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	<title>Gablitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;W. Edlmeier: /* Geschichte */ Redundanz</title>
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		<updated>2026-02-03T15:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Redundanz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/13/33/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 16/08/48/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 284&lt;br /&gt;
|PLZ                = 3003&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 02231&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 31949&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT GAB&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT126&lt;br /&gt;
|Straße             = Linzer Straße 99&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.gablitz.at/ gablitz.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Michael Cech&lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 29&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite= 0.8&lt;br /&gt;
|ÖVP|GRÜNE|SPÖ|FPÖ|&lt;br /&gt;
| ÖVP   = 15&lt;br /&gt;
| GRÜNE = 10&lt;br /&gt;
| SPÖ   = 3&lt;br /&gt;
| FPÖ   = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bild1              = Gablitz.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Blick auf den „Kirchberg“ von Gablitz mit Kindergarten&amp;amp;nbsp;II, alter Schule, Pfarrkirche und ehemaliger Mühle&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gablitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marktgemeinde]] mit {{EWZ|AT|31949}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|31949}}) im [[Bezirk St.&amp;amp;nbsp;Pölten]] in [[Niederösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gablitz liegt zirka fünf Kilometer westlich der [[Wien]]er Stadtgrenze im [[Wienerwald]] in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst {{FL|AT|31949|2}}&amp;amp;nbsp;km². Davon sind 71,9 % bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Gablitz gehören die [[Siedlung]]en Allhang, Buchgraben, Fischergraben, Hauersteig, Hochbuch, Höbersbach, Laabach und Rabenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tiefste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich am Übertritt des [[Gablitzbach]]es nach [[Purkersdorf]] mit etwa {{Höhe|260|AT|link=true}}, der höchste Punkt ist der [[Troppberg]] mit {{Höhe|542|AT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Sieghartskirchen]]&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Tulbing]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Mauerbach]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Hadersdorf-Weidlingau]]  (14. Wiener Gemeindebezirk)&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Tullnerbach]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Purkersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] gehörte die Region zur [[Römisches Reich|römischen]] Provinz [[Pannonia (Provinz)|Pannonia]]. Im Jahr 1975 wurde eine [[Grabstele]] aus dem 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach Christus gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Renate Grimmlinger |url=https://www.gablitz.at/system/web/GetDocument.ashx?fileid=1048261&amp;amp;cts=1445589348 |titel=Chronik von Gablitz bis 1900 |hrsg=Gemeinde Gablitz |datum=2013-09-05 |seiten=1–2 |format=PDF |abruf=2022-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Gründung von Gablitz existieren keine genauen Angaben. Der Ortsname weist, wie andere Siedlungsnamen mit der Endung -itz, -ice, auf einen [[Slawische Sprachen|slawischen]] Ursprung, vermutlich 7./8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, hin und bedeutet vermutlich „Apfelbach“ oder „kleine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16.&amp;amp;nbsp;Mai 1060&amp;lt;ref&amp;gt;Erstnennung von Loupach/Laabach vom 16.&amp;amp;nbsp;Mai 1060: Urkunde Nr.&amp;amp;nbsp;78 in [[Joseph von Zahn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Codex diplomaticus Austriaco-Frisingensis&amp;amp;nbsp;I.&amp;#039;&amp;#039; Fontes rerum Austriacarum&amp;amp;nbsp;II/31, Wien 1870, S.