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	<title>Gabione - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:22:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gabione&amp;diff=23967&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter autor bei Internetquelle (&quot;von&quot; als Präfix entfernt), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Aliasparameter ersetzt</title>
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		<updated>2025-08-20T03:17:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter autor bei Internetquelle (&amp;quot;von&amp;quot; als Präfix entfernt), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Aliasparameter ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sivadeule gabions juin 2001 3.jpg|mini|Als Uferbefestigung verlegte Gabionen am Fluss [[Deûle]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gabionen als Damm- u. Uferbefestigung.jpg|mini|Gabionen als Befestigung der Böschung eines Staudamms in der [[Maas]] bei [[Linne (Maasgouw)|Linne]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gabionenwand.png|mini|Schnitt durch eine Gabionenwand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GabioneSchallmauer.JPG|mini|Lärmschutzwand aus Gabionen vor einer Wohnsiedlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabione&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;gabbione&amp;#039;&amp;#039; ‚großer Käfig‘), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinkorb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schüttkorb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mauersteinkorb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drahtschotterkasten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein mit Steinen gefüllter Drahtkorb.&lt;br /&gt;
Gabionen werden in der [[Landschaftsarchitekt]]ur, im [[Wasserbau]] sowie im [[Straßen- und Wegebau]] zum Aufbau von Wällen, zur Errichtung von Sicht- oder [[Lärmschutz]]anlagen, zur [[Böschung]]sbefestigung und als [[Stützmauer]] (etwa als Alternative zu konventionellen [[Trockenmauer]]n in [[Weinberg]]en) eingesetzt. Als Abfangelemente an Hängen dienen Gabionen der Aufnahme des horizontalen [[Erddruck]]es. Sie können als Alternative zu Beton[[fertigteil]]en oder Beton- und Steinmauern verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im militärischen Bereich werden Gabionen auch als [[Schanzkorb|Schanzkörbe]] bezeichnet und waren im Mittelalter aus [[Weiden (Botanik)|Weiden]] geflochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Herstellung ==&lt;br /&gt;
Die Füllung der Gabionen besteht aus Steinen,  Sand oder Erde. Es können auch Glassteine, bzw. Glasbruch zum Einsatz kommen. Gabionen werden in der Regel in Größen zwischen 0,25 und 4 [[Kubikmeter|m³]] hergestellt.&lt;br /&gt;
Wie bei jedem Bauwerk muss auf eine entsprechende und gegebenenfalls frostsichere [[Gründung (Bauwesen)|Gründung]] geachtet werden. Da Gabionen in der Regel durchlässig sind, kann beim Einsatz als Stützmauer im Gegensatz zu wasserundurchlässigem Mauerwerk häufig auf gesonderte [[Drainage (technische Systeme)|Drainage]] bzw. [[Entwässerung]] verzichtet werden.&lt;br /&gt;
Gabionen aus Weidengeflecht oder gewöhnlichem Stahl verwittern mit der Zeit. Der Inhalt sollte bis dahin vom Bewuchs gut durchwurzelt sein, um nicht zu zerfallen. Heute sind die Käfige meist aus [[verzinkt]]em oder [[rostfreier Stahl|rostfreiem Stahl]] gefertigt, sodass sie über mehrere Jahrzehnte stabil bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Lärmschutzwand]] werden Gabionen vor Wohnsiedlungen entlang verkehrsreicher Straßen aufgeschichtet. Mit Mutterboden oder Rankpflanzen überdeckt entstehen begrünte Mauern, die Kleinlebewesen einen [[Biotop|Lebensraum]] bieten. Werden dagegen nur Steine eingeschichtet und nicht begrünt, so heizen sich die Gabionen in der Sonne auf und bieten keinen Lebensraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neuere Entwicklung sind flache Gabionen zur Bekleidung von Stahlbetonwänden.&lt;br /&gt;
Im Wasserbau können Gabionen häufig direkt im Wasser abgesetzt werden, ohne dass eine Trockenlegung des Flussbettes nötig wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gabionen ohne besondere Ansprüche wird das Füllmaterial geschüttet. Bei höherwertigen Gabionen wird zumindest die Ansichtsfläche per Hand geschichtet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schüttkörbe&amp;#039;&amp;#039; werden mit frostsicheren und ausreichend druckfesten Steinen ([[Schotter]]) befüllt. Häufigste [[Naturstein|Steinsorten]] sind [[Granit]], [[Basalt]], [[Quarzit]], [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] und [[Kalkstein]]. Nicht jeder [[Sandstein]] ist druck- und frostfest genug. Sandstein wird jedoch dort eingesetzt, wo er zum traditionellen Werkstoff zählt.&lt;br /&gt;
