer]] zum eigenen Unterhalt beitragen musste. 1860 starb der Vater. Die Nachfolge des Vaters als Rabbiner von Hőgyész trat Gabors Bruder [[Elijahu Menahem Goitein]] (1837–1902) an, genannt &amp;#039;&amp;#039;Rab Berachot&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Werk. Nach seiner [[Bar Mitzwa]] wechselte Gabor auf die Jeschiwa in [[Eisenstadt]], die von [[Esriel Hildesheimer]] geleitet wurde. Entscheidend war, dass sich Hildesheimer im Sinne von [[Samson Raphael Hirsch]] für die Verbindung von Torastudium mit weltlichen Fächern einsetzte. Für den jungen Mann bedeutete dies einen akademischen Studienabschluss neben der Rabbinatsprüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gründung des orthodoxen [[Rabbinerseminar]]s begleitete Gabor Goitein seinen Lehrer Hildesheimer nach Berlin. Goiteins einzige heute nachweisbare Veröffentlichung war seine an der [[Universität Tübingen]] angenommene Dissertation über den Gelehrten [[Hillel]].&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Lit.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach kurzer Tätigkeit als Lehrer an der Religionsschule der [[Israelitische Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel zu Berlin|Israelitischen Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel zu Berlin]] trat er 1874 seine erste Rabbinatsstelle in [[Aurich]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabor Goitein heiratete die Volksschullehrerin Henriette [[Ida Goitein|Ida (Jetta) geb. Löwenfeld]], geboren 1848 in [[Posen]], Schwester von [[Raphael Löwenfeld]], Tochter von Viktor Löwenfeld und Henriette geb. Zadek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Kinder gingen aus der Ehe hervor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gertrud (Gittel) Unna-Goitein (1876–1954), Ehefrau des Mannheimer Rabbiners [[Isak Unna]]&lt;br /&gt;
* [[Emma Dessau-Goitein]] (1877–1968), Malerin und Grafikerin&lt;br /&gt;
* Hermann (1879–1882)&lt;br /&gt;
* [[Rahel Straus]]-Goitein (1880–1963)&lt;br /&gt;
* Benedikt (Beni), geboren 1881, gestorben im Alter von 1/2 Jahr&lt;br /&gt;
* Ernst Elijah (1882–1915), gefallen als Leutnant im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]&amp;lt;ref&amp;gt;denkmalprojekt.org (eingesehen am 18. Januar 2026) [http://www.denkmalprojekt.org/2024/vl_gedenkbuch-rjf_wk1_a-h.html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 wurde Gabor Goitein als Nachfolger von Heinrich Herz Ehrmann auf die Rabbinerstelle der Israelitischen Religionsgesellschaft (&amp;#039;&amp;#039;Adass Jeschurun&amp;#039;&amp;#039;) in Karlsruhe berufen. Knapp sieben Jahre prägte er damit die dortige Austrittsgemeinde als Prediger, Religionslehrer, Ratgeber und [[Beth Din|Dajan]]. In seine Amtszeit fiel der Bau einer eigenen [[Israelitische Religionsgesellschaft (Karlsruhe)|Synagoge in der Karl-Friedrich-Straße 16]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Besuch im Hause der Schwiegereltern in [[Posen]] starb Rabbiner Goitein völlig unerwartet. Er wurde auf dem &amp;#039;&amp;#039;Neuen Friedhof&amp;#039;&amp;#039; der Israelitischen Religionsgesellschaft in Karlsruhe begraben. Sein Amtsnachfolger, [[Sinai Schiffer]], widmete ihm zur Aufstellung des Grabsteins 1884 eine gedruckte [[Hesped]]-Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Lit.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rabbiner Goiteins Frau Ida überlebte ihn um fast ein halbes Jahrhundert und starb 1931 in Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken des Hillel Haseken&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1874; ebenfalls erschienen als: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben und Wirken des Patriarchen Hillel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Magazin für die Wissenschaft des Judenthums&amp;#039;&amp;#039;, 11, 1884, S. 1–16 und 49–87 (= Phil. Diss. Tübingen 1873).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sinai Schiffer: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtniss-Rede bei Aufstellung des Grab-Denksteines für Herrn Dr. Gedalja Goitein, Rabbiner der Israelitischen Religions-Gesellschaft zu Karlsruhe am E. R. H. Nissan 5644&amp;#039;&amp;#039; / gesprochen von Sinai Schiffer. Karlsruhe, o. Verl., 1884&lt;br /&gt;
* Rahel Straus: &amp;#039;&amp;#039;Wir lebten in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Stgt.: DVA, 3. Aufl. 1962, S. 21ff&lt;br /&gt;
* G. Herlitz, B. Kirschner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1928, Bd. II, Sp. 1180&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.steinheim-institut.de/dbs/rabbiner-index/query.html Rabbiner-Index] beim [[Salomon Ludwig Steinheim-Institut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1081081325|VIAF=69145304976078610833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goitein, Gabor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxes Judentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goitein, Gabor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goitein, Gedalja&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Rabbiner der Neo-Orthodoxie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hőgyész]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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