&amp;amp;nbsp;80 ([https://archive.org/details/fontesrerumaustr3031stuoft/page/80/mode/2up online] auf [[archive.org]]); {{Monasterium |pfad=FreisBm/1060_V_16/charter |titel=Urkunde: Freising, Bistum und Hochstift (763-1364) 1060 V 16 |kommentar=Bischof Ellenhart von Freising tauscht mit einem seiner Unterthanen Namens Wintheri eine Hube zu „Loupach“ gegen eine andere zu Ollern ein.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der heute zu Gablitz gehörige Ortsteil Laabach als „Loupach“, damals zu [[Ollern]] („Alarun“) gehörend, erstmals erwähnt (Ollern und Umgebung waren seit 1033 im Besitz des [[Bistum Freising|Erzbistums Freising]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkunde Nr. 195 in: {{MGH|DD|15|259}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Klosterneuburger [[Traditionsbuch]] wird mit „Hainricus de Gabliz“ ein Zensuale ([[Zinsbauer]]) des „Ulricus de Vrindorf“ (Ulrich von Freundorf) erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian Fischer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Codex traditionum ecclesiæ collegiatæ Claustoneoburgensis.&amp;#039;&amp;#039; Fontes rerum Austriacarum&amp;amp;nbsp;II/4, Wien 1851, S.&amp;amp;nbsp;94 ([https://archive.org/details/fontesrerumaustr04stuoft/page/94/mode/2up online] auf [[archive.org]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Zeuge scheint auch „Hartrudus des Sahßingan“ (vermutlich Hartrud von Sachsengang) auf. Die [[Sachsengang]]er waren [[Lehenswesen|Lehensträger]] von Freising. Diese Eintragung –&amp;amp;nbsp;ohne Jahreszahl&amp;amp;nbsp;– ist vermutlich Ende des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1311 erhielt der Wiener Bürger &amp;#039;&amp;#039;Greif (Griffo)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph von Zahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Codex diplomaticus Austriaco-Frisingensis&amp;amp;nbsp;III.&amp;#039;&amp;#039; Fontes rerum Austriacarum&amp;amp;nbsp;II/36, Wien 1871, S.&amp;amp;nbsp;68 ([https://archive.org/details/fontesrerumaustr3637stuoft/page/n77/mode/2up online] auf [[archive.org]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Ansiedlung in Gablitz samt einen Wald beim Rozwärtingergraben von [[Emicho von Wittelsbach|Emicho Bischof von Freising]] als Lehen:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Er hatte es vom Mauerbacher erworben, der das Besagte wiederum von Herrn Leopold von Sachsengang zu Lehen hatte, und jener Herr von Sachsengang hatte es wiederum vom Herrn Bischof. Und so kam es schließlich durch Kauf in die Hand des genannten Greif.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1337 verkauften „Jans der Greyffe, Bürger zu Wien und seine Frau Anna“ mit Einwilligung des Freisinger Bischofs den Hof in Gablitz samt Mühle, Wald, Obstgarten und behausten [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Holden]] an [[Otto der Fröhliche|Herzog Otto den Fröhlichen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1380 belehnte Albrecht&amp;amp;nbsp;III. den Wiener Bürger Paul Ernst mit dem Hof in Gablitz. 1398 schien der Wiener Ratsbürger Michael Menschen auf, der den Hof in Gablitz, Felder, Dorf und Mühle an [[Herren von Kreisbach|Leutold von Chreusbach]] verkaufte. 1410 verkaufte er den Hof, zwei Hofstätten und die Mühle zu Gablitz an Ulrich und Cecilia Missinger, die mit dem Gut von Herzog Leopold belehnt wurden. Schon ein Jahr später übergaben die Missinger das Gut der [[Kartause Mauerbach]]. Damit waren das Dorf, der Hof und die Mühle bis auf Weiteres als herzogliches Lehen bei der Kartause.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 wurden zahlreiche Häuser und die Kapelle von den [[Erste Wiener Türkenbelagerung|Türken]] zerstört. Unter Hans Wolfstriegel wurde die stark beschädigte Kapelle repariert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfstriegl Hans |Hrsg= |Titel=Originalschreiben an die NÖ Regierung |Sammelwerk=NÖLA Akte |Datum=1642}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1575 scheinen in Gablitz 11&amp;amp;nbsp;Urlehen (15&amp;amp;nbsp;Familien) und einige Waldarbeiter auf, 1619 sind es 25, 1657 waren 27&amp;amp;nbsp;Lehen registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1621 erhielt Sophie Strauß „Straussin von [[Hadersdorf-Weidlingau|Hadersdorf]]“ das Dorf Gablitz mit 16 Untertanen als herzogliches Lehen, sie ließ vermutlich den Thurnhof erbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Kurz |Titel=Gedenkbuch von Purkersdorf |Verlag=Handschrift |Ort=Stadtmuseum Purkersdorf |Datum=1855}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Nachkommen verpfändeten den Ort an den Wiener Ratsbürger Hans Wolfstrigl. Dieser ließ 1642 das Dach der Kirche decken, worauf es zum Konflikt mit dem Prior der Kartause Mauerbach kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Grimmlinger |Hrsg=Heimatmuseum Gablitz |Titel=Die Laurenziuskapelle in Gablitz und der Konflikt aus 1642 – eine historische Spurensuche |Auflage= |Verlag= |Ort=Gablitz |Datum=2014 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1648 verkaufte Wolfstrigl die 18 Häuser (Untertanen) an die Kartause, wo sie bis 1782 verblieben. An und in der Gablitzer Kirche ist das Mauerbacher Wappen mit Jahreszahl 1642 zu sehen. Auf dem ehemaligen Wirtschaftshof/Klostergasthof (Kirchengasse) ist ebenfalls ein Mauerbacher Wappen sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|zweiten Türkenbelagerung Wiens]] wurde das Dorf Gablitz verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1786 werden erstmals Hausnummern in Gablitz verzeichnet, es werden 43&amp;amp;nbsp;Häuser genannt. Die größten Grundbesitzer waren Graf Meraviglia im Haus Nr.&amp;amp;nbsp;22 und Johann Georg Mayrhofer im Haus Nr.&amp;amp;nbsp;21.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Renate Grimmlinger |url=https://www.gablitz.at/system/web/GetDocument.ashx?fileid=1048261&amp;amp;cts=1445589348 |titel=Chronik von Gablitz bis 1900 |hrsg=Gemeinde Gablitz |datum=2013-09-05 |seiten=5-6 |format=PDF |abruf=2022-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert scheinen im Grundbuch des Waldamtes Purkersdorf erstmals adelige Grundbesitzer auf, etwa der&lt;br /&gt;
* [[Geheimrat]] und Hofkammerpräsident Christoph Ignaz Freiherr von und zu [[Matthias Abele von und zu Lilienberg|Lilienberg]], Erbherr auf Hacking und Schloß Winterspach in Laab (*&amp;amp;nbsp;1628 Wien; †&amp;amp;nbsp;1685)&lt;br /&gt;
* Graf und Gräfin [[Salla]]&lt;br /&gt;
* Graf [[Herren von Perg und Machland|Albrechtsberg]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich von Schmitt|Johann Heinrich von Schmid]] aus Böhmen&lt;br /&gt;
* Reichsgraf [[Meraviglia]] u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
Die Gablitzer Bevölkerung setzte sich damals aus bäuerlichen Untertanen und Waldarbeitern (Hüttlern) zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war Gablitz ein beliebter [[Sommerfrische]]ort. Ab Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde der Ort von Familien und Künstlern aus Wien und aus anderen Teilen des Habsburgerreiches als Sommerfrische entdeckt, Villen wurden erbaut und der Ort wurde durch vielfältige Initiativen belebt. Zahlreiche Vereine wie der Verschönerungsverein (1874), Kirchenbauverein, Gablitzer Männerchor (1892), Athletenclub, Arbeiterbibliothek entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft|Adressbuch von Österreich]]&amp;#039;&amp;#039; waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Gablitz ein Arzt, ein Taxiunternehmer, zwei Bäcker, eine Bierniederlage, ein Branntweinhändler, ein Dachdecker, vier Fleischer, drei Friseure, sieben [[Fuhrwerk]]er, zwei Gärtner, acht Gastwirte, neun Gemischtwarenhändler, ein Glaser, eine Handarbeiterin, eine Hebamme, neun Holzhändler, vier Maler, zwei Maurermeister, zwei Mechaniker, eine Milchhandlung, ein Rauchfangkehrer, ein Immobilienbüro, ein Sattler, zwei Schlosser, ein Schmied, zwei Schneider und zwei Schneiderinnen, drei Schuster, ein Spengler, fünf Tischler, zwei [[Viktualien]]händler, ein [[Stellmacherei|Wagner]], fünf Zimmermeister und einige Landwirte ansässig. Außerdem gab es eine Badeanstalt, ein Hotel und ein Kinotheater.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12.&amp;amp;nbsp;Ausgabe, Wien 1938, S.&amp;amp;nbsp;246 ([https://www.findbuch.at/tl_files/data/adressbuecher/1938_bsoe_oe_ab/36__Niederoesterreich_Gemeinden_G.pdf PDF] auf findbuch.at).