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	<title>Gabelbecken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:50:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Martin Geisler: Link</title>
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		<updated>2026-02-27T11:43:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabelbecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;cymbal clappers&amp;#039;&amp;#039;) sind paarweise gegeneinander geschlagene, kleine [[Becken (Musikinstrument)|Becken]] oder [[Zimbel]]n, die an den Enden einer federnden Metallgabel befestigt sind. Das einer [[Grillzange]] ähnelnde [[Perkussionsinstrument]] wird als Gegenschlag[[idiophon]], auch [[Klapper]], klassifiziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der [[Ägypten in griechisch-römischer Zeit|griechisch-römischen Zeit]] (Ende 4. Jahrhundert v. Chr.) werden Gabelbecken auf ägyptischen Reliefs dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ellen Hickmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ägypten. A. Altägypten. III. Musikinstrumente. 1. Idiophone.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MGG Online,&amp;#039;&amp;#039; Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lassen sich als Kombination aus Handklappern (&amp;#039;&amp;#039;[[Krotalon|krotala]]&amp;#039;&amp;#039;) und Handzimbeln (&amp;#039;&amp;#039;cymbala&amp;#039;&amp;#039;) vorstellen. Erhaltene altägyptische Gabelbecken aus Bronze haben Durchmesser zwischen sieben und elf Zentimetern.&amp;lt;ref&amp;gt;A. E. Raubitschek, Jane Biers: [https://mospace.umsystem.edu/xmlui/bitstream/handle/10355/83637/muse1997-98v31-32p53-67.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y &amp;#039;&amp;#039;A Pair of Cymbals and a Metalworker.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Annual of the Museum of Art and Archaeology&amp;#039;&amp;#039;, Band 31–32, University of Missouri-Columbia, 1997–1998, S. 53–67, hier S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] dienten Gabelbecken zur Begleitung von Tänzen und Pantomimen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Fleischhauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Rom (Reich). IV. Musikinstrumente.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MGG Online,&amp;#039;&amp;#039; Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeit der [[Sassanidenreich|Sassaniden]] (3. bis Anfang 7. Jahrhundert) werden in Iran kleine Gabelbecken bei Tanzszenen abgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean During: &amp;#039;&amp;#039;Iran. II. Antike und frühes Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MGG Online,&amp;#039;&amp;#039; Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den arabischen Eroberungen wurden Gabelbecken nach Europa eingeführt. Gabelbecken mit gewölbten und am Rand gebogenen Tellern aus Gelb- oder Weißmetall kommen im 9. und 10. Jahrhundert in antikisierenden [[Karolingische Buchmalerei|karolingischen Buchmalereien]] vor. Die relativ genauen Darstellungen lassen darauf schließen, dass diese Form der Gabelbecken im Mittelalter tatsächlich verwendet und nicht nur von antiken Abbildungen übernommen wurde. Der Spieler hielt in jeder Hand ein Gabelbecken am unteren Ende und bewegte beide unabhängig voneinander rhythmisch hin und her, sodass die Becken zusammenschlugen. Im 11. Jahrhundert wurden die Gabelbecken in Europa durch [[Handglocke]]n ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Michel (Musikwissenschaftler)|Andreas Michel]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlaginstrumente. B. Mittelalter und Renaissance. III. Becken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MGG Online&amp;#039;&amp;#039;, August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Curt Sachs]] verwendeten Anfang des 20. Jahrhunderts Bettler in [[Myanmar]] ähnliche Gabelbecken gemeinsam mit einer Bambus[[klapper]] namens &amp;#039;&amp;#039;vâ-let-kyot&amp;#039;&amp;#039;. Diese ist als Vorstufe des Gabelbeckens anzusehen. Solche Bambusklappern sind regional im [[Malaiischer Archipel|Malaiischen Archipel]], in [[Polynesien]] und im nordostindischen Bundesstaat [[Assam]] verbreitet, wo sie &amp;#039;&amp;#039;[[Toka (Klapper)|toka]]&amp;#039;&amp;#039; heißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näher mit den mittelalterlichen Gabelbecken ist die im Nordwesten Indiens und in Pakistan gespielte Metallzange &amp;#039;&amp;#039;[[chimta]]&amp;#039;&amp;#039; verwandt, die mit einer Reihe von Zimbeln besetzt ist. Ein typisches Gabelbecken ist die in einem [[Gamelan]] auf [[Bali]] zusammen mit dem kleinen Aufschlagidiophon &amp;#039;&amp;#039;[[Kemanak|gumanak]]&amp;#039;&amp;#039; und anderen Schlaginstrumenten verwendete &amp;#039;&amp;#039;kangsi&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.isi-dps.ac.id/adimahardika/files/2012/10/kANGSI.jpg Abbildung zweier &amp;#039;&amp;#039;kangsi.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Sejarah gamelan gambuh di desa Pedungan&amp;#039;&amp;#039;. blog.isi-dps.ac.id&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der türkischen Volksmusik sind &amp;#039;&amp;#039;[[Zil (Instrument)|zilli maşa]]&amp;#039;&amp;#039; im vorderen Bereich längs eingeschnittene und seitlich auseinandergebogene Holzkohlezangen, an deren beiden Enden jeweils ein Zimbelpaar befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Curt Sachs]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Musikinstrumentenkunde&amp;#039;&amp;#039;. Breitkopf und Härtel, Wiesbaden 1920; 2. Auflage: Georg Olms, Hildesheim 1967, S. 13 („Gabelbecken“), ISBN 3-7651-0051-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagidiophon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Geisler</name></author>
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