* An den Sichtseiten von &amp;#039;&amp;#039;Mauersteinkörben&amp;#039;&amp;#039; werden Natursteine oder Platten aufgeschichtet. Der Rest dieser Gabionen wird ebenfalls mit Schotter befüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauvorschriften ==&lt;br /&gt;
Gabionen unterliegen in Deutschland speziellen Bauvorschriften der Bundesländer. Sofern die Gabionen eine Höhe von zwei Metern nicht überschreiten, ist in der Regel keine gesonderte Baugenehmigung erforderlich. Damit auch nach dem Bau von Gabionen die Sicht auf öffentliche Verkehrsflächen uneingeschränkt möglich ist, dürfen sie in Vorgärten und unmittelbar an Straßen unter Umständen nur eine maximale Höhe von einem Meter aufweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://gabionenzaun.net/ist-fuer-einen-gabionenzaun-eine-baugenehmigung-erforderlich/ |titel=Bauvorschriften für Gabionen und Sichtschutzzäune |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2018-07-05 |sprache= |archiv-datum=2018-07-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180706022346/http://gabionenzaun.net/ist-fuer-einen-gabionenzaun-eine-baugenehmigung-erforderlich/ |offline=ja |archiv-bot=2025-03-19 22:44:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Kommunen beschränken den Einsatz von Gabionen, ähnlich wie das Anlegen von Schottergärten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/umweltschutz-heilbronn-verbietet-schotter-in-vorgaerten-16128969.html |titel=Umweltschutz: Heilbronn verbietet Schotter in Vorgärten |datum=2019-04-11 |sprache=de |abruf=2025-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Hengst |url=https://www.wn.de/muensterland/kreis-steinfurt/greven/schotter-und-gabionen-sind-tabu-2562886 |titel=Schotter und Gabionen sind tabu |sprache=de |abruf=2025-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Verwendungszwecke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FFM-Ginnheim Gabionenbeete 06.jpg|mini|Gabionen-Hochbeete des Urbanen Gartenbaus in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
Gabionen können auch dazu genutzt werden, um [[Hochbeet]]e anzulegen, zum Beispiel in Projekten des [[Urbaner Gartenbau|urbanen Gartenbaus]]. Die Drahtgitterkörbe werden statt mit Steinen mit geeigneter Erde befüllt. Die Maschen des Drahtgeflechts werden zuvor auf der Innenseite der Körbe mit geeigneten Materialien wie beispielsweise Kokosmatten abgedeckt, um das Herausfallen der Erde zu verhindern. Das Gittergeflecht der Gabionen in Kombination mit Matten aus organischen Materialien kann rankenden und hängenden Pflanzen als Wachstumshilfe dienen. Ein Beispiel für Gabionen-Beete ist seit 2017 das &amp;#039;&amp;#039;Kirchplatzgärtchen,&amp;#039;&amp;#039; ein öffentlich gefördertes Nachbarschaftsprojekt in [[Frankfurt-Ginnheim|Ginnheim]], Stadtteil von [[Frankfurt am Main]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{FrankfurtSeite|ArtikelID=20117701|Objekt=Ginnheimer Kirchplatzgärtchen}} (abgerufen am 28. April 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://anstiftung.de/hessen/454-kirchplatzgaertchen-ginnheim-frankfurt-ginnheim |wayback=20180429025138 |text=Kirchplatzgärtchen Ginnheim |archiv-bot=2025-03-19 22:44:26 InternetArchiveBot }} auf &amp;#039;&amp;#039;anstiftung.de&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 28. April 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationale [[Geopark Westerwald-Lahn-Taunus]] nutzt mit Schautafeln versehene Gabionen als Erkennungszeichen für seine Sehenswürdigkeiten. Dabei wird die jeweilige Gabione mit dem Gestein gefüllt, das an dem gegebenen Standort vorkommt und thematisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau|Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.&amp;amp;nbsp;V.]] (FLL) (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Empfehlungen für Planung, Bau und Instandhaltung von Gabionen&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 2012, ISBN 978-3-940122-35-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gabions|Gabionen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1076363636}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenzubehör]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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