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1868 war Gablitz Teil des Bezirks [[Bezirk Sechshaus|Sechshaus]], 1890 wurde es Teil des Bezirks [[Bezirk Hietzing-Umgebung|Hietzing-Umgebung]]. Nach dem [[Anschluss Österreichs|Anschluss]] wurde der Ort dem Landratsamt St.&amp;amp;nbsp;Pölten (entspricht der heutigen [[Bezirk St. Pölten|Bezirkshauptmannschaft St.&amp;amp;nbsp;Pölten]]) zugeteilt (anders als [[Purkersdorf]], das [[Groß-Wien]] angeschlossen wurde). Von 1956 bis zu dessen Auflösung mit 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2016 war Gablitz Teil des [[Bezirk Wien-Umgebung|Bezirks Wien-Umgebung]], seit 2017 gehört der Ort zum [[Bezirk St. Pölten|Bezirk St.&amp;amp;nbsp;Pölten &amp;#039;&amp;#039;(St. Pölten Land)&amp;#039;&amp;#039;]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte rege Bautätigkeit in Gablitz ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung von Gablitz zur Marktgemeinde erfolgte durch den Niederösterreichischen Landtag in seiner Sitzung vom 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
1694 zählte man 260 Einwohner, 1783 bereits 406&amp;amp;nbsp;Einwohner (inkl. Ortsteile Laabach, Hauersteig, Hochbuch und Buchgraben).&lt;br /&gt;
2001 waren 4.408 Personen gemeldet, die Volkszählung 2001 ermittelte 4393 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Angaben aus Volkszählungen oder aus:{{Internetquelle |autor=Kurt Klein |url=https://www.oeaw.ac.at/fileadmin/subsites/Institute/VID/PDF/Publications/diverse_Publications/Historisches_Ortslexikon/Ortslexikon_Niederoesterreich_Teil_4.pdf#page=59 |titel=Historisches Ortslexikon – Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Niederösterreich, 4.&amp;amp;nbsp;Teil: Waidhofen an der Thaya, Wiener Neustadt (Land),  Wien-Umgebung, Zwettl |werk=oeaw.ac.at |hrsg=[[Österreichische Akademie der Wissenschaften|ÖAW]] |seiten=59 |datum=2016-08-31 |format=PDF; 840&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Gablitz|maxEinwohner=5400&lt;br /&gt;
|werte=(1869,753)(1880,903)(1890,1084)(1900,1315)(1910,1882)(1923,1795)(1934,1963)(1939,1943)(1951,2061)(1961,2057)(1971,2565)(1981,2962)(1991,3784)(2001,4393)(2011,4652)(2021,5017)(2025,5172)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Nähe zu Wien gibt es in Gablitz zahlreiche Nebenwohnsitze. 2011 waren 1263&amp;amp;nbsp;Personen mit einem weiteren Wohnsitz gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik Austria: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik.at/blickgem/rg1/g32403.pdf Registerzählung vom 31. Oktober 2011 – Endgültige Wohnbevölkerung und Bürgerzahl.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Gablitz]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Nepomuk|Nepomuk]]-Statue, 1726 von Braumeister und Ortsrichter Christoph Zäch gestiftet, stand ursprünglich in der Brauhausgasse, nach 1945 in der Kirchengasse/Bachgasse beim Stiegenaufgang&lt;br /&gt;
* Nepomuk-Denkmal um 1750 gestiftet von Heinrich von Schmid, dem damaligen Besitzer des Turnhofs.&lt;br /&gt;
* Eine Kaiserbüste von Johannes Denk wurde 1911 vom Verschönerungsverein unter Heinrich Lefnär&amp;amp;nbsp;jun. errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Grimmlinger |Titel=Gefeiert wird in Gablitz! Die Lefnärs - Geschichte einer Wiener Familie |Verlag=Heimatmuseum |Ort=Gablitz |Datum=2018 |ISBN=978-3-200-05569-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, nach 1918 zerstört. 1986&amp;amp;nbsp;(!) wurde ein Neuguss einer ähnlichen Kaiserbüste eines namentlich nicht bekannten Bildhauers in der Hauptstraße (neben Nr.&amp;amp;nbsp;17)  errichtet (Gipsmodel im Heimatmuseum).&lt;br /&gt;
* „Römerstein“: römischer Grabstein ca. 180&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. (Fundort Rabenstein), aufgestellt in Gablitz, Linzer Straße&amp;amp;nbsp;62&lt;br /&gt;
* „Eignerhaus“, Bachgasse 5, unter Denkmalschutz. Der rechte untere Teil war ursprünglich der Erdkeller des Wirtshauses Hauptstraße 19. Das dazu gehörige „neue Wirtshaus“ (erbaut 1648-1678 von der Kartause Mauerbach), mit einem Klostergewölbe und dem Mauerbacher Wappen wurde nicht unter Denkmalschutz gestellt.&lt;br /&gt;
* Marienkapelle am Hauersteig – kann dzt. nicht besichtigt werden, Verfahren um Denkmalschutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 gab es 246 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten, 1999 gab es acht [[Land- und forstwirtschaftlicher Betrieb|land- und forstwirtschaftliche Betriebe]]. 2001 betrug die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort 1945. Die Erwerbsquote lag bei 46,05 % (2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptwohnort wird Gablitz von den Bewohnern wegen seiner Landschaft, Infrastruktur und Kinderfreundlichkeit (Kindergärten, Volksschule, Hort, Theater) geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Gablitz befinden sich zwei [[Kindergarten|Kindergärten]] und eine [[Volksschule in Österreich|Volksschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gablitz.at/Unsere_Gemeinde/Bildungseinrichtungen |titel=Bildungseinrichtungen |werk=gablitz.at |abruf=2020-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = AT&lt;br /&gt;
| TITEL        = Gemeinderatswahlen 2025&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2020&lt;br /&gt;
| JAHRNEU      = 2025&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = ÖVPab2017&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 52.42&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU1 = 48.77&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = GRÜNE&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 22.61&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU2 = 30.78&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = SPÖ&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 15.88&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU3 = 9.70&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = NEOS&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 5.19&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU4 = 2.88&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = FPÖ&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 3.90&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU5 = 5.84&lt;br /&gt;
| PARTEI6      = Sonst.&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT6 = 0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU6 = 2.03&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Im Gemeinderat gibt es seit der Wahlwiederholung am 18. Mai 2025 bei 29&amp;amp;nbsp;Sitzen folgende Mandatsverteilung:{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2025|zugriff=2025-01-26}}&lt;br /&gt;
* Liste [[ÖVP]] 15&lt;br /&gt;
* Liste [[Die Grünen – Die Grüne Alternative|Grüne]] 10&lt;br /&gt;
* Liste [[SPÖ]] 3&lt;br /&gt;
* [[FPÖ]] 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1849 waren:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gablitz.at/Unsere_Gemeinde/Wissenswertes/Buergermeister-Galerie |titel=Bürgermeister-Galerie |hrsg=Marktgemeinde Gablitz |sprache=de |abruf=2022-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |&lt;br /&gt;
* 1849–1862 Michael Fischbacher&lt;br /&gt;
* 1862–1865 Michael Heindoppler&lt;br /&gt;
* 1865–1867 Michael Mayer&lt;br /&gt;
* 1867–1872 Anton Schönwiese&lt;br /&gt;
* 1872–1878 Josef Stadlmaier&lt;br /&gt;
* 1879–1882 Wilhelm Wagner&lt;br /&gt;
* 1882–1884 Johann Heigl&lt;br /&gt;
* 1884–1888 Josef Stadlmaier&lt;br /&gt;
* 1888–1894 Alois Baumgartner&lt;br /&gt;
* 1894–1900 Franz Proidl&lt;br /&gt;
* 1900–1909 Ferdinand Schönwiese&lt;br /&gt;
* 1910–1910 Emmerich Helfert (Regierungskommissär)&lt;br /&gt;
* 1910–1914 Leopold Fritz&lt;br /&gt;
* 1914–1919 Ferdinand Baumgartner&lt;br /&gt;
* 1919–1934 Johann Wanderer&lt;br /&gt;
* 1934–1935 Eduard Kraus (Gemeindeverwalter)&lt;br /&gt;
* 1935–1938 Leopold Schober&lt;br /&gt;
* 1938–1945 Karl Krug&lt;br /&gt;
* 1945–1948 Carl Hauser&lt;br /&gt;
* 1948–1976 Anton Hagl&lt;br /&gt;
* 1976–1979 Franz Petz&lt;br /&gt;
* 1979–1979 Josef Stadlmaier (interimistisch)&lt;br /&gt;
* 1979–1980 Herbert Michelitsch (Regierungskommissär)&lt;br /&gt;
* 1980–1990 Franz Brandfellner&lt;br /&gt;
* 1990–2007 Gerhard Jonas&lt;br /&gt;
* 2007–2010 Andreas Jelinek&lt;br /&gt;
* seit 2010 Michael W. Cech&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT Gablitz COA.jpg|rechts|200px]]&lt;br /&gt;
Von der Niederösterreichischen Landesregierung wurde der Marktgemeinde ein Marktwappen verliehen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]] (Wappenbeschreibung):&lt;br /&gt;
: „Ein von blau auf gold durch eine aus dem Schildesfuß aufragende geschweifte Spitze geteilter Schild, vorne über einen grünen Grund eine naturfarbene Baumgruppe mit Wegkreuz, hinten auf grünem Grund der Hl.&amp;amp;nbsp;Laurentius im roten Ornat, mit Rost und Märtyrerpalme, im Schildesfuß auf schwarzem Grund ein goldenes -G-.“&lt;br /&gt;
Die Farben der Marktfahne sind: Blau – Gold – Schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entworfen wurde das Wappen vom niederösterreichischen Maler [[Otto Zeiller]]. Verliehen wurde es im Jahr 1976. Zeiller erhielt im Gegenzug den Ehrenring der Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeiller&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Grimmlinger |Titel=Prof. Otto Zeiller (1913–1988): „Meine Jahre in Gablitz zählen zu den schönsten meines Lebens“ |Hrsg=Renate Grimmlinger |Verlag=Heimatmuseum |Ort=Gablitz |Datum=2014 |Seiten=47 |Online=[https://www.gablitz-museum.at/fileadmin/user_upload/content/downloads/Zeiller%20Brosch%C3%BCre.pdf online] |Format=PDF |KBytes=5980| Abruf=2017-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Anton Hagl (1905-1976), Zimmermeister, war von 1948 bis 1976 Bürgermeister (ÖVP) von Gablitz.&lt;br /&gt;
* Walter Neumayer (1934–2011) war von 1970 bis 2007 Vizebürgermeister (SPÖ) der Marktgemeinde Gablitz.&lt;br /&gt;
* Berthold Weiss (1922–2009), Bezirksinspektor der NÖ Gendarmerie, Gründer des Gablitzer Heimatmuseums und des Feuerwehrmuseums, sowie der niederösterreichischen Landesgruppe der [[International Police Association]] (IPA).&lt;br /&gt;
* Otto Zeiller (1913–1988) war akademischer Maler, entwarf zahlreiche Briefmarken und das Gablitzer Wappen. Er lebte von 1969 bis 1974 in Gablitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeiller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gerhard Jonas (* 1939), technischer Angestellter, war von 1990 bis 2007 Bürgermeister (ÖVP) der Marktgemeinde Gablitz&lt;br /&gt;
* Monsignore Laurent Lupenzu-Ndombi, römisch-katholischer Pfarrer, wurde 2025 zum Ehrenbürger ernannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Rieger]] (1868–1942) und Bertha Rieger (1870–1944) waren von 1900 bis zu ihrer Deportation Besitzer der Sommervilla Gablitz, Linzerstraße&amp;amp;nbsp;99 und bedeutende Kunstsammler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fischer Lisa |Titel=Irgendwo. Wien, Theresienstadt und die Welt |Ort=Wien |Datum=2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Rieger war Zahnarzt in 1070&amp;amp;nbsp;Wien, Mariahilfer Straße&amp;amp;nbsp;124. Die Kunstsammlung wurde 1921 amtlich registriert und ab 1938, wie auch die Villa, [[Arisierung|arisiert]], noch heute sind viele Werke verschollen, einige befinden sich in der [[Sammlung Leopold]]. Die Tafel &amp;#039;&amp;#039;Gegen das Vergessen&amp;#039;&amp;#039; am Gemeindeamt Gablitz, Linzer Straße&amp;amp;nbsp;99, erinnert an das Schicksal des Ehepaares, beide wurden in einem KZ ermordet.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Ebner (Philosoph)|Ferdinand Ebner]] war 1912 bis 1923 als Volksschullehrer in Gablitz tätig. In dieser Zeit schrieb er seine bedeutendsten philosophischen Werke. Der Zwölftonmusiker [[Josef Matthias Hauer]] widmete ihm seine 1.&amp;amp;nbsp;Symphonie. Befreundet war Ferdinand Ebner mit dem Künstlerpaar Hildegard Jone und Joseph Humplik. Ferdinand Ebner starb 1931 in Gablitz, wo er am Ortsfriedhof begraben ist. Der Grabstein wurde von Josef Humplik gestaltet. Im Heimatmuseum Gablitz befinden sich sein Schreibtisch, Bücherkasten und eine Büste. Sein Nachlass (Schriften, Tagebücher, Briefwechsel) ist im Brenner-Archiv Innsbruck verwahrt und wird u.&amp;amp;nbsp;a. vom &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Ferdinand&amp;amp;nbsp;Ebner-Verein&amp;#039;&amp;#039; erforscht.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Grünbaum]] (1880–1941). Der Kabarettist wohnte bis 1914 in Gablitz, Hauptstraße&amp;amp;nbsp;34. Gemeinsam mit seiner ersten Frau Carli Naglmüller trat er 1912 zu Gunsten des Gablitzer Rettungscorps (Teilorganisation der Gablitzer [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]]) in der „Restauration Stadlmaier“, Linzer Straße&amp;amp;nbsp;80, auf. Auf Antrag des Gemeindearztes Julius Singer wurde er 1913 zum Ehrenmitglied des Gablitzer Rettungscorps ernannt. Das Protokollbuch ist im Heimatmuseum zu besichtigen. Fritz Grünbaum starb im Konzentrationslager.&lt;br /&gt;
* Karoline „Carli“ Naglmüller verh. Grünbaum (1884–1930), Schauspielerin und Sängerin, war von 1906 bis 1928 Haus- und Grundbesitzerin in Gablitz, Hauptstraße&amp;amp;nbsp;34. Sie trat in &amp;#039;&amp;#039;Venedig in Wien&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;Hölle&amp;#039;&amp;#039; und in anderen Wiener Cabarets auf.&lt;br /&gt;
* Auf dem Areal Linzer Straße&amp;amp;nbsp;78 (heute Parkplatz) stand ein 1887 erbautes Haus. Es war von 1900 bis 1911 und von 1915 bis 1917 im Besitz des „Internationalen Artisten Clubs zum lustigen Ritter in Wien“ und bis 1932 im Eigentum von Josef Koller, der Mitbegründer des Internationalen Artistenclubs war. Koller gilt als Initiator der Künstlervereinigung. Zweck des Artistenclubs war die Unterstützung alter, kranker und erwerbsloser Künstler. Im Volksmund wurde das Haus „Künstlerheim“ genannt.&lt;br /&gt;
* Heinrich Lefnär jun. (Lefnaer)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Heinrich Lefnär|Heinrich Lefnär}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (1875–1939), k.k. Spenglermeister in Wien 7, Komponist. Die Familie Lefnär (Lefnaer) war von 1878 bis 1919 auch in Gablitz ansässig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Grimmlinger |Titel=Gefeiert wird in Gablitz! Geschichte der Wiener Familie Lefnär |Hrsg=Heimatmuseum Gablitz |Ort=Gablitz |Datum=2018 |ISBN=978-3-200-05569-8 |Seiten=136}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Der Landschafts- und Genremaler Josef Wenzel Sühs (auch: Süss, Süsz, Süß) (1864–1937) wohnte ab 1925 in Gablitz, Ferdinand-Ebner-Gasse&amp;amp;nbsp;4 (damals: Schulgasse&amp;amp;nbsp;4).&lt;br /&gt;
* Josef Weiniger (1881–1942) war Chirurg, Begründer und bis 1938 Leiter des „Pflege- und Erholungsheims für Nerven- und Gemütskranke“ in Gablitz, Kirchengasse&amp;amp;nbsp;10 (im Volksmund „narrische Villa“ genannt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fleur Leutgeb, Renate Grimmlinger |Titel=Dr. Josef Weiniger und die Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt in Gablitz |Hrsg=Heimatmuseum Gablitz |Ort=Gablitz |Datum=2012 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde in einem KZ ermordet, über das Schicksal der deportierten psychisch kranken Patienten ist nichts bekannt. Das Haus ist heute in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
* Der Schauspieler [[Josef Egger (Schauspieler)|Josef Egger]] (1889–1966) ist in Gablitz gestorben. Sein Grab befindet sich auf dem örtlichen Friedhof.&lt;br /&gt;
* Die Opernsängerin [[Gertrude Grob-Prandl]] (1917–1995) hatte Gablitz ab 1960 zu ihrem Sommersitz gewählt: Ihr gehörte das heute als „Künstlervilla“ bezeichnete Haus Linzer Straße&amp;amp;nbsp;96.&lt;br /&gt;
* [[Arnulf Neuwirth]] (1912–2012) war ein österreichischer Maler, Grafiker und Kunstkritiker, der von seiner Geburt bis 1918 in Gablitz lebte.&lt;br /&gt;
* Der Fußballnationalspieler [[Stefan Maierhofer]] kommt aus Gablitz, wo er beim ortsansässigen SV&amp;amp;nbsp;Gablitz mit dem Fußballspielen begann.&lt;br /&gt;
* Die Juristin und ehemalige [[Bundesministerium für Justiz|Bundesministerin für Justiz]] [[Claudia Bandion-Ortner]] lebte in Gablitz, nun in Purkersdorf.&lt;br /&gt;
* [[Hartwig Löger]], ehemaliger Vorstandsvorsitzender (Chief Executive Officer) der [[Uniqa Österreich]], war ab 18. Dezember 2017 [[Bundesministerium für Finanzen|Bundesminister für Finanzen]]. Er lebte einige Jahre in Gablitz.&lt;br /&gt;
* Anton Suchomel (1879–1962), Postkartenmaler, hatte seinen Sommersitz in Gablitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Loimer, Renate Grimmlinger, Brigitte Neichl |Titel=Anton Suchomel Kartengrüße. Der zeichnende Amtsrat |Hrsg=Edition Bezirksmuseum&amp;amp;nbsp;15 |Nummer=11 |Auflage=2. |Verlag=Museumsverein Wien 15 |Ort=Wien |Datum=2020 |ISBN=978-3-9502415-5-6 |Seiten=28&amp;amp;nbsp;ff: Anton Suchomel in Gablitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Irene Fuhrmann]] (* 1980), Fußballtrainerin und Fußballspielerin, Teamchefin der Österreichischen Fußballnationalmannschaft der Frauen, zog 2012 nach Gablitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;noen373721586&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noen.at/blog/natur-wissen-vip-chefin-auf-dem-platz-und-gesicht-des-frauenfussballs-irene-fuhrmann-niederoesterreich-373721586 |autor=Alexander Lukeneder|titel=Chefin auf dem Platz und Gesicht des Frauenfußballs: Irene Fuhrmann |datum=2023-06-27|abruf=2023-06-27|werk=noen.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Brunner (Historiker)|Karl Brunner]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Geschichte 907–1156 Herzogtümer und Marken. Vom Ungarnsturm bis ins 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Überreuter Verlag, Wien 1974.&lt;br /&gt;
* Rudolf Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Befestigungsanlagen im Wienerwald um die Jahrtausendwende.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen der Kommission für Burgenforschung Nr.&amp;amp;nbsp;7. Sonderdruck Österr. Akademie der Wissenschaften, 25/1956. Rohrer, Wien 1957.&lt;br /&gt;
* Lisa Fischer: &amp;#039;&amp;#039;irgendwo. Wien, Theresienstadt und die Welt. Die Sammlung Heinrich Rieger.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2008.&lt;br /&gt;
* Renate Grimmlinger: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Ebner: Zeitgeist, Kunst und Frauen. Luise Karpischek. Maria Mizera. Hildegard Jone.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage 2018, ISBN 978-3-9502336-0-5 (über Gemeindeamt Gablitz zu beziehen).&lt;br /&gt;
* Renate Grimmlinger, Angelika Haunschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Gablitz – eine Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Chronik v. Gablitz, 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, 2020, ISBN 978-3-200-04546-0.&lt;br /&gt;
* Fleur Leutgeb: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Josef Weiniger und die Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt in Gablitz.&amp;#039;&amp;#039; 2012 (Heimatmuseum Gablitz).&lt;br /&gt;
* [[Andreas Meiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesten zur Geschichte der Markgrafen und Herzöge aus dem Hause Babenberg. Aus Urkunden und Saalbüchern.&amp;#039;&amp;#039; Gesammelt und erläutert von [[Andreas von Meiller]], Doctor der Rechte und Official des k.u.k. Hof- und Staatsarchivs. Wilhelm Braumüller, Wien 1850.&lt;br /&gt;
* Anton Schachinger: &amp;#039;&amp;#039;Der Wienerwald. Eine landeskundliche Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Forschungen zur Landeskunde von Niederösterreich, Herausgegeben vom Verein für Landeskunde und Heimatschutz von NÖ und Wien, geleitet von [[Karl Lechner (Historiker, 1897)|Karl Lechner]]. Band&amp;amp;nbsp;1/2, Wien 1934.&lt;br /&gt;
* Zur Bedeutung des Namens „Gablitz/Kaeplic/Kaplice“: Schreiben von Stáni ústredni Archiv v Praze, Praha&amp;amp;nbsp;1, Malé Strana, Kamalitska&amp;amp;nbsp;2, vom 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1986, Zl. SÚA 1596/10-1986 an das Heimatmuseum Gablitz: „Kaplice“ bedeutet im Alttschechischen „Kleine Kapelle“. Weigl (Historisches Ortsnamenbuch 1956) leitet den Namen aus dem slawischen (kroatischen) „Kapljica“ –&amp;amp;nbsp;Tröpfchenbach&amp;amp;nbsp;– ab. Originalschreiben im Archiv des Heimatmuseums (im Gemeindeamt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|31949}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gablitz.at/ Website der Marktgemeinde Gablitz]&lt;br /&gt;
* [https://gablitz.topothek.at Topothek Gablitz] Bildmaterial zur Gemeinde Gablitz, verortet, beschlagwortet und datiert&lt;br /&gt;
* Chronik und Recherchen: [https://www.gablitz-museum.at/ Heimatmuseum Gablitz]&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk St. Pölten&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Gablitz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4366994-3|LCCN=n95013234|VIAF=125646499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wienerwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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